Wie definiert man Armut

Armut heißt es für mich wenn man zu wenig zum leben und zu viel zum sterben hat..! (Teile Afrikas usw)
Die Menschen sind arm und haben nix! Sie leben von der Natur!
Dafür sind die alle viel zufriedener als wir :) Manche Leute jammern weil der Bus 5 Minuten zu spät kommt und den morgentlichen kaffe am automaten net trinken können und sind den ganzen tag stinkig (ja hab ich schon mal gesehen^^)



Ich finde H4 okay wenn die leute sich aber auch nach nen job umsehen und in annehmen! Aber JAhre dem Staat im Nacken liegen is für mich nicht nachvollziehbar! Klar isses scheiße wenn man wenig verdient aber arm is das noch lange nicht!

Wer ne Arbeit will findet eine! Deshalb kann man eigtl in Deutschland keinen als Arm bezeichnen!
 
ja aber auch immer genug offene stellen! wenn die stellen zu 100% vergeben sind versteh ichs...

Aber man muss auch was dafür tun... sich im umfeld umschauen wer was sucht! Nur aufs amt rennen hilft nicht immer weiter^^
 
Naja bei vielen ist/war das eben nicht der Fall, es sei den es ist eine neue Regelung was auch sinnvoller ist.
 
andiac schrieb:
Stimmt leider nicht.
Es gibt deutlich mehr Arbeitslose als offene Stellen.

Wenn freie Stellen besetzt werden wird mehr produziert, Steuereinnahmen und die Einnahmen der Sozialversicherungen steigen, Ausgaben für Sozialleistungen sinken, Räume für Steuer- und Abgabensenkungen entstehen, die gesamtwirtschaftliche Lohnsumme und damit die gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt, wodurch wiederum neue freie Stellen entstehen. Das Argument "Es gibt ja nur XXX freie Stellen und deshalb kann die Arbeitslosenzahl maximal auf XXX sinken" ist Blödsinn. Wir haben heute über 2 Mio mehr Erwerbstätige als vor 6 Jahren, dennoch ist die Zahl der freien Stellen meines Wissens heute sogar höher als damals.
 
Zuletzt bearbeitet:
andiac schrieb:
Aber du kannst dich ja mal mit ein paar Sozialhilfeempfängern unterhalten, wenn du selbst noch nie in der Situation gewesen bist.
es ist jeden monat ein k(r)ampf sich durch zu beissen . hab ne behinderung und stehe auf der kippe zur eu rente . wenn ich nicht immer gucken würde wo ich welche leute helfen könnte (pc), und nen paar euros schiessen kann , hätte ich die blanke armut .
 
@ Melvin

"Es gibt ja nur XXX freie Stellen und deshalb kann die Arbeitslosenzahl maximal auf XXX sinken" ist Blödsinn

Hab ich doch auch garnicht gesagt. ^^
Dennoch sind das deutlich weniger offene Stellen, so dass niemals alle Arbeit haben könnten. Soviele neue Stellen werden auch nicht produziert, wenn ein paar Arbeitslose mehr in Arbeit unterkommen würden.
 
andiac schrieb:
Dennoch sind das deutlich weniger offene Stellen, so dass niemals alle Arbeit haben könnten.

Das ist schlicht falsch. Es gibt mehr als genug Beispiele von Ländern die es geschafft haben, ihre Arbeitslosigkeit über Jahre kontinuierlich von über 10% bis auf Vollbeschäftigung zu senken, und die hatten zu Beginn dieser Entwicklung mit Sicherheit auch nicht mal ansatzweise genug freie Stellen für alle Arbeitslosen. Die Entwicklung seit 2005 in Deutschland beweist doch bereits das Gegenteil: 2 Mio neue Erwerbstätige ohne dass die Anzahl der freien Stellen abgenommen hat. Wenn sich diese Entwicklung wiederholen ließe hätten wir Vollbeschäftigung.
 
Kann das sein, dass du gerade mein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen hast? ^^

Ich bin auch dafür, dass jeder Arbeit haben kann, der arbeiten will und kann. Aber das erreichen wir nicht alleine dadurch, dass nur jeder will.
 
Nein kann es nicht. Du behauptest in Post #47 dass in Deutschland niemals alle Arbeit haben können. Und das ist falsch.

andiac schrieb:
Ich bin auch dafür, dass jeder Arbeit haben kann, der arbeiten will und kann.

Ich bin dafür dass auch die arbeiten, die nicht wollen aber können. Zumindest wenn sie auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind.
 
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Nicht jetzt sofort, aber mittelfristig ja. Und natürlich sollte ein Mindestmaß an Qualifikation mitgebracht werden. Meinem Arbeitgeber fällt es sehr schwer, freie Stellen für Hilfsarbeiter zu besetzen (dafür muss man wirklich nicht viel können und besonders anstrengend ist es auch nicht...), und das trotz einer Entlohnung die ein gutes Stück über den Mindestlohnforderungen diverser Gewerkschaften liegt. Einziges Manko: Schichtarbeit. Da kann ich mir kaum vorstellen, dass wir zig Mio Arbeitslose haben, die angeblich alle unbedingt arbeiten wollen.
 
Hat auch keiner gesagt, dass alle unbedingt alles machen wollen.
Zudem kommt es ja aber auch noch darauf an, wo du wohnst. Ich finde, es kann nicht verlangt werden, dass man nur wegen des Arbeitsplatzes Freunde und Familie verlassen muss. Ich denke das würde keiner gerne machen.
Unser System sorgt dafür, dass Abhängige von Lohnarbeit geschaffen werden. Also muss es auch dafür sorgen, dass genug Arbeitsplätze vor Ort sind.

Wir driften aber extrem vom Ausgangsthema ab. ;)
 
andiac schrieb:
Zudem kommt es ja aber auch noch darauf an, wo du wohnst. Ich finde, es kann nicht verlangt werden, dass man nur wegen des Arbeitsplatzes Freunde und Familie verlassen muss. Ich denke das würde keiner gerne machen.

Und ob das verlangt werden kann! Wo kämen wir denn da hin? Man bekommt weiterhin staatliche Leistungen obwohl man irgendwo arbeiten könnte nur weil man nicht von zu Hause wegziehen möchte?! Ich bin für meinen Job 800 km umgezogen und habe meine Heimat aufgegeben, viele aus meinem Abi-Jahrgang ebenfalls (komme aus einer Region mit 20% Arbeitslosigkeit). Stell dir mal vor die würden alle zu Hause bleiben und auf Kosten des Staates leben! Bei gleichzeitig zig unbesetzten Stellen!
 
Ja. Wenn du das freiwillig machst, ist das doch okay. Aber erzwingen darf man sowas einfach nicht. Auch wenn du das nicht glauben willst. Aber es gibt sogar einige Menschen, die werden durch sowas traumatisert, wenn man sie aus ihrem gewohnten Umfeld rausreißt.
 
Ich glaub es nicht! Ich gebe meine Heimat auf und ziehe 800 km um für meinen Job, ich zahle zig Tausend Euro Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge im Jahr und finanziere damit Empfänger von staatlichen Transferleistungen, dann ist es doch wohl das mindeste dass man von selbigen das gleiche erwarten darf! Da braucht man sich echt nicht wundern wenn hochqualifizierte Leistungsträger in Massen abwandern wenn sich solche Ansichten durchsetzen.
 
Du bist ja lustig. Nur weil du das gut verkraftet hast, kannst du das nicht von allen anderen auch verlangen. Es ist längst nicht jeder Mensch gleich.
 
andiac schrieb:
Du bist ja lustig. Nur weil du das gut verkraftet hast, kannst du das nicht von allen anderen auch verlangen. Es ist längst nicht jeder Mensch gleich.

Es geht hier um Umziehen?! Heute gibt es Handys, Skype, Email..... Das ist doch heute um Längen leichter zu verkraften als noch vor 20 Jahren! Bist du ernsthaft der Meinung dass Deutschland es sich leisten kann, junge und gesunde Menschen vom Staat leben zu lassen, obwohl sie woanders arbeiten könnten, nur weil ihnen der Wegzug von zu Hause zusetzt?! Das erscheint mir etwas realitätsfern. Die Gesellschaft finanziert Empfänger von Sozialleistungen, natürlich kann sie da Gegenleistungen verlangen, und dazu gehört auch die Aufgabe der Heimat um arbeiten zu können!

PS: Das ich es gut verkrafte habe ich ürbigens nie behauptet. Ich wäre wirklich sehr gerne in meiner Heimt geblieben und vermisse meine alte Umgebung wirklich sehr. Dennoch kam es für mich nie in Frage dort zu bleiben, weil es dort einfach keine Jobs gibt.
 
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Nee. Das Leben ist kein Ponyhof. Aber man kann auch immer nur das verlangen, was zumutbar ist. Und ich weiß ganz sicher, dass erzwungene (selbst manchmal geplante) Umzüge bei manchen Menschen richtige Traumata auslösen. Ich denke nicht, dass man das den Leuten antun muss. So schwer haben wir es in Deutschland auch nicht. Zumal man sich vielleicht lieber mal fragen sollte, warum die Entwicklung überhaupt in eine solche Richtung geht. Das war nämlich nicht immer so.
 
Du bist also ernsthaft der Meinung, dass der ein größerer Umzug zwecks Arbeitsaufnahme nicht zumutbar ist?! Die Leute bei denen ein Umzug wirklich ein Trauma auslöst dürfte eine absolute Minderheit sein, bei allen anderen ist es meiner Meinung nach eine faule Ausrede. Und bei zig Mio Arbeitslosen und 2 Bio € Staatsschulden bin ich schon der Meinung, dass wir es in Deutschland zumindest so schwer haben, dass man von den Arbeitslosen solche "Bürden" abverlangen kann.
 
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