Wer definiert jetzt medizinische Masken?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
ddd123 schrieb:
Sorry, aber wer Verordungen und Regeln erlässt, die so willkürlich und unsinning ausgelegt werden können ist bestenfalls Politclown.
Die Regeln sind keinesfalls willkürlich. Aber dass irgendein Kassierer bei Rewe da nicht den vollen Durchblick und Qualifikation hat, ist irgendwo klar.
 
Schau nach der DIN EN 14683 sowie einem CE Prüfzeichen.
Dann bist auf der sicheren Seite.

Die gibt's auch in schwarz! Ist überhaupt kein Problem.
Ergänzung ()

Idon schrieb:
@Powl_0

Dann wird die FFP2-Maske eben 50x getragen. Die zerstört sich ja nicht von selbst.
Dann gewährt die schon längst keinen Schutz mehr.

Genau hier sehr ich das größte Problem. Die Stoffmaske würde gewaschen. Die med. Masken tragen dann viele einfach ewig. Dadurch ist dann weder fremd noch Eigenschutz gesichert....
 
Es geht einigen Leuten nicht um Schutz, sondern um Kostenersparnis oder Aufwandsersparnis. Manche können sich das auch schlicht nicht leisten.


Oder, wie bei mir: Ich hatte Corona, ich habe noch Antikörper. Natürlich kaufe ich keine Masken zu total überhöhten Preisen und/oder aus dubiosen Quellen in erheblicher Anzahl, sondern ich finde meinen eigenen Weg. Für mich ist das so wie ein generelles Tempolimit nachts am Wochenende auf bestimmten Autobahnabschnitten, weil dort an manchen Werktagen Stau im Berufsverkehr ist.


Versteht mich nicht falsch, ich finde die Maßnahmen gegen Corona durchaus sinnvoll, wenngleich wenig zielgerichtet. Aber es sind eben Massenmaßnahmen, die nicht auf jeden zutreffen.
Den so wichtigen Abstand halten sowieso wenige ein. Da wiederum achte ich drauf, auch wenn's ab und an zu Diskussionen beim Einkaufen führt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tinkerton und Fuchiii
Idon schrieb:
Manche können sich das auch schlicht nicht leisten.
Vollkommen richtig, genau darum gings mir - hab mich vielleicht missverständlich ausgedrückt.

Die Kritik galt eher in die andere Richtung - ich finde dass die Stoffmasken die bessere Lösung waren, denn hier kann sie eben jeder waschen und dadurch auch einen Schutz für sich selbst und andere garantieren, ohne ständig neue kaufen zu müssen!
 
Ich sehe das mit dem FFP2 / medizinischen Masken Zwang etwas kritisch.
Wer sich diese problemlos leisten kann, hat keine Gründe sich keine zu kaufen/besorgen.
Alle anderen werden irgendwann langfristig Probleme haben, denn
a) ist ein Masken-Ende nicht absehbar
b) werden FFP2/medizinische Masken nicht dauerhaft umsonst für Menschen mit geringem Einkommen bereitgestellt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fuchiii
Auch zu Zeiten der Stoffmasken haben viele Geringverdiener irgendwelche Papiermasken einfach 20x getragen, bis die Dinger halt komplett zerfallen sind.

Da wirkten 5€ für 10 OP Masken halt deutlich besser als 10€ für ne Stoffmaske. Zumindest wenn man die OP Masken unsachgemäß oft verwendet.
Ergänzung ()

@Idon finde ich fahrlässig. Woher weißt du, wie lange du noch Antikörper hast? Woher weißt du, dass du nicht doch noch als erneuter Träger zur Verbreitung beitragen wirst? Die Masken sind nicht nur für deinen eigenen Schutz.
 
Die du wie oft machen lässt? Versteh mich nicht falsch, aber Tests sagen dir ja nur, ob du zu dem Zeitpunkt positiv bist. Ab da bis zum nächsten Test kannst du dich anstecken + verbreiten. Bräuchtest also trotzdem korrekt getragene Masken.
 
Powl_0 schrieb:
Die du wie oft machen lässt? Versteh mich nicht falsch, aber Tests sagen dir ja nur, ob du zu dem Zeitpunkt positiv bist. Ab da bis zum nächsten Test kannst du dich anstecken + verbreiten. Bräuchtest also trotzdem korrekt getragene Masken.

Jede Woche. Vorgabe des AG, der auch zahlt.
 
Was machst du, falls dich kurz nach dem Test jemand infiziert? Dann läufst du ne Woche lang fröhlich mit falsch getragenen Masken durch die Gegend, bevor du es bemerkst?
 
Dann passiert dasselbe, was passiert, wenn mir bei 260km/h der linke Vorderreifen platzt und ich über die Mittelleitplanke schanze und in den Gegenverkehr gerate. Oder wenn wir dem labilen Mitarbeiter kündigen, der zum wiederholten Male irgendwelchen Shit geklaut hat. Oder wenn ich der Mietnomadenfamilie mit Kindern die Schlösser ohne Rücksprache austauschen lasse.

Menschen tun sich womöglich weh.


Das ist Teil der täglichen Risiko/Chancen-Analyse, die jeder Mensch konstant durchführt. Gegenfrage: Wenn die Leute sich nicht infizieren wollen, warum bleiben sie nicht daheim? Die Welt ist nicht schwarz/weiß.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: N_O_K_I_A, DTFM und Tinkerton
Das „einfach so“ beschlossen wurde welche MNS/Masken verwendet werden dürfen finde ich eine ziemliche Frechheit. Weder gibts die Masken umsonst oder zum Herstellungspreis noch ist die Verfügbarkeit überall gegeben.

FFP2/N95 Masken lassen sich unter Bedingungen auch mehrfach verwenden, ich hatte das pdf schon im Corona-Thread verlinkt.
https://www.fh-muenster.de/gesundheit/images/forschung/ffp2/01_ffp2_info11012021_doppelseiten.pdf

Es gibt auch explizit zur Mehrfachverwendung vorgesehene FFP2 Masken die „eigentlich“ nur wenig mehr kosten sollten, 3M und Dräger wären bekannte Hersteller.

@Idon
Bitte überdenke deinen Standpunkt, es ist bisher unklar ob du Überträger sein könntest obwohl du erkrankt warst. Einwöchige Tests bieten keine ausreichende Sicherheit sondern sind als Momentaufnahme zu verstehen.
 
Sehe das wie Idon.
Ich habe 10 FFP2 und 30 OP Masken. Die werden wenn nix schief läuft fürs restliche Jahr halten müssen.

Bei Stoffmasken zum Waschen bin ich noch mitgegangen. Die konnte man durchwechseln und nach und nach Durchwaschen. In der Jackentasche hatte man auch wenn benötigt immer eine dabei.
Die OP Masken die ich bisher in den Händen hatte waren qualitativ so schlecht, das hätten auch gefärbte Kaffeefilter sein können.
Die FFP2 sind mir auf Dauer zu teuer um sie überall tragen zu können. 2€ pro "Aufsetzen"... das ist Irre.

Ansetzen muss man bei Schule und Home Office.
Wir sind während der Pandemie in ein Großraumbüro umgezogen. Anwesenheitspflicht.
HomeOffice auf maximal einen Tag die Woche begrenzt.
Wenn ich mir was hole, dann hol ichs mir von der Arbeit.
Und zwar aus einem Grund: Home Office ist nicht vorgeschrieben sondern nur angeraten.
 
@Idon weil man nicht unendlich lange zuhause bleiben kann? Man muss eben ab und zu für Besorgungen oder Termine raus. Wieso sind dir andere Leute komplett egal? Wenn du bei 260km/h jemand überfährst, hättest du dabei wirklich keinerlei Schuldbewusstsein?

Richtig, die Welt ist nicht schwarz und weiß, also tu nicht so, als betreffen deine riskanten Entscheidungen und Verhalten nur dich selbst.
Ergänzung ()

@Gaugaumera dann reduzier die Male, bei denen du für irgendeinen Mist raus bzw in Handel etc gehst. Frag deinen AG, ob er Masken stellt, wenn sie euch schon zur Anwesenheit zwingen.
Ich lege Einkäufe auf einen Wochentag zusammen, dann geht dafür nur eine Maske pro Woche drauf.

Die Realität ist nunmal, dass du nicht unbesorgt wie zuvor spontan irgendwo kurz ne Cola kaufen gehen kannst, sondern vorher nachdenken musst, was du wann tust.

Dass man nicht ohne Kosten durch ne Pandemie kommt, dürfte klar sein. KK Beiträge werden auch noch entsprechend weiter steigen.




Ist sowieso wild der Gedanke. Da beschwert ihr euch, dass das zu lange anhält, zu teuer ist etc. Seid aber die ersten, die sich nicht an die Vorgaben halten und das Risiko für euch selbst und andere erhöht. Ja was glaubt ihr denn, was die Konsequenz daraus sein wird? Durch solches Verhalten wirds nur noch länger dauern und noch mehr kosten.
Und genau ihr werdet dann bei jeder weiteren Lockdown Phase laut nörgeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Powl_0

Jede meiner Entscheidungen hat Auswirkungen auf andere Menschen. Ich kann die Sach- von der Emotionsebene recht gut trennen. Mitleid, Reue und Moral sind mir ja nicht fern, sie unterliegen jedoch - wie bei jedem Menschen, wobei das in aller Regel unbewusst geschieht - einer Risiko/Chancen-Analyse (oder auch Kosten/Nutzen)-Analyse.

@SE.

Ich war im März/April erkrankt.



Wie gesagt, ich sehe die Sache pragmatisch. Meine Stoffmasken waren bisher gut genug, jetzt sind's eben irgendwelche billigen MNS vom Arbeitgeber in Geschäften und Stoffmasken auf dem Markt und sonst in der Stadt. Wer keine Risiken eingehen will, der muss daheim bleiben. Wenn das nicht geht, muss man eben Risiken eingehen. Das Leben ist grundsätzlich nicht risikofrei. Früher waren es Wölfe und Bären, dann war es der Lehnsherr, heute sind es eben Adipositas, Verkehrs- und Haushaltsunfälle.

Ich sehe das analog dem Betrieb eines Kraftfahrzeuges: Es gibt eine "Betriebsgefahr" alleine dadurch, dass man als Mensch existiert. Man kann diese Gefahr senken oder erhöhen, muss aber stets mit der Dummheit oder Fahrlässigkeit Dritter rechnen. Das geht dann entweder gut oder halt auch nicht.



Oder, etwas polemisch gesagt: So lange die Idioten beim Einkaufen keine 1,5 Meter Abstand halten können, während sie sich im Hochbetrieb eine Cola ziehen (und der Supermarkt zu der Uhrzeit auch noch die Gänge halbiert um einräumen zu können) und obwohl es Click&Collect gibt, so lange werden diese Leute sich auch meinen Masken aussetzen müssen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tinkerton
Idon schrieb:
Meine Stoffmasken waren bisher gut genug, jetzt sind's eben irgendwelche billigen MNS vom Arbeitgeber in Geschäften und Stoffmasken auf dem Markt und sonst in der Stadt.
Entschuldige, ich glaube ich hatte deine Beiträge falsch verstanden. Kam bei mir als „ich hatte Covid, Maske brauche ich nicht“ an. Eine Grundsatzdiskussion über Masken will ich nicht führen, die bekannten mehrfach verwendbaren Stoffmasken empfinde ich auch als ausreichend, obwohl ich diese nicht mehr nutze. Soweit ich weiß ist das auch der allgemeine Konsens in der Wissenschaft für den Privatgebrauch.
 
@Idon okay, Risiko/Chancen Analyse...und die ergibt bei dir, dass 1,50€ für ne FFP2 Maske mehr wert sind, als die Gesundheit deiner Mitmenschen?...okay.

Du verteidigst das damit, dass die Deppen im Supermarkt sich nicht an Abstandsregeln oder Notwendigkeit orientieren. Aber dein Verhalten macht dich doch dann auch nicht besser. Das kommt mir dann wie Sandkasten vor. "Wenn die andern sich nicht benehmen, dann benehm ich mich auch nicht".

(Nebenbei...das Risiko für dich selbst steigt ja ebenfalls...ist dir das den Trotz wert?)
 
@SE.

Nein, nein, ich finde Masken sinnvoll und trage sie überall. Auch da, wo ich nicht muss, es sich aber logisch anbietet. Ich finde es auch wichtig die Masken richtig zu tragen.


Ich wechsel Masken aber nicht sofort und jedes Mal, sofern es sich um FFP2/MNS handelt. So bin ich z. B. gestern und heute mit demselben MNS durch die Innenstadt gelaufen. Ob ich für den Samstagseinkauf einen neuen MNS nehme oder den nochmal (2x15 Minuten getragen), weiß ich noch nicht. Vermutlich aber denselben nochmal.

Und so werden eben viele denken. Ich habe halt kein Problem damit meine Faulheit und womöglich einen gewissen Geiz hier zuzugeben, andere schon. So ist das eben.


@Powl_0

Ja, genau, für 1,50 Euro töte ich Menschen. Denn wie jeder weiß, bedeutet jeder Atemzug von mir einen Insta-Multi-Kill.

Ist das die Antwort, die du wolltest? Wie du siehst: Auch damit habe ich kein Problem. Mao, Stalin und Hitler haben Millionen Menschen auf dem Gewissen, vielleicht komme ich ja so auch an meinen eigenen Wikipedia-Eintrag. :D



Nur mal so als Gegenbeispiel für eine deiner Risiko/Chancen-Analysen:
Ist dir die Gesundheit der Menschen auf den Inseln und in den Niederlanden egal? Oder warum erzeugst du mit Internetnutzung so viel CO2 etc., was zum Ansteigen der Weltmeere führt, dass die absaufen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sedot
Ach bitte, machs nicht lächerlich. Ist deine einzige Reaktion, es zu übertreiben?

Zu deinem Edit: ich reduziere meine Resourcenaufwände tatsächlich so gut es geht. Nicht 100%ig, aber ziemlich sicher deutlich mehr als die meisten...
 
Ich nicht. Ich riskiere etwas und nehme dafür. Dafür lebe ich in der Ersten Welt. ;)


Die Übertreibung sehe ich bei dir: Meine Gefährdung Dritter geht vermutlich gegen 0.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tinkerton
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben