Gold statt Alu: Das geht, wenn das Gehäuse 1,5 Millionen Euro kosten darf

Michael Günsch
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Gold statt Alu: Das geht, wenn das Gehäuse 1,5 Millionen Euro kosten darf
Bild: Fanlesstech

Der französische PC-Hersteller Kubb erfüllt einen ganz besonderen Kundenwunsch: einen Komplett-PC mit einem Gehäuse aus purem Gold. Normal wird der würfelförmige „Kubb Fanless“ in einem Gehäuse aus Aluminium angeboten. Der Wechsel zu Gold macht aus sonst 2,1 kg satte 13 kg Gewicht und einen wohl exorbitanten Preis.

Gold im Marktwert von 1,5 Mio. Euro

Über diesen ganz speziellen Auftrag berichtet Fanlesstech und liefert sogleich Bilder des goldenen Würfel-PCs. Mit einer Kantenlänge von nur 12 cm und Passivkühlung ist dieser schon an sich eine Besonderheit. Unter der Voraussetzung, dass die genannten 13 kg nur für das Gehäuse aus reinem Gold gelten, würde der Materialwert allein bei über 1,5 Millionen Euro liegen. Der Kunde dürfte also alles andere als in Geldsorgen sein.

Custom-PC aus purem Gold (Bild: Fanlesstech)

Der Einsatz von Gold hat nicht nur dekadente Züge, sondern dürfte aus praktischer Sicht auch die Kühlleistung verbessern, denn Gold besitzt eine etwa um ein Drittel höhere Wärmeleitfähigkeit als reines Aluminium. Kupfer und vor allem Silber wären in diesem Punkt aber noch besser aufgestellt.

Details zur sonstigen Ausstattung werden nicht gemacht und auch der wahre Kaufpreis bleibt verborgen. Der normale Kubb Fanless ist beim Hersteller ab rund 1.600 Euro zu haben. Verbaut werden verschiedene Mobile-CPUs von AMD und Intel, selbst für ein Mini-ITX-Mainboard wäre in dem Würfel nicht genügend Platz. Der Arbeitsspeicher lässt sich von 16 GB bis zu 128 GB konfigurieren, während die ab Werk verbaute M.2-SSD 1 TB Daten fasst. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil mit 19 Volt und 120 Watt.

Kein Platz für die goldene Grafikkarte

Für eine dedizierte Grafikkarte ist in dem Mini-PC ebenfalls kein Platz. Dabei hätte die Asus ROG Astral RTX 5090D aus purem Gold eigentlich gut dazu gepasst. Dieses dekadente Machwerk mit 5 kg Feingold wurde letztes Jahr an einen Sammler verkauft, heißt es. Zumindest ein Teil der Einnahmen sollte wohltätigen Zwecken zugute kommen.

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