Monster Hunter Wilds: Extrem hohe Spielerzahlen trotz scharfer Kritik

Das aktuellste Monster Hunter Wilds ist heute erschienen und kassiert viele negative Bewertungen. Anhand des heutigen Spieler-All-Time-Peaks, zeigt sich aber, dass sich nicht viele Spieler davon beeindrucken lassen. Außerdem gibt es auch eine Roadmap.
Spiel mit drei Editionen
Der japanische Spieleentwickler Capcom veröffentlichte heute den neuesten Teil der Monster-Hunter-World-Reihe. Verfügbar auf Steam, für die PlayStation 5 und die Xbox Series X|S, kostet es als Standard-Version auf der Spieleplattform Steam 70 Euro und für die Konsolen 90 Euro. Die Deluxe-Edition kostet auf Steam 90 Euro und die Premium-Deluxe-Edition kann für 110 Euro gekauft werden. Bei den Preisen für die Konsolen ist mit einem Aufpreis von zehn Euro bei allen Editionen zu rechnen – also 100 Euro respektive 120 Euro.
Das Zusammenleben von Mensch und Monster
Im Monster-Hunter-Universum und auch in der Welt von Monster Hunter Wilds stellt sich ein Versuch des harmonischen Zusammenlebens von Menschen und Monstern als sehr herausfordernd dar. Auch wenn es einige herbivore und friedliche Monster gibt, gibt es auch umso mehr gefährliche Monster, die der Menschheit an den Kragen gehen wollen und diese Harmonie stören. Deswegen versammeln sich Jäger alleine oder auch im Online-Koop, um besagte gefährliche Monster zu beseitigen.
Zwischen der ganzen Thematik passiert aber auch etwas Gutes: Ein Junge namens Nata wurde an der Grenze des Verbotenen Landes gerettet – diese Region gilt für die Gilde als unerkundetes Gebiet. Von Nata wissen sie aber nun neues: Ein mysteriöses Monster hat Natas Dorf überfallen und er ist knapp entkommen. Voller neuer Wissenslust beschließt die Gilde nun eine Expedition in das Verbotene Land zu organisieren. Dort angekommen, versuchen sie das Monster zu finden, es stellt sich auch heraus, dass es sich um das Monster „Weißer Geist“ handelt und es einen Hüter angegriffen hat. Die Jäger machen sich auf den Weg diesen zu retten.
Gut ausgestattete Jäger
Durch die gegebene Dynamik des Versuchten Zusammenlebens mit Monstern, passen sich auch Jäger dementsprechend an. Deshalb gibt es für jeden Typ von Jägern eine passende Waffe: Ein Bogen mit Reichweite, eine altmodische Lanze mit Schild oder sogar ein Jagdhorn, das verdächtig an einen Dudelsack erinnert und mehr steht zur Auswahl. Ebenso ist es den Jägern in Monster Hunter Wilds nicht nur wichtig, durch eine glänzende Rüstung gut auszusehen, sondern diese auch gemäß der nächsten anstehenden Gefahr zu verbessern. Dahinter steht einiges an Arbeit, denn auch wenn nach dem Besiegen eines Monsters so einige Rüstungsteile oder Waffen geschmiedet werden können, kann nicht immer das gesamte Rüstungsset erspielt werden. Stattdessen kann es sein, dass der Jäger oder auch die Jägerin sich noch mindestens einmal dem Monster stellen. So kämpfen sich die Jäger bis zum gefährlichsten Monster durch.
Die Grafik ist auch „wild“
Monster Hunter sammelte über die vielen Jahre, sehr viele Fans, die sich sehr auf den Titel gefreut haben, umso größer dann der Schock, dass das Spiel von weniger als der Hälfte der Rezensionen auf Steam als „nicht empfohlen“ bewertet wird. Von mehr als 10.000 Rezensionen empfehlen es nur 47 Prozent weiter. Am absolut meisten wird die nicht gut umgesetzte Optimierung des Spieles kritisiert. Oft werden auch Abstürze gemeldet. Die Grafikleistung des Spieles wurde unter anderem auch in einem ComputerBase-Community-Benchmark thematisiert. Ergebnisse dort waren ähnlich enttäuschend – ästhetisch lässt es einfach nicht als leistungsfressendes Spiel auf sich wirken.
Manche Rezensionen ärgern sich aber auch, dass das Spiel im Benchmark wesentlich besser lief als im aktuellen Spiel. Grafikfehler treten innerhalb und außerhalb der Mindestanforderungen auf. Ein Reddit-User postete Bilder von der Grafik des Spieles, die die Charaktere in sehr schlechter Grafik bis zu niedrig auflösenden Polygonen zeigt:
Trotzdem lassen sich viele Spieler davon nicht beeindrucken und sehen auf Steam die grafischen Probleme eher gelassen oder sogar mit Humor. Und auch der Spieler-Peak auf Steam-DB zeigt, dass es trotzdem Anreize gibt, das Spiel weiterzuspielen. Der höchste Peak bisher liegt bei 1.307.976 Spielern und zur Stunde befinden sich fast 900.000 Nutzer im Spiel. Das Gameplay wird von vielen Spielern gelobt und von manchen sogar als das beste Monster-Hunter-Spiel jemals bezeichnet – jedoch nur nicht aufgrund der Grafik.
Die Zukunft von Wilds beginnt jetzt
Es ist seitens Capcom klar, dass das Spiel noch weitere Updates bekommt, wie die vor einigen Wochen gezeigte Roadmap darlegt.
Zu sehen ist das erste Update im Frühling, das das „Monster Mizutsune“ zeigt. Auch soll es dort „weitere Inhalte“ und Eventquests geben und im Sommer stehen mindestens ein weiteres Monster und mehr Eventquests an.
Minimal | Empfohlen | |
---|---|---|
Settings | 1080p, Upscaling von 720p niedrige Details, 30 FPS |
1080p, mittlere Details 60 FPS mit Frame Generation |
Prozessor | Intel Core i5-10400 Intel Core i3-12100 AMD Ryzen 5 3600 |
|
Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | |
Grafikkarte | Nvidia GeForce GTX 1660 AMD Radeon RX 5500 XT |
Nvidia GeForce RTX 2060 Super AMD Radeon RX 6600 |
Speicherplatz | SSD | |
Betriebssystem | Windows 10/11 (64-Bit) |

