Odium
Captain
- Registriert
- Okt. 2003
- Beiträge
- 3.643
Hallo zusammen
In meiner Familie gibt es einen Fall von Alkoholsucht. Zum Schutz der Integrität dieser Person (es ist immer noch ein Tabu-Thema), wollte ich hier noch sehr allgemein auf das Thema eingehen. Wenn jemand eine Idee hat, bitte nicht im Stil von "tut mir Leid".
Denn ich muss zugeben, dass ich das Ganze inzwischen sehr rational angehe, weil es schon fast ein Teil meiner Selbst geworden ist (das ganze dauert nun schon 20 Jahre)
Meine Kernfrage ist simpel. Alkoholabhängigkeit ist gesellschaftlich gesehen ein unglaublich großes Problem, aber dem steht der kontrollierte Verzehr gegenüber, der von vielen geschätzt und rituell betrieben wird. Letzteres ist zwar wie vieles im Leben schädlich, aber eigenverantwortliches Handeln und sollte daher besser nicht mit Alkoholsucht vermischt werden. Ich sage das, weil mir in der Vergangenheit immer wieder spaßige Anmerkungen in die Richtung um die Ohren flogen, wenn ich die Krankheit ansprach.
Also, das Thema ist Tabu-Thema. Daher hab ich auch länger überlegt, das überhaupt in einem Computer-Forum anzusprechen. Aber es sollte überall gepostet werden, weil sich das Prob durch alle Altergenerationen und Charaktere zieht.
Wie schon gesagt, läuft es in der Familie ab, quasi im engsten Familienkreis. Man sieht das Problem, erkennt die Ursachen nicht, die Person lehnt fremde Hilfe (Therapie, psychologische Betreuung) vollends ab. Dennoch ist es nicht durchgehend: Die Fälle, in denen die Sucht wieder ihren Tribut fordert, treten etwa in regelmäßigen Abständen von 3-6 Monaten auf.
So, was tun? Ich habe schon alles gehört von
Deswegen frage ich euch. Stellt euch vor, ihr habt so einen Fall und es würde euch auch seelisch fertig machen. Was würdet ihr tun? Wie würdet ihr reagieren? Wenn ihr das schon kennt, wie reagiert ihr, was tut ihr?
Mit Dank,
Odium
In meiner Familie gibt es einen Fall von Alkoholsucht. Zum Schutz der Integrität dieser Person (es ist immer noch ein Tabu-Thema), wollte ich hier noch sehr allgemein auf das Thema eingehen. Wenn jemand eine Idee hat, bitte nicht im Stil von "tut mir Leid".
Denn ich muss zugeben, dass ich das Ganze inzwischen sehr rational angehe, weil es schon fast ein Teil meiner Selbst geworden ist (das ganze dauert nun schon 20 Jahre)
Meine Kernfrage ist simpel. Alkoholabhängigkeit ist gesellschaftlich gesehen ein unglaublich großes Problem, aber dem steht der kontrollierte Verzehr gegenüber, der von vielen geschätzt und rituell betrieben wird. Letzteres ist zwar wie vieles im Leben schädlich, aber eigenverantwortliches Handeln und sollte daher besser nicht mit Alkoholsucht vermischt werden. Ich sage das, weil mir in der Vergangenheit immer wieder spaßige Anmerkungen in die Richtung um die Ohren flogen, wenn ich die Krankheit ansprach.
Also, das Thema ist Tabu-Thema. Daher hab ich auch länger überlegt, das überhaupt in einem Computer-Forum anzusprechen. Aber es sollte überall gepostet werden, weil sich das Prob durch alle Altergenerationen und Charaktere zieht.
Wie schon gesagt, läuft es in der Familie ab, quasi im engsten Familienkreis. Man sieht das Problem, erkennt die Ursachen nicht, die Person lehnt fremde Hilfe (Therapie, psychologische Betreuung) vollends ab. Dennoch ist es nicht durchgehend: Die Fälle, in denen die Sucht wieder ihren Tribut fordert, treten etwa in regelmäßigen Abständen von 3-6 Monaten auf.
So, was tun? Ich habe schon alles gehört von
- Nichts. Du kannst nichts tun. Das muss jeder mit sich selbst innerlich klarmachen.
- Reden, versuchen das Problem (notfalls mit Drohungen und Lügen) ausfindig zu machen und dann knallhart darauf ansprechen.
- Ignorieren
Deswegen frage ich euch. Stellt euch vor, ihr habt so einen Fall und es würde euch auch seelisch fertig machen. Was würdet ihr tun? Wie würdet ihr reagieren? Wenn ihr das schon kennt, wie reagiert ihr, was tut ihr?
Mit Dank,
Odium