Nintendo Switch 2 vorbestellen: Ist Nintendos Ansatz richtig, weil er was bringt, oder falsch?

Ab dem 8. April kann die neue Nintendo Switch 2 über den Nintendo Store in Deutschland für 469,99 Euro (im Bundle mit Mario Kart World 509,99 Euro) vorbestellt werden. Allerdings nur von Personen, die dafür eine Einladung erhalten haben und an deren Versand knüpft Nintendo bestimmte Voraussetzung. Ist das der richtige Ansatz?
Nicht jeder hat Chance auf eine Einladung
Eine Chance auf eine Einladung zur Vorbestellung direkt für den 8. April haben zu Anfang nur:
- Inhaber eines Switch-Online-Accounts, der zum Stichtag 31. März 2025 für zuletzt mindestens zwei Jahre aktiv gewesen ist und auch am Tag der Vorbestellung noch aktiv ist. Aber das reicht noch nicht.
- Inhaber eines solchen Accounts müssen darüber hinaus „eine gewisse Zeit“ mit mit Nintendo-Switch-Spielen verbracht haben, je länger, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Einladung. Aber auch dann ist man sich einer Einladung noch nicht sicher.
- Denn ferner muss der Account in das Teilen von Nutzungsinformationen mit Nintendo und dem Erhalt von Werbe-E-Mails und -Nachrichten von Nintendo zugestimmt haben. Auch hier gilt: Stichtag zur Beurteilung war bereits der 31. März.
Nur wer Punkt 1 und 3 erfüllt, hat – zunehmend mit der unter Punkt 2 genannten Spielzeit – eine Chance auf eine Einladung zum Start.

Endlich mal anders umgesetzt?
Das Verfahren steht im starken Kontrast zu der zuletzt so sehr gescholtenen „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“-Politik der Grafikkarten-Hersteller inklusive Nvidia bei der Founders Edition, auch Sony hatte bei der PlayStation 5 (Pro) „dem Markt“ die Zuteilung überlassen – bei der Xbox war es nicht anders.
Eure Meinung?
Wie findet ihr den Ansatz von Nintendo zum Start der Vorbestellungen der Switch 2? Ist der Ansatz richtig und geeignet, diejenigen Nutzer früh mit einer neuen Konsole (zum UVP) zu versorgen, die sich auch wirklich darüber freuen, anstatt Nutzern mit Bots auf der Jagd nach schnellem Profit zu bedienen?
Oder seht ihr darin kein geeignetes Mittel oder vielleicht eine zu starke Ausgrenzung derjenigen Interessenten, die nicht über die notwendigen Voraussetzungen verfügen?
Die nachfolgende Umfrage gestattet nur die Wahl zwischen „finde ich gut“ und „finde ich nicht gut“, Begründungen zu und Diskussionen über die eigene Wahl sind in den Kommentaren gerne gesehen.
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gut
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nicht gut