Wie bekommen wir die Rentenkassen voll ?

Wie bekommen wir die Rentenkassen voll ?

Garnicht. Es gibt ein paar alternative Modell, aber es traut sich niemand den Generationsvertrag umzukrempeln.

Bis ich Rente bekomme, gibt es keinen Sozialstaat mehr. (rein spekulativ )
Demensprechend heißt die Devise, schön selber Geld/Wertvolle Rohstoffe horten.
 
Hi

wenn es so weiter geht, wirst du irgendwann die Rentenbeiträge hinter oder vor der Umsatzsteuer finden und nicht mehr auf einer Lohn- oder Gehaltsabrechnung.
Lebensmittel und Kleidung (Lebenshaltung) vermutlich von ausgenommen.

Wer viel konsumiert zahlt auch viel in die Kasse ein. Kindergeld müßte erhöht werden.
Vorteil, Rentner zahlen noch einmal. ;) Rente müßte natürlich erhöhrt werden.

Cu
 
World_Citizen schrieb:
solche aussagen finde ich immer wieder fantastisch. man kann auch komplett verdrängend das unser heutiger wohlstand durch die böse wirtschaft ERWIRTSCHAFTET wurde.
die wirtschaft hat also deutschland wieder aufgebaut?

ich meine es waren die menschen!

World_Citizen schrieb:
Die zeit der wohltaten ist eben für uns alle vorbei. Und zu den Plänen mit den Steuerhöhungen nur soviel - tschüs kapital, tschüs arbeitsplätze usw. Wir leben im global village, es ist doch linke träumerei zu glauben der milliardär zahlt in deutschland das doppelte an steuern als er das in der schweiz oder sonstwo müsste!
achja, mit höheren steuern (eigentlich nur anderen) zieht plötzlich jeder unternehmer aus deutschland aus?
die deutschen kaufen danach auch nichts mehr?

dein milliardär (um den es gar nicht geht) kann von mir aus gerne auswandern, aber dann richtig und nicht nur scheinbar. auswandern = auswandern mit hauptwohnsitz im ausland.
wer weg will soll weg, der rest wird auch ohne die auswanderer gut auskommen.
 
Zitat ThomasK_7: "Wir in Deutschland sind dabei wegen der Demografie und dem allg. hohen Rentenniveau bei stagnierenden Reallöhnen vielleicht in einer Vorreiter-Situation für ganz Europa. Die anderen EU-Länder haben aktuell zum Großteil wirklich viel weniger Probleme in ihren staatlichen Rentensystemen, werden aber die gleichen Probleme später auch noch bekommen, nur 10-20 Jahre verzögert."

Mitnichten. Demografie und das 'hohen' Rentenniveau sind kein Grund von irgendwas, sondern selbst Folgen der unter allen Regierungen (inclusive SPD und Grünen) praktizierte Politik der Verbilligung von Arbeit. d.h. der Verarmung der vom Lohn lebenden Menschen. Mit einem Billiglohn-Sektor von 20% aller Beschäftigten, Millionen von HartzIV-Abgeschriebenen und von den von dir benannten europäischen Nachbarn beneidet, stieg D. mit ihrer Wirtschaft zur heutigen Poleposition. Man kann sich dann zurecht fragen zusammen mit den anderen Idioten, warum die Rentner davon ausgenommen werden sollen, anstatt sich die Sache zu erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wärs, die Beitragsbemessungsgrenze abzuschaffen?

Im Moment bezahlt man 19,9% Rente - aber nur bis zu einem Jahresgehalt von 66.000 Euro (Westdeutschland). Jeder Euro, der mehr verdient wird ist rentenabzugsfrei!
Ist aus meiner Sicht nicht einzusehen, warum Spitzenverdiener mit mehreren Millionen Euro Jahresgehalt hier derart entlastet werden.

In der Schweiz z.B. gibt es diese Beitragsbemessungsgrenze nicht - dafür zahlt jeder auch nur 10% seines Bruttolohnes. Und seltsamerweise funktioniert das System dort gut...
 
@ King-of-fools : Allerdings hat Deutschland auch weit mehr Einwohner.

Wenn wir uns die Geschichte ansehen, dann gab es nach Kriegen immer wirtschaftliche Aufschwünge (nat. leicht verzögert), ergo bräuchten wir, so hart es auch klingt, einen weiteren Krieg, in dem die ältere Bevölkerung dezimiert wird.

Dass dies keine realistische Lösungsmöglichkeit ist, sollte klar sein.

Insgesamt gesehen müsste man das gesamte System neustrukturieren und nicht nur an ein paar Schrauben drehen, die das Unvermeintliche nur herauszögern, aber das wird in der heutigen politischen Lage kaum jemand machen, auch wenn es auf lange Sicht das Beste wäre.

Leider hat von uns kaum jemand so viel Einblick in die Statistiken und die Theorie, dass man fachsimpeln könnte, dagegen bewegt sich die Diskussion eher auf Stammtischniveau, da durch Medien bereits die kritische Lage vermittelt worden ist, allerdings nicht die komplette Funktionsweise des Systems.
 
Dafür ist die Maximalerente aber auch gedeckelt.
Allerdings könnte die Grenze deutlich nach oben geschoben werden.
Wenn man die subventionierten Arbeitsplätze abzieht sind 66.000€ ja fast schon das Durchschnittsgehalt.
 
Alrik schrieb:
Wenn man die subventionierten Arbeitsplätze abzieht sind 66.000€ ja fast schon das Durchschnittsgehalt.

Bitte??? Also bei meinem Arbeitgeber (Baden Württemberg, knapp 300 Mitarbeiter und etwa 150 Mio Jahresumsatz) verdienen wenn es hoch kommt vielleicht 10 Leute so viel! Das Durchschnittsgehalt liegt bestenfalls bei der Hälfte. Und meines Wissens werden bei meinem Arbeitgeber keine Arbeitsplätze subventioniert.

@King-of-Fools
Zunächst einmal zahlt in Deutschland ja auch nur jeder knapp 10% seines Bruttolohns, die anderen knapp 10% zahlt ja der Arbeitgeber. Und wie Alrik bereits angedeutet hat, wäre eine Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenzen letztendlich wohl ein Nullsummenspiel. Die gesetzliche Rente ist schließlich immer noch eine Versicherung, bei der man umso mehr rausbekommt, desto mehr man einzahlt. Sprich: Wenn man die Beitragsbemessungsgrenzen komplett aufhebt darf man die Rente auch nicht mehr deckeln. Die Einnahmen der Rentenkassen würden dann zwar stark steigen, die Ausgaben aber ebenso. Damit wäre nichts gewonnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Schweiz z.B. gibt es diese Beitragsbemessungsgrenze nicht - dafür zahlt jeder auch nur 10% seines Bruttolohnes. Und seltsamerweise funktioniert das System dort gut...
Ja, in der Schweiz. Und in Finnland sind die Kinder klüger und in Luxemburg die Banke reicher... Das sind allerdings alles Staaten, aus denen man woanders eine Großstadt macht, was die Einwohnerzahlen angeht. O.K., aus der Schweiz meinetwegen auch zwei oder drei, aber du kannst kein System von einem latent elitäten 8-Mio-Ew.-Land auf einen +80-Mio-Koloss übertragen!
 
Mal ehrlich. Es mag gute Gründe dafür geben, dass man das Rentensystem aus der Schweiz nicht einfach eins zu eins auf Deutschland übertragen kann. Z.B. das Verhältnis zwischen Rentenbeitragszahlern und Rentern (das ist dort einfach anders - eine vergleichende Statistik hab ich leider nicht gefunden). Möglicherweise sind auch die Durchschnittslöhne anders.

Aber die bloße Einwohnerzahl als Gegenargument zu bringen?
Ich bitte euch, das kann nicht euer Ernst sein.

Dieses Rentensystem ist ein solidarisches System, in dem diejenigen, die Arbeit haben, für den Unterhalt derjenigen aufkommen, die bereits in Rente sind. Sofern die Zahlen (Beitragssatz, Bemessungsgrenze, Rentenbezüge etc.) gut aufeinander abgestimmt sind, funktioniert dieses System also unabhängig von der Einwohnerzahl. Nur: bei uns ist es nicht sauber abgestimmt - und durch die bloße Erhöhung der Rentenbeitragssätze wird man das Problem nicht in den Griff kriegen.

Außerdem: warum sollte eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze mit der Erhöhung der Rentenbezüge gekoppelt sein. Nehmen wir doch mal jemanden, der pro Jahr mehrere hunderttausend Euro brutto verdient.
Von diesem Arbeitnehmer landen maximal 13.000 Euro im Jahr in der Rentenkasse (die Hälfte davon hat er bezahlt, die andere sein Arbeitgeber), berechnet aus der Beitragsbemessungsgrenze. Sein gesamtes Bruttogehalt oberhalb 65.000 Euro kriegt er rentenabzugsfrei.
Der hat von seinem Geld so viel über, der kann sich locker ein oder mehrere Häuser, Kapitalanlagen, Autos und so weiter kaufen und hat immer noch genug um was auf die Seite zu legen oder was abzugeben. Der kann davon auch genügend Geld für seine private Altersvorsorge beiseitelegen, ohne auf was verzichten zu müssen. Dieses Mensch wird durch die Beitragsbemessungsgrenze entlastet - obwohl überhaupt kein bedarf für eine Entlastung besteht.

Wenn diesem Arbeitnehmer nun mehr abgezogen wird, indem die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird (solange sie unter seinem Bruttogehalt kriegt, bezahlt er prozentual gerechnet immer noch weniger als ein "normaler" Arbeitnehmer) dann müsste dem noch nichtmal sein späterer Rentenbezug erhöht werden. Er hat nämlich so viel, dass er die staatliche Rente noch nichtmal bräuchte.

Es verlangt ja niemand, den Reichen MEHR abzunehmen als den Ärmeren, das wäre der pure Sozialismus. Ich verlange nur, dass sie GLEICH VIEL abgeben müssen. Das wäre soziale Gerechtigkeit.

Was wir dagegen haben, ist eine Entlastung der Spitzenverdiener. Und das nennt man "Klientelpolitik"...
 
du wirst garnichts bekommen :)
so einfach ist das:)
du wirst die nächsten 50 jahre ausgenommen und dann kannst schauen wo du bleibst.
alle staaten der welt sind TOTAL pleite und kommen da nie wieder raus.

und das ist auch so gewollt.
wäre es nicht gewollt wörs nicht so ;)

es gibt ja noch nichtmal wirklich einen lachenden gewinner;)

also einen den man sehen würde.. ein land oder so..
auch der stärkste "usa" pfeifft ja aus dem letzten loch.

nur die elite im hintergrund hat genau was sie will ;)

willkommen in der sklaverei.. da drüben steht onkel toms hütte ;)
 
King-of-fools schrieb:
Außerdem: warum sollte eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze mit der Erhöhung der Rentenbezüge gekoppelt sein. Nehmen wir doch mal jemanden, der pro Jahr mehrere hunderttausend Euro brutto verdient.
Von diesem Arbeitnehmer landen maximal 13.000 Euro im Jahr in der Rentenkasse (die Hälfte davon hat er bezahlt, die andere sein Arbeitgeber), berechnet aus der Beitragsbemessungsgrenze. Sein gesamtes Bruttogehalt oberhalb 65.000 Euro kriegt er rentenabzugsfrei.
Der hat von seinem Geld so viel über, der kann sich locker ein oder mehrere Häuser, Kapitalanlagen, Autos und so weiter kaufen und hat immer noch genug um was auf die Seite zu legen oder was abzugeben. Der kann davon auch genügend Geld für seine private Altersvorsorge beiseitelegen, ohne auf was verzichten zu müssen. Dieses Mensch wird durch die Beitragsbemessungsgrenze entlastet - obwohl überhaupt kein bedarf für eine Entlastung besteht.

Wenn diesem Arbeitnehmer nun mehr abgezogen wird, indem die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird (solange sie unter seinem Bruttogehalt kriegt, bezahlt er prozentual gerechnet immer noch weniger als ein "normaler" Arbeitnehmer) dann müsste dem noch nichtmal sein späterer Rentenbezug erhöht werden. Er hat nämlich so viel, dass er die staatliche Rente noch nichtmal bräuchte.

Es verlangt ja niemand, den Reichen MEHR abzunehmen als den Ärmeren, das wäre der pure Sozialismus. Ich verlange nur, dass sie GLEICH VIEL abgeben müssen. Das wäre soziale Gerechtigkeit.

Was wir dagegen haben, ist eine Entlastung der Spitzenverdiener. Und das nennt man "Klientelpolitik"...

Nochmal: Die Rentenversicherung ist eine - wie der Name schon sagt - Versicherung. Ein Merkmal einer Versicherung (insbesondere einer Sozialversicherung) ist, dass man Beiträge leistet, und dass aus diesen geleisteten Beiträgen Ansprüche entstehen. Von Spitzenverdienern zu verlangen, dass ihr komplettes Einkommen zur Beitragsbemessung herangezogen wird, aber dennoch nur aus einem kleinen Anteil der geleisteten Beiträge Rentenansprüche entstehen, ist nichts anderes als eine Form von Enteignung. Wenn alle gleich viel in die Rentenversicherung abgeben sollen, dann müssen auch alle - auf die geleisteten Beiträge bezogen - gleich viel rausbekommen. Sonst dürfte man die Rente nicht mehr "Versicherung" nennen.

Und nur nochmal als Denkanstoß: Das Rentensystem wird mittlerweile mit 80 Milliarden Euro Steuergeldern pro Jahr gestützt. Und was glaubst du wo diese Steuern herkommen und wer davon besonders viel zahlt? Richtig: Der Spitzenverdiener. Von einer Entlastung der Spitzenverdiener oder fehlender sozialer Gerechtigkeit kann also nicht wirklich die Rede sein, da die Spitzenverdiener bereits jetzt überproportional viel zu Finanzierung der Rente beitragen. Wenn überhaupt ist also die Forderung nach einer Aufhebung der Beitragsbemessunsgrenzen ohne Aufhebung der Rentendeckelung Klientelpolitik, nämlich eine, die alle überproportional begünstigt, welche weniger als 66.000 € im Jahr verdienen. Aber eine solche Robin-Hood-Mentalität hat noch nie jemandem geholfen. Wie Abraham Lincoln schon sagte: "You cannot help the poor man bey destroying the rich."
 
Zuletzt bearbeitet:
die wirlich reichen zahlen im schnitt am wenigsten steuern;)
das ist doch bekannt:)
die haben mehr möglichkeiten ihr geld zu schützen ;)

aber das ist alles nicht der punkt.
du kriegst die renten niewieder sicher das ist doch eine ganz einfache rechnung.
die renten funktionieren nur dann wenn deutschland jedes jahr wächst.

und wer das nicht versteht der is halt nicht sonderlich helle.

das ist der älteste trick der welt. pyramidensystem..
solange die sache schön wächst fällt der fehler nicht so auf.. das ende ist aber abzusehen.

ausserdem ist das ja auch ganz egal. wir sind total überschuldet und jedes jahr wird es mehr.

das die sache gut aus geht wenn wir auch nur ansatzweise mit diesen regierungssystemen weitermachen ist einfach nur total stupide.

schonmal peter zwegat gesehen? genau so wie die papnasen ihren haushalt machen genau so macht es nahezu jedes land auf diesem erdball.
total dumm und schlecht und nur auf heute ausgelegt.
nach mir die sinnflut.

allerdings ist diese schon verdammt nah.

wenn das so weitergeht wie jetzt (und das wird es wohl) kannst du heil froh sein wenn du als rente eine kostenlose warme suppe und ein zimmerchen gestellt bekommst.

und selbst das würde mich schon überraschen.

über kurz oder lang , wenn die not gösser wird, sinkt auch die moral ;)
und dann wird man schnell bei der hand sein die überbefölkerung abzubauen;)
besonders die die nichts mehr leistet und nur noch kostet ;)

alles ganz einfache rechnungen und alles schon X mal geschichtlich vorgekommen.
kennt man die geschichte kennt man die zukunft.

ist doch immer der gleiche mumpitz
 
Naja letztendlich gibt es drei Möglichkeiten, das Rentensystem vor dem finanziellen Kollaps zu bewahren, oder es zumindest zu versuchen:

1) Rentenkürzung bzw. langsamere Steigerung der Renten
2) Vergrößerung des Verhältnisses Erberbstätige/Rentner durch Verlängerung der Lebensarbeitszeit und/oder gute Konjunktur
3) Erhöhung der Beiträge

Hinsichtlich der Generationengerechtigkeit wäre es am sinnvollsten, alle drei Punkte gleichmäßig zu nutzen. Das scheinen aber die Entscheidungsträger nicht kapiert zu haben. Anders kann ich mir beispielsweise die außerplanmäßige Rentenerhöhung von Herrn Scholz und seinen SPD-Heinis im Jahr 2009 nicht erklären. An der Bundestagswahl in eben jenem Jahr wird es ja sicher nicht gelegen haben..... Naja, wenigstens haben sie trotzdem ordentlich verloren.
 
ja und was rettest du dann wenn du immer mehr zahlst und weniger bekommst :D ???
dann kannst es gleich bleiben lassen;)
wenn du es privat richtig machst zahlst weniger ein in deine altervorsorge und hast später mehr;)

und von steigender konjunktur ausszugehen is ja gradezu ein hohn :D
wir können heil froh sein wenn sie nicht allzuschnell bergab geht;)

das erinnert wieder an zwegat.
alles kein problem ich muss nur endlich mal im lotto gewinnen oder ich mach mich selbständig und verdien dann sicher 3 mal soviel wie vorher..

sry aber das es in zukunft langfristig steil bergauf geht ist sowas von weltfremd:)
 
madpat schrieb:
wenn du es privat richtig machst zahlst weniger ein in deine altervorsorge und hast später mehr;)

Als stinknomaler Angestellter hat man da leider nicht die Wahl..... Sonst hätte ich mit der gesetzlichen Rente schon lange nichts mehr am Hut. Würde ich das, was ich im Augenblick monatlich einzahle, privat anlegen, könnte ich mit 50 in Rente gehen und hätte immernoch mehr als es jetzt mit 67 der Fall ist/wäre.

madpat schrieb:
sry aber das es in zukunft langfristig steil bergauf geht ist sowas von weltfremd:)

Hab ich nie behauptet, dass es steil bergauf geht. Dieser typisch deutsche Berufspessimismus ist meiner Meinung nach aber auch weltfremd. Ich habe ebenso wie meine Freundin vor kurzem mein Studium beendet, wir haben beide sehr gut bezahlte, unbefristete Jobs gefunden. Vielen aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich. Mein Arbeitgeber kann sich vor Aufträgen kaum retten, es wird eingestellt und investiert ohne Ende. Von daher bin ich zurzeit schon eher optimistisch, was die Zukunft angeht. Kann sich natürlich schnell wieder ändern ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
zum einen bin ich nicht deutsch ;)
habe ich lange nichts mehr am hut mit wie du sagen würdest ;)

zum zweiten ist das kein pessimismus sondern realismus.
ich könte dir 100 gute gründe aufzeigen warum es in D UND auch auf der ganzen welt weiter bergab geht.
ich kann dir aber beim besten willen keine 5 guten gründe sagen warum es merkbar aufwärts gehen sollte.

das ist nunmal fakt.
ebenso ist es fakt das es in D seit 30,40 jahren kontinuirlich bergab geht.
es ist auch fakt das es quasi überall auf der welt heute schwerer zu leben ist als vor 20-30 jahren.
einzige ausnahme sind mini regionen die aufgrund von rohstoffen oder steuerlichen und ähnlichen aspekten eine kleine oase bieten.
diese sind aber nicht relevant da nicht auf die welt projizierbar.

das system ist dazu verdammt alle 50 -80 jahre zu crashen.
anders gehts nicht.
es ist ebenfalls dazu verdammt das es einigen wenigen auf kosten vom rest gut geht.
und in einer globalisierten welt (7 000 000 000 menschen) unter die "einige wenige" zu kommen kann VERDAMMT schwer sein ;)

glaub was du willst.
ich wäre SEHR überrascht wenn in den nächsten 30 jahren viel positives kommt.

jedenfalls ist es totaler unsinn sich sorgen um seine rente zu machen.
ein bloser blick auf die zahlen lässt sofort klar werden das der offe aus ist.
da kann nichts gutes rauskommen.
und je länger man das kranke system am laufen hält desto härter wird die landung.

ich denke man ist gut beraten wenn man sich geistig von seiner rente verabschiedet.

das hat 3 vorteile:) erstens stehst dann später nicht mit offenem mund da wenn das dicke ende kommt sondern bist drauf vorbereitet, zweitens wählst vielleicht mal was wirklich neues und es ändert sich mal was zum positiven (die hoffnung stirbt ja zuletzt :) ) und drittens freust dich umso mehr wenns später tatsächlich noch ein paar cent rente geben sollte ;)

weisst du;) ich bin nicht pessimistisch wegen mir;) mir gehts belendent und ich kann mich glücklicherweise zu den einigen wenigen zählen ;)
ich für meinen teil kann relativ optimistisch in die zukunft schauen.
ich weiss aber das ich da die grosse ausnahme bin und mir passt die politik absolut nicht.
auch wenns mich selber wenig betrifft ;)

selten aber auch das solls geben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@madpat,

tut mir leid, aber auch wenn Du kein Deutsch bist, hast Du die Möglichkeit der Groß- und kleinschreibung.

Auch werden Deine Aussagen nicht durch übermäßigen Gebrauch von Smilys sinnvoller.
Schön, wenn die ganze Rentenproblematik für Dich nicht relevant ist, dann verstehe ich Dein rummgejammer und Deine Schwarzmalerei um so weniger. Zumal sie nicht den Hauch eines Lösungsansatzes enthält.

Ich denke, die Politik alleine kann nur gewisse Grundlagen schaffen, den Rest muss die Arbeitgeberschaft und die Bevölkerung selbst beisteuern.

Die Arbeitgeber sind doch die Doppelzüngler hier, auf der einen Seite jammern sie rumm, sie hätten keine Fachkräfte, auf der anderen Seite werden Frauen nach wie vor dermaßen benachteiligt, dass sie nur die Möglichkeit haben Karriere oder Kinder. Und Heute entscheiden sich ja gerade die Intelligenteren ehr für die Karriere, denn für Kinder leider.( OH, das ist von Herrn Sarrazin, weiß gar nicht, ob es dann verwendet werden darf:evillol:)
 
In spätestens 30 Jahren wird nur noch eine Grundsicherung existieren, das jetztige Hartz4, wahrscheinlich noch darunter.

Das Problem einer privaten Vorsorge ist nur, das diese natürlich nicht unbegrenzt gilt, d.h. wer z. B. später 150.000 € angespart hat und pro Jahr 12.000 aus diesen Topf rausnimmt, der hat nach ca. 15 Jahren (Verzinsung mit einberechnet). Den Rententopf ausgeschöpft und bekommt dann nur noch die Grundsicherung.

Eine eigene abgezahlte Immobilie hat schonmal den Vorteil, das man nicht noch zusätzlich Mietaufwendungen hat, die Immobilie sollte nur nicht zu alt sein, denn sonst können die Renovierungskosten höher als eine Miete werden.
 
die Rentenkassen sind voll, das was die Medien verbreiten ist nichts als Propaganda um uns noch besser abzuzocken.

Hab mal vor einiger Zeit (2006) nen Bericht (Stern, Spiegel oder Focus) gelesen dass gesetzl. Krankenkassen Milliardengewinne einfahren, seit es die Praxisgebühr gibt.


Und jetzt auf einmal heisst es, die Kassen seien leer? Klar, solange sich keiner beschwert, blieben die Kassen "leer"
 
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