Speicherkrise: Wie teuer wird das iPhone 18 Pro?
Es gilt als ausgemacht, dass Apple höhere iPhone-Preise vorbereitet. Spätestens mit neuen iPhones im kommenden September sollen die Preise wie auch schon bei Macs und iPads anziehen. Wie teuer das iPhone 18 Pro wird, ist auch abhängig von der Bereitschaft des Konzerns, auf Gewinn zu verzichten.
Nur die Erhöhung ist klar, die Höhe nicht
In den vergangenen Wochen herrschte große Einigkeit über mehrere Quellen, dass Apple im September auch die Preise von iPhone-Modellen anheben wird. Mark Gurman von Bloomberg geht von einer Preiserhöhung von etwa 100 US-Dollar in den USA aus. Das entspräche ca. 100 Euro hierzulande, wenn Apple die direkte Umrechnung aus den bisherigen Preiserhöhungen beibehalten würde. Ein iPhone 18 Pro würde dann statt ab 1.299 Euro erst ab 1.399 Euro starten. Das wäre weniger als der Aufschlag von 200 Euro, den das Wall Street Journal im Juni vermutete.
| Produkt | Aufschlag USA | Aufschlag Deutschland |
|---|---|---|
| MacBook Air | +200 US-Dollar | +200 Euro |
| iPad Air | +150 US-Dollar | +150 Euro |
| iPhone 18 Pro | +100 US-Dollar? | +100 Euro? |
Verzichtet Apple auf Gewinn?
Gurman argumentiert, dies sei nur eine Untergrenze, die sich an den bisherigen Preisanpassungen von Samsung und Google orientiert, denn auch schon hier würde der Konzern wohl einen Teil der gestiegenen Speicherpreise selbst schlucken. Apple hat erst Ende Juli im Bericht zu den Quartalszahlen von einem Druck auf die eigenen Gewinnmargen gesprochen. Schon jetzt werden mutmaßlich Preissteigerungen geschluckt, statt sie weiterzugeben.
iPhone 18 Pro Max könnte noch teurer werden
In früheren Gerüchten war deswegen auch von einer Erhöhung um mehrere Hundert Euro die Rede. Beim iPhone 18 Pro Max steht Analysten zufolge sogar eine Preiserhöhung von rund 200 US-Dollar pro Modell im Raum. Das günstigste Modell könnte demnach statt ab 1.449 Euro erst ab 1.649 Euro starten.
| iPhone 17 Pro | iPhone 17 Pro Max | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max | |
|---|---|---|---|---|
| Speicher | 256 GB | |||
| Preis (USA) | 1.099 US-Dollar | 1.199 US-Dollar | 1.199 US-Dollar | 1.399 US-Dollar |
| Preis (Deutschland) | 1.299 Euro | 1.449 Euro | 1.399 Euro | 1.649 Euro |
Laut Bloomberg gäbe es für Apple sowohl Gründe, sich an den Preiserhöhungen von Samsung und Google zu orientieren, als auch die Preise stärker anzuziehen, nachdem iPhone-Kunden schon in der Vergangenheit Preissteigerungen mitgetragen haben.
Macs und iPads stiegen im Juni um bis zu 400 Euro
Die Erhöhung der Preise für iPhones wird für September erwartet, nachdem Apple bereits im Juni aufgrund der Speicherkrise die Preise für Macs, iPads und diverse andere Geräte erhöht hatte. Die Verkaufspreise für iPhones hat der Konzern bisher nicht angehoben. Apple beschuldigte im Zuge dessen die Speicherhersteller, die Krise auszunutzen, doch diese schoben die Schuld zurück auf Apple.
| Produkt | Alter Preis | Neuer Preis | Differenz |
|---|---|---|---|
| MacBook Air 13" | 1.199 Euro | 1.399 Euro | +200 Euro |
| MacBook Pro 16" | 2.999 Euro | 3.399 Euro | +400 Euro |
| iPad Air 11" | 649 Euro | 799 Euro | +150 Euro |
| HomePod mini | 109 Euro | 139 Euro | +30 Euro |
| Apple TV 4K | 169 Euro | 229 Euro | +60 Euro |
| Apple Vision Pro | 3.699 Euro | 3.999 Euro | +300 Euro |
| iPhone 17 Pro | 1.299 Euro | 1.299 Euro | unverändert |