News Autonomes Fahren: GM und Lyft testen selbstfahrende Elektrotaxis

bertholdb schrieb:


3 475 Menschen starben im Jahr 2015 auf deutschen Straßen. Nach vorläufigen Ergebnissen waren dies 98 Getötete oder 2,9 % mehr als im Jahr 2014. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten das zweite Jahr in Folge an. Im Jahr 2013 war mit 3 339 Verkehrsunfalltoten der niedrigste Stand seit 1950 erreicht worden. Die Zahl der Personen, die schwer oder leicht verletzt wurden, erhöhte sich 2015 gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % auf etwa 393 700

Und diese Zahlen gehen dann auf 0 zurück, wenn autonomes Fahren ein Erfolg wird?
 
SKu schrieb:
Und diese Zahlen gehen dann auf 0 zurück, wenn autonomes Fahren ein Erfolg wird?

Nope. Auf gar keinen Fall tut es das. Spätestens dann nicht, wenn Hacker mit den ach so sicheren Autos Autoscooter spielen.
 
@Sku 0 vielleicht nicht, dazu werden noch viel zu lange normal gesteuerte Fahrzeuge unterwegs sein, aber zumindest mit der Zeit nahezu keine Verkehrstoten mehr.
 
Triversity schrieb:
@Sku 0 vielleicht nicht, dazu werden noch viel zu lange normal gesteuerte Fahrzeuge unterwegs sein, aber zumindest mit der Zeit nahezu keine Verkehrstoten mehr.

Nein. Falsch. Deshalb wird es weiterhin Verkehrstote geben. Weil nämlich die Harakiri-Fahrradfahrer und Selbstmörder-Fußgänger, die sich einen Dreck um die Verkehrsregeln scheren, genauso da mit eingerechnet werden. Weil wenn dein autonom arbeitendes Fahrzeug auf alle Eventualitäten vorbereitet wäre würde es dir einfach mitteilen, dass es nicht fährt und du bitte zu Fuß gehen sollst.
 
@BernardSheyan, so wirklich verstanden hast du meinen Satz nicht, oder?
 
Halte mich doch bitte nicht für so dumm wie dich selber, ja? Du sprichst von 0 Verkehrstoten (oder nahezu 0) durch den Einsatz autonomer Fahrer weil der, deiner Meinung nach existierende, "Unsicherheitsfaktor" Mensch wegfällt. Und das ist einfach nur falsch, das kannst du drehen und wenden wie immer du willst. Da hilft dir auch das "mit der Zeit" nicht viel weiter
 
BernardSheyan schrieb:
Weil nämlich die Harakiri-Fahrradfahrer und Selbstmörder-Fußgänger, die sich einen Dreck um die Verkehrsregeln scheren, genauso da mit eingerechnet werden.
Wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen - keine strafrechtlichen Konsequenzen für den 'Passagier' des autonomen Fahrzeugs - hab ich damit kein Problem.
Für die wirtschaftlichen Konsequenzen sollten Hersteller/Versicherung einstehen.
Mit wär am liebsten ein all-incl-Tarif.
z.B. 500€ pro Monat für Nutzung/Wartung/Verschleiss/Versicherung und Strom/Kraftstoff für bis zu 1000km im Monat.
 
Habe mich von der neuen Mercedes E-Klasse autonom Überland kutschieren lassen, funktioniert tadellos. Leider ist die deutsche Gesetzeslage noch nicht so weit und man muss alle paar Sekunden das Lenkrad berühren.

Was viele Manager von uns (hier in USA) heute schon machen, ist auf dem Weg zur Arbeit Distronic und Spurhalteassistent einzustellen und dann gemütlich in aller Ruhe E-Mails beantworten, teils sogar mit Laptop nebendran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Robo32 schrieb:
Und das wird noch sehr lange so bleiben - Haftungsfrage... (kann man natürlich als Pech in die Gesetzbücher schreiben^^)

Wo ist das Problem normale Versicherung wie heUte auch.



Wenn eine entscheidende Mehrheit über diese verfügen würde - bis dahin wird es eher schlimmer als besser...
Warum sollte es schlechter werden?

Allerdings ist ein selbstfahrendes Auto für mich eines wo ich das Ziel eingebe und einschlaffe...
Und wo ist das Problem das ist doch das Ziel?



Endlich mehr Arbeitslose welche sich natürlich dann diese Autos kaufen sollen... -
Komm endlich in der Gegenwart an es gab nie Arbeit für alle es gibt keine Arbeit für alle und es wird ganz besonders in der Zukunft keine geben.
Solange wir an unserm veralteten Gesellschaftsmodell festhalten.

ach nee, das brauchen sie ja nicht, die können dann doch zum funffachem Preis die autonomen Taxis nutzen^
^

Zeigt nur das du dich nicht mitmit dem Thema beschäftigt haSt es wird höchstens um den Faktor x günstiger.


Man kann alle technischen und rechtlichen Probleme lösen, aber scheitern wird es am daraus resultierendem Preis.
Die Mehrheit der Menschen kann sich imme weniger leisten und die übrigen werden nicht für genug Absatz sorgen können damit es rentabell bleibt.
Siehe oben.

Wir scheitern doch schon an einem Gesetz zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit ab 70 und das wäre sehr einfach umzusetzen
Was ja mit den Autos obsolet wäre.
 
bertholdb schrieb:
Komm endlich in der Gegenwart an es gab nie Arbeit für alle es gibt keine Arbeit für alle und es wird ganz besonders in der Zukunft keine geben.
Solange wir an unserm veralteten Gesellschaftsmodell festhalten.

Ich bin von der Gegenwart, der derzeitigen Gesetzeslage und dem derzeit vorliegendem Gesellschaftsmodell ausgegangen...
Dass man all das ändern könnte mag richtig sein, aber "könnte" liegt eben nicht in der Gegenwart und ist mit recht vielen Fragezeichen behaftet.

Dein Spruch "Komm endlich in der Gegenwart an" kann ich damit an dich weiterreichen, denn du bist schon sehr weit in einer möglichen Zukunft unterwegs.
 
Ich sehe das sehr skeptisch, allen voran das System. Eigentlich müsste das im Auto integrierte System völlig autark und von außen nicht erreichbar sein. Zudem funktioniert das System für mich nur, wenn ausschließlich alle Fahrzeuge es nutzen. Dann frage ich mich, kann die Technik das menschliche Auge wirklich komplett ersetzen? Sieht die Kamera aus einem schlechten Blickwinkel 100m weiter bereits das Kind, welches mit dem Ball hinter einem anderen Auto steht?

Für die Stadt kann ich mir dieses Modell evtl. noch vorstellen aber nicht breitflächig an jedem Ort in Deutschland. Ich würde der Technik niemals zu 100% vertrauen, denn im Endeffekt ist es auch nur vom Menschen geschaffene Technik, die ebenfalls anfällig ist.
 
SKu schrieb:
Ich sehe das sehr skeptisch, allen voran das System. Eigentlich müsste das im Auto integrierte System völlig autark und von außen nicht erreichbar sein. Zudem funktioniert das System für mich nur, wenn ausschließlich alle Fahrzeuge es nutzen. --- snip ---

Und genau das trifft es. Einfach mal weniger Euphorie aufkommen lassen und nicht das Computerauto als Allheilmittel für das Verkehrsproblem nehmen. Mal hinterfragen und verhindern, dass alte Fehler durch ganz Neue ersetzt werden.

Aber sowas darf man ja nicht, sonst wird man gleich hier als Evolutionsverweigerer hingestellt
 
Robo32 schrieb:
Ich bin von der Gegenwart, der derzeitigen Gesetzeslage und dem derzeit vorliegendem Gesellschaftsmodell ausgegangen...
Dass man all das ändern könnte mag richtig sein, aber "könnte" liegt eben nicht in der Gegenwart und ist mit recht vielen Fragezeichen behaftet.

Dein Spruch "Komm endlich in der Gegenwart an" kann ich damit an dich weiterreichen, denn du bist schon sehr weit in einer möglichen Zukunft unterwegs.

Die Zukunft oder eher die automatisation wird viele, viele wie ein Schlag mit einem Hammer treffen.
Dagegen war der Untergang von Nokia ein Kindergeburtstag auch von der Geschwindigkeit.
Und nein ich bin nicht weit in der Zukunft weil z.B. das Thema Flüchtlinge und die Probleme die man angeblich damit hat auch ein Teil davon sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kanns nur immer wieder sagen: Selbstfahrende autos/taxis etc. sind eine nette Idee, und in Zukunft unausweichlich, aber warum fängt man nicht da an wo es am mesiten Sinn macht? Beim Lastverkehr!
LKW die vernünftig, spritsparend und effizient fahren würden den Straßenverkehr schonmal erheblich entlasten. Und da hier mehr Autobahn und weniger Dorfstraße gefahren wird ist das ganze für den Computerfahrer auch leichter...
 
CommanderROR schrieb:
Ich kanns nur immer wieder sagen: Selbstfahrende autos/taxis etc. sind eine nette Idee, und in Zukunft unausweichlich, aber warum fängt man nicht da an wo es am mesiten Sinn macht? Beim Lastverkehr!
LKW die vernünftig, spritsparend und effizient fahren würden den Straßenverkehr schonmal erheblich entlasten. Und da hier mehr Autobahn und weniger Dorfstraße gefahren wird ist das ganze für den Computerfahrer auch leichter...

Mercedes hat letztes Jahr sehr Medienstark ihren autonomen Lkw vorgestellt für die Autobahn!

Natürlich wäre erstmals sinnvoll den Transportverkehr zu automatisieren!
Zumal es für den jetzt schon für den undankbaren Beruf Lkwfahrer (wenn man ihn noch so nennen darf) erheblich entlasten, was die alles beachten oder einhalten müssen ist einfach nur Demütigung für den Beruf!

@unter mir

Kommt jetzt darauf an wie weich der Übergang ins autonome fahren von statten geht!

Ein schlagartiges auf dem Markt bringen würde wahrscheinlich diese Technologie auf Ablehnung stoßen!
Wenn man aber langsam anfängt erstmal die Autos auf der Autobahn autonom fahren zu lassen und nach und nach erweitet.

Zumal auch so die Hersteller Erfahrungen im Alltag sammeln können!

Aber ich denke das Lenkrad wird auch beim komplett autonomen Fahren nicht ganz verschwinden, vielleicht ausklappbar bei Situationen wo die Software überfordert ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
bertholdb schrieb:
Die Zukunft oder eher die automatisation wir viel, viel wie ein Schlag mit einem Hammer treffen. ...

Da hast du sicher recht, wobei ich "viele" in "alle" ändern würde.

Ich bin aber ein Realist und daher sehe ich keine Möglichkeit die Geselschaft darauf vorzubereiten - die Greisen in der Politik interessiert es nicht wirklich und eine ernsthafte Diskussion gibt es auch nicht zumal das in Richtung "bedinungsloses Grundeinkommen" bzw. Geldabschaffung gehen müsste und beides ist mit unserem Wirtschaftssystem nicht vereinbar.

Hat aber nur ganz am Rande etwas mit dem Threadtitel zu tun, daher...
 
Ich bin da auch noch recht skeptisch bezüglich autonomes Fahren. Ich kann mir aber gut vorstellen, das es eine Übergangslösung geben wird, wo der Fahrer alle paar Minuten einen Kontrollbestätigung machen muss. Ähnlich wie der moderne Lokführer.

Bezogen auf Taxifahren, kann das auf festen Routen kommen. Hier werden irgendwann die Fahrzeuge Menschenlos zum Passagier fahren, diesen einladen und ihn zum Zielort fahren. Die Technik muss nur sicher genug sein. Wenn damit deutlich weniger Unfälle passieren als durch einen menschlichen Fahrer, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen dies einzuführen.
 
um die Unfälle geht es in erster Linie doch gar nicht.

Wie viel Freizeit hat man heute im schnitt? 4 stunden?
wenn man nicht mehr aktiv Fahren muss, gewinnt man schnell mal 1h
das ist ein beachtlicher Freizeit Gewinn.
 
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