News Look Around: Apple Maps erfasst ab heute wieder Bilder in Deutschland

Weyoun schrieb:
Wenn mein gesamtes Grundstück verpixelt wird, gehöre ich ja wohl auf meinem Grundstück mit dazu. ;)
Klar, es geht aber bei dir darum, dass du dich komplett verpixeln möchtest und wenn das nicht geht, dann lässt du halt alles verpixeln. Dein Ziel ist aber eigentlich dich zu verpixeln. der Kommentar, auf den du dich ursprünglich bezogen hast hat aber auf Leute angespielt, die nur Ihre Fassade verpixeln wollen, warum auch immer.
 
Dr. MaRV schrieb:
Aha, ich kenne da nur Miss Piggy und Kermit den Frosch.

Dr. MaRV schrieb:
Angenommen du bist im Urlaub, meinetwegen Sightseeing in irgendeiner Stadt, Venedig ist doch schön, Markusplatz. Jemand macht ein Foto, du bist im Hintergrund, die Person lädt es zu Google hoch und schon bist du bei Google Maps. Jeder, der zukünftig bei Google Maps den Markusplatz sucht, bekommt dann Fotos gezeigt, unter denen auch das mit dir dabei ist. In unserer Social Media geilen gestörten Gesellschaft kein so abwegiges Szenario.
Weiß Google und die Leute, die Google benutzen, dass der Adonistyp mit der Bierwampe auf dem Markusplatz in Deutschland ein Grundstück mit der Adresse xxx besitzt? Wenn ich im Urlaub fotografiert werde, kann ich das schlecht verhindern. Wenn mich allerdings jemand auf dem FKK-Strand im Urlaub fotografieren sollte, gibt es Haue.
Ergänzung ()

NJay schrieb:
Klar, es geht aber bei dir darum, dass du dich komplett verpixeln möchtest und wenn das nicht geht, dann lässt du halt alles verpixeln. Dein Ziel ist aber eigentlich dich zu verpixeln.
Nein, mein Ziel ist es nicht alleine mich zu verpixeln, sondern ALLE Personen, die man auf meinem Grundstück fotografieren könnte, ergo soll das ganze Grundstück verpixelt werden. Es muss auch nicht jeder wissen, dass ich E-Autos fahre und Solarzellen auf dem Dach habe (in Sachsen wurden deswegen schon E-Autos mutwillig beschädigt, weil viele einen sinnlosen Hass auf solche Autos haben).
NJay schrieb:
der Kommentar, auf den du dich ursprünglich bezogen hast hat aber auf Leute angespielt, die nur Ihre Fassade verpixeln wollen, warum auch immer.
Siehe u.a. den Kommentar von @AvenDexx
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird Zeit für eine Aktualisierung, Google Maps ist in 2023 bei uns gefahren, Apple ist noch auf Stand vor 2018.
 
Weyoun schrieb:
Deutschland ein Grundstück mit der Adresse xxx besitzt?
Nein und das weiß auch niemand der Leute in Deutschland, oder anderswo, die Apple Look Around, oder Google Street View nutzen. Allein deshalb ist es schon ziemlich anonym. Die einzigen, die dich kennen, sind Freunde und Bekannte. Wenn du dir darüber Sorgen machst, was die über dich denken, oder ob die sich das Maul zerreißen, weil du in Shorts auf der Sonnenliege pennst, sind es vielleicht die falschen Freunde und Bekannten. Bei Fremden sollte und braucht man sich keine Gedanken machen, das kann einem sowas von egal sein, was die denken. Deine Kumpels haben dich bestimmt auch schon in Badehose gesehen? Alle anderen, die dich nicht kennen, wissen auch nicht, wo du wohnst, folglich wissen die auch nicht, dass das Haus, was in einem der Dienste, an dieser spezifischen Adresse zu sehen ist, dir gehört. Für mich ist das schon ziemlich anonym. Die gesammelten Daten sind ja nicht personenbezogen. Sind Namen an Klingelschilder zu sehen, werden auch diese automatisch verpixelt. Auf das Örtliche kann man sich auch nicht mehr berufen. Kaum jemand lässt sich dort noch eintragen und ob die Einträge zu einer bestimmten Adresse aktuell sind, lässt sich auch nicht aus der Ferne verifizieren.
Von daher könnte dir das alles ziemlich egal sein, ich verstehe aber deinen Wunsch. Und manchem ist es eben auch nicht egal, wie andere über ihn denken, was schade ist, denn wir sind nur uns selbst zur Rechenschaft verpflichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das verpixeln bewirkt halt genau das Gegenteil von dem was es soll. Damit fällt man erst recht auf unter all den normal sichtbaren Häusern und gerät ggf. ins Visier von Kriminellen die sich denken, dass es da bestimmt was zu holen gibt :D
 
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MDM schrieb:
Jein. Ich nutze GM im Moment hauptsächlich als Informationstool. Im Auto (wegen Umstieg auf iPhone) aktuell Apple Karten. Die Darstellung von beispielsweise Abfahrten ist in GM um Welten besser. Die Kartenansicht selber ist von Apple wiederum hübscher. Und wie währenddessen schon weiter oben geschrieben wurde... es kommt darauf an. :)
Sagt schon alles: Um Welten besser und das andere hübscher. Da gibt's eig keine zwei Meinungen was denn nun besser und praktischer ist.
 
prayhe schrieb:
Das verpixeln bewirkt halt genau das Gegenteil von dem was es soll. Damit fällt man erst recht auf unter all den normal sichtbaren Häusern und gerät ggf. ins Visier von Kriminellen die sich denken, dass es da bestimmt was zu holen gibt :D

Würde ich so nicht sagen. Google aktualisiert gleich das ganze Viertel nicht mehr und selbst Apple verpixelt so großzügig, dass alle Häuser in der Nachbarschaft auch davon betroffen sind.
 
Wie hier schon von vielen geschrieben, bin ich auch der Ansicht, dass Apple Maps was die Navigation angeht, besser ist als Google. Die Karten sind aktueller (Google hat die Straßen meines Wohngebiets auch nach mehrfacher Meldung und 10-jährigem Bestehen nicht erfasst: Google leitet mich regelmäßig in Sperrungen) und die Schätzungen von Apple aufgrund von Staus deutlich präziser. Apple passt eigentlich immer auf die Minute.

Besonders toll finde ich die Angabe von Google, man könnte Route XY fahren, die genauso schnell sei und auf einmal stehe 5-10 Minuten mehr auf der Ankunftszeit.

Was Informationen zu Orten angeht, ist Google aus meiner Sicht noch voraus.
 
minimost schrieb:
Was es damals eine Aufruhr gab, als Google Street View "rumgefahren" ist und die Straßen fotografiert hat.

Heute so: shrug "ist ja Apple, kann ja nicht so schlimm sein" :-)

Nicht ganz...

Etwas plakativ: Seit der Debatte um Google Streetview sind schon wieder ne ganze Menge Rentner gestorben und Corona hat da mitgeholfen und mehr von den aktuell in Deutschland lebenden Menschen hat keine Angst vor Computern mehr als es damals der Fall war.
Außerdem haben die Menschen evtl. sogar bemerkt, dass trotz Streetview ihr Haus damals nicht geklaut wurde und sind weniger panisch bzw. die Leute verstehen besser was diese Dienste überhaupt sind!
Es gab damals ja sogar die Aussage von irgendeinem Polizeipräsidenten oder so, dass er prüfen lassen wolle ob man "in Google Streetview Streife fahren" könne, d.h. der dachte das wären Echtzeitbilder alle Straßen Deutschlands!!!

Aber, imho viel wichtiger:
Die Debatte um Google Streetview war damals nicht von selbst entstanden!
Genau in diese Zeit fiel in Deutschland eine weitere Sache, bei der ich mir zu 100% sicher bin, dass sie einen Anteil an der negativen Wahrnehmung bzw, vor allem der negativen Darstellung von Streetview hatte.
Genau zu dieser Zeit gab es von den deutschen Zeitungsverlegern, allen voran auch der Axel Springer Verlag (Link führt zu einem neuen Artikel zum europäischen Leistungsschutzrecht, der zeigt aber wie sehr der Verlag von solchen Gesetzen profitieren würde), Bestrebungen ein Leistungsschutzrecht durchzusetzen, welches Diensteanbieter - aber gemeint war natürlich einzig Google - dazu verpflichten würde Geld für Verlinkung zu Verlagsangeboten zu zahlen.
Und wie kann man seinen Wunsch unendlich viel Geld von Google zu erhalten am besten umsetzen? Indem man die öffentliche Meinung gegen Google wendet und auf diesem Weg bei den Gesetzgebern der öffentliche Druck aufkommt, irgendwie - beispielsweise durch ein Leistungsschutzrecht - was gegen dieses böse böse Google zu tun.

Die BILD hat deshalb so negativ über Streetview berichtet und die Debatte angeheizt, weil sie vollkommen unabhängig von dem Dienst Streetview etwas gegen Google hatten und Meinungsmache gegen diese Firma betrieben um ihren eigentlichen Wunsch "Leistungsschutzrecht" beim Gesetzgeber durchzudrücken.
Evtl. wollte man Google auch direkt dazu bringen lieber freiwillig Geld zu zahlen als sich von der BILD ihr Streetview kaputthetzen zu lassen... "Schönes Streetview hast du da, wäre doch zu schade wenn dem was passieren würde..."

Das Leistungsschutzrecht wurde eingeführt (und dann vom EuGH wieder versenkt) und spielt nun keine Rolle mehr, weshalb du auch nicht jeden Tag drei Artikel auf der BILD-Startseite gegen Streetview sieht und gegen Look Around sowieso nichts, weil Axel Springer weniger Beef mit Apple hat.


Atheister schrieb:
Apple Maps ist ja viel geiler die fahren sogar in meine Sackgasse rein, da hat Google Maps sowas nicht gemacht.

Meinen kompletten Block hat man leider bei Apple ausgelassen, dafür sieht man unser Auto direkt an der Grenze des Viertels direkt hinter dem Apple-Fahrzeug.
 
Taron schrieb:
Danke für den Link. Nur Obacht: die Daten (Bilder) sind z.T. veraltet gegenüber dem was man in Apple Maps direkt sieht. Statt Bildern von 2022 finde ich an meine Wohnort nur Bilder von Mitte 2020.
Spannend. Diese Erfahrung habe ich bislang nicht gemacht. An meinem Wohnort ist auch direkt in der App alles von 2020.

Edit: Ich hab nochmal geschaut und kann das für meine Stichprobe nicht nachvollziehen. Hier:
Frankfurt Konstablerwache, sowohl in Apple Maps als auch in der Karte sind die Aufnahmen von Mai 2023.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Straße weiter ist alles von 2022. Komisch, dass im Umkreis sonst alles 2022 aufgenommen wurde, und nur in meiner Straße Bilder von 2020 sind...

Egal. Bin froh nicht nur im winzigen Guckloch namens Smartphone die Look Around-Bilder zu bekommen 👍
 
prayhe schrieb:
Das verpixeln bewirkt halt genau das Gegenteil von dem was es soll. Damit fällt man erst recht auf unter all den normal sichtbaren Häusern und gerät ggf. ins Visier von Kriminellen die sich denken, dass es da bestimmt was zu holen gibt :D
So ein Quark! Es sind ganze Straßenzüge und Häuserblocks verpixelt, wenn man sich mit der Nachbarschaft einig ist. Es gibt keine existente Korrelation zwischen Verpixelung und Zunahme von Einbruchskriminalität.
 
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Taron schrieb:
Eine Straße weiter ist alles von 2022. Komisch, dass im Umkreis sonst alles 2022 aufgenommen wurde, und nur in meiner Straße Bilder von 2020 sind...

Egal. Bin froh nicht nur im winzigen Guckloch namens Smartphone die Look Around-Bilder zu bekommen
Die Aufnahmen von 2023 scheinen nur die Fußgängerzone zu betreffen. Da sind die wohl mit einem Kamerarucksack durchgelaufen. Man sieht tatsächlich erst im Browser, wie gut die Aufnahmequalität ist.
 
iSight2TheBlind schrieb:
Seit der Debatte um Google Streetview sind schon wieder ne ganze Menge Rentner gestorben und Corona hat da mitgeholfen und mehr von den aktuell in Deutschland lebenden Menschen hat keine Angst vor Computern mehr als es damals der Fall war.
Wieso sollen nur Rentner so denken? Ich bin Mitte 40 und lebe zum Glück noch. Dennoch bin ich für die Verpixelung und werde es solange sein, wie ich auf Erden weile.
iSight2TheBlind schrieb:
Die BILD hat deshalb so negativ über Streetview berichtet und die Debatte angeheizt, weil sie vollkommen unabhängig von dem Dienst Streetview etwas gegen Google hatten und Meinungsmache gegen diese Firma betrieben um ihren eigentlichen Wunsch "Leistungsschutzrecht" beim Gesetzgeber durchzudrücken.
Ich lese das Käseblatt BILD nur im Urlaub im Ausland, wenn ich was zum Lachen haben will. Von daher wurde ich vom Springer-Verlag damals nicht beeinflusst.
 
Taron schrieb:
Statt Bildern von 2022 finde ich an meine Wohnort nur Bilder von Mitte 2020.
Mein Haus ist in Apple Karten auch nur von 2019... Aber besser als Google, das war in unserer Straße garnicht
 
Weyoun schrieb:
wenn man sich mit der Nachbarschaft einig ist.

Das ist in Deutschland wohl eher Ausnahme als Regel. Teilweise sind die verpixelten Gebäude ziemlich alleine. Und wenn ich mir ein paar Adressen von Personen des öffentlichen Lebens anschaut, dann sind es teilweise die einzigen Gebäude einer Straße die gepixelt sind. Wenn man weiß wer dort wohnt ist es teilweise eher ein Hinweisschild. Aber das kann man auch nicht verallgemeinern.

Weyoun schrieb:
Es gibt keine existente Korrelation zwischen Verpixelung und Zunahme von Einbruchskriminalität.

Soweit würde ich auch nicht gehen. Ich glaube generell ist Streetview oder die Apple Alternative für Einbruchkriminalität nicht wahnsinnig interessant. Da dürften gerade Banden mit realen Beobachtungen deutlich wertvollere Informationen sammeln.
 
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Weyoun schrieb:
So ein Quark! Es sind ganze Straßenzüge und Häuserblocks verpixelt, wenn man sich mit der Nachbarschaft einig ist.
Darum ging es mir ja nicht, sondern, wie erwähnt, um einzelne Häuser in Nachbarschaften, wo sonst jedes Haus sichtbar ist. Dass einem der große Pixelbrei sofort ins Auge springt muss ich denke ich nicht erklären. Klar war meine Aussage mit der Kriminalität erstmal nur so dahergesagt, aber ein bisschen Wahrheit sehe ich daran schon. Es gibt halt, wie schon von meinen Vorrendern hier argumentiert, keinen wirklich rationalen Grund für die Pixelung. Die einzigen, die das in meiner Umgebung gemacht haben, sind die mit Porsche in der Einfahrt. Also vermutlich die unterschwellige Angst vor Einbrechern, womit ich wieder bei meiner initialen Aussage bin, dass das eher das Gegenteil bewirkt.
Beelzebot schrieb:
Google aktualisiert gleich das ganze Viertel nicht mehr und selbst Apple verpixelt so großzügig, dass alle Häuser in der Nachbarschaft auch davon betroffen sind.
Habe ich in beiden Fällen schon andere Erfahrungen gemacht. Augenscheinlich gibt es bei denen dann kein einheitliches Schema wie man damit umgeht
 
Shoryuken94 schrieb:
Das ist in Deutschland wohl eher Ausnahme als Regel.
Das hängt ganz von der Nachbarschaft ab. Es soll welche geben, da sind alle ganz "dicke" miteinander und sie veranstalten jährliche Nachbarschaftsfeiern und dann gibt es natürlich auch welche, da sagt man sich nicht mal "guten Tag", wenn man sich begegnet. Das hat aber nicht zwingend was mit Deutschland zu tun.
Shoryuken94 schrieb:
Soweit würde ich auch nicht gehen. Ich glaube generell ist Streetview oder die Apple Alternative für Einbruchkriminalität nicht wahnsinnig interessant. Da dürften gerade Banden mit realen Beobachtungen deutlich wertvollere Informationen sammeln.
Ganz genau. Gut ist es, wenn man weiß, wie und wo man die sogenannten "Gaunerzinken" entdecken und auch deuten kann. Dann kann man sie auch schnell wieder entfernen, falls man "als interessant" gekennzeichnet wurde. ;)
Ergänzung ()

prayhe schrieb:
Es gibt halt, wie schon von meinen Vorrendern hier argumentiert, keinen wirklich rationalen Grund für die Pixelung.
Du solltest deine Sichtweise nicht zur allgemeinen Sichtweise heraufstufen. Du siehst keine rationalen Argumente? OK, gekauft. Aber dass es generell keine Argumente gibt, stimmt einfach nicht, solange anders als du denkende Menschen direkt Gegenargumente liefern. ;)
prayhe schrieb:
Die einzigen, die das in meiner Umgebung gemacht haben, sind die mit Porsche in der Einfahrt. Also vermutlich die unterschwellige Angst vor Einbrechern, womit ich wieder bei meiner initialen Aussage bin, dass das eher das Gegenteil bewirkt.
Seltsam, bei mir im heimatlichen Wohngebiet wohnen eher Leute, die nicht so viel verdienen, haben aber dennoch Bock auf Privatleben. Und die auch nicht alle schon Rentner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber in wie fern stört es denn deine Privatsphäre, wenn dein Haus nicht gepixelt ist? Man erfährt dadurch auch nicht mehr als bei dir in der Straße selbst vorbeizufahren. Oder besser gesagt, was befürchtest du?
 
Ich habe am Dienstag so ein Kamera-Fahrzeug bei uns in einer ländlichen Gegend gesehen, keine Ahnung ob das Apple war. Kann man das irgendwie rausfinden?
 
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