Wie sieht Eure Altersvorsorge aus?

Meine Persoenliche Altersvorsorge ist Rauchen und darauf zu hoffen zeitnah abzunippeln :>

Wer will schon 100 werden und die letzten 20 Jahre seines Lebens im Altersheim vegetieren?
 
|MELVIN| schrieb:
Ich habe eine private Rentenversicherung in die 50 € monatlich eingezahlt werden. Das ist zwar nicht viel, aber bedingt durch die lange Laufzeit (Versicherungsbeginn 1999, da war ich 15) und die hohe Verzinsung (garantiert 4%, Zinsniveau war damals deutlich höher als heute) dürfte trotzdem ein schönes Sümmchen zusammen kommen.

Das könnte glatt ich sein. Lass meine gerade ruhen da das ganze 0 bringt. Falls Interesse bestehen sollte werde ich mehr Details dazu geben.;)
 
Wieso bringt das ganze nichts? Wenn man heute eine abschließt gebe ich dir recht, da man ja meines Wissens nur noch 1,75% garantiert bekommt. Aber bei 4% muss ich sagen zahle ich da gerne ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab derzeit für mich selbst ne Basisrente (Rürup) welche ich 2010 abgeschlossen habe, dann eine private Rentenversicherung welche derzeit meine Eltern für mich bezahlen und damals 2010 auch ne BAV mit 220Euro Jedoch liegt die auf Eis seit ich mienen Arbeitgeber gewechselt habe und ich derzeit noch in der Probezeit bin. Dann noch ne separate BU und der Kittel is geflickt. Wenn ich allerdings wieder in Arbeitslosigkeit zurück drifte stell ich meine Basisrente beitragsfrei und versuche die BU irgendwie zu halten.

Riester im Prinzip naja...30% kann man rausholen wenn man das Kapital wohnwirtschaftlich nutzen will hab ich mal gehört. Schien mir aber von den Zulagen bisher nur für Familien mit 1 bis 2 Kindern attraktiv.

Am besten beim Arbeitgeber auch noch informieren ob VWL gezahlt wird, die kannste auch nochmal fürs Alter wegpacken =)

Gruß Killa
 
|MELVIN| schrieb:
Wieso bringt das ganze nichts? Wenn man heute eine abschließt gebe ich dir recht, da man ja meines Wissens nur noch 1,75% garantiert bekommt. Aber bei 4% muss ich sagen zahle ich da gerne ein.

Schau doch einfach mal in deine Standmitteilung rein. So schaut meine aus.


Standmitteilung 01.12.2010

Garantierente: 260,40€
garantierte Rente aus der bisher erreichten Überschussbeteiligung: 4,80€

bisher erreichte garantierte Rente 265,20€
Rente aus der künftigen, noch nicht garantierten Überschussbeteiligung*: 69, 60€

Gesamtrente zum Rentenbeginn* 334,80€

oder

einmaliges Gesamtkapital inklusive Überschussbeteiligung* : 71570,00€


* (Abhängig vom Zinssatz)


Standmitteilung 01.12.2011

Garantierente: 260,40€
garantierte Rente aus der bisher erreichten Überschussbeteiligung: 4,90€

bisher erreichte garantierte Rente 265,30€
Rente aus der künftigen, noch nicht garantierten Überschussbeteiligung*: 39, 30€

Gesamtrente zum Rentenbeginn* 304,60€

oder

einmaliges Gesamtkapital inklusive Überschussbeteiligung* : 64061,23€


* (Abhängig vom Zinssatz)

Fazit:
Nach 12 Jahren Einzahlung bekomme ich gigantische 4,90€ in der bisher erreichten Überschussbeteiligung.
Nach 600€ Einzahlung innerhalb eines Jahres 2010-2011 stieg die garantierte bisher erreichten Überschussbeteiligung um 10 Cent von 4,80€ auf 4,90€.

Im gleichen Atemzug ist mein einmaliges Gesamtkapital inklusive Überschussbeteiligung um 7508,77€ gesunken.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist sich bei einer privaten Rentenversicherung mit einer Laufzeit von über 30 Jahren von einem einzelnen, schlecht gelaufenen Jahr verrückt machen zu lassen. Ich entnehme deinen Angaben, dass du 600 € jährlich einzahlst. Wie ist denn die Laufzeit? 35 Jahre? 40 Jahre? Nur mal so als Denkanstoß: Wenn man 600 € jährlich auf ein Tagesgeldkonto mit 4% Zinsen einzahlt und das ganze 40 Jahre lang hat man am Ende ca. 58.000 € Guthaben (Abgeltungssteuer außen vor). Dir werden aktuell 64.000 € prognostiziert, die Rendite liegt bei angenommenen 40 Jahren Laufzeit also bei über 4% (ziemlich exakt bei 4,5% um genau zu sein). Wo gibts heute sowas noch? In meinen Augen daher keine schlechte Anlage.

Edit:
Selbst bei angenommenen 45 Jahren Laufzeit und Gesamtkapital bei Laufzeitende von 64.000 € liegt die Rendite bei immerhin 3,5%, also deutlich mehr als man derzeit mit Tagesgeldkonten bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war nur ein kleiner Auszug von einem Jahr.
Die anderen 11 Jahre sehen nicht wirklich besser aus. Das eine Jahr war mehr oder weniger genau das was das Fass zum überlaufen gebracht hat. Um es kurz auszudrücken. In den 12 Jahren ging es nie nach oben sondern nur nach unten. Glaubst nicht auch das man das Geld besser woanders anlegen kann?
 
Mit dem Wissen von Heute wäre ich sicher auch früher bei Apple eingestiegen und wäre jetzt vermutlich reich. ;)

Darf man fragen, bei wem du deine Versicherung abgeschlossen hast?
 
@Paradox.13te
Wieso beantwortest du meine Frage nicht? Wie lange ist die Laufzeit? Wenn dir bei 600 € jährlicher Einzahlung nach 40 Jahren 64.000 € Gesamtkapital prognostiziert werden ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Geldanlage, da die Rendite dann bei etwa 4,5% liegt. Woanders kannst du das Geld also nur besser anlegen, wenn du mehr als 4,5% bekommst, was derzeit sehr schwer sein dürfte.
 
Alles Betrüger, die Werte haben dich gehalten solange es geht. Berufsunfähigkeit würde ich übrigens nicht wählen, was soll einem passieren das man Berufsunfähig wird? Statistisch gesehen ist man tot.

Soviel dazu.
 
@Zhalom
Pardon, aber dein Hinweis zur BU ist Unfug.
 
@Zhalom
Wenn du meinst. Ich kenne alleine schon in meinem persönlichen Umfeld genug Gegenbeispiele. Bäcker, die gegen Mehl allergisch werden, Sekretärinnen die sich bei einem Autounfall die Hand irreparabel verletzen und nicht mehr schreiben/tippen können.... Meiner Meinung nach eine der sinnvollsten Versicherungen überhaupt.
 
|MELVIN| schrieb:
@Paradox.13te
Wieso beantwortest du meine Frage nicht? Wie lange ist die Laufzeit? Wenn dir bei 600 € jährlicher Einzahlung nach 40 Jahren 64.000 € Gesamtkapital prognostiziert werden ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Geldanlage, da die Rendite dann bei etwa 4,5% liegt. Woanders kannst du das Geld also nur besser anlegen, wenn du mehr als 4,5% bekommst, was derzeit sehr schwer sein dürfte.

Um auf deine Frage zu kommen.
Der Vertrag liegt ca. 8000 km von mir entfernt. Sind aber etwas um die 40 Jahre. Ich empfehle dir aber dich nicht zu sehr auf die Prognose zu stützen. Der Schuss kann nämlich schnell nach hinten losgehen.

Um mal den Focus zu zitieren

Ebenso wie bei klassischen Kapitallebensversicherungen müssen Interessenten auch bei den privaten Rentenpolicen zwischen der Garantieleistung und der Leistung inklusive Überschussbeteiligung unterscheiden. Der erste Wert bezeichnet die Summe, die die Versicherer ihren Kunden auf jeden Fall gewähren müssen. Der zweite, höhere Wert hingegen ist Ausdruck der Hoffnung, dass die Gesellschaften mit dem Geld ihrer Kunden gute Erträge am Kapitalmarkt erzielen und gibt die Ergebnisse einer Hochrechnung der Versicherer wieder – allerdings ohne Gewähr, dass die Prognosen auch eintreffen.

Nur ein Bruchteil der Erträge ist garantiert
Vertrauen dürfen die Kunden lediglich auf die Garantieleistung. Die allerdings macht oft nicht einmal die Hälfte der hochgerechneten Rendite aus – zumal der garantierte Zins derzeit bei mageren 2,25 Prozent angesiedelt ist. Mehr noch: „Die ohnehin schon niedrigen Garantiewerte sind genau genommen auch noch Augenwischerei“, warnt Stefan Albers, Versicherungs- und Rentenberater aus Montabaur.
Seine Erfahrung: Bezogen auf die geleisteten Beiträge erhalten Anleger je nach Versicherer nur eine reale Verzinsung von etwa 1,5 Prozent. Manchmal sogar noch weniger. Der Grund für den mauen Ertrag: „Die Beiträge der ersten zwei bis drei Jahre dienen in der Regel der Vergütung des Vermittlers bzw. der Begleichung von Abschluss- und Verwaltungskosten“, so Albers. Auf die ganze Laufzeit des Vertrags würden daher nur etwa 80 Prozent des Beitrags verzinslich angelegt.
...
Rentenversicherung: Warum den Prognosen der Versicherer nicht zu trauen ist - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rv/auszahlungsmodelle_aid_10805.html

Andere Quellen findet man auch dazu im Internet. Wie gesagt ich hab es jetzt erst einmal auf Eis gelegt und die Einzahlung gestoppt.
Schaut es denn bei dir besser aus?
 
Da deine Versicherung seit 12 Jahren läuft nehme ich an, dass der Versicherungsbeginn 1999 war? Dann liegt der garantierte Zins wahrscheinlich ebenso wie bei mir bei 4,0%. Siehe auch hier:

Umlaufrendite_DW_W_1176682z.jpg


Das war damals eigentlich der optimale Zeitpunkt eine solche Versicherung abzuschließen. Das Gesamtkapital bei Versicherungsablauf kann bei dir also schlimmstenfalls auf 58.000 € sinken, was eben bei 40 Jahren Laufzeit genau den garantierten 4,0% entspräche. Wie es bei mir jetzt im Detail aussieht kann ich dir nicht sagen. Da ich aber weiß dass ich auf absehbare Zeit nirgends 4,0% bekomme ohne mein Geld jahrelang fest anzulegen mache ich mir darüber keine Sorgen.

Edit:
Ok das mit den Abschluss- und Verwaltungskosten ist natürlich ein wichtiger Punkt. Aber selbst bei Berücksichtigung dieser Faktoren dürfte man bei garantierten 4,0% alles in allem noch besser als mit Tagesgeldkonten fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zeiten in denen Versicherungen noch als Sichere Anlage für die Zukunft galten sind vorbei. Noxiel wird sicher gleich seinen Einspruch einlegen, und dem Wiedersprechen.

Doch Anno 2005 hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Urteil gesprochen das damals in den Medien als Erfolg für die Versicherungsnehmer gefeiert wurde. „die Rechte der Verbraucher deutlich gestärkt“ hieß es. Weil das Urteil dem Versicherungsnehmer einen bestimmten Rückkaufwert zugesteht.

Doch was sich weiter Nachteilig für den Versicherten auswirkt blieb weitgehend im Dunklen, weil nur im Kleingedruckten zu finden… um genau zu sein der Paragraph 89 ist gemeint.
Wer seine Altersversorgung aufgebaut hat auf eine Lebensversicherung, Rentenversicherung etc., kann nicht mehr damit rechnen, irgendwelche Auszahlungen daraus zu erhalten. Banken und Versicherungen sind aufgrund der neuesten Gesetzgebung nicht mehr zu Auszahlungen verpflichtet, wenn dadurch für sie die Gefahr besteht, in Konkurs zu gehen.

In § 89 des VAG heißt es dazu:
“… Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des
Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden.”

Sollte ein Unternehmen in Schieflage geraten und Zahlungsunfähig sein dann ist es von der Auszahlung befreit. Aber der Versicherungsnehmer muss seiner Pflicht die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen.

Im Klartext: Ist ein Versicherungsunternehmen Bankrott dann bekommst du kein Geld aber du musst deine Beiträge weiter Bezahlen ohne das du jemals wieder an dein Geld kommst.

Herabsetzung von Leistungen
 
Ich kann mir nicht vorstellen dass in einem solchen Fall nicht die deutsche Einlagensicherung greift....
 
|MELVIN| schrieb:
Da deine Versicherung seit 12 Jahren läuft nehme ich an, dass der Versicherugnsbeginn 1999 war? Dann liegt der garantierte Zins wahrscheinlich ebenso wie bei mir bei 4,0%. Siehe auch hier:

Das war damals eigentlich der optimale Zeitpunkt eine solche Versicherung abzuschließen. Das Gesamtkapital bei Versicherungsablauf kann bei dir also schlimmstenfalls auf 58.000 € sinken, was eben bei 40 Jahren Laufzeit genau den garantierten 4,0% entspräche. Wie es bei mir jetzt im Detail aussieht kann ich dir nicht sagen. Da ich aber weiß dass ich auf absehbare Zeit nirgends 4,0% bekomme ohne mein Geld jahrelang fest anzulegen mache ich mir darüber keine Sorgen.

Edit:
Ok das mit den Abschluss- und Verwaltungskosten ist natürlich ein wichtiger Punkt. Aber selbst bei Berücksichtigung dieser Faktoren dürfte man bei garantierten 4,0% alles in allem noch besser als mit Tagesgeldkonten fahren.

Also im schlimmsten Falle zumindest laut der Standmitteilung kann mein Gesamtkapital auf 54770€ fallen. Und meine garantierte monatliche Rente liegt dann bei 265€.
 
Das Gesamtkapital von 54.770 € entspricht bei 40 Jahren Laufzeit einer Rendite von 3,8%. Ich würde an deiner Stelle weiterhin einzahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Species 8472
Wird er nicht, da er das selbst bereits gesagt hat, was du aber - aus welchen Gründen auch immer - wohl schlicht überlesen hast.

Ansonsten malst du mal wieder in den schwärzesten Farben, die dir zur Verfügung stehen ohne dabei die ganze Wahrheit zu erzählen. Nichts Neues für den Informierten, erschreckend für die User, die deinen Worten ungesehen vertrauen.
Wann ist denn der letzte Lebensversicherer pleite gegangen und wenn du es herausgefunden hast, dann erläutere mir doch eben inwieweit die Versicherten bisher dadurch geschädigt wurden.
 
Das was du schwarz malen bezeichnest, ist nichts weiter als das Aufzeigen von Tatsachen.
§89 ist nicht Teil des Versicherungsgesetzes weil die Restliche Tinte aufgebraucht werden musste.

Wann das Letzte Versicherungsunternehmen pleite gegangen ist?! Schon die Bankenkrise vergessen (?) ohne Staatliche „Hilfe“ waren es nur wenige Zentimeter bis zur pleite.
 
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