Trend im März: Windows 11 profitiert immer mehr von nahendem Windows-10-Ende

Rund ein halbes Jahr ist noch Zeit, bis der Support von Windows 10 am 14. Oktober 2025 endet. Das Problem für Microsoft: Windows 10 ist nach wie vor weit verbreitet. Immerhin ist in den aktuellen Zahlen von StatCounter allmählich eine Trendwende erkennbar.
Selbst im März 2025 lag Windows 10 im weltweiten Vergleich der Windows-Betriebssysteme demnach noch auf Rang 1. Der Anteil von 55,2 Prozent ist aber ein Rückgang um 4,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Februar. Zulegen konnte hingegen Windows 11, die 42,69 Prozent im März sind ein Plus von 4,56 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat.

Ernüchternd bleibt aber: Für die Spitze reicht es damit nicht. Bei Spielern sieht die Lage nach wie vor besser aus, in der Steam-Hardware-Umfrage kommt Windows 11 im März auf 55,34 Prozent, Windows 10 indes auf 40,68 Prozent.
Microsoft empfiehlt: Wenn der PC zu langsam ist, kaufe einfach einen Neuen
Microsoft selbst versucht weiterhin, Nutzer zum Upgrade auf Windows 11 zu überzeugen. Eines der zentralen Probleme: Viele Systeme erfüllen nicht die Hardware-Anforderungen, den Betrieb von Windows 11 unterstützt Microsoft auf solchen Geräten explizit nicht. Selbst wenn die Installation gelingt – was durch die BYPASSNRO-Sperre weiter erschwert wurde –, sollen entsprechende Geräte etwa keine Updates mehr erhalten.
Die Botschaft, die Microsoft in einer Checkliste für das Ende von Windows 10 sendet, lautet ohnehin eher: Wenn das aktuelle Systeme nicht ausreicht, entsorgt es und kauft euch einen neuen PC. Microsoft formuliert es freundlich und gibt Empfehlungen für Backup, Datenlöschung und Recycling – klar ist aber, dass man den Umstieg forcieren will.
Windows-10-Nutzer in der ComputerBase-Community wollen tendenziell noch wechseln
Wer trotzdem nicht wechseln will, kann das Windows-10-Ende mit den Extended Security Update (ESU) hinauszögern. Bucht man eine Lizenz, erhält man für ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates. Diese soll aber 30 US-Dollar kosten.
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Ich will ohnehin auf Windows 11 wechseln, bislang war ich einfach nur zu faul.
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Ich werde noch auf Windows 11 wechseln, aber lediglich zähneknirschend.
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Ich werde eine ESU-Lizenz für Windows 10 kaufen, um es weiterhin nutzen zu können.
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Ich lasse Windows 10 einfach ohne Updates so lang wie möglich weiter laufen.
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Ich kann nicht wechseln, weil mein System nicht die Hardware-Anforderungen erfüllt. Ich kaufe mir daher ein neues System.
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Ich bin so genervt, dass ich auf Linux oder macOS umsteige.
Laut der ComputerBase-Sonntagsfrage vom 22. März will aber nur eine Minderheit die ESU-Lizenz nutzen – der Anteil liegt bei 5,9 Prozent. Die Mehrheit gibt an, noch auf Windows 11 umsteigen zu wollen, viele aber eher unwillig – mit 28,1 Prozent ist das auch die führende Antwort. 17,6 Prozent versuchen, Windows 10 auch ohne Updates solange es geht weiter betreiben zu wollen. Und 25 Prozent planen bereits den Wechsel auf Linux oder macOS.
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Windows 11
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Windows 10
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Windows 8
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Windows 7
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Windows Vista oder älter
Anzumerken ist aber: Laut der Sonntagsfrage nutzen bereits 71,5 Prozent Windows 11, der Anteil von Windows 10 liegt in dieser Umfrage nur bei 27,9 Prozent.

