Wie optional/konfigurierbar sind "RGB" Lüfter/Gehäuse (allg. RGB-Frage)?

Snapuman

Cadet 3rd Year
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Da bei mir demnächst endlich mal wieder ein neuer Desktop-build ansteht (letzter war 2006 - ich wart noch auf halbwegs annehmbare Preise der akt. Generation ^^), ich zur "old-school no-RGB"-Fraktion gehöre aber einer optionalen/schaltbaren und dezenten solid-color-Beleuchtung nicht abgeneigt bin, mal eine generelle unbedarfte Frage, da ja heutzutage leider gefühlt 90% des Marktes aus "RGB-Augenkrebs"-Produkten besteht...
  • Bedeutet RGB Bei Lüftern/Gehäusen/... dass da generell immer alles nur in Farbverlauf läuft sobald Strom drauf ist oder kann man das normalerweise auch iwie konfigurieren (z.b. Helligkeit dimmen und nur eine Farbe solid)?
  • Falls konfigurierbar, ist das dann z.B. im Bios/UEFI "in Hardware" möglich (einmal einstellen und läuft dann) oder muss dafür zwingend immer eine Software wie Corsair iCue im Hintergrund des OS laufen?
    • Ist das iwie Herstellerspezifisch oder variiert das auch je nach Modellreihe/Produkt? Oder gibt's gar sowas wie 'n RGB-übergreifenden-Standard bezogen auf die Software?
  • Falls "only-RGB", wie hoch wäre der Aufwand die LED's zu deaktivieren? Reicht es da z.b. nur einen Pin vom Stecker zu entfernen oder ist das gar im BIOS/UEFI schaltbar?
    • Und auch hier - ist das dann immer "nur" Herstellerspezifisch oder variiert auch je nach Modell/Produkt?
Das ist mir alles leider beim recherchieren bisher nicht so richtig ersichtlich, es wird immer nur geschrieben dass RGB, aber nicht genau wie das dann jeweils implementiert ist, daher hoff ich hier auf etwas Praxis-Erfahrung aus der Community - besten Dank schonmal. :)
 
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"ich wart noch auf halbwegs annehmbare Preise der akt. Generation ^^"
Schau dir die PS5 Pro an, billig/günstig/annehmbar wird es nicht mehr geben, solange Nvidia die GPUs als Beschleuniger für Unsummen losbekommt und die klassische GPU bei den Investoren nicht viel zu melden hat. AMD/Intel orientieren sich an den Nvidia Preisen, daher ist da mMn keine Bewegung in Sicht.

Der richtige Zeitpunkt zum kaufen wäre, glaube ich zumindest, die 3090 zum OVP gewesen.

  • Fällt je nach Hersteller aus, aber normalerweise ja
  • Normalerweise ja
  • RGB Stecker ziehen, der ist separat.
 
ARGB zulegen, da kannst du jede einzelne LED individuell steuern, sowohl die Farbe als auch die Helligkeit von 0 bis 100%. Ist aber eigentlich nichts Neues.

Wegen ein/ausschalten mit/ohne Software oder auch nur über Board weiß ich nicht.
Evtl einen RGB Controller nutzen, der sich die Einstellungen speichert und man die Software nur bei Änderungen laufen haben muss.
 
Es kommt darauf an, was du für RGB-Komponenten kaufst bzw. auch von welchen Herstellern.

Wenn dann bräuchtest du A-RGB (adressable). Dort kann man dann auch grundlegend alles einstellen. Von Farbe, über Helligkeit, Effekte etc. Non-adressable RGB-Komponenten können idR nur gewisse vorgegebene Effekte durchlaufen; sind daber davon abgesehen nicht anpassbar.

Gewisse Dinge lassen sich im UEFI einstellen (Beleuchtung des Mobos ggf. auch des RAM's). Viele andere Komponenten, wie AiO's, GPU, Lüfter etc. benötigen dann wieder ihre eigene Software.

Entweder kauft man sich gleich die Hardware-Lösung dazu (z.B. RGB-Hub) oder nutzt möglichst eine einzige Software-Suite, die mit allen Komponenten im System klarkommt (wie z.B. OpenRGB o.ä.).

Oftmals reicht das inzwischen aber auch nicht mehr aus, da man ja inzwischen selbst in einzelnen Lüftern Displays verbaut (bzw. spätestens auf der AiO-Pumpe), die wiederum GIF's abspielen sollen u.ä. und damit ist ein OpenRGB dann auch wieder überfordert.

Natürlich könnte man sich auch die proprietäre Software jedes Herstellers einzeln auf's System ballern (Asus Armoury Crate, Corsair iCue, Razer Chroma etc. pp.); aber oftmals beißen sich die Programme untereinander (die Profile laden nicht richtig oder die Komponenten vergessen schlichtweg ihre Settings). Einige Komponenten haben auch wieder einen OnBoard-Speicher und merken sich die Settings (man kann die entspr. Software nach der Einrichtung also theortisch wieder löschen). Da muss man sich vorher einlesen.

Das Deaktiveren der LED's variiert wieder je nach Bauteil. Bei der Graka kannst du einfach den Stecker abziehen (beim Mainbaord oftmals auch; aber nicht immer). Beim RAM sind die LED's ja direkt über den RAM-Slot mit Strom versorgt und können auf diese Weise dann halt auch nicht einfach deaktiviert werden. Hier brauchst du wieder die passende Software, um sie still zu legen.

Und genau aus oben genannten Gründen:
  • Nichts ist standardisiert (weder die Stecker, noch die Protokolle, noch sonstwas)
  • häufig sehr viel zusätzliche (eigentlich unnötige) Kabellage im System
  • höhere Anschaffungskosten
  • Steuerung oftmals zu kompliziert gelöst bzw. nur mit mehreren parallel laufenden Programmen möglich
...kaufe ich mir den Semmel auch nicht. Black is beautiful (mMn).
 
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Mr. Smith schrieb:
Non-adressable RGB-Komponenten können idR nur gewisse vorgegebene Effekte durchlaufen; sind daber davon abgesehen nicht anpassbar.
Stimmt so nicht ganz. Es mag schon Teile geben, an denen sich gar nichts einstellen lässt, aber zumindest die Teile, die per 4-Pin-RGB-Stecker angebunden werden, lassen sich immer konfigurieren. Hier ist dann aber immer nur eine Farbe für alle LEDs möglich. Farbwechsel gehen auch, aber eben nur LED-übergreifend.
Beispiel Lüfter:
Ein RGB-Lüfter kann einen Farbwechsel von rot nach blau. Allerdings wechseln eben alle LEDs simultan die Farbe.
Ein ARGB-Lüfter kann jede LED einzeln ansteuern. Hier könnten also die oberen LEDs noch blau leuchten, während die unteren schon komplett rot sind und die in der Mitte noch lila.

Ich nutze z.B. auch nur feste Farben. Weil mein Mainboard nur einen ARGB-Anschluss hat und der schon vom Gehäuse besetzt war, habe ich mir RGB-Lüfter gekauft. Jetzt leuchten die Lüfter lila und das Gehäuse grün.

Ich habe ein MSI B450 Gaming Pro Carbon. Da konnte ich die Beleuchtung nicht im BIOS steuern und musste zum Einstellen zwangsläufig MSI Mystic Light installieren. Gespeichert wurden die Einstellungen aber anscheinend auf dem Board. Als ich die alten SSDs raus hab und auf einer komplett neuen CD ein neues OS installiert habe, sind die Einstellungen so geblieben.

Genau so war es bei meiner Grafikkarte. Software war zum Einstellen nötig, die Einstellung blieb aber beim SSD-Wechsel erhalten.

Bei meiner Maus (Logitech G403) geht es ohne Software aber zum Beispiel gar nicht. Da ist Einhornkotze angesagt, bis Windows startet und die Software läuft.

Beim PC eines Spezls konnte (irgendein Gigabyte X370-Board) konnte ich die Beleuchtung (zumindest rudimentär) im BIOS regeln.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das ist leider von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich...
 
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