Workstation sucht Kühlung(i9-14900k)

whitessdisk

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Moin zusammen,
Ich stelle mir eine neue Workstation zusammen und bisher sieht meine Konfiguration so aus

CPU i9-14900K
Mainboard MSI Pro z790-p
Ram 128GB Kingston Fury Beast
Netzteil BeQuiet straight power 12 850 W
Gehäuse bequiet Shadow Base 800
Samsung 990 Pro Ssd

Welche Kühler/Lüfter muss ich für die CPU und das Gehause verbauen um die Workstation so leise wie möglich und stable laufen zu haben?
Sollte das Gehäuse ein Problem sein bin ich auch gerne bereit es gegen ein anderes zu tauschen. Mir ist nur wichtig, dass es nicht zu wuchtig ist und neutral aussieht.
Vielleicht kommt für KI Aufgaben noch eine GPU in den nächsten Monaten dazu.

CPU,Mainboard und Ram müssen in der Zusammensetzung benutzt werden. Bei allem anderen bin ich auch für Vorschläge offen.
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Nein
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Leise und stable
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
Einen Monitor,
Eizo FlexScan EV3450XC
3.440 x 1.440 Pixel
https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/204593953_-flexscan-ev3450xc-bk-eizo.html
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Nein
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
So viel wie sinnvoll ist die eingestellte Konfiguration zu ergänzen
Wann möchtest du den PC kaufen?
Sofort
Möchtest du den PC..
  1. selbst zusammenbauen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
Ich habe Erfahrung.
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
whitessdisk schrieb:
Welche Kühler/Lüfter muss ich für die CPU und das Gehause verbauen um die Workstation so leise wie möglich und stable laufen zu haben?
Eine custom Wasserkühlung: CPU Block, 1x Radi 420mm vorne, 1x Radi 360mm oben, AGB+Pumpe, 3 Lüfter 140mm, 3 Lüfter 120 mm, Schläuche, Kühlflüssigkeit.
 
Bei "Standardeinstellungen" verbrät so ein 14900K ziemlich viel Strom - die entsprechende Wärme muss natürlich weg.

Von daher ist die Frage, ob du Lautstärke gegen Leistung handeln willst oder ob es auch bei Vollast leise sein muss.

Wenn letzteres, dann führt wohl kein Weg an einer Wasserkühlung vorbei.

Wenn leise nur bei Teillast relevant ist bzw. du damit leben kannst, dass es bei dauernd hoher Last etwas langsamer ist, dann tun es auch semi-passive Lösungen mit entsprechender Anpassung der Powerlevel.

Ich kühle meinen 14900K (auch als Workstation gebaut auf einem Supermicro X13SAE mit 96 GB ECC RAM) mit einem Noctua NH-P1 OHNE Lüfter, der lediglich im Luftstrom zweier zentral eingebauter 14 cm Lüfter (max 1000 U/min) montiert ist (mehr Lüfter hat der Rechner nicht, auch das Seasonic-Netzteil ist semi-passiv und hat den Lüfter bei geringer Last abgeschaltet). Im Idle ist das System bei 300 U/min absolut lautlos. Bei maximal 80W drehen die Lüfter so langsam, dass man es ebenfalls kaum wahrnimmt. Bei Vollast (PL1=PL2=125 W) wird es naturgemäß etwas lauter. Was in dem Setting nicht geht, sind die brutalen Einstellungen, die Intel schon ab Werk zulässt, sprich 253 W (was aber ohnehin unsinnig ist, weil der Leistungsgewinn in keinem Verhältnis zum Stromverbrauch steht). Normal betreibe ich das System so, dass PL1 auf 80W steht, PL2 auf 125W und die entsprechende Zeit auf etwa 5 Minuten. Damit gehen 5 min mit 125 W, was dazu führt, dass es etwas lauter wird, weil der Kühler ja erst warm werden muss. Ehe die Lüfter laut werden, wird dann auf 80W gedrosselt.

Sowas geht natürlich nur, wenn es darum geht, kurzzeitig mal eine hohe Leistung zu haben, langfristig aber die geringe Lautstärke wichtiger ist. Wenn es darum geht, stundenlang die hohe Leistung des 14900K auszureizen oder gar die 253W zu nutzen, dann ist der Ansatz natürlich Unsinn.


P.S.: Falls jemand fragt, warum man eine Raptor-Lake-Workstation mit 14900K baut und sie dann gegenüber Werkseinstellungen gedrosselt betreibt: Mir ging es um Flexibilität (bei Bedarf sehr hohe Leistung) und geringen Idle-Verbrauch. Gerade hinsichtlich Idle-Verbrauch waren zum Kaufzeitpunkt (Ende 2023, aber das gilt auch heute noch) die W680-Boards den entsprechenden AM5-Boards (mit offizieller ECC-Unterstützung) DEUTLICH überlegen. Bei Vollast wäre ein Epyc 4xx4 oder ein Ryzen 7xxx (9xxx gab es damals noch nicht) natürlich wesentlich effizienter, aber da die Kiste durchlaufen muss, ist der Idleverbrauch viel wichtiger als kurzzeitige Vollastorgien.
 
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HerrRossi schrieb:
Eine custom Wasserkühlung: CPU Block, 1x Radi 420mm vorne, 1x Radi 360mm oben, AGB+Pumpe, 3 Lüfter 140mm, 3 Lüfter 120 mm, Schläuche, Kühlflüssigkeit.
Wie hoch ist der Aufwand von so einer Wasserkühlung?
Muss ich die Flüssigkeit wie bei einem Aquarium regelmäßig wechseln?
Ich habe noch nie eine Wakü gebaut. Sollte für jemanden der nicht zwei linke Hände hat kein Problem sein?
JanR schrieb:
Sowas geht natürlich nur, wenn es darum geht, kurzzeitig mal eine hohe Leistung zu haben, langfristig aber die geringe Lautstärke wichtiger ist. Wenn es darum geht, stundenlang die hohe Leistung des 14900K auszureizen oder gar die 253W zu nutzen, dann ist der Ansatz natürlich Unsinn.
Bei mir laufen dauerhaft viele Virtualisierungen. Wie viel von der CPU davon ausgelastet ist muss ich sehen. Der Ram wurde deshalb auch so hoch gewählt.
till69 schrieb:
Und warum keinen 285K / Z890? Deutlich leichter zu kühlen.
Das z890 ist leider für die Software noch nicht kompatibel. Wenn ich die anpassen lasse wird es sehr teuer.
 
till69 schrieb:
Welche Software läuft auf einem 14900K, aber nicht auf einem 285K?
Zertifizierte Software.
whitessdisk schrieb:
Muss ich die Flüssigkeit wie bei einem Aquarium regelmäßig wechseln?
Ja, inkl. Reinigung sämtlicher Schläuche, Behälter und Pumpen.
whitessdisk schrieb:
Welche Kühler/Lüfter muss ich für die CPU und das Gehause verbauen um die Workstation so leise wie möglich und stable laufen zu haben?
Nimm einen ordentlichen Luftkühler und stell die Powerlimits richtig ein.
Reduziere erstmal PL2, also die 253W, auf die 125W von PL1.

Sollte die Leistung nicht ausreichen erhöhst du nach und nach das Powerlimit.

Hier eine Auswahl an guten Luftkühlern.

Für einen stabilen Betrieb ist das aktuellste BIOS wegen Degradationsproblemen pflicht.
Setz im BIOS alles auf die Standardwerte der CPU Spezifikation.
Die Defaultwerte des Boards sind nicht nach der CPU Spezifikation.

Hoffentlich wurde auch 4000er JEDEC RAM bei Single Rank bzw. 3600er JEDEC bei Dual Rank gewählt.
 
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whitessdisk schrieb:
Wie hoch ist der Aufwand von so einer Wasserkühlung?
Wenn du das noch nie gemacht hast ist das natürlich mehr Aufwand als einfach einen Luftkühler oder eine AIO zu verbauen.
whitessdisk schrieb:
Muss ich die Flüssigkeit wie bei einem Aquarium regelmäßig wechseln?
Nach ein paar Jahren kann man den Loop ruhig mal aufmachen und alles sauber machen.
whitessdisk schrieb:
Ich habe noch nie eine Wakü gebaut. Sollte für jemanden der nicht zwei linke Hände hat kein Problem sein?
Klar, das ist heutzutage kein Problem mehr. Kostet halt deutlich mehr als ein Luftkühler oder eine AIO. Es gibt auch Startersets mit allem was man braucht, Alphacool bietet mW. aber auch "offene" AIOs an, die man aufrüsten kann, das wäre dann der bequeme Weg.
 
KarlsruheArgus schrieb:
Zertifizierte Software.
Ja, deshalb habe ich den ganzen Aufwand.
KarlsruheArgus schrieb:
Nimm einen ordentlichen Luftkühler und stell die Powerlimits richtig ein.
Reduziere erstmal PL2, also die 253W, auf die 125W von PL1.

Sollte die Leistung nicht ausreichen erhöhst du nach und nach das Powerlimit.

Hier eine Auswahl an guten Luftkühlern.

Für einen stabilen Betrieb ist das aktuellste BIOS wegen Degradationsproblemen pflicht.
Setz im BIOS alles auf die Standardwerte der CPU Spezifikation.
Die Defaultwerte des Boards sind nicht nach der CPU Spezifikation.
Hattest du mit der CPU Erfahrung und weißt das deswegen? Oder ist das ein allgemeines Vorgehen?
Das aktuelleste Bios installiere ich nachdem ich das Mainboard erhalte.

https://geizhals.de/noctua-nh-d15-g2-v166241.html Der Lüfter ist zu überdimensioniert?

KarlsruheArgus schrieb:
Hoffentlich wurde auch 4000er JEDEC RAM bei Single Rank bzw. 3600er JEDEC bei Dual Rank gewählt.
https://www.idealo.de/preisvergleic...ddr5-6000-cl30-kf560c30bbek2-64-kingston.html
Zwei von diesem Kit.
Solange es ein Kingston fury beast ddr5 ist kann ich aber auch da einen anderen nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
whitessdisk schrieb:
Oder ist das ein allgemeines Vorgehen?
Ist Normal wenn es unter allen Szenarien leise bleiben soll.
Man tastet sich an das Leistungsniveau ran was wirklich benötigt wird.
Das der Lesitungsgewinn von 125w zu 253W nichtmal ansatzweise 1:1 ist muss ich hoffentlich nicht weiter ausführen
whitessdisk schrieb:
Der Lüfter ist zu überdimensioniert?
Nicht überdimensioniert einfach zu teuer.
Bin zwar selber Noctua-Fan würde aber niemals jemanden diese Kühler empfehlen.
Das ist etwas für unvernünftige Liebhaber.

Alle von mir verlinkten Kühler sind in der oberen Leistungsklasse.
https://hwbusters.com/cooling/fsp-mp7-argb-review-with-anti-gravity-heat-pipe-technology/
https://hwbusters.com/cooling/thermalright-peerless-assassin-140-black-review/

Es steht und fällt außerdem mit einer richtig konfigurierten Lüfterkurve.
KarlsruheArgus schrieb:
Im BIOS:

CPU:
So niedrig wie nötig so hoch wie möglich.
Je höher die Eingangsdrehzahl ist umso besser lässt sich ein aufheulen vermeiden, gleichzeitig sollte das obere Temperaturlimit auch ausgereizt werden.

Eine möglichst hohe Zeitverzögerung ist der Sache zuträglich dazu kommt eine lange Abklingzeit/Auslaufphase.

Gehäuse:
Da reicht eine Standarddrehzahl die einen nicht stört, auch wieder so niedrig wie nötig so hoch wie möglich.

Beispiel: CPU Lüfter
Dich stört die Geräuschentwicklung erst bei 700 1/min dann ist das die Eingangdrehzahl.

Als oberes Temperaturlimit gelten dann konservativ 90° und 95%/100% der möglichen Drehzahl.

Dazu eine Zeitverzögerung von 1 bis 3 sek. und eine Abklingzeit von 3 bis 5 sek..

whitessdisk schrieb:
Zwei von diesem Kit.
OC RAM bei einer Workstation...
Die Zertifizierung des Systems kannst du damit vergessen.
Was zugelassen ist hab ich bereits geschrieben.
whitessdisk schrieb:
Solange es ein Kingston fury beast ddr5 ist kann ich aber auch da einen anderen nehmen.
Die Marke ist unrelevant wichtig ist das die Norm und CPU Spezifiaktion eingehalten wird.
Und das ist mit diesem Modell nicht gegeben.

Bei Intel und vier verfügbaren RAM Slots sind das DDR5 3600 Grade A bis C bei 1.1V in einem SPD Profil bei Dual Rank.

Nimmste bspw. den hier in doppelter Ausführung und drosselst den Takt auf 3600.
https://geizhals.de/g-skill-flare-x...-f5-5200j4040a48gx2-fx5-a3198551.html?hloc=de

Das XMP bleibt aus.
Ergänzung ()

Ist nicht abwertend gemeint:

Bei so wenig Grundwissen bezweifle ich das ihr die CPU und das Board nach Spezifikation einstellen könnt.

Hier ein Desktop mit 14900K und 128GB RAM der sich an die Spezifikation hält.
https://geizhals.de/lenovo-thinkstation-p3-tower-30gs00g1ge-a3355905.html?hloc=de
 
Zuletzt bearbeitet:
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Falls das Ding auch nur ansatzweise zum professionell zum Geldverdienen genutzt wird, dann rate ich von einer Wasserkühlung ab, dann nimm bitte einen Luftkühler mit 2 Lüftern.
 
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whitessdisk schrieb:
Bei mir laufen dauerhaft viele Virtualisierungen. Wie viel von der CPU davon ausgelastet ist muss ich sehen. Der Ram wurde deshalb auch so hoch gewählt.

Hier auch... fünf Stück Minimum, manchmal auch deutlich mehr.

Die VMs, die eher nur Dienste bereitstellen sollen, habe ich fest auf die E-Cores gepinnt und diese zudem in ihrem zulässigen Takt etwas eingeschränkt. In Intels Default-Einstellungen (E-Core Turbo auf 4,4 GHz) laufen die Dinger nämlich weit jenseits ihres effizienten Betriebspunkts und fordern zudem sehr hohe Spannungen an. Meine E-Kerne sind aktuell bei 3,6 GHz "gedeckelt". Das führt zu knapp über 1V VCore bei Vollast auf den betreffenden Kernen und einem verschwindend geringen Energieverbrauch durch die VMs.

whitessdisk schrieb:
Hattest du mit der CPU Erfahrung und weißt das deswegen? Oder ist das ein allgemeines Vorgehen?

Siehe die ganzen Meldungen zu den Raptor Lake Fehlern. Ohne Microcode 0x12b oder höher würde ich so eine CPU nicht betreiben. Hinsichtlich Powerlevel stimme ich dem Vorposter voll und ganz zu und weiß das zudem aus eigenen Erfahrungen mit meinem 14900K.

KarlsruheArgus schrieb:
Das der Lesitungsgewinn von 125w zu 253W nichtmal ansatzweise 1:1 ist muss ich hoffentlich nicht weiter ausführen

Eigene Messung beim parallelen Kompilieren eines Linux-Kerns (make -j64) auf dem 14900K:

PL1=PL2=125 W: 63 Sekunden
PL1=PL2=250 W: 57 Sekunden

Muss man dazu noch etwas sagen?

Mit 95 W sind es 71 Sekunden.

KarlsruheArgus schrieb:
OC RAM bei einer Workstation...
Die Zertifizierung des Systems kannst du damit vergessen.
Was zugelassen ist hab ich bereits geschrieben.

In eine Workstation gehört eigentlich ECC-RAM. Das bedeutet dann bei Raptor Lake zwingend den W680 Chipsatz und ein entsprechendes Board. Gaming Boards haben in einer Workstation nicht viel zu suchen.

Darum steckt in meiner Workstation auch ein Supermicro X13SAE und ECC-Speicher (beides sauteuer, aber dafür habe ich das Geld für die Grafikkarte gespart :-) ).

Tipp: mit 2 x 48 GB ist gegenüber 4 x 32 GB bei spezifikationsgerechtem Betrieb ein höherer RAM-Takt möglich (4400 vs. 3600). 48 GB ECC kostet aber auch sehr viel, weil es kaum Anbieter dafür gibt. Achtung... man braucht Unregistered DDR5, also UDIMMs. Die wesentlich billigeren RDIMMs sind auf der Plattform nicht möglich.

KarlsruheArgus schrieb:
Hier ein Desktop mit 14900K und 128GB RAM der sich an die Spezifikation hält.

Da vermisse ich für den Workstation-Einsatz das ECC-RAM :-)

KarlsruheArgus schrieb:
Bei so wenig Grundwissen bezweifle ich das ihr die CPU und das Board nach Spezifikation einstellen könnt.

Mit dem richtigen Workstation-Board ist das kein Hexenwerk. Das X13SAE lässt nämlich keinerlei Übertaktung etc zu (dafür gibt es nicht einmal Einstellungen) und betreibt das RAM spezifikationsgerecht. Das einzige, an dem man drehen sollte, sind die Powerlimits, denn da hält sich das Board an die unsinnige Intel-Spec und lässt 253 W zu. Mit "Drehen" meine ich natürlich die Korrektur nach UNTEN, nicht nach oben.
 
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JanR schrieb:
Tipp: mit 2 x 48 GB ist gegenüber 4 x 32 GB bei spezifikationsgerechtem Betrieb ein höherer RAM-Takt möglich (4400 vs. 3600).
Leider ist das ein Trugschluss, da bei Intel die Anzahl der verfügbaren RAM Slots ausschlaggebend ist und nicht die Anzahl der Sticks.

Die 4400 gelten btw. für SO-DIMM mit Single Rank bei vier verfügbaren Slots.
JanR schrieb:
Da vermisse ich für den Workstation-Einsatz das ECC-RAM
Und ich vermisse für den Workstation-Einsatz ganz andere Dinge.
BTT.
ECC ist nur notwendig wenn es auch benötigt wird.

Mit ECC lässt sich auch nicht der Begriff Workstation definieren.
JanR schrieb:
In eine Workstation gehört eigentlich ECC-RAM. Das bedeutet dann bei Raptor Lake zwingend den W680 Chipsatz und ein entsprechendes Board.
Genau hier trennen sich unsere Definitionen von Workstation.
Ansonsten ein schöner Beitrag. :schluck:
 
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KarlsruheArgus schrieb:
Leider ist das ein Trugschluss, da bei Intel die Anzahl der verfügbaren RAM Slots ausschlaggebend ist und nicht die Anzahl der Sticks.

Da hast du natürlich recht, aber auch das ist es noch nicht ganz. Tatsächlich ist BEIDES ist relevant und dazu noch die Zahl der Ranks der verbauten Module. Siehe Gen13/14-Datasheet, Seite 120. Da gilt für S-Series CPUs:

1 Slot je Kanal, 1 DIMM je Kanal, 2R: 5200 MT/s (Refresh, also u.a. auch 14900K kann mit DIMM (nicht SODIMM) in dem Setting auch 5600)
1 Slot je Kanal, 1 DIMM je Kanal, 1R: 5600 MT/s
2 Slots je Kanal, 1 DIMM je Kanal, 1R oder 2R: 4400 MT/s
2 Slots je Kanal, 2 DIMM je Kanal, 1R: 4000 MT/s
2 Slots je Kanal, 2 DIMM je Kanal, 2R: 3600 MT/s

Steht bei meinem Supermicro X13SAE (4 Slots, also 2 je Kanal) auch passend dazu im Handbuch:

4 DIMM mit je 2R: 3600 MT/s
4 DIMM mit je 1R: 4000 MT/s
2 DIMM mit je 1R oder 2R: 4400 MT/s

...und genau so läuft das System auch (getestet, nicht nur vermutet). Mit 4 x 32 (ich hatte zu Beginn geliehenes RAM drin) waren es 3600 MT/s, jetzt mit 2 x 48 sind es 4400. Module dieser Größe (sowohl 32 als auch 48 GB sind bei aktueller Technik allesamt 2R).


KarlsruheArgus schrieb:
Die 4400 gelten btw. für SO-DIMM mit Single Rank bei vier verfügbaren Slots.

Laut Intel-Datasheet (und dem Manual des Supermicro-Boards) gilt das auch für UDIMMs mit 1R oder 2R bei nur einem Modul pro Kanal und zwei Steckplätzen pro Kanal.

KarlsruheArgus schrieb:
ECC ist nur notwendig wenn es auch benötigt wird.

Wir reden hier von einem Setting, in dem es darum geht, dass irgendwelche CPUs wegfallen, weil die SW nicht dafür zertifiziert ist. Sprich, da wird mit viel Aufwand auf Details geachtet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in so einem Setting Speicherfehler irrelevant sind. Darum der Hinweis auf ECC.

Die meisten Leute unterschätzen die Häufigkeit von Speicherfehlern deutlich. Nach bald zwanzig Jahren mit den verschiedensten professionellen ECC-Systemen habe ich da genug eigene Erfahrungen, um keinen ernsthaften Rechner mehr ohne ECC zu bauen.

KarlsruheArgus schrieb:
Mit ECC lässt sich auch nicht der Begriff Workstation definieren.

Habe zumindest ich auch nicht getan... aber eine Workstation ohne ECC ruft bei mir ernsthafte Fragezeichen hinsichtlich des "Work" in "Workstation" hervor.
 
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JanR schrieb:
2 Slots je Kanal, 1 DIMM je Kanal, 1R oder 2R: 4400 MT/s
Hab ich jetzt selbst nochmal nachgeprüft den genau das war in meinem Gedächtnis nicht mehr auffindbar.
JanR schrieb:
Darum der Hinweis auf ECC.
Denn Hinweis kann man immer gerne geben.
 
Um welche Software geht es überhaupt?
 
Aha, interessant und darauf läuft dann später jedes OS?

Keine Ahnung, wie zickig diese Firmware mit dem RAM ist, aber DDR5 und Vollbestückung sorgt oft für Probleme, RAM OC dürfte da reine Glückssache sein. Die DDR5 HCL ist leer: https://docs.dasharo.com/unified/msi/hcl/#pro-z790-p-wifi
 
Ist das denn auch stabil? Kommt mir sehr wie ein "Bastelprojekt" vor. Warum willst du das überhaupt machen?
 

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