Bitte lest euch mal diesen Artikel hier auf spiegel.de durch: Zumwinkel zu 24 Monaten auf Bewährung verurteilt
Mein Stein des Anstosses ist folgender Satz, wo ich mir heute gedacht habe, dass dies wohl ein sehr glücklicher Umstand für Herrn Zumwinkel war/ist:
Wenn ich das also richtig verstehe, dann ist Herr Zumwinkel deshalb ohne Gefängnissstrafe davongekommen, weil ein Richter einen Bescheid 12 Stunden zu spät ausgefüllt hat und deswegen die Steuerhinterziehungen des Jahres 2001 nicht im Urteil berücksichtigt werden konnten da diese nun verjährt waren. Manche nennen das glücklicher Umstand, ich halte es für einen Skandal. Leider wird ein Aufschrei der Bevölkerung wohl ausbleiben.
Was haltet ihr davon?
mfg
Mein Stein des Anstosses ist folgender Satz, wo ich mir heute gedacht habe, dass dies wohl ein sehr glücklicher Umstand für Herrn Zumwinkel war/ist:
Laut Anklage hat Zumwinkel in den Jahren 2001 bis 2007 Abgaben in Höhe von 1,2 Millionen Euro hinterzogen. Das Jahr 2001 wurde allerdings nicht zur Anklage zugelassen - weil ein Ermittlungsrichter Beschlüsse zwölf Stunden zu spät ausgefertigt hatte und sich das auf die Verjährung auswirkte. Ohne diese Verjährung hätte Zumwinkel eine Gefängnisstrafe gedroht, denn ab einer Summe von einer Million Euro hätte die Strafe einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zufolge nur im Ausnahmefall zur Bewährung ausgesetzt werden dürfen.
Wenn ich das also richtig verstehe, dann ist Herr Zumwinkel deshalb ohne Gefängnissstrafe davongekommen, weil ein Richter einen Bescheid 12 Stunden zu spät ausgefüllt hat und deswegen die Steuerhinterziehungen des Jahres 2001 nicht im Urteil berücksichtigt werden konnten da diese nun verjährt waren. Manche nennen das glücklicher Umstand, ich halte es für einen Skandal. Leider wird ein Aufschrei der Bevölkerung wohl ausbleiben.
Was haltet ihr davon?
mfg