Windows 10 Pro möchte (nach Hardwareänderung) eine Produktaktivierung?

Ltcrusher schrieb:
Zum Beschweren hättest du gar kein recht, da du vollkommen kostenfrei aus deinem Windows 7 das Windows 10 gezaubert hast.
Nur weil etwas kostenfrei ist, heißt es nicht automatisch das der Nutzer rechtlos ist.

Ltcrusher schrieb:
Vergleiche es mal extrem: dein Vermieter ist ja auch nicht dafür zuständig, dir einen neuen Schlüssel kostenfrei zu besorgen, wenn du deinen verloren hast.
Der Vergleich zieht nicht. Microsoft hat den Aktivierungskram in Windows eingebaut. Er bringt dem Nutzer keinerlei Vorteile, sondern nur Nachteile.

Der Vermietervergleich sähe dann so aus:
Der Vermieter hat in seiner vermieteten Wohnung einen Bleischrank mit radioaktiven Material drin. Den Bleischrank darf der Mieter auch nicht entfernen.
Nu ist der Bleischrank kaputt gegangen. Strahlung tritt aus. Der Vermieter weigert sich jetzt aber, den Bleischrank zu flicken. Der Mieter kann und darf es selbst nicht und kann somit seine Wohnung nicht mehr nutzen.
 
areiland schrieb:
Genauso haben es etliche selbst nach viereinhalb nachen immer noch nicht begriffen, dass die Upgrades zwingend ans MS-Konto gebunden werden müssen, wenn man die Lizenz auf neue Hardware übertragbar haben will. Viereinhalb Jahre nach Einführung von Windows 10 müssen selbst die mickrigsten Basics immer noch ständig wiederholt werden.
Das Problem liegt doch bei der Aktivierung selbst. Gäbe es den Krempel nicht, gäbe es auch diese Probleme nicht.
Man kann natürlich sagen: "Blöder Nutzer."
Aber eigentlich sind die Probleme von Microsoft provoziert.

Und stell Dir das mal bei anderen Produkten vor. Du müsstest zum Beispiel Dein Kühlschrank neu aktivieren, bloß weil Du innen mal die kaputte Lampe ersetzt hast.
 
andy_m4 schrieb:
Der Vergleich zieht nicht. Microsoft hat den Aktivierungskram in Windows eingebaut. Er bringt dem Nutzer keinerlei Vorteile, sondern nur Nachteile.
Das mag schon sein, ich brauch' den auch nicht, aber weder wurde er gezwungen von einer weiterhin gültigen Windows 7 Lizenz umzusteigen noch schützt Unwissenheit vor Strafe, dh die Aktivierung war seit jeher so und nicht in einer Nacht- und Nebelaktion eingeführt.

Man darf auch so ehrlich sein, dass mit ein bisschen Vorinformation vor dem Wechsel, sich das wunderbar hätte vermeiden lassen. Solche Dinge passieren uns doch allen, dass man nachher klüger ist. Nennt man auch lernen.

Manchmal kostet das dann auch Geld. Aber hinstellen und beschweren, weil man es nicht wusste und letztlich MS so gemein ist, nun ja ... da ist man schon persönlich dafür verantwortlich und nicht Dritte (wie es heute so üblich ist).
 
andy_m4 schrieb:
Nur weil etwas kostenfrei ist, heißt es nicht automatisch das der Nutzer rechtlos ist.

Das ist zwar richtig, aber der eigentliche Key, der mir als Nutzer das Nutzungsrecht gibt, mit dem ich mich dann legitimiere, ist ja...um es mit den Worten des TE zu nehmen...wahrscheinlich auf dem Meeresgrund.

Wenn es ganz dumm läuft, hat jemand anderes inzwischen den Lizenzaufkleber, diesen schön in seinen Unterlagen und den Key dann mit seinem Nutzerkonto verknüpft.
 
areiland schrieb:
Ehrlich jetzt - nach viereinhalb Jahren Windows 10 haben es ein paar immer noch nicht begriffen, dass in Windows 10 kein früherer Produkt Key mehr zu finden - sondern nur ein per Edition einheitlicher generischer Key auslesbar ist?

Du hast meinen anderen Beitrag aber schon gelesen? Zudem habe ich nirgendwo geschrieben, dass das Image von einem Windows 10 sein soll. Das kann auch ein Image vom vorigen Windows 7 sein. ;)

PatrickS3 schrieb:
Ja ist ein generischer bei Windows 10. Bei mir zum Beispiel wird beim Auslesen des Keys für Windows 10 der generische angezeigt und für den IE 11 der "echte" Windows 7 Pro, den ich auf einem Aufkleber bei einer DVD habe.

Und ja MEIN Windows 10 ist an ein MS Konto gebunden. ;)
 
Interessant finde ich, dass ein kostenloses Upgrade auf 10 (Digitale Lizenz gebunden an Mainboard UUID) immer noch problemlos funktioniert, unabhängig davon wie 7/8 aktiviert wurde.
Gibt also keinen Grund auch nur einen Cent in dubiose ebay-Keys zu investieren. ;)
 
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Recharging schrieb:
Das mag schon sein, ich brauch' den auch nicht, aber weder wurde er gezwungen von einer weiterhin gültigen Windows 7 Lizenz umzusteigen noch schützt Unwissenheit vor Strafe
Es geht aber hier gar nicht um Strafe im Sinne des Strafrechts. Schon daher passt der Spruch nicht.
Vor allem nicht, weil z.B. in AGBs etc. keine überraschenden Klauseln auftreten dürfen.

Recharging schrieb:
Man darf auch so ehrlich sein, dass mit ein bisschen Vorinformation vor dem Wechsel, sich das wunderbar hätte vermeiden lassen.
Man darf aber ebenfalls so ehrlich sein und kritisieren, dass Microsoft völlig unnötigerweise solche Hürden einbaut.

Recharging schrieb:
Manchmal kostet das dann auch Geld. Aber hinstellen und beschweren, weil man es nicht wusste und letztlich MS so gemein ist, nun ja ... da ist man schon persönlich dafür verantwortlich und nicht Dritte
Dann sag mir doch mal, welchen Zweck die Aktivierung für den Nutzer erfüllt?
Richtig. Keine. Für ihn ist es nur Schikane.
Damit fallen alle Argumente in die Richtung "nicht bestimmungsmäßiger Gebrauch" usw. weg.
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
Das ist zwar richtig, aber der eigentliche Key, der mir als Nutzer das Nutzungsrecht gibt
Das Nutzungsrecht ergibt sich durch den Kauf der Software. Die ganze Geschichte mit Lizenzaufkleber, Key usw. sind alles Sachen des Herstellers, der damit die Kontrolle über seine Software behalten will. Rechtliche Relevanz hat das aber im Zweifel nicht.
 
andy_m4 schrieb:
Es geht aber hier gar nicht um Strafe im Sinne des Strafrechts. Schon daher passt der Spruch nicht.
Vor allem nicht, weil z.B. in AGBs etc. keine überraschenden Klauseln auftreten dürfen.


Man darf aber ebenfalls so ehrlich sein und kritisieren, dass Microsoft völlig unnötigerweise solche Hürden einbaut.


Dann sag mir doch mal, welchen Zweck die Aktivierung für den Nutzer erfüllt?
Richtig. Keine. Für ihn ist es nur Schikane.
Damit fallen alle Argumente in die Richtung "nicht bestimmungsmäßiger Gebrauch" usw. weg.

Das ist hahnebüchern ...
Ich denke, wir stimmen doch wohl überein, dass dies kein Rechtsforum ist und Strafe, im allgemeinen Sprachgebrauch, für etwas steht, das aufgrund eines Fehlverhaltens Konsequenzen nach sich zieht. Bitte hier also nicht mehr herauslesen, als gemeint ist. ;)

So und natürlich darf man die Aktivierung bei Microsoft kritisieren, hab' ich auch selbst geschrieben, dass es sie aus meiner Sicht nicht braucht, aber davon auszugehen, dass es sie nicht geben darf, weil sie für dich (Kunden) keinen Zweck erfüllt, ist naiv.

Microsoft ist ein Unternehmen und darauf bedacht, mit Windows as a Service, weiterhin die Kunden in Zeiten anderer für den alltäglichen Gebrauch immer besser werdenden OS-Lösungen, zu binden. Das Thema der "Raubkopie" ist für Microsoft bestimmt genügend Grund, diese technische Möglichkeit nicht mehr auszulassen. Den Zweck definiert Microsoft für sich.

Wenn du damit nicht übereinstimmst, gibt es ja weitere Betriebssysteme, die andere, freiere für dich besser passendere Wege gehen. Leider ist es halt so, dass Windows eine marktdurchdringende Stellung hat und viele tatsächlich nicht so viel Alternative haben. Daher verstehe ich dein Anliegen vollends, aber nicht jenes des TE, der sogar einen sehr beträchtlichen Nutzen davon gehabt hätte: die Aktivierung ist bei Microsoft nämlich so ausgestaltet, dass er mit nur einer Minute mehr seiner Zeit ein Konto hätte und sich wohl für sehr lange Zeit nie mehr mit irgendwelchen verschwundenen Keys auf dem Meeresgrund beim Systemwechsel herumärgern hätte müssen.

Diese Mini-Hürde der Aktivierung hätte ihm ein stets aktuelles Windows garantiert - ohne dieser, wenn seine Keys bei den Meeressäugern schlummern, hätte er nämlich bei der nächsten Installation genau so eine neue Lizenz erwerben müssen, weil sein Nachweis eben in alter Form einfach da zu sein hat.

Daher finde ich es in diesem Fall völlig deplatziert gegen die Aktivierung zu wettern, zu der alle Konditionen seit Beginn der Installation klar waren und der TE sich einfach nicht bemüßigt gefühlt hat, da kurz nachzudenken aber im Nachhinein von "beschweren" zu schreiben.;)
 
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andy_m4 schrieb:
Das Nutzungsrecht ergibt sich durch den Kauf der Software. Die ganze Geschichte mit Lizenzaufkleber, Key usw. sind alles Sachen des Herstellers, der damit die Kontrolle über seine Software behalten will. Rechtliche Relevanz hat das aber im Zweifel nicht.

Beiß dich nicht an der Formulierung Lizenzaufkleber, was immer mit OEM PC in Verbindung gebracht wird, fest. Machen wir daraus, damit du das besser greifen kannst, ein Windows aus dem normalen Einzelhandel, wo man eine CD / DVD mit passendem Lizenzschlüssel gekauft hat.

Nach dem Upgrade schmeißt du die Retail Verpackung samt Key und DVD weg oder man hat das Ding beim Sperrmüll beigepackt.

Ein schlauer Fuchs findet das, und bindet das Ding an seinen Account. Du hast dann keinen Nachweis mehr, daß du der legitime Nutzer bist. Ohne Kassenbon / passender Rechnung wird das ganze dann noch schwerer, als es mit Beleg eh schon wäre.

Bevor wir uns aber alle hier selbst zerfleischen, wäre eine Meldung von @.Ap0_o' mal nice, ob u.a. die telefonische Aktivierung geklappt hat. Leider war der TE direkt nach seinem Post offline.
 
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andy_m4 schrieb:
Man darf aber ebenfalls so ehrlich sein und kritisieren, dass Microsoft völlig unnötigerweise solche Hürden einbaut.

Wobei man aber auch zugeben muss, dass MS da nicht alleine ist. Adobe macht das mindestens schon genau so lange. Gut ist dort nicht an die Hardware gebunden. Aber Photoshop CS4 und die damaligen Photoshop Elements und Premiere Elements Versionen (ob das heute auch noch so ist weiß ich nicht) musste man auf dem bestehenden Rechner zuerst deaktivieren, bevor man sie auf einem neuen installiert hat.
 
@andy_m4: Wie kommst du bitte darauf, dass Microsofts Lizenzmodell eine Hürde für den Nutzer ist? Wenn das OS nicht an die Hardware gebunden ist, meinetwegen auch einen Account, dann könnte ich mir ja Windows installieren und dann fröhlich Images auf einer Vielzahl von Rechnern installieren bzw verteilen. Microsoft darf dann beginnen zu Rätseln, wer jetzt wirklich ein OS käuflich erworben hat?
 
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Microsoft ist da in der Hinsicht noch recht nett im Gegensatz zu anderen Herstellern, sprich man kann auch heute noch mit einem lokalen Nutzerkonto arbeiten und könnte so sogar das Windows 10 verkaufen, wenn man es nicht mag und nicht an einen Account gebunden hat.

Bei Steam, Origin, etc. braucht man an so etwas gar nicht denken.

Die Vorgehensweise von Microsoft finde ich sogar ganz ok. Jeder von uns in einem gewissen Alter wird einen speziellen Windows Key kennen, der mit FCKGW anfing. Und das kostenfreie Upgrade von Win 7 & Win 8 auf Win 10 ist meines Wissens nach auch bisher einzigartig in der Microsoft Firmenhistorie.
 
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Recharging schrieb:
Ich denke, wir stimmen doch wohl überein, dass dies kein Rechtsforum ist und Strafe, im allgemeinen Sprachgebrauch, für etwas steht, das aufgrund eines Fehlverhaltens Konsequenzen nach sich zieht. Bitte hier also nicht mehr herauslesen, als gemeint ist
Geschenkt.

Recharging schrieb:
aber davon auszugehen, dass es sie nicht geben darf, weil sie für dich (Kunden) keinen Zweck erfüllt, ist naiv.
Das habe ich auch so nicht behauptet. Das war eher eine Entgegnung auf Rechtfertigungsversuche pro Aktivierung.

Recharging schrieb:
Microsoft ist ein Unternehmen und darauf bedacht, mit Windows as a Service, weiterhin die Kunden in Zeiten anderer für den alltäglichen Gebrauch immer besser werdenden OS-Lösungen, zu binden.
Immer besser werdend hust
Spontan fallen mir nur zwei gute Projekte von Microsoft ein. .NET Core und Singularity.

Recharging schrieb:
Das Thema der Raubkopie ist für Microsoft bestimmt genügend Grund, diese technische Möglichkeit nicht mehr auszulassen. Den Zweck definiert Microsoft für sich.
Nicht mal da ist Microsoft konsequent. Das kostenlose Update funktioniert immer noch. Inzwischen kann man Windows sogar ohne Zeitbeschränkung unaktiviert laufen lassen. Gut. Es lässt sich nix personalisieren. Aber sonst funktioniert alles. Inkl. der Updates.
Früher musste man nach 30 Tagen noch die Aktivierung manuell verschieben, was aber auch nur drei Mal ging.
Auf der anderen Seite nutzt Microsoft die Anwender der Home-Edition intensiv als Betatester. Windows as a service spricht auch eher gegen die Aktivierung. Die wollen halt Windows für ihre Cloud-Services nutzen. Das Cloud-Geschäft ist inzwischen auch ein sehr wichtiges Standbein für Microsoft. Da verdient man gut.

Also selbst wenn man sich innerhalb der Microsoft-Strategie bewegt macht die Aktivierung keinen Sinn. Zumindest nicht für die Home-Version. Das man für die Pro oder gar Enterprise-Version mehr Kontrolle/Sicherheit haben will könnte ich ja sogar noch nachvollziehen.

Recharging schrieb:
Wenn du damit nicht übereinstimmst, gibt es ja weitere Betriebssysteme, die andere, freiere für dich besser passendere Wege gehen.
Das tue ich auch. Dummerweise brauche ich zumindest für Testzwecke auch immer ein oder mehrere Windows-Instanzen.

Recharging schrieb:
die Aktivierung ist bei Microsoft nämlich so ausgestaltet, dass er mit nur einer Minute mehr seiner Zeit ein Konto hätte und sich wohl für sehr lange Zeit nie mehr mit irgendwelchen verschwundenen Keys auf dem Meeresgrund beim Systemwechsel herumärgern hätte müssen.
Das ist immer alles leicht gesagt, wenn man das weiß. Für ein Computer-Laie ist das halt nicht immer nachvollziehbar/verständlich. Der kauft auch seinen Rechner i.d.R. samt vorinstallierten Windows. Der kommt also im Normalfall mit der Aktivierung gar nicht in Berührung.
Man kann also nicht davon ausgehen, dass er das weiß oder solche Sachen erwartet.
Wie gesagt. Beim Kühlschrank rechnet man ja mit solchen Sachen auch nicht. Warum also bei einem Computer?


Ltcrusher schrieb:
Beiß dich nicht an der Formulierung Lizenzaufkleber, was immer mit OEM PC in Verbindung gebracht wird, fest. Machen wir daraus, damit du das besser greifen kannst, ein Windows aus dem normalen Einzelhandel, wo man eine CD / DVD mit passendem Lizenzschlüssel gekauft hat.


Nach dem Upgrade schmeißt du die Retail Verpackung samt Key und DVD weg oder man hat das Ding beim Sperrmüll beigepackt.


Ein schlauer Fuchs findet das, und bindet das Ding an seinen Account. Du hast dann keinen Nachweis mehr, daß du der legitime Nutzer bist. Ohne Kassenbon / passender Rechnung wird das ganze dann noch schwerer, als es mit Beleg eh schon wäre.
Ich verstehe sehr gut die Problematik. Ich verstehe auch, dass es natürlich Sinn macht all die Sachen gut aufzubewahren. Und wenn es nur bedeutet möglichen Ärger zu minimieren.
Ich verstehe aber auch, wenn man z.B. als Computerlaie das etwas laxer sieht oder gar nicht vollständig durchblickt, was an solchen Sachen alles dranhängt.
Daher kann ich diese "selber schuld" Mentalität nicht teilen. Jeder von euch hat ganz viele Gebiete, wo er sich nicht auskennt und wo dann ein jeweiliger Profi den Kopf schüttelt, wenn ihr euch auf dessen Terrain begebt.
Das wird nur allzu oft halt nicht bedacht.

PatrickS3 schrieb:
Wobei man aber auch zugeben muss, dass MS da nicht alleine ist.
Da muss ich nix zugeben. Das ist mir bewusst. Macht es aber auch nicht besser.
Ergänzung ()

Poati schrieb:
Wie kommst du bitte darauf, dass Microsofts Lizenzmodell eine Hürde für den Nutzer ist?
Hab ich doch erläutert.

Poati schrieb:
Wenn das OS nicht an die Hardware gebunden ist, meinetwegen auch einen Account, dann könnte ich mir ja Windows installieren und dann fröhlich Images auf einer Vielzahl von Rechnern installieren bzw verteilen. Microsoft darf dann beginnen zu Rätseln, wer jetzt wirklich ein OS käuflich erworben hat?
Das ist aber Microsofts Problem. Nicht meines. Daher bin ich auch nicht einverstanden, wenn Microsoft das Problem auf meine "Kosten" löst.

Ltcrusher schrieb:
Microsoft ist da in der Hinsicht noch recht nett im Gegensatz zu anderen Herstellern,
Immer das zeigen auf andere Hersteller, um das Verhalten von Firma XYZ zu rechtfertigen. Was ist denn das für ne Argumentation?
Wenn das benutzen von WIndows zu Schuldknechtschaft führt würde ja auch keiner sagen: Da hast Du aber noch Glück. Hättest irgendwasanderes benutzt, wäre Folter noch dabei.

Ltcrusher schrieb:
Und das kostenfreie Upgrade von Win 7 & Win 8 auf Win 10 ist meines Wissens nach auch bisher einzigartig in der Microsoft Firmenhistorie.
hust
Ja. Völlig uneigennützig dieses Microsoft. "Verschenkt" sogar Upgrades.

Was ich ja wirklich bemerkenswert finde ist, dass Microsofts Lizenzierungs- und Aktivierungskram offenbar inzwischen nicht mehr nur allgemein hin akzeptiert, sondern sogar verteidigt wird.
Microsoft hat seine Kunden offenbar sehr gut im Griff.
 
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@andy_m4 ich bitte dich, langsam wird es lächerlich.
 
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Microsoft erlaubt sogar immer noch die Installation und Aktivierung mit einen Windows 7 oder 8.x Key.
Wenn man so einen Key nichtmal mehr findet nach CPU oder Board wechsel hat man nun mal Pech gehabt.
Ich habe hier mindestens 2 bis 4 in den Schubladen liegen als Kaufquittung, COA oder halt wenigstens notiert.

Gegen das eingeben eines Keys zu Wettern und zu Felde zu ziehen ist doch vollkomen daneben.
Ist ja nicht der erste Thread der von @Andy-m4 übernommen und zerstört wird.
Der TE hat doch nur einen Post hier verfasst.
 
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Was nutzt andy_m4 denn überhaupt selbst? Nach seinen Argumenten würde ich mich nicht wundern, wenn es Linux seit frühester Stunde ist. Meine ich nicht böse, aber habe leider ganz viele solcher Nutzer in meinem Leben als Verkäufer mitgemacht, die säuerlich reagieren, wenn man nur das Wort Microsoft in den Mund nimmt oder die vorhandenen W-Lan Sticks nicht auf der Kompatibilitätsliste der Linux-Distribution stehen.
 
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andy_m4 schrieb:
Das ist immer alles leicht gesagt, wenn man das weiß. Für ein Computer-Laie ist das halt nicht immer nachvollziehbar/verständlich. Der kauft auch seinen Rechner i.d.R. samt vorinstallierten Windows. Der kommt also im Normalfall mit der Aktivierung gar nicht in Berührung.
Man kann also nicht davon ausgehen, dass er das weiß oder solche Sachen erwartet.
Wie gesagt. Beim Kühlschrank rechnet man ja mit solchen Sachen auch nicht. Warum also bei einem Computer?
Wie halt alles im Leben ... wusstest du früher bereits alles? Ne, das habe ich ja geschrieben, man muss lernen und sich mit den Dingen auseinandersetzen und kann doch nicht erwarten, alles sei so einfach wie ne Klospülung. Und wenn man fest die Augen zumacht, dann wird's schon kein Problem geben.

Ich schreibe nämlich hier im noch vom konkreten Fall: der User ersetzt Motherboard und CPU, konfiguriert also an der Hardware und jammert nachher, dass sein Key nicht mehr vorhanden ist. Lass' uns also zusammenfassen: der User kann Hardware neu zusammenstellen, Software installieren, ins Forum schreiben, etc. Es ist ihm aber anscheinend nicht zuzumuten, sich eine Minute vorher noch zu informieren, wie das mit seiner Lizenz verläuft.

Ne, da hab' ich echt kein Verständnis dafür und auch keine Ausrede, warum Microsoft jetzt so böse sein soll. Der Sachverhalt geht allein auf die Kappe des Benutzers. Und das meine ich nicht mit Häme oder Schadenfreude, so ist es mir auch mit vielen Dingen im Leben ergangen - und nachher ist man klüger und versucht daraus zu lernen und nicht den schwarzen Peter Anderen zuzuschieben.

Hoffnung ist keine Taktik.
 
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Jetzt seid mal nicht so streng gegenüber andy_m4.
Wenn man dessen Argumentation folgt und sich mal fünf Minuten Gedanken darüber macht, liegt er vom Grundsatz her gar nicht mal so falsch.

Ich schätze Windows und nutze es seit vielen Jahren sehr gerne und meistens auch ohne Probleme.
Doch es gibt durchaus auch ein paar Punkte, die man durchaus kritisch sehen kann oder gar muss.

Die Updatestrategie und auch das Lizenzierungsverfahren ist auch meiner Meinung nach in weiten Teilen sehr fragwürdig bis rechtlich bedenklich. Dabei spielt es keine Rolle, auf welche Art und Weise die Windowsversionen, ob für lau oder kostenpflichtig, der Allgemeinheit zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

Microsoft möchte, dass das Produkt Windows vor Missbrauch, bzw. illegaler Nutzung, geschützt ist.
So weit so gut, kann man durchaus nachvollziehen.
Dass sie die Schutzmaßnahmen aber im "Gießkannenverfahren" -und somit eben auch zum Nachteil vieler Unbeteiligter/Unbescholtener/Unschuldiger- durchziehen, das kann und muss man schon anprangern.

Versetzt man sich in die Situation des Unternehmens, stellt sich einem aber natürlich die Frage:
Wie will man das anders und einfacher in die Tat umsetzen?
Darauf habe ich leider auch keine Antwort.
 
Ich habe auf dem Laptop (siehe Signatur) früher WIndows 7 Ultimate (Original-Verpackung, Original-DVD's für 32- und 64-bit UND Original-Product Key) gehabt.
Den "Umstieg" von Win 7 zu Win 10 habe ich (sofern ich mich richtig erinnere) bei laufendem Betrieb (Win 7) gemacht.
Erst danach kam das Microsoft-Konto dazu.
Bis jetzt habe ich MEHRMALS neu installiert und konnte KEINE Probleme feststellen (abgesehen von einem RAM-Problem und Verbindungskabel vom Motherboard zur SSD).
 
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