Control Resonant: Mit Dylan Faden gegen paranormalen Pilzbefall
Am 24. September erscheint Control Resonant. Auf der Gamescom hat sich ComputerBase hinter verschlossenen Türen bei Remedy neues Gameplay im schimmlig-pelzigen Manhattan angesehen und mit den Entwicklern gesprochen. Die versprechen flüssige wie herausfordernde Kämpfe, was an verschiedensten Gegnertypen demonstriert wurde.
Riecht und schmeckt lecker, ist aber ungesund
Auch Control Resonant möchte wieder ein „packendes Action-Adventure-RPG“ sein, im Gegensatz zum ersten Teil aus dem Jahr 2019 ist aber vieles anders. In die Rolle des Protagonisten schlüpft Dylan Faden, der nach Jahren in Gefangenschaft im Federal Bureau of Control freikommt und mit neu erwachten Kräften und der formwandelnden Nahkampfwaffe Aberrant gegen verschiedenste übernatürliche Gegner antritt. Und das nicht mehr in besagtem brutalistischen Gebäudekomplex mit charmantem Mid-Century-Mobiliar, sondern in den Straßenschluchten von Manhattan.
Hier spielten sich auch die Szenen ab, die Remedy auf der Gamescom selbst vorgespielt hat. Das Zentrum New Yorks ist stellenweise kaum wiederzuerkennen; es sieht aus, als hätte jemand einen riesigen Eimer hellblauer Zuckerwatte über der Stadt entleert. Und tatsächlich sei das samtige Gebilde sehr schmackhaft, erklären die Entwickler. Es handelt sich um einen assimilierenden Schimmelpilz, der Manhattan mitsamt Bewohnern verschlingt – und diese über einen süßen Geruch und Geschmack anlockt. Dylan hat darauf aber keine Lust, sucht nach der Ursache und prügelt sich mit verschiedensten Schimmelschergen.
Agile Kämpfe mit Aggressions-Boni
Seine Waffe kann sich unter anderem in einen Hammer, einen Stab oder einen Eispickel verwandeln. Dylan stehen darüber hinaus verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung, die allerdings immer wieder aufgeladen werden müssen. Das passiert, genau wie die Regeneration von Lebenspunkten, weitestgehend passiv – solange Spieler genug Schaden austeilen.
Unter anderem damit wollen die Entwickler bezwecken, dass Kämpfe in einer dynamischen und ununterbrochenen Gameplay-Schleife münden und sich aggressives Vorgehen belohnend anfühlt. Getötete Feinde gewähren temporäre Boni auf die Angriffsgeschwindigkeit und den ausgeteilten Schaden. Außerdem gibt es kein Blocken oder Parieren, sondern bloß Ausweichen, um keine Geschwindigkeit aus dem Geschehen zu nehmen.
Im Eifer des Gefechts schwebt Dylan auch gerne einmal einige Sekunden in der Luft, um gepanzerte Vorderseiten zu umgehen oder auch fliegenden Gegnern eine Abreibung verpassen zu können. Und sobald er damit fertig ist, springt er geschwind zum nächsten und setzt sich dabei in Bewegung, um dem Fungus im Nahkampf ordentlich Feuer unter dem Hintern zu machen. Das sehe einfach aus, merkt ein zweiter Remedy-Entwickler an, der Schein trüge allerdings. Mit wahllosem Button-Smashing käme man nicht weit, die Kämpfe seien durchaus herausfordernd.
Bossgegner unter Tage
Im weiteren Verlauf der Präsentation verschlägt es Dylan in den New Yorker Untergrund. Hier wartet ein Bossgegner, ein sogenannter Resonant, von denen es in der Spielwelt eine ganze Reihe gäbe. In diesem Fall umfasst der gigantische Schimmelpilz eine ganze Höhle, von allen Seiten kommen tentakelartige Ausläufer und wollen auf den Protagonisten eindreschen, während kleinere Gegner den Bereich stürmen. Wie praktisch, dass Dylan prompt die Gravitation auf den Kopf stellen kann, wortwörtlich. Auf diese Weise können Spieler Wände hochlaufen und die Decke zum Boden machen.
Taktisch zerlegt fällt ein Tentakel nach dem anderen, bis der Resonant erledigt ist. Als Belohnung wartet die Wahl nach einer von zwei angebotenen neuen Kräften. Jeder besiegte Resonant liefert auf diesem Weg Verbesserungen oder neue Fähigkeiten, die sich anschließend zu Loadouts zusammenstellen und in einer Art Arena ausprobieren lassen, die für diesen Zweck stets zur Verfügung stehe.
Die Handlung bleibt eine Überraschung
Zur Handlung des neuen Control wollte Remedy noch nicht mehr erzählen – es gäbe so viele Überraschungen und Wendungen, da wolle man nichts vorwegnehmen. Im Laufe des Spiels können Spieler über Dialoge und die darin gegebenen Antworten Einfluss auf die Erzählung nehmen, der sich aber in erster Linie auf die Gespräche und Beziehungen zu anderen Spielfiguren beschränken. Die Geschichte habe ein definitives Ende, so viel sei verraten. Und auch mit Easter Eggs und Anspielungen sei zu rechnen, schließlich teilt sich Control ein Universum mit Alan Wake.
Nicht exklusiv im Epic Games Store
Anders als beim Ende 2023 veröffentlichten Alan Wake 2 (Test) wird Control Resonant auf dem PC nicht exklusiv im Epic Games Store, sondern auch auf Steam erscheinen. Außerdem wird das Spiel für die PlayStation 5 und Xbox Series X|S verfügbar sein. Der Release ist für den 24. September 2026 geplant, die Standard-Version kostet rund 60 Euro. Gegen 10 Euro Aufpreis gibt es digitale Dreingaben und einige Ausrüstungsgegenstände.
| Minimal | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Prozessor | Intel Core i5-8500 AMD Ryzen 7 3700X |
|
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce GTX 1070 AMD Radeon RX 5600 XT |
Nvidia GeForce RTX 3070 AMD Radeon RX 6700 XT |
| Grafikspeicher | 8 GB VRAM | |
| Speicherplatz | 100 GB SSD | |
| Betriebssystem | Windows 10 oder 11 (64 Bit) | |
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