Es handelt sich um eine OEM-Vollversion und ist auf jedem PC installierbar.
Seit dem Jahr 2000 ist der Handel mit OEM Recovery Versionen legal. Verschiedene Hersteller wie z. B. Acer, Dell oder HP überreichen zu den von Ihnen aus*ge*lie*ferten Computern auch eine "spezielle" Betriebssystem CD/DVD die sogenannte OEM Version. In der Regel sind diese Datenträger mit der Herstellerbezeichnung besonders gekennzeichnet.
Der Verkauf von OEM-Versionen und DSP-Versionen auch ohne die dazugehörige Hardware wurde durch das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) erlaubt. Daher ist die Bezeichnung "Diese Software darf nur mit einem neuen PC vertrieben werden" nicht von Bedeutung.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Hersteller-Versionen und den im Handel vertriebenen Original-Versionen ist die Umverpackung und die Aktivierung welche bei OEM Versionen nur telefonisch über die kostenlose Microsoft Hotline möglich ist. Die OEM Recovery Version verfügt über den gleichen Leistungsumfang wie die Windows Original-Version.
Fälschlicher Weise wird häufig angenommen, dass sich OEM Recovery Version nur zum Wiederherstellen eines Systems eignen. Das ist aber nicht richtig. Mit einer OEM Recovery Versionen können Sie auch eine komplette Neuinstallation eines PCs durchführen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem Urteil vom 6 Juli 2000 Händlern erlaubt auch OEM Versionen ohne Bindung an Hardware (wie z.B. Computern, Notebooks) zu verkaufen.
Die Unterschiede zwischen Original Windows und OEM Version sind nur:
- Verpackung (Originale Versionen sind in Boxen verpackt, OEM - in Umschläge)
- Auf DVD steht Hersteller-Label (Dell, HP, Acer etc)
- Aktivierungsmöglichkeiten - manchmal lässt sich Windows OEM nicht per Internet aktivieren, man muss dann telefonische Aktivierung vornehmen.