Windows 11: Copilot-Taste lässt sich im neuen Preview-Build deakti­vie­ren

Michael Schäfer
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Windows 11: Copilot-Taste lässt sich im neuen Preview-Build deakti­vie­ren
Bild: Microsoft

Bereits Ende Mai hatte Microsoft angekündigt, Nutzern künftig wieder die ursprüngliche Belegung der Copilot-Taste als rechte Strg- oder Kontextmenü-Taste zu ermöglichen. Mit einer neuen Vorschauversion von Windows 11 folgt nun der nächste Schritt: Die Copilot-Taste lässt sich erstmals auch vollständig deaktivieren.

Zurück zum Ursprung

Microsoft hatte die umstrittene Tastenbelegung im Frühjahr 2024 eingeführt, bei dem je nach Gerät die Copilot-Taste auf Windows-Tastaturen die rechte Strg- oder die Kontextmenü-Taste ersetzte. Künftig lässt sich die Taste in den Bluetooth- und Geräteeinstellungen unter „Tastatur“ nicht nur neu belegen, sondern mit der Option „Do nothing“ auf Wunsch auch vollständig deaktivieren. Vorher konnte die Copilot-Taste unter anderem zum Start von Microsoft 365 Copilot, der Windows-Suche oder einer benutzerdefinierten Funktion verwendet werden.

Bereits im Mai hatte Microsoft angekündigt, auf die Kritik an der verpflichtenden Copilot-Taste auf sogenannten AI-PCs zu reagieren und ihr ihre ursprüngliche Funktion zumindest teilweise zurückzugeben, seinerzeit allerdings noch mit Einschränkungen. Parallel dazu entstanden mit NoCopilotKey auch Lösungen von Drittanbietern, die das automatische Starten von Copilot beim Tastendruck unterbinden. Die Akzeptanz der Copilot-Taste blieb jedoch durchgehend hinter den Erwartungen zurück. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass Microsoft den Mehrwert von Copilot und der Bezeichnung „AI PC“ vielen Nutzern nie überzeugend vermitteln konnte.

Microsoft richtet seine KI-Strategie neu aus

In den vergangenen Monaten hat Microsoft seine KI-Strategie in mehreren Bereichen angepasst und den Fokus auf Copilot teilweise reduziert, an anderer Stelle jedoch ausgebaut und bestehende Funktionen durch das KI-Modell ersetzt, etwa in Outlook. Die Möglichkeit, die Copilot-Taste per Software nun vollständig zu deaktivieren, dürfte als weiterer Baustein dieser Neuausrichtung gesehen werden.

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