Kingdom Come: Deliverance 2: Patch 1.2.4 fügt den Hardcore-Modus hinzu

Christian Schnegelberger
15 Kommentare
Kingdom Come: Deliverance 2: Patch 1.2.4 fügt den Hardcore-Modus hinzu

Wie letzte Woche angekündigt haben die Warhorse Studios heute Patch 1.2.4 veröffentlicht. Er behebt ein paar Bugs und bringt den Hardcore-Modus für Kingdom Come Deliverance 2 (im Benchmark-Test). Der Hardcore-Modus entfernt Komfortfunktionen und erzwingt drei negative Spezialfähigkeiten.

Hardcore-Modus im Detail

Der Hardcore-Modus kann beim Start eines neuen Spiels ausgewählt werden. Dem Spieler bleibt selbstverständlich auch der bekannte Standard-Modus erhalten. Im Hardcore-Modus verliert der Spieler ein paar Komfortfunktionen wie den Kompass oben in der Mitte des Bildschirms und seine Standort-Markierung auf der Karte. Beim Kämpfen muss der Spieler im Hardcore-Modus auf die Angriffszonen-Anzeige verzichten und so aufmerksamer sein als bisher. Hilfe beim Blocken oder Kontern per eingeblendetem Icon gibt es dann nicht mehr.

Zu Beginn des Hardcore-Modus muss der Spieler drei negative Spezialisierungen auswählen, die das Spiel herausfordernder machen sollen. Die Spezialisierungen verändern den Gewinn von Erfahrung, lassen Heinrich schneller hungern oder schlechter Reden. Selbst das Pflücken von Kräutern ist dann nicht mehr ganz ohne Risiko.

Negative Spezialisierungen im Hardcore-Modus von Kingdom Deliverance 2
  • Rückenprobleme – Heinrich hat 50 Prozent weniger Tragekapazität und kann sich beim Bücken den Rücken zerren und muss dann eine Weile humpeln.
  • Schwerfällig – Heinrich schlurft beim Gehen und seine Geräuschstufe ist bei 25 und Schuhe nutzen sich schneller ab.
  • Dummkopf – Erfahrung wird 40 Prozent langsamer gesammelt.
  • Schlafwandler – Heinrich wird 40 Prozent schneller müde und wacht teilweise woanders auf.
  • Hungriger Heinrich – Hungrig sinken Heinrichs Redekunst, Charisma und auch das Einschüchtern ist betroffen. Essen sättigt 50 Prozent weniger und um 25 Prozent nimmt die Verdauungsgeschwindigkeit zu.
  • Schwitzig – Kleidung verschmutzt 50 Prozent schneller und NPCs riechen einen doppelt so weit
  • Wählerisch – Essen verdirbt 25 Prozent schneller und geschlachtete Tiere geben nur 25 Prozent des Fleisches
  • Verlegen – Heinrich kann nicht mehr nach dem Weg fragen. Der schüchterne Heinrich kann bei Zuberdirnen nicht mehr jeden Service in Anspruch nehmen. Die Redekunst verbessert sich 20 Prozent langsamer.
  • Backpfeifengesicht – Heinrich erleidet 10 Prozent mehr Schaden und macht Angreifer stärker, mutiger und widerstandsfähiger.
  • Bedrohung – Brandzeichen verschwinden nicht mehr und Wachen bestrafen dich härter. Die Chance durchsucht zu werden ist doppelt so hoch.

Übersichtliche Anzahl an behobenen Fehlern

Neben dem Hardcore-Modus wurden zwölf Bugs und Probleme mit bestimmten Quests beseitigt sowie das Balancing verbessert. Drei Fehler behandeln direkt bestimmte Quests, bei denen es vorkommen konnte, dass NPCs stecken blieben, sich nicht korrekt verhalten haben oder ein Overlay inkorrekt angezeigt wurde. Mehrere, nicht näher genannte, Probleme mit der Stabilität sollen behoben worden sein. Ein Problem mit dem Laden von Spielständen auf der Xbox Series wegen Lizenzproblemen wurde angegangen.

Die vier Fähigkeiten Sagittarius, On the Road, Salva und Wildrider hatten nicht korrekt funktioniert, wenn sie unter Version 1.1 erworben wurden und dann der Spielstand mit Version 1.2 geladen wurde. Andere Fehler betrafen das Würfelspiel oder Probleme mit dem Speichern mit zu viel installierten Mods. Fans von neuen Frisuren und keinen Haaren können von nun auch den Haupthaaren abschwören, dem Barbier wurde die Frisur „Glatze“ ergänzt. Die Preise in Kräuterläden wurden auch angepasst, damit sie niemals höhere Verkaufspreise als Ankaufspreise haben.

Der Patch 1.2.4 für Kingdom Come Deliverance 2 ist auf dem PC erfreuliche 328,2 MB klein. Alle Änderungen können dem vollständigen Changelog auf der Hersteller-Website entnommen werden.

Nicht verpassen: Unser Festtagsprogramm 2025/2026 blickt hinter die Kulissen und lädt noch immer zum Mitmachen ein!