Synology: neo+-Serie verzichtet auf ECC für niedrigere Einstiegspreise

Frank Hüber
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Synology: neo+-Serie verzichtet auf ECC für niedrigere Einstiegspreise
Bild: Synology

Synology gibt die Verfügbarkeit der neuen neo+-Serie mit DS725neo+, DS925neo+, DS1525neo+ und DS1825neo+ in Deutschland bekannt. Die Reihe ergänzt das Plus-Portfolio um günstigere Varianten, indem Synology an der Speicherkonfiguration Veränderungen vorgenommen hat. Ansonsten sind sie zum jeweiligen Plus-Modell identisch.

neo+ verzichtet auf ECC und bietet immer nur 4 GB

Die Kennzeichnung „neo“ steht für „Non-ECC-Option“. Die neo+-Modelle entsprechen in Ausstattung, Funktionen und Erweiterbarkeit den jeweiligen Plus-Modellen, der Unterschied liegt in der Speicherkonfiguration. Die Neo-Geräte verwenden im Gegensatz zu den klassischen Synology-Modellen handelsüblichen Arbeitsspeicher ohne ECC-Funktion – und immer nur 4 GB. Während die DS725+ und DS925+ auch nur 4 GB ECC-RAM besitzen, sind die DS1525+ und DS1825+ anders als die DS1525neo+ und DS1825neo+ nämlich mit 8 GB ECC-RAM ausgestattet. Ein Blick auf die Spezifikationen auf den offiziellen Produktseiten bestätigt dies.

UVP rund 200 Euro niedriger

Bei sonst gleicher Hardware und gleicher Softwareleistung unterscheiden sich die Preise um rund 200 Euro in der unverbindlichen Preisempfehlung. Die UVP der Synology DS725neo+ beträgt so beispielsweise aktuell 549 Euro (netto), während die UVP der Synology DS725+ bei 748 Euro (netto) liegt, erklärt Synology.

Modell UVP Preisvergleich
DS725neo+ 653,31 Euro ab 629 Euro
DS925neo+ 712,81 Euro ab 689 Euro
DS1525neo+ 1.069,81 Euro ab 1.019 Euro
DS1825neo+ 1.307,81 Euro ab 1.269 Euro

Im Handel ist der Preisunterschied bei der UVP aber so nicht zu erkennen. Die DS725+ ist derzeit ab 663 Euro erhältlich. Die DS925+ kostet hingegen ab 769 Euro. Eine DS1525+ ist ab 1.041 Euro zu haben.

Der Arbeitsspeicher in den neuen neo+-NAS kann problemlos zu einem späterer Zeitpunkt auf ECC-RAM aufgerüstet werden. Die Einführung der neo+-Serie erfolgt somit einzig vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung am Arbeitsspeichermarkt – also den eklatanten Preisteuerungen, die sich auch auf die Plus-Modelle von Synology ausgewirkt haben. Synology hat weitere Hintergründe hierzu in einem eigenen Blogpost zusammengefasst.

DSM mit allen Funktionen und Apps

Wie die entsprechenden Plus-Modelle nutzen auch die neo+-Varianten als Betriebssystem den Synology DiskStation Manager (DSM). Abgesehen von der fehlenden internen Fehlerkorrektur im Arbeitsspeicher ist der Funktionsumfang identisch und alle Anwendungen, die sich auf den normalen Plus-Modellen ausführen lassen, können auch auf den neuen neo+-Modellen genutzt werden.

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