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Surface Laptop 13" & Surface Pro 12": 2nd Edition setzt auf lüfter­losen Snapdragon X2 Plus

Nicolas La Rocco
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Surface Laptop 13" & Surface Pro 12": 2nd Edition setzt auf lüfter­losen Snapdragon X2 Plus

Microsoft erneuert die Einsteigermodelle des Surface Laptop und Surface Pro als 2nd Edition. Die Neuauflagen des zuerst im Mai 2025 vorgestellten Surface Laptop 13" und Surface Pro 12" setzen erneut auf Qualcomm als Chip-Lieferanten, diesmal kommt jedoch der lüfterlos gekühlte Snapdragon X2 Plus mit sechs Kernen zum Einsatz.

Aus diesem Grund hat sich Microsoft für die Vorstellung der neuen Surface-Geräte im Rahmen des Snapdragon Summit 2026 entschieden. Wie bei der ersten Generation vor rund anderthalb Jahren hat Microsoft wieder exklusiv Qualcomm gewählt.

X2 Plus für mehr Office- und Gaming-Leistung

Anstelle des Snapdragon X Plus (X1P-42-100) mit acht Oryon-1-Kernen werkelt der Snapdragon X2 Plus (X2P-42-100) mit sechs Oryon-3-Kernen in den Geräten, der sich in erster Linie durch eine annähernd doppelt so leistungsfähige NPU (80 TOPS) für lokale KI, eine bis zu 17 Prozent höhere Office-Leistung (UL Procyon Office Productivity) sowie bis zu 60 Prozent mehr GPU-Leistung (3DMark Steel Nomad Light) auszeichnet und darüber hinaus für bis zu 18 Prozent längere Laufzeiten (UL Procyon Office Productivity) gegenüber der ersten Generation beider Modelle sorgen soll.

Was waren Surface Laptop 13" und Surface Pro 12"?

Kurz zur Einordnung der Geräte: Microsoft bietet für Consumer den Surface Laptop 13" jetzt als 2nd Edition und daneben weiterhin den Surface Laptop 13,8" und Surface Laptop 15" in jeweils 8. Generation an – mit hochauflösenden 120-Hz-HDR-Displays, Snapdragon X2 Plus und X2 Elite sowie allgemein höherem Ausstattungsniveau. Für Geschäftskunden sind die Neuauflagen aus dem Mai dieses Jahres mit Intel Panther Lake vorgesehen. Beide Zielgruppen können aber im gegenüber­liegenden Lager einkaufen. In ähnlicher Umsetzung gilt das auch für das Surface Pro, wo das Surface Pro 12" (2nd Edition) das Basismodell unterhalb des Surface Pro 13" 8. Generation bildet.

Hellere Displays, lüfterloses Design

Die 2nd Edition des Surface Laptop 13" zeichnet sich abermals durch ein lüfterloses, passiv gekühltes Design aus, das 285,65 × 214,14 × 15,6 mm misst und 1,23 kg wiegt. Der Snapdragon X2 Plus lässt sich mit 16 GB oder 24 GB LPDDR5X sowie 256 GB oder 512 GB UFS (statt SSD) kombinieren. In dem Chassis finden zudem zweimal USB-C 3.2, einmal USB-A 3.2 und 3,5-mm-Klinke, eine beleuchtete Tastatur und ein Precision-Touchpad Platz.

Die obere Gerätehälfte nimmt ein LCD im 3:2-Format mit 1.920 × 1.280 Pixeln ein, das bei den bekannten 60 Hz verbleibt, nun aber bis zu 500 statt 400 nits hell leuchtet. Microsoft bewirbt den Surface Laptop 13" mit bis zu 22,5 Stunden Laufzeit für die weniger anspruchsvolle lokale Videowiedergabe.

In der 2nd Edition des Surface Pro 12" erwartet Käufer vergleichbare Veränderungen. Auch hier gibt Microsoft für das Display eine Helligkeitssteigerung um 25 Prozent auf 500 nits an, das 3:2-Panel verbleibt davon abgesehen bei den bekannten 2.196 × 1.464 Pixeln mit maximal 90 Hz, wobei standardmäßig 60 Hz eingestellt sind.

Surface Slim Pen für Microsoft Ink Canvas

Das 2-in-1 lässt sich mit aufpreis­pflichtigem Zubehör wie dem Surface Pro 12-inch Keyboard und Surface Slim Pen (2nd Edition) kombinieren. Für den Stylus ist die Aufbewahrung auf der Gehäuserückseite vorgesehen. Mit Microsoft Ink Canvas bekommen Stylus-Nutzer ein neues AI-Tool zur Hand, das Sketches und handschriftliche Notizen mit Hilfe des Copilot zu fertigen Designs weiterführen soll. Ab 13. Oktober soll das Feature für andere Surfaces über den Microsoft Store nachgereicht werden.

Start am 13. Oktober ab 1.149 US-Dollar

Ab dem 13. Oktober soll auch der Verkauf der Geräte selbst beginnen. Der Redaktion liegen zur Hausmesse von Qualcomm vorerst nur die Startpreise in US-Dollar vor: Der Surface Laptop 13" kommt in den Farben Platinum, Black und Violet und kostet ab 1.199 US-Dollar vor Steuern, das Surface Pro 12" steht in denselben Farben zur Auswahl und beginnt bei 1.149 US-Dollar vor Steuern. Neben dem WLAN-Modell soll erneut auch eine Konfiguration mit 5G-Modul angeboten werden. Zur Erinnerung: Die erste Generation ging in Deutschland für 1.099 Euro und 979 Euro an den Start.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Qualcomm im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers auf Maui unter NDA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und vier Hotelübernachtungen wurden von dem Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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