Zusammenlegung zweier Haushalte / Redundante Verträge Unitymedia/Vodafone

McQ

Ensign
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Servus,

bräuchte mal Euren Rat. Meine Freundin und ich ziehen demnächst zusammen in eine neue Wohnung und ich beschäftige mich just mit dem ganzen Vertragsgedöns.

Situation:

Ich bin bei Unitymedia, 3play 50 smart. Der Vertrag ist so lala (33€ pro Monat für 50 MBit/s). Vertraglich bin ich noch bis 11/2015 gebunden.

Meine Freundin ist derzeit bei Vodafone, irgendein Crap-DSL Vertrag (25€ pro Monat für 16 MBit/s), wahrscheinlich bis 12/2015 gebunden.

Da in der neuen Wohnung Unitymedia verfügbar ist, muss ich ja quasi den Vertag mit umziehen. Nun Frage ich mich nach Workarounds bzw. nach der besten Lösung.

Derzeit gehe ich von folgender Situation aus: Mein Unitymedia-Vertrag wird umgezogen, jedoch bis 12/2015 müssen wir ebenso den DSL Vertrag meiner Freundin zahlen :( Irgendeine Idee hier zu?

Um das Ganze zumindest etwas abzumildern bzw. "nach hinten raus zu kompensieren" kam mir noch folgende Idee: Meinen Unitymedia-Vertrag auslaufen lassen zu 11/2015 und dann über meine Freundin mit Neukundenbonus und allem Zipp und Zapp neu abschließen. Wäre das möglich (ist ein Mehrfamilienhaus, könnten ja theoretisch unterschiedliche Mieter/Haushalte sein)?

Besten Dank für Eure Ratschläge!

MfG

mcq
 
Eltern, Großeltern oder so in einem Gebiet in denen eins von beiden nicht Verfügbar ist? Kurz dahin ziehen und mit Verweis auf verfügbarkeit kündigen - keine Ahnung ob das klappt (und rechtens wäre)!

Ich würde mal mit beiden Anbietern reden und vor allem konkret prüfen ob beide in der neuen Wohnung leisten können. Ich habs über KabelBW und der Elektriker oder wer auch immer da kommt und den Anschluss legt meinte nur "Glück gehabt, mehr Kunden gibt die Technik nicht her" und ich war der Dritte von 10 Parteien.
 
Meines Wissens darf man den günstigeren Vertrag kündigen.
 
Es gibt dafür eine ganz einfache, gesetzliche Regelung. Alle Infos kann man sich ergooglen, u.a. auch bei der Regulierungsbehörde RegTP. Ich bin gerade zu faul dazu. Grob gesagt:
Ein Anschluss zieht um, der andere kann außerordentlich gekündigt werden, dagegen kann das betroffene Unternehmen nichts unternehmen und selbst dessen AGB stehen nicht über dem Gesetz. Ab Kündigungszeitpunkt sind max. drei Monate weiterzubezahlen. Wenn Ihr bevorzugt, dass der Kabelanschluss umziehen soll, den umziehen lassen. Die Modalitäten im Ablauf würde ich so machen, dass der Vertragspartner für den Kabelanschluss das Ding auf die neue Wohnung ummeldet. Ein paar Tage später kommt der Zweite dazu. Der/die kann nun den Vertrag beim anderen Anbieter kündigen, weil in der neuen Wohnung bereits ein Anschluss vorhanden ist. Man zahlt dann eben drei Monate doppelt aber das war's dann auch.

Das Gesetz ist glaube ich, knapp zwei Jahre alt. War damals in der Zeit des Bundespräsidentenwechsels, was Anlass für eine kleine Verzögerung der Unterzeichnung war.
 
Theoretisch könnte man beide Anschlüsse auch parallel nutzen ;)

Schließlich kommt das Unitymedia Signal über das Coaxial Kabel ins Haus und Vodafone über die Kupferleitungen der Telekom.

Sinn macht es natürlich keinen. Eine außerordentliche Kündigen ist bei nicht Verfügbarkeit nicht mehr möglich. Hier ist irgendwann mal die Info zu mir gedrehten das man sich vor einem Umzug darüber informieren muss. Bei alten Verträgen hat man vielleicht noch Glück. Bei neuen soll es aber nicht mehr gehen. Ob es tatsächlich stimmt weiß ich nicht 100%
Eventuell geht das was @Sterntaste geschrieben hat auch.
 
timmey: das ist seit april schon wieder anders
 
Servus,

Danke für Euren Input.

Ich habe die Sache anders regeln können: mein Nachmieter übernimmt meinen laufenden Unitymedia Vertrag.

MfG
 
Schwein gehabt!
 
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