Was "bremst" denn nun bei HDD's - IDE-Bus, Drehzahl oder was?

bitfunker

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So langsam blicke ich nicht mehr durch:
In einem Thread liest man, dass der maximale Datentransfer durch die Drehzahl einer Festplatte bestimmt würde, da die gängigen ATA 100/133-Schnittstellen eh nicht ausgelastet werden könnten und ATA 66 prinzipiell ausreichend wäre,
wo anders steht dann, dass die UpM (5.400 bzw. 7.200) kaum Auswirkungen auf die Performance hätten (das hab ich auch immer gedacht).
Was denn nun?`Und inwiefern bringt S-ATA Vorteile?
 
die umdrehungen bringen den vorteil, das bei einer hohen umdrehung eine schnelle zugriffszeit ensteht, aber auch meistens ziemlich laut.....
bringt zb. was, wenn du dich schnell durch ordner klickst oder bilder laden oder sowas in der der art.
der unterschied zwischen s-ata und udma133, gibs glaub ich keinen, ausser dass das andere stecker sind und das s-ata anders aufgebaut ist.also keine master/slave....???, bin mir da aber gar nicht sicher....
und der unterschied zwischen dma33 , udma66, udma100/133, is nur der speed der den anschluß, bzw die festpladde theoretisch bringen kann.33mbps ,66mbps etc...


ich hoffe mal ich hab nichts flasches geschrieben, ansonsten dürft ihr mich jetzt schlagen ... ;)
 
Serial-ATA

Serial-ATA soll in der ersten Stufe Datenraten von 150 MByte/s erreichen und die parallele ATA-Schnittstelle ablösen. Serial-ATA verspricht daneben einen geringeren Leistungsverbrauch, kleinere Steckverbinder, sowie dünnere und längere Kabel. Im Gegensatz zu Parallel-ATA kommen bis zu vier direkte Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen Interface-Chipsatz und jeweils einem Gerät an jeder Verbindungsleitung zum Einsatz.




Dieser Artikel ist von tecChannel ;)
 
Also ganz genau :
Die Zugriffzeit setzt sich aus zwei Zeiten zusammen .

1. Die Zeit die der Lesekopf braucht um einen Sektor in der Rotationsbewegung zu finden, diese wird natürlich von der Drehzahl beeinflusst. D.h. um so schneller die Platte dreht , desto schneller kann der Lesekopf auch über dem Sektor sein.

2. Muss der Lesekopf ja auch die richtig Spur finden, also quasi eine Seitwärtsbewegung ausführen. Hierbei ist die Rotationsgeschwindikeit egal.

Zum Datentransfer: Ist ja wie bei Punkt 1 logisch, das je schneller die Festplatte dreht, je mehr Daten kommen an dem Schreib/Lesekopf vorbei.
Allerdings ist auch die Aufzeichnungsdichte bei den Festplatten ein wichtiger Faktor, je mehr Daten ich auf eine Spur quetschen kann desto mehr kommen auch bei einer Umdrehung am Schreib/Lesekopf vorbei.

Heutige Consumer-Festplatte nutzten selbst im günstigsten Fall die möglichen Transferraten der U-DMA 66 Schnittstelle nicht aus, zumindestens nach meinem jetztigen Wissenstand. Meine Festplatte liegt im maximal Fall bei 40 MB/s und das auch nicht mal auf Dauer, so kann man sich leich vorstellen das RAID-Systeme die Controller dann doch an Ihre theoretische Leistungsgrenze bringen.
Also bist Du im Moment mit den U-DMA 5/6 (100/133) noch einige Zeit auf der sicheren Seite.
Der Vorteil von Serial-ATA liegt im Moment nur bei der besseren Handhabung (Hot-Plugging, dünnere Kabel, Master-Slave gibts nicht mehr)
So jetzt habe ich aber genug kluggeschissen.
 
@Ozzi Balboa:

Naja, die Aussage zu deinem ersten Punkt kann man so nicht stehen lassen.

Die Schreib/Leseköpfe werden positioniert und zwar exakt auf der Spur, auf der sich die zu lesenden/schreibenden Daten befinden bzw. nach dem Schreiben befinden werden. Nachdem der Kopf korrekt positioniert wurde kommt die Latenzzeit ins Spiel. Bei Festplatten gibt die Latenzzeit an, wieviel Zeit vergeht bis sich die zu lesenden Sektoren aufgrund der Rotation der Magnetscheiben unter dem Kopf vorbei bewegen. Im ungünstigsten Fall muß dazu eine komplette Umdrehung der Platten abgewartet werden, im besten Fall kann unmittelbar nach der Positionierung die Datenübertragung beginnen. Je schneller die Platte dreht (4600, 5400, 7200, 10000, 15000 U/Min.), desto kürzer die Latenzzeit.


Noch ein Wort zu SATA:

SATA bietet - ganz klar - eine Menge Vorteile. Allerdings sollte sich jeder bewußt darüber sein daß diese Festplatten TCPA konform sind. Das ist ein GRAVIERENDER Nachteil.

Näheres zu TCPA & Palladium gibt es hier: http://www.notcpa.org/faq_german.html

Bye,
 
@Queen
Und was habe ich anderes geschrieben !
 
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