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Lt. Commander
- Registriert
- Juni 2005
- Beiträge
- 1.192
Hallo,
meine Freundin und ich stehen vor der Entscheidung zu heiraten/nicht zu heiraten. Allerdings ist mir jetzt auch mit Informationen aus dem Internet noch nicht zu 100% klar inwiefern sich ein möglicher Wechsel in der Steuerklasse auf unsere Finanzsituation auswirkt:
Folgendes Szenario:
Bisher sind wir beide in SK 1/1. Wir hätten vor in 3/5 zu wechseln. Meine Freundin ist 12 Monate in Elternzeit und bekommt dementsprechend Elterngeld. Nach diesem Jahr würde sich wieder halbtags (20-25 Stunden) arbeiten.
Dementsprechend ist dann auch das Gefälle in unserem Bruttoeinkommen, so dass ein Wechsel in SK 3/5 aus diesem Aspekt Sinn ergeben würde.
Jetzt hab ich allerdings gelesen, dass durch den Wechsel in SK 3/5 hohe Nachzahlungen bei der Steuererklärung anfallen können. Soweit ich das verstanden habe, wird das Bruttoeinkommen der Person in SK5 auf das der Person mit SK3 gerechnet (vereinfacht gesagt) und bei der Lohnsteuer wird dann so getan, also ob nur eine Person das gesamte Bruttoeinkommen hätte und dementsprechend wird die Lohnsteuer neu angesetzt.
Exemplarisch:
- Person 1 Bruttoeinkommen 40000 (SK 3)
- Person 2 Bruttoeinkommen 17 000 (SK 5)
Anhand der Vergleichstabelle http://vergleich.steuerlinks.de/einkommensteuer-splittingtabelle-2013.pdf ergibt sich bei den Beträgen dann einen Unterschied in der Lohnsteuer von Person 1 von 5354 bei einem Bruttoeinkommen von 40 000 und 10266 bei einem „neuen“ Bruttoeinkommen von 57 000. Der Mehrbetrag würde den Vorteil, denn man durch den höheren Nettolohn so gut wie vollständig auffressen.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
meine Freundin und ich stehen vor der Entscheidung zu heiraten/nicht zu heiraten. Allerdings ist mir jetzt auch mit Informationen aus dem Internet noch nicht zu 100% klar inwiefern sich ein möglicher Wechsel in der Steuerklasse auf unsere Finanzsituation auswirkt:
Folgendes Szenario:
Bisher sind wir beide in SK 1/1. Wir hätten vor in 3/5 zu wechseln. Meine Freundin ist 12 Monate in Elternzeit und bekommt dementsprechend Elterngeld. Nach diesem Jahr würde sich wieder halbtags (20-25 Stunden) arbeiten.
Dementsprechend ist dann auch das Gefälle in unserem Bruttoeinkommen, so dass ein Wechsel in SK 3/5 aus diesem Aspekt Sinn ergeben würde.
Jetzt hab ich allerdings gelesen, dass durch den Wechsel in SK 3/5 hohe Nachzahlungen bei der Steuererklärung anfallen können. Soweit ich das verstanden habe, wird das Bruttoeinkommen der Person in SK5 auf das der Person mit SK3 gerechnet (vereinfacht gesagt) und bei der Lohnsteuer wird dann so getan, also ob nur eine Person das gesamte Bruttoeinkommen hätte und dementsprechend wird die Lohnsteuer neu angesetzt.
Exemplarisch:
- Person 1 Bruttoeinkommen 40000 (SK 3)
- Person 2 Bruttoeinkommen 17 000 (SK 5)
Anhand der Vergleichstabelle http://vergleich.steuerlinks.de/einkommensteuer-splittingtabelle-2013.pdf ergibt sich bei den Beträgen dann einen Unterschied in der Lohnsteuer von Person 1 von 5354 bei einem Bruttoeinkommen von 40 000 und 10266 bei einem „neuen“ Bruttoeinkommen von 57 000. Der Mehrbetrag würde den Vorteil, denn man durch den höheren Nettolohn so gut wie vollständig auffressen.
Oder habe ich da einen Denkfehler?