Zwei Switche für Wifi-7, wie optimal miteinander verbinden?

wenn du auf 2.5gbit gehen möchtest mit den accesspoints, den switch von ubiquity. wenn nicht, dann ist es egal.

ich persönlich würde den ubiquity nehmen. den habe ich mit 2x U7 pro max im einsatz (2.5gbit).
 
silent2k schrieb:
EDIT: Eben gesehen, der wurde ja erst ganz frisch vorgestellt. Der U7-lite hat wohl leider kein Wifi-6 mehr an Board? Komische Entscheidung irgendwie von Ubiquiti...?
der U7-lite hat kein 6 GHz, das hat eigentlich nix mit Wifi 6 zutun.

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silent2k schrieb:
@VDC / @Das MatZe ... hier mal zum Thema Preisunterschied. :-)
Also bei dem kleinen Preisunterschied ist der Kompromiss mit dem Sparen sinnlos.


silent2k schrieb:
Den U7-lite hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm ehrlich gesagt, wäre das ein "sinnvoller" Kompromiss?
Na ja, keine 6 GHz ist halt eher Wifi-6 als 7 ;)
 
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silent2k schrieb:
Es geht in dem konkreten Fall hier um ein renoviertes Haus bei einem Kumpel, d.h. dort gibt es jetzt eine Erstinstallation und er möchte das Zeug zeitnah bestellen - im Mai ist Einzug. :)
Das wäre eine nicht ganz Unwichtige Info von Anfang an gewesen.
Es macht durchaus einen Unterschied, ob du dein Geld ausgibst oder das eines Kumpels.
Zudem, wie sind die technischen Fähigkeiten des besagten Kumpels? Wenn der keinen Schnall von IT hat und du jedes mal antanzen darfst, weil wieder irgendwas nicht geht, hast du mit den Produktempfehlungen vielleicht nichts gekonnt. Selbst wenn er jedesmal mit nem Rahmen Bier bezahlt.
silent2k schrieb:
Plan-1 (2,5GbE + Wifi-7):
WLAN:
U7 Pro (ca. 200€) ... 3x = 600€
Cloud Gateway:
Ubiquiti Cloud Gateway Ultra = ca. 100€
Switch:
Zyxel XMG-1915-18EP = ca. 400€
Gesamtpreis: 1.100€
Der hier wäre m.E. nach dann die geschicktere Wahl, sofern auch ein Unify Router benutzt werden soll.
silent2k schrieb:
Plan-2 (1,0 GbE + Wifi-6)
WLAN:
U6-Pro (ca. 1700€) ... 3x = ca. 510€
Cloud Gateway:
Ubiquiti Cloud Gateway Ultra = ca. 100€
Switch:
Zyxel GS1915 = ca. 240€
Gesamtpreis: 850€
Hier würde ich mit dem Vorschlag von @derchris mitgehen, warum nicht die U7 Lite? Soweit ich das auf den ersten Blick sehe, sind das im Prinzip U7 Pro ohne 6GHz Band. Das sollte im EFH vorerst verschmerzbar sein.
Beim Switch würde ich ggf. sogar bei der Empfehlung von oben bleiben. 2,5GbE am verkabelten Arbeitsplatz sind sinnvoller als am Accesspoint.

Dennoch solltest du von deinem Kumpel konkreten Input haben, was er eigentlich braucht. Geht's nur um gute WLAN-Abdeckung für n bisschen Internet mit vielleicht 100MBit? Dann ist das hier alles noch ziemlicher Overkill und ein paar Dinge gebraucht zusammenkaufen könnte auch eine ernstzunehmende Option darstellen.
Ebenso das Thema Unify. Werden bestimmte Dinge gebraucht, die eine Fritzbox nicht bieten kann? Ich denke da insbesondere ans Thema VLAN.
Was ist mit Festnetztelefonie? Soll Menschen geben, denen sowas noch wichtig ist. Im Kontext der zumeist immer schwerer werdenden Smartphones ist ein leichtes DECT-Telefon für Quasselstrippen tatsächlich eine Wohltat. ;)
Über welche Technologie geschieht der Internetzugang? DSL? Kabel? Ich hatte in Post #18 schon mal danach gefragt.
Bei DSL gibt's gute Draytek Modems, Fritzboxen lassen sich m.W.n. inzwischen nicht mehr so wirklich gut als reine Modems zweckentfremden.
Bei Kabel sieht's glaube noch schlechter aus.

Versteh mich bitte nicht falsch aber achte darauf, das nicht unnötig auf zu blasen. Betrachte die Ansprüche deines Kumpels und projiziere nicht deine mit in das Projekt - ich neige selbst gerne mal dazu. ;)
Eventuell wäre bis zum Glasfaseranschluss auch ein Verbund aus einer Fritzbox und zwei Mesh-Repeatern (die nichts anderes als Accesspoints im "AVM-Sprech" sind) oder weiteren Fritzboxen, umfunktioniert zum Mesh-Repeater (AP) eine Option. Dazu noch ein dummer Layer zwei Switch mit zwei PoE Injektoren auf Kleinanzeigen geschossen und los geht's. Bekommt man wahrscheinlich für 200€ und weniger.

Mit anderen Worten - werde kreativ und biete deinem Kumpel nicht eine sondern mehrere Varianten für unterschiedliche Budgets an. Und vor allem - sei neutral. Erkläre, welche Variante bis wohin gut geeignet ist.

Denn weiterhin gilt - aktuell wurde noch keine konkrete Anforderung gestellt, die selbst Wifi6 rechtfertigen würde.

//edit//
@VDC Wifi7 ohne 6GHz Band bleibt schon noch Wifi7.
Man verzichtet natürlich auf Vorteile wie MLO und eben den noch recht freien Frequenzbereich im 6GHz Band. Sollte im EFH aber weitestgehend vernachlässigbar sein, sofern man kein WLAN-Poweruser ist oder der Nutzer - und das sollte man tatsächlich bedenken - einfach stumpf alle Geräte ins WLAN hängt, weil's ja geht.
Grundsätzlich gehe ich aber mit ... rund 90€ Ersparnis an den Accesspoints würden das nicht rechtfertigen, dann kann man auch gleich den Pro nehmen.
//edit2//
Der U7 Pro kostet derzeit rund 200€, der U7 Lite direkt beim Hersteller derzeit 114€. Also im Prinzip nichts anderes als der U6+ für ungefähr das gleiche Geld, nur eben mit Wifi7 auf 2,4 und 5GHz statt "nur" Wifi6. Würde in der Realität wahrscheinlich wenig bis keinen Unterschied machen.
Preisunterschied wären hier gute 80€ pro AP bzw. dann 240€ für alle drei zusammen.
Ist durchaus n Unterschied.
 
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mam97 schrieb:
wenn du auf 2.5gbit gehen möchtest mit den accesspoints, den switch von ubiquity. wenn nicht, dann ist es egal.

ich persönlich würde den ubiquity nehmen. den habe ich mit 2x U7 pro max im einsatz (2.5gbit).
Ok, danke!

Das MatZe schrieb:
Das wäre eine nicht ganz Unwichtige Info von Anfang an gewesen.
Es macht durchaus einen Unterschied, ob du dein Geld ausgibst oder das eines Kumpels.
Zudem, wie sind die technischen Fähigkeiten des besagten Kumpels? Wenn der keinen Schnall von IT hat und du jedes mal antanzen darfst, weil wieder irgendwas nicht geht, hast du mit den Produktempfehlungen vielleicht nichts gekonnt. Selbst wenn er jedesmal mit nem Rahmen Bier bezahlt.

Der hier wäre m.E. nach dann die geschicktere Wahl, sofern auch ein Unify Router benutzt werden soll.

Hier würde ich mit dem Vorschlag von @derchris mitgehen, warum nicht die U7 Lite? Soweit ich das auf den ersten Blick sehe, sind das im Prinzip U7 Pro ohne 6GHz Band. Das sollte im EFH vorerst verschmerzbar sein.
Beim Switch würde ich ggf. sogar bei der Empfehlung von oben bleiben. 2,5GbE am verkabelten Arbeitsplatz sind sinnvoller als am Accesspoint.

Dennoch solltest du von deinem Kumpel konkreten Input haben, was er eigentlich braucht. Geht's nur um gute WLAN-Abdeckung für n bisschen Internet mit vielleicht 100MBit? Dann ist das hier alles noch ziemlicher Overkill und ein paar Dinge gebraucht zusammenkaufen könnte auch eine ernstzunehmende Option darstellen.
Ebenso das Thema Unify. Werden bestimmte Dinge gebraucht, die eine Fritzbox nicht bieten kann? Ich denke da insbesondere ans Thema VLAN.
Was ist mit Festnetztelefonie? Soll Menschen geben, denen sowas noch wichtig ist. Im Kontext der zumeist immer schwerer werdenden Smartphones ist ein leichtes DECT-Telefon für Quasselstrippen tatsächlich eine Wohltat. ;)
Über welche Technologie geschieht der Internetzugang? DSL? Kabel? Ich hatte in Post #18 schon mal danach gefragt.
Bei DSL gibt's gute Draytek Modems, Fritzboxen lassen sich m.W.n. inzwischen nicht mehr so wirklich gut als reine Modems zweckentfremden.
Bei Kabel sieht's glaube noch schlechter aus.

Versteh mich bitte nicht falsch aber achte darauf, das nicht unnötig auf zu blasen. Betrachte die Ansprüche deines Kumpels und projiziere nicht deine mit in das Projekt - ich neige selbst gerne mal dazu. ;)
Eventuell wäre bis zum Glasfaseranschluss auch ein Verbund aus einer Fritzbox und zwei Mesh-Repeatern (die nichts anderes als Accesspoints im "AVM-Sprech" sind) oder weiteren Fritzboxen, umfunktioniert zum Mesh-Repeater (AP) eine Option. Dazu noch ein dummer Layer zwei Switch mit zwei PoE Injektoren auf Kleinanzeigen geschossen und los geht's. Bekommt man wahrscheinlich für 200€ und weniger.

Mit anderen Worten - werde kreativ und biete deinem Kumpel nicht eine sondern mehrere Varianten für unterschiedliche Budgets an. Und vor allem - sei neutral. Erkläre, welche Variante bis wohin gut geeignet ist.

Denn weiterhin gilt - aktuell wurde noch keine konkrete Anforderung gestellt, die selbst Wifi6 rechtfertigen würde.

//edit//
@VDC Wifi7 ohne 6GHz Band bleibt schon noch Wifi7.
Man verzichtet natürlich auf Vorteile wie MLO und eben den noch recht freien Frequenzbereich im 6GHz Band. Sollte im EFH aber weitestgehend vernachlässigbar sein, sofern man kein WLAN-Poweruser ist oder der Nutzer - und das sollte man tatsächlich bedenken - einfach stumpf alle Geräte ins WLAN hängt, weil's ja geht.
Grundsätzlich gehe ich aber mit ... rund 90€ Ersparnis an den Accesspoints würden das nicht rechtfertigen, dann kann man auch gleich den Pro nehmen.
Erst mal lieben Dank für die Zeit die Du (und natürlich auch die anderen!) Dir mit diesem langen Beitrag genommen hast! :daumen:

Der - sehr gute - Kumpel vertraut mir dahingehend schon, weil er nicht so technikaffin ist. Selbst wenn es öfters mal Probleme geben sollte bin ich gerne jeder Zeit bereit zu helfen. Das sollte also kein Hindernis sein. Gerade als weniger technikaffiner-Mensch werden die verbauten Komponenten wohl durchschnittlich länger verbaut bleiben als es evtl. bei den Usern hier in diesem Thread der Fall sein sollte. Daher auch mein Gedanke bereits - zumindest schon mal "etwas" - in die Zukunft zu investieren und dann für einen längeren Zeitraum gut aufgestellt zu sein. Natürlich kann man auch die Argumentation zulassen das weniger technikaffine Personen diese Möglichkeiten auch weniger ausreizen. ;-) Aber seine Frau z.B. ist da schon deutlich technischer aufgestellt. Natürlich möchte ich auch nicht völlig eskalieren, sondern eben ein solides Setup empfehlen. Installieren, Einrichten etc. wird eh alles über mich laufen.

Festnetz-Telefon wäre für die Omas und Opas die noch gerne dort anrufen eine nette Option. Aber auch hier gäbe es ja die Lösung das diese Personen auf dem Handy anrufen & man sich dann einfach zurückmeldet. Denke das sollte als technisch kein Hindernis sein um noch irgendwie Festnetz zu realisieren.

Im neuen Haus wird ein Kabelanschluss verwendet, bis 1.000 Mbit ist dort derzeit verfügbar.
 
Okay.

Wie gesagt, hängt halt davon ab, wohin die Reise gehen soll. Wenn das Budget für die Wifi7 Komponenten da ist und die das so wollen, Abfahrt.
Ging wirklich nur darum, sich nicht auf eine Lösung fest zu nageln. Biete alles an, was deine Kreativität für unterschiedlichste Geldbeutel - und dein Gewissen als derjenige, der es nachher supporten muss! - zulässt.

Nach wie vor hört sich das für mich danach an, als wären ne Fritzbox Cable mitsamt zweier Mesh-Repeater (oder eben alter Fritzboxen als AP's Recycled) eine Option, die man zumindest auf dem Zettel haben sollte.

Auch was das Festnetztelefon angeht - man könnte hier easy ein Fritzfon direkt per DECT anbinden.
Natürlich können die Großeltern auch auf dem Handy anrufen und man ruft zurück ... aber das nervt auf Dauer schon. ;)
Die Lösung kostet in dem Fall wirklich keine Unsummen, würde allen Beteiligten aber einen echten Mehrwert ab dem ersten Tag liefern. Ob das WLAN dagegen nach Wifi6 oder Wifi7 funkt, merkt erst mal niemand.
Selbst wenn man sich für Unify entscheidet und "nur" ne Fritzbox als DECT-Basis missbraucht oder ne Gigaset Go-Box 100 als SIP-fähige DECT-Basis nutzt.

Beim Kabelanschluss wirft Google mir als Modem das Technicolor TC4400-EU aus. (Paywall)
Wie es bei anderen Modemroutern wie ner Fritzbox oder der "Vodafone Station", welche mWn. auch von Technicolor stammt, aussieht, weiß ich nicht. Ich meine aber mal gelesen zu haben, dass zumindest letztere sich noch als "dummes" Modem nutzen lässt, man sich also keine unnötige Routerkaskade bastelt.
 
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Ich finde Deinen Ansatz ja super löblich - ehrlich! :) Und auf den Satz folgt jetzt auch kein "aber"! ;)

Der Innenausbau ist abgeschlossen. D.h. die CAT7 Kabel sind verlegt und die Zuleitungen für die drei APs hängen bereits von der Decke. Es "muss" dann jetzt also schon etwas genau dort an die Decke installiert werden, inkl. PoE, denn so ist die Installation vorgesehen.

"Festnageln" bzgl. der Optionen ist auch gar nicht in meinem Sinne, derzeit war ich auf dem Trichter Wifi6 vs. Wifi7 (und gleichzeitig 1GbE vs. 2.5GbE). Deine Variante mit den AVM-Varianten wäre ja dementsprechend noch mal günstiger.

Btw: Da wir zu Hause selber seit mehreren Jahren keine Festnetztelefone mehr verwenden. Kann man die std. WLAN-Telefone einfach auch über die Unifi APs verwenden, oder muss man da etwas spezielles beachten?
 
Wenn die Verkabelung schon abgeschlossen ist, stimmt das. Dann ist eine AVM-Lösung bestenfalls noch gebastel. Man kann natürlich mit PoE Extraktoren auch 12V für ne Fritzbox bereitstellen aber auch das muss ja irgendwie in/unter die Decke. Sieht dann nicht so toll aus und schneidet insbesondere beim WAF nicht gut ab. :D

Wenn eh neu gekauft wird - nimm den oben verlinkten Unify Switch, egal ob Wifi6 oder Wifi7. Falls doch mal ein NAS und ne Workstation angeschafft werden, ist die Basis schon mal da.
Was die Accesspoints angeht, den Preisunterschied hatte ich oben ja ausgerechnet. Das muss sich dein Kumpel dann überlegen. Wenn der Euro nicht ganz so eng sitzt, würde ich zum U7 Pro greifen, wenn er jedoch sagt, er könne die 250€ gut für irgendwas anderes gebrauchen, wäre der Schritt zum U7 Lite oder dem U6+ kein Beinbruch. Das fällt vielleicht mal auf, falls etwige Kinder alles mögliche aufm WLAN macht, vielleicht aber auch nie. Und wenn hat man auch nur im selben Raum und je nach Bausubstanz bestenfalls im Nebenraum noch ernste Vorteile vom 6GHz-Band.

Zum Kabelmodem oder dem degradieren eines Modemrouters in den reinen Modembetrieb musst du dir ein wenig selbst helfen oder vielleicht gibt hier dazu noch jemand was zum Besten.
Zur Telefonie - wie gesagt, entweder ne billige Fritzbox auf Kleinanzeigen schießen (ich würde wohl ne 7520 empfehlen, ist ab ~20€ zu bekommen) und als DECT-Basis nutzen oder eben die Gigaset Go-Box.
Sogar ich selbst hab lieber das lt. Datenblatt 111gr leichte Fritzfon C5 am Ohr als mein 213gr schweres Pixel 8 Pro.

WLAN-Calls sollten m.E. nach nichts mit dem verwendeten Accesspoint zu tun haben.
Lt. Diesem Artikel ist nur wichtig, dass Smartphone und der Mobilfunktarif das unterstützen.

@derchris und @JumpingCat ich würde den U7 Lite wohl am ehesten als U6+ mit neuem Label und Wifi7 statt Wifi6 bezeichnen. :D
Preislich nehmen die sich ja nix. Performancetechnisch wahrscheinlich auch nicht die Welt.
 
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Das MatZe schrieb:
@derchris und @JumpingCat ich würde den U7 Lite wohl am ehesten als U6+ mit neuem Label und Wifi7 statt Wifi6 bezeichnen. :D
Preislich nehmen die sich ja nix. Performancetechnisch wahrscheinlich auch nicht die Welt.
Mag sein, vielleicht aber auch gänzlich ausreichend für ein EFH Setup mit sagen wir mal maximal 50 Clients auf 3 Stück verteilt?
 
@derchris Höchstwahrscheinlich sogar! Deswegen hatte ich ja auch noch deutlich günstigere Optionen mit in den Ring geworfen, da bei den genannten Anforderungen recht sicher sogar n Setup aus drei Wifi5 AP's keinen spürbaren Nachteil gegenüber Wifi6 oder 7 hätte.
Der Rest ist die Entscheidung des TE bzw. dessen Kumpel. Wir haben nur unseren Senf zu seinen Fragen geliefert.
 
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derchris schrieb:
Mag sein, vielleicht aber auch gänzlich ausreichend für ein EFH Setup mit sagen wir mal maximal 50 Clients auf 3 Stück verteilt?

EFH mit 50 Clients die alle gleichzeitig Last erzeugen sicherlich nicht. Da hängt viel IoT Kram wie Herdplatte, Kühlschrank, Ventilator, etc drin. Es sind wenige Clients die wirklich Bandbreite brauchen.

Dennoch würde ich WiFi 7 nicht ausschließen, auch wenn Waschmaschine und Geschirrspüler davon nicht profitieren.
 
Für mich klingt das nach massiver Geldverbrennung. Aber gut, wenn dein Kumpel meint unbedingt 3x Wifi7 im Haus zu brauchen....

Soll denn noch irgendwas anderes außer den APs per PoE befeuert werden?

silent2k schrieb:
Da 16 Leitungen am Patchfeld liegen brauche ich auch mindestens einen 16er Switch
Nope. Es ist völlig normal, NICHT alle Dosen zu patchen.
Ich habe 8 Dosen in meiner Wohnung, 3 davon sind gepatched. Ich besitze nicht mal 8 Geräte mit Netzwerkport, selbst wenn ich den Reserverouter, Reserveswitch und den alten Laserdrucker im Keller mit dazu zähle.

Das Thema könnte man easy und günstig mit einem 0815 8-Port PoE Switch abdecken.

silent2k schrieb:
einen 2,5 Gbit Switch auszuwählen um keinen Flaschenhals zu bekommen.
Damit der Flaschenhals überhaupt relevant wird, müsste ein Gerät - oder mehrere Geräte über den gleichen AP- mehr als 940Mbit/s Nettodurchsatz per WLAN erreichen.
Dazu brauchst du guten 6GHz Empfang im gleichen Raum. Selbst deinen Körper dazwischen zu positionieren könnte schon reichen, dass du Gigabit Ethernet nicht mehr ausreizen kannst.
 
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derchris schrieb:
Noch mal: Was ist die Applikation/Usecase?

[…]

Wir haben hier 2 Personen im Home Office und 2 Kids die viel streamen. Hier hängt ein U6+ und 2x U6 Mesh - alles mit 1 Gbit/s vernetzt. Würde mich schon als IT-Enthusiast bezeichnen und liebäugle immer und immer wieder mit einem Upgrade auf 2,5 Gbit/s und Wifi 7. Aber die Vernunft siegt, weil habe keine Wifi 7 Clients und keine 2,5 Gbit/s Clients die das nur annähernd ausnutzen würden.
Den Satz unterschreib ich so zu 100%! Mir geht es genauso, mein UniFi Setup ist nun seit 5,5 Jahren im Einsatz, und in der ganzen Zeit hab ich genau das Gateway plus den Cloudkey hin zu nem neuen Cloud Gateway mit integriertem Controller getauscht. Die APs können bei mir „nur“ WiFi5, die Switches „nur“ 1 GBit. Aber die APs sind sauber eingerichtet, und kommen überall im Haus auf 400-500 MBit, für mehr als 1 GBit im LAN hab ich auch keinen Anwendungsfall. Von dem her bleibt dann außer dem habenwollen nicht mehr viel übrig, und dafür ist es mir dann zu teuer.

Würde ich jetzt neu kaufen, dann würde ich auf aktuelle und bezahlbare Komponenten setzen. Da wäre ich aber aktuell wohl eher bei WiFi6 als WiFi7. Ob man nen Switch mit 2,5 GBit braucht hängt vom Anwendungsfall an, aber so teuer sind die ja auch nicht mehr, von dem her würde ich da vielleicht sogar zuschlagen, auch wenn es aktuell weder der PC noch der NAS bei mir unterstützt. Was ich aber gelernt habe, ist, dass man den Switch nicht so groß braucht, dass alle Dosen drinstecken. Wurde mir hier zwar 2017 noch erzählt, aber faktisch könnte ich meinen 24er Switch sofort auf nen 16er Switch verkleinern, und hätte immer noch Ports frei. Von drei Kindern hat bei uns nur einer nen PC, den anderen reicht WiFi weil die keine Geräte mit LAN im Zimmer haben. Also mal das ganze realistisch betrachten und danach mal die Hardware aussuchen. Außer Geld spielt keine Rolle, aber selbst dann kann man damit wohl sinnvolleres anstellen.
 
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Mir wäre lieber, Dein Kumpel (oder seine Partnerin) registriert sich hier und fragt selbst. Ist schon schwer genug überhaupt zu verstehen und auch noch zu erklären, aber Stille-Post macht es einfach nur unnötig schwerer.
silent2k schrieb:
[sinngemäß:] Möchte man dann [mit einem Glasfaser-Anschluss] wieder alles ändern?
Ja, denn Multi-Gig-Switche mit PoE sind (noch) teuer. Die Älteren bekommst Du gebraucht auch mit PoE (und Gigabit-Ethernet) fast schon nachgeworfen. Abgesehen davon ist fraglich, wann sich Dein Kumpel 1.000 Mbit/s gönnt. Auch das braucht man auf lange, sehr lange Sicht noch nicht. WLAN jetzt mal außen vor, also allein der Switch.
silent2k schrieb:
Der zukünftige Switch müsste auch mindestens 5 × PoE haben.
Also reicht der Zyxel XMG-105HP gar nicht, denn der hat nur 4 × PoE.
silent2k schrieb:
alle 16 Leitungen sind aktiv/werden benutzt
Also dann 20 Verbraucher, davon zwei PoE, drei PoE+ und ein Uplink zum Router.
silent2k schrieb:
Dann soll er mit einer gebrauchten FRITZ!Box 6660 Cable anfangen. In jedes weiter Stockwerk eine FRITZ!Repeater 1200 AX. Erstmal ankommen. Danach vermisst Dein Kumpel sein Haus, sowohl die Signalstärke als auch Durchsatz. Wieviele Bewohner sind es überhaupt?

Dann könnt Ihr die Platzierung optimieren bzw. vielleicht müsst Ihr weitere WLAN-Punkte setzen. Erst dann sollte man überlegen, ob man so Systeme wie UniFi/Omada/usw. überhaupt nimmt. Bis dahin: FRITZ!-Produkte.
silent2k schrieb:
Es "muss" dann jetzt also schon etwas genau dort an die Decke installiert werden, inkl. PoE, denn so ist die Installation vorgesehen.
Nennt man Deckel. Mein Tipp: Macht ein Deckel drauf, wenn das freischwingende Kabel Euch stört. Wird es nicht. Nach einigen Wochen, nein Tagen, sieht man das nicht mehr.
silent2k schrieb:
Da 16 Leitungen am Patchfeld liegen brauche ich auch mindestens einen 16er Switch.
silent2k schrieb:
Ja, alle 16 Leitungen sind aktiv/werden benutzt.
Sehe ich wie h00bi. Bitte kläre, wieviele LAN-Buchsen wirklich genutzt werden. Abgesehen davon, laufen die Deckenauslässe auch auf das Patchfeld. Folglich sind das dann 16, davon drei PoE+ und zwei PoE.
h00bi schrieb:
Für mich klingt das nach massiver Geldverbrennung.
Wo ist mein Edding bloß, damit ich hier unterschreiben kann. :mussweg:
silent2k schrieb:
derzeit war ich auf dem Trichter Wifi6 vs. Wifi7 (und gleichzeitig 1GbE vs. 2.5GbE)
Ich sehe nicht einmal einen Grund für Wi-Fi 6, geschweige denn Multi-Gig. Mein Tipp, wenn Du unbedingt die Decke bespielen willst:
  1. AVM FRITZ!Box 6670 Cable – wobei ich eine gebrauchte FRITZ!Box 6660 Cable nehmen würde.
  2. Zyxel GS1915-24EP – wobei ich einen gebrauchten 8er-PoE-Switch nehmen würde, dann hast Du bereits schon noch sechs LAN-Ports frei, also 4 + 7 - 5 gesetzte PoE-Verbraucher.
  3. Zyxel NWA1123-AC Pro, gebraucht
silent2k schrieb:
std. WLAN-Telefone
WLAN-Telefone sind alle Rotz. Du bräuchtest für WLAN-Telefonie auch ein genau durchgemessenes Haus. Ich zweifele, dass selbst dafür drei WLAN-Punkte ausreichen werden. Die FRITZ!Box Cable kommt zentral ins Haus. Von dort ein LAN-Kabel in den Keller zum Patchfeld und Switch. So hast Du eine zentrale DECT-Basis.
silent2k schrieb:
Wenn Du UniFi nehmen würdest, warum nicht deren Kameras?
 
Zuletzt bearbeitet: (Hyperlink für gebrauchte FRITZ!Box 6660 Cable hinzugefügt)
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