@mschrak: Wieso am Thema vorbei? Der TE hat doch nur ein paar Verständnisfragen gestellt...

Ich sehe es nicht ganz so wie du, glaube jedoch dass die dynamischen Vorgänge aus der die Welt- und Geldwirtschaft besteht nicht einfach mal eben nebenbei erklärt werden können. Das erkennt man auch, wenn man die vielen unterschiedlichen Meinungen der "Experten" hört.
Im Übrigen: Wären Menschen nicht gierig, hätten sie keinen Grund zum Wirtschaften, demnach besäßest du auch nicht den PC an dem du diesen Beitrag geschrieben hast...
@TE: Warum neues Geld gedruckt werden muss bzw. warum die EZB Kredite vergeben muss (nennen wir es mal schlicht Geld erzeugen): Jedes Jahr steigt oder fällt die Menge des BSP gegenüber dem Vorjahr. Dh.: Die gesamte wirtschaftliche Leistung die in Deutschland erzeugt wurde (alle Produkte und Waren die erzeugt wurden, alle Leistungen die erbracht wurden).
Kleines Beispiel: Das "Klein-siehste-mich-nich-Land" hat 2010 einen großen Sack Kartoffeln erzeugt. Gleichzeitig waren auch 20 € im Umlauf. Ansonsten stellen wir uns vor ist gar nix im Land passiert, es gibt auch ansonsten keine Waren, Gebäude oder ähnliches und natürlich auch kein Ausland. Dieser Sack Kartoffeln muss nun also die gesamte Geldmenge wiederspiegeln, die im Land existiert. Er kostet also 20€.
2011 hat "Ksmn-Land" nun zwei große Säcke Kartoffeln unter den gleichen Vorzeichen erzeugt. Die Geldmenge von 20 € ist jedoch gleich geblieben. Nun könnte der Sack Kartoffeln nur noch 10 € kosten. Denn würde er 20 € kosten, wäre es aufgrund der begrenzten Geldmenge gar nicht möglich, die Kartoffeln zu verkaufen. Würde "Ksmn-Land" nun aber 20 € Geld neu erzeugen, könnte der Kartoffelpreis gleich bleiben und trotzdem abgesetzt werden.
Das ist eine ziemlich einfach Erklärung aber sie beschreibt das Prinzip ganz gut.
Was lernen wir daraus? Die im Umlauf befindliche Geldmenge muss also irgendwie mit der Wirtschaftsleistung in Korrelation liegen, ansonsten fallen/steigen die Produktpreise.