News Konkurrenz für Apples Abo-Modell von Google

Patrick

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Google hat heute den Startschuss für „One Pass“ gegeben. Damit will der Suchmaschinenbetreiber in Konkurrenz zu Apples Abo-Modell für den digitalen Vertrieb von Zeitschriften und Zeitungen treten. Im Gegensatz zu Apple werden den Verlagen aber deutlich mehr Freiheiten geboten.

Zur News: Konkurrenz für Apples Abo-Modell von Google
 
Apple behält die Kundendaten auch nicht für sich und die 30% Regel gilt nur für Neuverträge in der App. Werde alte Kunden zu Apple geschleust oder neue außerhalb der App geschlossen, dann bekommt Apple 0% und der Konzern 100%. Also könnte man theoretisch auf der HP das Abo abschließen und dann einfach zu Apple Wechsel = 0% für Apple.

"Wenn Apple einen neuen Abonnenten für eine App stellt, dann erhält Apple einen Anteil von 30 Prozent. Wenn der Verleger einen existierenden oder neuen Abonnenten mitbringt, dann behält der Verleger 100 Prozent und Apple verdient nichts",

Quelle

Nach einholen der BESTÄTIGUNG können die Kundendaten weitergegeben werden.

Kunden steht frei, nach Abschluss eines In-App-Abos dem Verleger ihren Namen, ihre E-Mail-Adresse sowie die Postleitzahl zukommen zu lassen – die Verwendung dieser Angaben unterliegt jeweils den Datenschutzbestimmungen des Anbieters.

Quelle

Bleiben die 10% vs. 30% und die flexiblere Benutzung des Models. Ansonsten keine wirklichen Vorteile. Dafür aber keine 0% Regelung bei Google soweit ich das mit bekommen habe.
 
Hört sich auch gut an.
Ab welchem Android wird denn das Laufen?
1.6?2.1?2.2?2.3?oder doch erst ab 3.0?

Gruß
 
höhrt sich gut an vor allem das mit den Gutscheinen ich hoffe das es die SZ auf Android geben wird (am besten kostenlos zur gedruckten Ausgabe)
 
Google Checkout, nur mit Kreditkarte => Ein Flop in Deutschland.

Für iTunes kann man auch mit Gutscheinen aus dem MediaMarkt zahlen, da braucht man nicht mal reale Daten angeben, wenn man so paranoid ist..
 
Wenn man so paranoid ist und trotzdem ein eiPhone bzw ein Androiden nutzt ist einem eh nicht mehr zu helfe :p
Aber für alle anderen gibt es neben anonymen, auch prepaid bzw einmal-kreditkarten ... wobei das mit der kreditkartenlosigkeit wohl eh mehr ein deutsches problem ist ...

DaDare schrieb:
Hört sich auch gut an.
Ab welchem Android wird denn das Laufen?
1.6?2.1?2.2?2.3?oder doch erst ab 3.0?

Gruß

Sry aber das ist mal wieder holes Applejünger gewäsch, die frragmentierung bei den android versionen hat in den letzten monaten extrem abgenommen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Pandora schrieb:
Sry aber das ist mal wieder holes Applejünger gewäsch, die frragmentierung bei den android versionen hat in den letzten monaten extrem abgenommen ...

Ja, aber wie viele der Nutzer haben Android 2.3 und wie viele iOS 4.2.1?
Ich glaube der Unterschied ist enorm..
Die Updates sind einfach ein riesen Schwachpunkt bei Android, aber das wird auch auf jeden Fall besser werden, Google is ja nich blöd^^
 
@Pandora
ja schon, bei der letzten News hatten unter 1% die aktuelle Version, aber solange die Fragmentierung abnimmt :D
(außerdem steckt in DaDares Post doch ein wenig Ironie und nicht jeder der was gg Android sagt ist ein Apple Fanboy..)
 
Zuletzt bearbeitet:
AntiUser schrieb:
Apple behält die Kundendaten auch nicht für sich und die 30% Regel gilt nur für Neuverträge in der App. Werde alte Kunden zu Apple geschleust oder neue außerhalb der App geschlossen, dann bekommt Apple 0% und der Konzern 100%. Also könnte man theoretisch auf der HP das Abo abschließen und dann einfach zu Apple Wechsel = 0% für Apple.

Das ist theoretisch richtig, aber die Frage ist doch, ob dies auch in der Praxis einen Wert besitzt. Folgende Passage macht es nämlich wieder zunichte:

Publisher, die den Abschluss eines Abonnements außerhalb ihrer App anbieten, müssen dasselbe Angebot Kunden auch als In-App-Abo zu einem "gleichen oder geringeren Preis" bereitstellen. Anbieter dürfen laut Apple innerhalb ihrer App zudem keine Links (beispielsweise zu einer Website) integrieren, die dem Kunden den Inhaltekauf oder den Abschluss eines Abonnements außerhalb der App ermöglichen.

Ich müsste also als Kunde darauf verzichten bequem aus der Anwendung heraus zu buchen. Stattdessen logge ich mich über meinen PC auf deren Homepage ein und buche dort das Abonnement ohne jeglichen Preisvorteil. Wer macht das?
 
Ja mal so nebenbei.. So läuft das bei Konsolenspielen schon die ganze Zeit. Wer für die playstation ein spiel rausbringt, muss Sony einen gewaltigen Anteil zahlen.
Und wenn du es nicht machst, hast du halt weniger Gewinn.. oder garkeinen, weil es sich nicht oft genug verkauft..
 
@AntiUser

Zu deiner Quelle.

Inhalteanbieter können innerhalb der neuen Vorgaben Bestands-Abonnenten weiterhin einen kostenlosen Zugriff auf ihr Angebot über eine App gewähren.

Wie ist das zu verstehen? Das der Verlag die Printabos über In-App anbieten muss, damit der kostenlose zugriff gewährt wird? Wenn dem so ist, wäre das absurd.

Apple behält die Kundendaten auch nicht für sich...

In der Quelle steht, den Kunden steht es frei dem Verleger ihren Namen etc. zukommen zu lassen. So etwas steht mir immer frei, aber warum sollte ich es tun, wenn ich es nicht muss?

Das ist alles nur Marketing-Gelaber.

@McCoother

Ja mal so nebenbei.. So läuft das bei Konsolenspielen schon die ganze Zeit. Wer für die playstation ein spiel rausbringt, muss Sony einen gewaltigen Anteil zahlen.
Und wenn du es nicht machst, hast du halt weniger Gewinn.. oder garkeinen, weil es sich nicht oft genug verkauft..

Naja... hätte z.B. Amazon weniger Gewinn? Zumal es in diesem Fall auch zu einer witzigen Situation kommen kann, wenn ich (sollte es tatsächlich auch für Amazon durchgesetzt werden) In-App ein I-Pad kaufe, bekommt Apple vom Umsatz 30%, was dem entsprechen könnte, was Amazon beim Verkauf eines I-Pad zusteht - wodurch Apple hier 100% bekommt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@calluna

Apple behält die Daten für sich... den Kunden steht es frei dem Verleger ihren Namen etc. zukommen zu lassen. So etwas steht mir immer frei, aber warum sollte ich es tun, wenn ich es nicht muss?

Genau, deshalb ist es auch der einzige akzeptable Weg! ICH kann entscheiden wem ich meine Daten gebe und nicht jemand anders!

Und natürlich dürfen keine Links zu der Seite der HP drauf sein. Währe ja auch echt dumm von Seiten Apple so etwas zu zu lassen. Man stelle sich das Werbebanner vor:

"Drücken Sie hier damit wir ihre 30% kassieren können und nicht Apple damit wir die Kunden auch weiterhin abzocken können."

Das Problem bei dem Google-Dienst ist das Problem von der ganzen Google Platform. Als Verlag hat man zwei Möglichkeiten:

1.) Sich mit dem Teufel einlassen aber damit auf gute Einnahmen hoffen, dann iOS hat Kunden die zahlen wollen!
2.) Wesentlich freier sein und quasie machen was man will, damit aber weniger Kunden die bereit sind Geld zu zahlen.

Pest oder Cholera? Inakzeptabel ist beides für den Anbieter der Daten. Ich finde es aber gut das es Konkurrenz gibt. Dadurch wird Apple auch zum Handeln gezwungen. Ich wette sonst gäbe es keine 0% Regel!
 
Die Bedingungen und die möglichkeiten von One Pass muss für Apple ein tritt in die Eier sein.
Es war ab zu sehen das es Konkurrenz geben wird, das sie aber so gut sein würde hatte ich nicht gedacht.
Bis auf die Zahlung via Checkout, ist das ein sehr gutes Konzept.
Google hat ganz klar einen Angriff auf Apples einzige Schwachstelle gestartet.
Ich denke da werden viele nachziehen.
Die neuen AppStore Bedingungen sind raus und gelten ab Juni, demnach werden sich einige Firmen aus dem AppStore zurückziehen.
Apple versucht eindeutig gezielt die Konkurrenz (Amazon, Netflix und Co.) los zu werden.
Apple weiß ganz genau welche Preise für ebooks und Co. gezahlt werden müssen und wie wenig Spielraum es da gibt.
Es ist unmöglich davon 30% ab zu drücken, folglich werden sich einige Global Player aus dem App Store zurück ziehen müssen.
Laut Bedingungen darf der in App Preis nicht angehoben werden um die 30% aus zu gleichen.
Es ist jedoch umstritten ob Apple dies so durchsetzen darf.

Google könnte hier voll ins schwarze treffen, der Zeitpunkt konnte nicht besser gewählt sein.
Zu erst einmal werden viele Verlage über One Pass versuchen Apple massiv unter druck zu setzen, man möchte die Investitionen in App Entwicklungen nicht verlieren.

Es bleibt spannend wie es sich bewegt und zu welchen Gunsten.
Ganz klar ist jedoch wenn sich One Pass mangels alternativen durchsetzen sollte, gibt es kaum einen Weg zurück.
 
McCoother schrieb:
Ja, aber wie viele der Nutzer haben Android 2.3 und wie viele iOS 4.2.1?
Und wie viel % haben die "Vollversion" und nicht die für ältere Generationen beschnittene ?
Nilpferd schrieb:
@Pandora
ja schon, bei der letzten News hatten unter 1% die aktuelle Version, aber solange die Fragmentierung abnimmt :D
Das ist egal, 2.x hat einen Marktanteil von über 90% und das ist worauf es ankommt, ob nun 2.2 oder 2.3 ist dabei eher nebensächlich .... Dann vergleich mal wie viele iPhone 3G noch rum laufen und wenn man das in relation setzt gibt es bei Apple effektiv nicht weniger Fragmentation, auch wenn alles die gleiche Nummer hat :p
.
 
Pandora schrieb:
Und wie viel % haben die "Vollversion" und nicht die für ältere Generationen beschnittene ?

Das ist egal, 2.x hat einen Marktanteil von über 90% und das ist worauf es ankommt, ob nun 2.2 oder 2.3 ist dabei eher nebensächlich .... Dann vergleich mal wie viele iPhone 3G noch rum laufen und wenn man das in relation setzt gibt es bei Apple effektiv nicht weniger Fragmentation, auch wenn alles die gleiche Nummer hat :p
.

hat es nicht, ein iphone 3g ist mit der version 4.2 extrem langsam, deshalb bleiben viele von noch bei 3.3 oder 4.0. selbst beim 3gs welches ich habe ist es sehr langsam, deshalb möchte ich wieder zu 4.0 oder 3.3.

es gibt durchaus eine fragmentierung in ios. das ärgerliche ist das man bei apple gezwingt wird, wie so oft, ein update auf die neuste version zu machen weil die apps nicht auf den ältern laufen.

apple entmündigt mich als user, ich darf jenes und dieses nicht und ich muss das gerät so nutzen wie es sich apple vorstellt und mir vorschreibt.

was soll dieses Nanny denken von Steve Jobs?
 
Zu der Fragmentierung von Android: Die Daten aus der News allgemeingueltig zu machen, ist mehr als blauaeugig.
Die Daten sind lediglich Auswertung der Versionen, die in letzter Zeit auf den Market zugegriffen haben, davon hat auch mit Sicherheit ein Teil Custom ROMs. Sicherlich kein allzu großer, aber ist sehr gut möglich.

Und Apple zwingt auch niemandem zum Updaten der neuen Versionen. Oder zwingt Microsoft Nutzer Windows 7 zu kaufen, weil manche Programme nicht mehr von ihrem Windows 2000 laufen.
 
McCoother schrieb:
Google Checkout, nur mit Kreditkarte => Ein Flop in Deutschland.

Für iTunes kann man auch mit Gutscheinen aus dem MediaMarkt zahlen, da braucht man nicht mal reale Daten angeben, wenn man so paranoid ist..

Das liegt leider nur daran dass sich viele Deutsche nicht über die Möglichkeiten der Kreditkartenzahlung informieren. Viele Banken bieten inzwischen kostenlose Debit Kreditkarten an, was dann letztendlich kaum einen Unterschied zur EC Karte darstellt (direkte Abbuchung statt monatlicher). Alternativ gibt es auch noch Anbieter die es einem ermöglichen Wegwerf Kreditkartennummern zu generieren die immer nur für eine Zahlung gültig sind.

Außerdem gibt es sehr viele Anbieter von Prepaid Kreditkarten. Ein Beispiel wäre z.B. die Visa 2 Go welche ebenfalls völlig anonym an jeder Esso Tankstelle erworben werden kann. Unterschied zum iTunes Gutschein ... es steht nicht fett Google drauf, man kann sie überall einsetzen und sie lässt sich auch wieder aufladen.

Aber inzwischen wurde ja das Providerbilling angekündigt, damit dürfte das Thema dann Geschichte sein. Fragt sich dann nur wer dann für die Entwickler das Geld eintreibt wenn die Menschen ihre Handyrechnung nicht begleichen.
 
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