@Ozmog
Apple kauft bei Intel aber immer teure Prozessoren, so dass da doch einiges an Umsatz wegfallen wird.
Außerdem hat Apple auch immer eine Vorbildfunktion, d.h. was Apple vormacht machen andere nach.
(nicht zuletzt, weil Intel offiziell mit dem Ultrabook einen MacBook Air-Klon ins Leben gerufen hat)
Das ist beim Wechsel auf ARM natürlich schwieriger, da alle anderen Computerhersteller kein eigenes Betriebssystem besitzen und das immer noch extrem stark an x86-gebundene Windows nutzen müssen, aber auch da kann es dazu führen, dass vielleicht ein Hersteller überlegt ob er für seine Intel-Rechner nicht doch Alternativen nutzen könnte.
Wenn Apple zukünftig das MacBook (also wirklich das "MacBook", das Modell neben dem irgendwann bald auslaufenden MB Air und neben dem MB Pro) mit ARM-basiertem A-SoC ausliefert und der Großteil der Software für ARM kompiliert wird, anderes aber via x86-Emulation, dann wäre das ein Vorbild welches Intel langfristig schaden wird.
Microsoft bastelt auch bereits an der x86-Emulation auf ARM-Prozessoren, wer sagt denn, dass da nicht bald ein Niveau erreicht wird welches für Geräte auf dem Niveau der Core M-Notebooks reicht? Die Core m3-Prozessoren kosten 250$ aufwärts, ein aktueller Snapdragon müsste unter 100$ kosten (Der Snapdragon 820 soll beispielsweise 70$ kosten).
Wenn Apple sagt, dass x86-Emulation für sie ausreicht könnten auch andere Hersteller bei bestimmten Produktsegmenten auf die Idee kommen und das kann Intel dann wirklich wehtun.