Was bringt eine Festplatte mit 10.000 Umdrehungen?

X Cellence

Lt. Commander Pro
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Hi
In den letzten Monaten rege ich mich über meine HDDs auf.Jeder zugriff dauert spürbar lange und in spielen ist sie nur am Arbeiten und ich kann gar nicht mehr in ruhe spielen da alles ruckelt.Defragmentiert habe ich sie auch schon aber hillft nichts irgendwie.Meine beide platten(60 und 160GB) laufen beide mit 7.200Umdrehung und ich frage mich ob meine probleme weg sind wenn ich mir eine mit 10.000 Umdrehungen holen würde.habe gelesen das der bootvorgang in der halben zeit läuft und das das ein spührbarer unterschied ist.Mich verwirrt nur das es dann nur eine Platte bei alternate.de gibt.Wenn es doch so viel bringt wieso bringen andere Firmen nicht auch Platte in dieser Geschwindigkeit?Wie viel Performance bringt sie eigentlich in der Praxis?

Mein System:
Athlon 64 3000+
1GB-RAM(DDR400)
MSI K8T Neo
Samsung SP1614C(160GB)
Excelstor J360(60GB)
 
nichts gross zu deiner frage aber mit was hast du defragmentiert?
die win interne defrag software is nämlich fürn a****.
O&O Defrag ist ganz gut probier mal ob du davon mal ne trial kriegst
 
@d.r.s.
Ich habe O&O Gefrag V8 genommen und nach Name defragmentiert(also COMPLETE/NAME angeklickt)
 
Auf welcher Platte ist dein System installiert? Wenns af der 60GB P-ATA installiert ist, check unbedingt mit welchem Übertragungsmodus sie arbeitet UDMA-5 oder UMDA-6. Wenn nur PIO steht kann das nämlich der Grund für die enormen leistungseinbrüchen sein, die du beschrieben hast. Auch darauf achten, dass das Kabel für diesen Übertragungsstandard geeignet ist. Empfehlenswert ist ein doppelt geschirmtes 80Pin IDE KAbel.

098529812 schrieb:
dir einzige hersteller ist Western Digital mit der Raptor serie die zugriffszeit ist nur 4.5ms
sie hat einen sehr hohen datendurchsatz ist etwa sogut wie sata II

Was genau bedeutet: "ist etwa sogut wie sata II" ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Doppelpost zusammengefügt)
Die zugriffszeit wird schneller aber es is "nicht " so gut wie sata denn sata hat 150mb datentransfer und ide nur 100mb! im endeffekt bringt sata nichts da du im netzwerk eh keine 150 mb transferrate bekommst und es keinen grossen vorteil bringt!
 
Habe 3 partitionen.

C mit 20GB woruaf XP installiert is(Samsung)
D mit 120GB worauf Spiele und größere datein sind(Samsung)
E mit 60GB worauf kleinere dateien wie musik sind(Excelstor)

Ich muss dazu sagen das die Platten(außer C) eigentlich Randvoll sind.Es sind auf D und E noch jeweils 8GB frei.Hab schon drüber geguckt kann mich aber nicht endschließen was zu löschen weil ich alles noch brauche.Meint ihr das alles so langsam geht weil die platten voll sind?
 
Die Raptoren bringen vorallem schnellere zugriffszeiten aufgrund der hohen drehzahl. Ob dadurch auch der durchsatz wesentlich höher ist, ist umstritten, da die Datedichte der platter geringer ist. Besitzer solcher platten können dir dazu aber bestimmt mehr sagen. Am besten ist immer noch ein Raid0 verbund, da dadurch der durchsatz theoretisch verdoppelt wird, da gleichzeitig von beiden platten gelesen und geschrieben werden kann. Das beste ergebnis erzielt man vermutlich durch ein Raid0 mit 2 Raptoren, da man somit alle Vorteile kombiniert. SCSI sind übrigens auch sehr schnell, aber halt auch teuer.

Es gibt vermutlich nur deshalb wenige platten wie die raptoren, da diese eine besonders hohe qualität aufweisen müssen, um die hohe drehzahl auf dauer mitzumachen. Dadurch ereben sich hohe kosten = hoher Verkaufspreis, den der Standard user nicht bereit ist zu zahlen. Zudem gibt es für die HighEnd user ja, wie schon gesagt, SCSI.
 
Hey,
grundsätzlich sollten deine festplatten eine normale performence haben, tipps woran es liegen kann sind schon genannt worden; einen noch hinzu: hast du das schreibcache der festplatten aktiviert ?
selbst habe ich eine Raptor von western digital: sie einfach schneller als die anderen, die ich hatte. Warum es nicht mehr gibt ? Vielleicht wegen den Kosten und dem Nutzen, den man davon hat, Spiele etc. werden schneller geladen, laufen aber selten wirklich schneller.

MFG

Norbert
 
also in der Praxis bringt die Platte so viel in etwa wie der SATA2-Standart ermöglicher würde. D.h. die Raptor ist eine SATA1-Platte die aber bedingt durch die hohe rpm-Zahl von 10000 fast genauso schnell ist wie eine SATA2-Platte die nur um 7400rpm hat.
Sicher, schneller ist der Boot-Vorgang. Aber so viel schneller wie du es gerne hättest ist es dann auch wieder nicht. Ich brauche so ca. 40sec. nen Kumpel von mir mit der Raptor bruacht ca. 30sec. zum booten. Wo es was bringen würde ist, wenn du Spiele bzw. große Levels lädast. Dafür habe ich ein RAID0 am laufen, was ähnlich schnell ist wie eine Raptor, aber größer und billiger war.
 
Lohnt es sich denn die mit 10.000Umdrehungen zu holen?Sie kostet stolze 164€ die ich auch nur ausgeben möchte wenn ich einen spührbaren leistungsunterschied habe.Oder ist es besser/schneller noch eine Samsung zu kaufen und die im Raid(leider weis ich nicht wie das geht) verbunden laufen zu lassen?

edit:Muss man eigentlich 2 die genau gleiche Festplatten haben oder reicht es wenn sie vom selben hersteller kommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Cybadeath schrieb:
Die zugriffszeit wird schneller aber es is "nicht " so gut wie sata denn sata hat 150mb datentransfer und ide nur 100mb! im endeffekt bringt sata nichts da du im netzwerk eh keine 150 mb transferrate bekommst und es keinen grossen vorteil bringt!
fressehalten.gif

Die Schnittstellenperformance sagt kaum was über die reale Performance der Festplatte aus.
Ob IDE, S-ATA I oder S-ATA II ist in erster Linie nur für die Burst-Rate aus dem Cache interessant, was in der Realität völlig irrelvant ist.

Ansonsten kannst du jede normale 7.200/10.000upm Festplatte nehmen und sie jeweils einmal mit IDE, S-ATA I und II Schnittstelle ausstatten und du wirst warscheinlich jedesmal dieselbe Zugriffszeit und und Durchschnittliche Transferrate messen.

Den einzigen Vorteil, den z.B. S-ATA II Platten gegenüber S-ATA I Modelle haben ist wenn NCQ zum Einsatz kommen, was hauptsächlich die S-ATA II Modelle beherrschen. (nicht ausschließlich)

Zu den Raptoren: Naja, nette Teile aber für das was sie bieten ziemlich teuer.
Kaum Kapazität, etwas höhere Lautstärke - halt lediglich die deutlich bessere Zugriffszeit gegenüber normalen 7.200upm Platten. Von den Transferraten kommen die neuen Platten von Samsung (P120) oder Seagate (7200.8/7200.9) schon sehr nahe ran, aufgrund der viel höheren Datendichte.

mfg Simon
 
Zocker338 schrieb:
Lohnt es sich denn die mit 10.000Umdrehungen zu holen?Sie kostet stolze 164€ die ich auch nur ausgeben möchte wenn ich einen spührbaren leistungsunterschied habe.Oder ist es besser/schneller noch eine Samsung zu kaufen und die im Raid(leider weis ich nicht wie das geht) verbunden laufen zu lassen?

edit:Muss man eigentlich 2 die genau gleiche Festplatten haben oder reicht es wenn sie vom selben hersteller kommen?

Eine WD-Raptor mit 10000 rpm lohnt sich heutzutage nicht mehr. Zu teuer und sollte aktiv gekühlt werden, wegen der höheren Wärmeentwicklung. Größere Festplatten bekommst du deutlich billiger mit gleicher bzw. besserer Leistung.

Im RAID wird empfohlen identische Festplatten zu verwenden, was aber nicht unbedingt nötig ist. Die Leistung könnte aber darunter leiden.
Von der Größe her müssen sie auch nicht gleich sein, aber dir geht die Differenz von der größeren zur kleinen Festplatte flöten.
Also ein krasses Beispiel:
Bei RAID 0 mit einer 40GB und einer 80GB Platte bleiben dir nur 80GB von insgesamt 120GB.
 
Ich kann Simon in allen Punkten nur zustimmen.

IDE / SATA1 / SATA2 ist relativ egal bei einzelnen Platten. NCQ und Burstspeed sind die kleinen Vorteile, die du durch SATA Platten erhalten könntest. Die sind aber auch nicht der Rede wert.

Raptoren lohnen sich heute wirklich nicht mehr, es sei denn man besteht auf sehr schnelle Zugriffszeiten. Die benötigt man für gewöhnlich aber nur, wenn man seinen Rechner als Server betreibt auf dem viele gleichzeitige Zugriffe stattfinden.

Jede normale 7200'er Platte mit einer Kapazität > 160 GB ist schneller als eine Raptor. Mein 4x Raid 0 aus 160'er Spinpoint Platten war um einiges schneller als ein Raid 0 aus 4 Raptor Platten.

Raptoren sind also eigentlich nur für Server die 24 Stunden am Tag laufen empfehlenswert. Dafür sind sie ausgelegt. Sie vertragen auch nicht so viele Startvorgäge wie normale Platten. Sie sind halt für den Dauerbetrieb konzipiert.

Für den normalen Desktopbetrieb sind "normale" Platten besser geeignet. Ob nun IDE oder SATA ist auch relativ egal, solange man sie nicht als Raid 0 betreibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zocker338 schrieb:
@d.r.s.
Ich habe O&O Gefrag V8 genommen und nach Name defragmentiert(also COMPLETE/NAME angeklickt)

Das Defragmentieren nach Dateiname ist ganz sicher keine sonderlich intelligente Strategie. Aber immerhin sind danach Dateien sowie Verzeichnisse "an einem Stück", was den Großteil der Miete ausmacht. Intelligent ist das vor allen Dingen nicht für nachfolgende Schreibvorgänge. Dazu sollten die am häufigsten geänderten großen Dateien möglichst in der Nähe des größten freien Bereiches auf der Platte sein.
Ich glaube aber nicht, dass zumindest die kurzzeitigen Ruckler in diesem System nur auf die Festplattennutzung zurückzuführen sind. Schon eher darauf, dass Dienste wie der von OO Defrag und der Indexdienst im Hintergrund vor sich her werkeln oder sich ein Online-Virenscanner bei jeder neu erstellten Datei einklinkt. Bei einem nicht echtzeitfähigen Betriebssystem wie Windows geht so etwas nur begrenzt, wenn in einem Spiel z.B. kontinuierlich 50fps gebracht werden sollen.

Randvolle Platten sind schon bei Schreibvorgängen Geschwindigkeitsbremsen. NTFS fragmentiert dann deutlich mehr als nötig und OO Defrag kommt erst in genügend langen Arbeitspausen hinterher bzw. verzichtet gleich ganz darauf, Dateien zu defragmentieren, die größer als der freie Platz sind. Sollten Auslagerungsdatei und temporäre Dateien sich den Platz auf einer zu mehr als 16GB gefüllten 20GB großen Systempartition teilen müssen, so geht es dort auch bei täglichem Defragmentieren zu wie bei Hempels unter dem Sofa. :evillol:
 
Interlink schrieb:
Das Defragmentieren nach Dateiname ist ganz sicher keine sonderlich intelligente Strategie.

Laut O&O ist das aber die beste Strategie für Desktop-Rechner. Nach Access sollte man nur sortieren, wenn man einen Server betreibt.

Da man auf einem Desktop hauptsächlich ganze Verzeichnisse am Stück kopiert oder auch bei Spielen die Dateien meistens nur aus einem Verzeichnis liest, finde ich es auch logisch, dass die Namenssortierung die Beste sein soll.

Einen all zu großen Unterschied macht das sowieso kaum aus, wenn es nicht sehr viele kleine Dateien sind. Es reicht schon aus, wenn die Dateien an sich defragmentiert sind.
 
Danke für die Erklährungen.
Den meisten Platz bei mir auf meinen platten nehmen installationsdateien und ältere Spiele die ich nicht deinstalliern will(könnte man ja mal wieder gebrauchen).Ich glaube ich werde mir anstatt der schnelleren Platte entweder eine Externe platten holen wo ich die datein drauf werfen kann und damit auf meiner 160er wieder platz hab.Oder ich hol mir meine Platte nochmal und lasse die im Raid laufen(wobei ich das immer noch nich ganz verstanden habe , werden die dann spührbar schneller?).

Und wegen O&O Defrag:ich kann bei der Defragmentierung zwischen den 3 auswählen:
COMPLETE/Name
COMPLETE/Modified
COMPLETE/Access
Was ist das nach euere Meinung wirkungsvollste?
 
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