Welche Sensorquelle für Gehäuselüfter?

Itzak

Lt. Junior Grade
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Hallo,

kurze und vierlleicht auch doofe Frage. Ich stelle gerade meine Lüftersteuerung auf meinem MSI B550 Tomahawk ein.
Verstanden habe ich das System ja, nu, auf welchen Sensor soll ich die Gehäuselüfter sich beziehen lassen, SYSTEM, PCIE1, MOS...
Ist SYSTEM das Mainboard? Habe schon öfter gelesen, dass das die Mainboardtemperatur als Bezug für die Lüfter ok wäre.

Danke!!
 
Also die Standardquelle ist meist CPU.
Ob SYSTEM nun CPU ist, falls CPU nicht aufgeführt wird, weiß ich nicht.
Ich habe PCH (Chipsatz) als Quelle genommen, da die CPU so sprunghaft mit dem Temperaturen ist und der PCH deutlich langsam steigt und fällt.
Nur sollte man dann die Temperaturen vorher checken falls man den PCH nimmt. Damit man weiß was im idle anliegt und was unter Last ist. Dann kann man einstellen, als Beispiel PCH 35°C = 20% Lüfter und PCH 50°C = 60% Lüfter.
 
Meine lasse ich mit fester Drehzahl laufen, weil die Boardsoftware keine Regelung nach der GPU-Temperatur anbietet. Bei einem Spielerechner wäre die am sinnvollsten.

Ist aber auch nicht nötig, weil zwei Noctua NF-A12x25 bei 900 U/min kaum hörbar sind. Und für Vollast mit Prime95+Furmark ausreichen.
 
Es hängt vom Luftstrom und dem Gehäuse ab. Ausgehend von einem normalen Gehäuse mit Lüftern vorne rein, hinten und oben raus, würde ich die Einstellungen nach den Positionen der Lüfter vornehmen. Die Spannungswandler (MOSFETs) sitzen z.B oben und hinten. Plausibel wäre die oberen Lüfter nach den Spannungswandlern (MOSFETs) zu regeln, um den Luftstrom und damit Kühlung zu unterstützen - erwärmte Luft nach außen blasen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sitze gerade dran. Habe
CPU Core
System
MOS
Chipset
CPU socket
PCIE1

Ein Arctic F12 PWM vorne unten rein, einer oben hinten raus.

Hab jetzt für vorne System und hinten MOS als Quelle. Bis 50 Grad auf 20% danach dann höher.
Dual Tower Kühler (irgendwas mit eSports) auf der CPU 3700x.
Läuft soweit gut. CPU Core im Idle bei 38 Grad ist aber bisschen hoch, oder??
 
Welche Sensorquelle würde denn in einem Gaming PC am meisten Sinn machen ? Natürlich die GPU ! :daumen:

Ich nutze Argus Monitor (leider kostenpflichtig) und alle Gehäuselüfter richten sich das der GPU Temperatur,
das ganze sogar mit Zero Fan Mode also bis 49°C GPU Temperatur sind Grafikkarten und Gehäuselüfter aus !
Ab 50°C gehts los mit 500 U/min bis ca. 900 U/Min bei 75°C GPU Temperatur. Wärmer wird es eigentlich nie.

CPU Lüfter und Netzteillüfter drehen natürlich immer etwas und haben Ihre eigene Temperaturregelung. :heilig:
 
Nach drei Stunden FlightSimulator2020 finde ich das ok. Gehört habe ich von den Lüftern nichts.
Die 70 Grad CPU lagen nur einmal kurz an, sonst 60-63 Grad.

Die Gehäuse habe ich auf feste Drehzahl gesetzt. Schein ok zu sein.

Screenshot 2020-11-10 200005.png
 
Ok also lautet deine Antwort auf die Frage im Thread Titel: Kein Sensor sondern feste Drehzahl lol :lol:
 
Naja, wenn es ausreicht, warum nicht ;)
Aber da bleibe ich dran. Wenn die bis zu ner gewissen Temperatur gar nicht drehen müssen, soll es mir auch recht sein :)
 
Itzak schrieb:
Verstanden habe ich das System ja, nu, auf welchen Sensor soll ich die Gehäuselüfter sich beziehen lassen, SYSTEM, PCIE1, MOS...
Ist SYSTEM das Mainboard? Habe schon öfter gelesen, dass das die Mainboardtemperatur als Bezug für die Lüfter ok wäre.

Wenn Du unterschiedlcihe Lastzustände (CPU, GPU oder beides) hast wirst Du mit Lüfterregelung nach einer der genannten Quellen nicht froh, bessere Ergebnisse bringen konstante Lüfterdrehzahlen im Zusammenspiel mit einer Überdimensionierung der Lüftung, also 140mm hinten in einem großen Gehäuse oder zwei Hecklüfter und in drer Front was halt so Platz findet. Dazu konstante Gehäuselüfterdrehzahlen, die gerade so als leise empfunden werden.

Bei allen anderen Ansätzen wirst Du einen der folgenden Effekte beobachten: Regelung funktioniert nicht im Sommer wie Winter, unnötig aufheulende Lüfter bei geringer Wärmemenge (nur CPU Last). Schwingkreise zwischen Gehäuselüfter und GPU Lüfter etc.
 
Da ergibt für mich Nichts einen Sinn wenn mein Rechner im Idle 50 unter unter Volllast 500 Watt zieht.
Wenn ich CPU und GPU Kühler überdimensionieren wozu brauche ich das noch Gehäuselüfter im Idle ?
Wenn ich die Lüfterdrehzahl fest einstelle, daß es im Idle leise ist dann ist das doch unter Last zu wenig.
 
Versuhe einfach mal, Lüfterkurven zu definieren, die für viele Lastzustände und für viele Umgebungsbedingungen funktionieren sollen.
 
Eigentlich simpel weil es im Winter zwar draußen kalt ist aber zum Glück nicht im Zimmer, Stichwort Heizung. :D
Im Prinzip bräuchten die Gehäuselüfter sogar erst ab ~70°C GPU (oder notfalls auch CPU) Temperatur an gehen.
Alles darunter ist der Hardware egal aber vermutlich ist es die Gewohnheit der Dinge, daß Lüfter drehen müssen.
 
Itzak schrieb:
Wenn die bis zu ner gewissen Temperatur gar nicht drehen müssen, soll es mir auch recht sein :)

Mein Ansatz ist eher umgekehrt: ich habe den Belüftungsbedarf im worst case (Furmark+Prime95) mit Sicherheitsreserven (die ausgeblasene Luft ist nicht nennenswert erwärmt) für den Sommer ermittelt, und lasse die Lüfter ständig auf dieser Drehzahl.

Weil die Lüfter trotzdem kaum hörbar sind, besteht für mich kein weiterer Handlungsbedarf. Wären sie es, würde ich mir eine Steuerelektronik basteln, mit Temperaturfühler auf dem GPU-Kühler, oder der Backplate.

Ich würde nur zwischen zwei Stufen umschalten, um nervige Wechsel zu vermeiden: jede GPU-Temperatur >50° schaltet auf die hohe Lüfterstufe, und hält diesen Zustand für 10 Minuten. Wobei ich Zero Fan bei der GPU selbst deaktiviert habe.
 
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