Quo vadis BTMG?

Tomislav2007 schrieb:
Schau dir doch einfach mal die Webseite von DrAnsay an, das ist eher Werbung wie von einem Coffeeshop: https://dransay.com/cannabis-rezept-online/
Ich hätte ja die Website drholiday genannt. Mich würden echt mal die Ärzte interessieren, die bei sowas mit machen. Mich wundert mich, dass sowas legal sein sollte.^^

Meine Highlights:

Ist die AU bei meinem Arbeitgeber gültig?
Ja, garantiert! Wir gewährleisten eine 100 % Lohngarantie, sollte die Krankschreibung verweigert werden. Beachte jedoch: Bei einem AU-Schein OHNE Arztgespräch musst du deinen Arbeitgeber SOFORT um Akzeptanz der AU bitten, insbesondere wenn er misstrauisch ist. Du könntest ihm zum Beispiel schreiben: „Hier ist meine AU als PDF. Ist die OK so?“. Falls er sie nicht zeitnah akzeptiert, storniere kostenlos und hol dir lieber die AU MIT Gespräch bis zu 3 Tage rückwirkend von unseren online Ärzten mit deutscher Zulassung oder von einem Praxisarzt.
Oder

Darf ich nach dem Konsum von medizinischem Cannabis Auto fahren?​

Dies kommt auf den Einzelfall an und kann nicht pauschal beantwortet werden. Was man jedoch allgemein sagen kann ist, dass man unter dem Einfluss von Cannabis nicht fahren sollte. Wenn man jedoch am Vorabend konsumiert hat und am nächsten Morgen fahren will, dann dürfte es in aller Regel keine Probleme mehr bereiten. Soweit uns bekannt ist, darf man in bestimmten Konstellationen sogar im direkten Anschluss an den Konsum, ein Auto fahren. Zum Beispiel wenn man ein Gutachten besorgt, welches bescheinigt, dass man direkt nach dem Konsum ohne Beeinträchtigung ein Auto führen kann. Oder wenn gerade der Konsum die Fahrtüchtigkeit wiederherstellt. Dies stellt jedoch keine Rechtsberatung dar und soll nur als allgemeiner Hinweis, die eigene Recherche vereinfachen. Eine konkrete Rechtsberatung kann und sollte im Einzelfall jedoch nur über einen Anwalt erfolgen.
 
Hallo

DaDare schrieb:
Ich hätte ja die Website drholiday genannt. Mich würden echt mal die Ärzte interessieren, die bei sowas mit machen. Mich wundert mich, dass sowas legal sein sollte.
Und glaubst du immer noch...

DaDare schrieb:
Du musst dich aber mit dem Arzt schon sehr gut stellen, dass man ohne richtige Diagnose das Attest bekommt.
...das man sich mit dem Arzt sehr gut stellen muss um ein Rezept zu bekommen und...

DaDare schrieb:
Verachtenswert, wie so ein Dienst missbraucht wird.
...das die Dienste missbraucht werden ?

Grüße Tomi
 
Mich stört da eher, dass pauschal davon ausgegangen wird wird der Arzt habe im Sinne des Arbeitgebers und nicht des Patienten zu entscheiden.

Dem Arzt sollte dein Arbeitgeber erstmal völlig egal sein. Nicht wenige Erkrankungen sind stressbedingt und viele der allgemeinen "Wehwehchen" lassen sich ohne Medikamente einfach mit 2-3 Tagen Ruhe auskurieren.

Diese Doc Holliday Geschichte ist am Ende sogar die vernünftigere Lösung für alle Beteiligte.
 
Hallo

Damien White schrieb:
Diese Doc Holliday Geschichte ist am Ende sogar die vernünftigere Lösung für alle Beteiligte.
Einen rauchen halte ich für die deutlich vernünftigere Lösung als sich mit Chemie/Tabletten abzufüllen.

Grüße Tomi
 
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Und einfach mal 2-3 Tage "Bettruhe" ist besser als "einen Rauchen".

Es ging ja eher darum, dass Ärzte im Sinne des Patienten handeln sollen.
 
Hallo

Damien White schrieb:
Und einfach mal 2-3 Tage "Bettruhe" ist besser als "einen Rauchen".
Hilft leider bei vielen Krankheiten nicht weiter, vor allem nicht bei Schlafstörungen.

Damien White schrieb:
Es ging ja eher darum, dass Ärzte im Sinne des Patienten handeln sollen.
Was ist denn im Sinne des Patienten, das was dem Patienten hilft oder das was der Patient haben will ?
Der Patient der zu einem von den erwähnten Cannabis Rezept Ärzten geht will nur ein Cannabis Rezept und nichts anderes.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ranayna schrieb:
Nicht unbedingt um am Bahnhof kiffen zu koennen, aber wenn kein Club in der Naehe ist, und man nicht selber anbauen kann, duerfte das eine Moeglichkeit sein.
Die Bahn macht dann einfach mittig auf den Bahnhof eine Kinderrutsche deklariert das als Spielplatz.
"Kifferproblem" gelöscht
 
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DaDare schrieb:
Ich hätte ja die Website drholiday genannt. Mich würden echt mal die Ärzte interessieren, die bei sowas mit machen. Mich wundert mich, dass sowas legal sein sollte.^^
Man munkelt good old Lauterbach hat das ganz geschickt eingefädelt, hat ja öfter betont er hat sich beim CanG an anderen Länder orientiert (meinte damit wohl Kanada). Während die Medien und Politik sich über Cannabisclubs, Grenzwerte und co gestritten haben, hatte keiner aufm Schirm dass ab sofort JEDER Mediziner medizinisches Cannabis verschreiben darf. Das kann legit ablaufen weil ich eben Schlafstörungen, Appetitlosigkeit o.ä. habe oder etwas shady wie aktuell über die X Anbieter wie Dr. Ansay / DoktorABC / Privatrezept etc. pp

P.S. ich habe mir in Rücksprache mit meinen behandelnden Ärzten sowie Psychotherapeuten ein Rezept ausstellen lassen, hab mir die Sorte ausgesucht, in der Apotheke vorbestellt und paar Tage später abgeholt 🤷‍♂️
 
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Buddha1337 schrieb:
hatte keiner aufm Schirm dass ab sofort JEDER Mediziner medizinisches Cannabis verschreiben darf.
Was ich an sich noch nicht Mal schlimm finde. Wie hoch sind denn die Kosten für die Krankenkasse bei med. Cannabis?

Die Schmerzmittel meiner Frau kosten auch rund 650€ für rund 6 Wochen.
 
knoxxi schrieb:
Wie hoch sind denn die Kosten für die Krankenkasse bei med. Cannabis?
Wenn mich nicht alles täuscht is das keine Leistung die von der Krankenkasse übernommen wird.
 
Dann ist es doch eh egal, meiner Meinung nach. Es entsteht kein finanzieller Schaden der Allgemeinheit, außer natürlich Patienten die wirklich drauf angewiesen sind es schwerer bekommen können.
 
knoxxi schrieb:
Was ich an sich noch nicht Mal schlimm finde. Wie hoch sind denn die Kosten für die Krankenkasse bei med. Cannabis?

Die Schmerzmittel meiner Frau kosten auch rund 650€ für rund 6 Wochen.
Hatte kein Bock mich mit der Krankenkasse rumzuschlagen, da man sich da zwecks Kostenübernahme wohl ewig rumstreiten darf. Ergo Privatrezept geholt
 
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knoxxi schrieb:
Dann ist es doch eh egal, meiner Meinung nach. Es entsteht kein finanzieller Schaden der Allgemeinheit, außer natürlich Patienten die wirklich drauf angewiesen sind es schwerer bekommen können.
Letzteres ist nur vorübergehend. Ich sehe keine finanziellen Nachteile, außer vielleicht für die Pharmaindustrie, die jetzt weniger Medikamente verkaufen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
knoxxi schrieb:
Was ich an sich noch nicht Mal schlimm finde. Wie hoch sind denn die Kosten für die Krankenkasse bei med. Cannabis?
30g kosten ca. 600 Euro.
ZeT schrieb:
Wenn mich nicht alles täuscht is das keine Leistung die von der Krankenkasse übernommen wird.
Doch, aber muss vorher beantragt werden. Die Hürden sind nicht niedrig.

Siehe: §31 SGB V
 
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Und ich hab mir Abrechnungsdaten angeschaut.

Medizinisches Cannabis: So viel kostet das Gras aus der Apotheke​

Auch beim Preis überzeuge Medizinisches Cannabis im Vergleich mit dem Schwarzmarkt. „Auf dem Schwarzmarkt sind wir aktuell – je nachdem, wo man wohnt – bei acht bis zehn Euro pro Gramm. Für ein minderwertiges Produkt, das ist verrückt.“ Cannabis aus der Apotheke koste je nach Sorte fünf bis 15 Euro pro Gramm.

„Für die Sorten, die man für 15 Euro pro Gramm bekommt, würde man im Coffee-Shop in Amsterdam wohl 30 bis 40 Euro zahlen“, meint Schetter. „Das ist fast aberwitzig, was da im medizinischen Bereich gerade passiert, dass die Produkte so günstig sind: deutlich günstiger als der Schwarzmarkt, deutlich günstiger als auf dem Freizeitmarkt.“
https://www.fr.de/panorama/preis-gr...-gesetz-regeln-arzt-cannabis-zr-93020237.html
 
Bei 30g liegen wir dann aber zwischen 150€ und 450€, wenn ich richtig rechne ;).
 
Ziehe noch Mehrwertsteuer ab und dann kommt man nah an die 15 Euro pro Gramm.

Ansonsten empfehle ich den interessierten einen Blick herein, sofern man es ganz genau wissen will: https://www.deutschesapothekenportal.de/download/public/arbeitshilfen/dap_arbeitshilfe_116.pdf
Lipovitan schrieb:
30g kosten ca. 600 Euro.
Hierbei handelt es sich um Kosten die die Solidargemeinschaft tatsächlich für 30g dieses Jahr bezahlt hat. Aber wegen Datenschutz ist die Quelle: trust me bro.
 
Wielange kommt der typische Anwender mit 30 Gramm aus?
Klar, 600 Euro klingt erstmal viel. Sogar sehr viel.
Aber dank einer Apotheke bei mir in der Naehe, die auf den Kassenbons auch bei Kassenrezepten den Selbstzahlerpreis stehen hat, weiss ich, das die Spritzen die ich im Moment bekomme 250 Euro pro Woche kosten.
Vorher hatte ich auch mal Tabletten die 800 Euro alle 2 Monate gekostet haben.
Im Radio habe ich vor ein paar Wochen von einem Fall gehoert, wo die Medikamente 300.000 Euro im Jahr kosten, was problemlos von der Kasse uebernommen wurde, die selbe Krankenkasse sich aber querstellt einen Rollstuhl fuer weniger als 10.000 Euro zu bezahlen.
Verschreibungspflichtige Medikamente sind teils schweineteuer, da ist Cannabis teilweise spottbillig. Boese Zungen behaupten ja teils, dass der guenstige Preis im Vergleich zu anderen Medikamenten womoeglich ein Grund fuer die Welle gegen die Legalisierung gewesen sein koennte.
 
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Ranayna schrieb:
Wielange kommt der typische Anwender mit 30 Gramm aus?
Ich hab mir jetzt erstmal 15g verschreiben lassen, aber bei meinem ''normalen Konsum'' würden mir die 30g wohl gut 8-10 Monate reichen, wenn nicht sogar n ganzes Jahr.

Was man dazu sagen muss: Die Sortenauswahl ist bombastisch, man bekommt vom chilligen Kraut mit 10% THC bis zum Hypergezüchteten California Weed mit 31% THC alles. Konnte bestimmt zwischen 50 Sorten wählen und hab eine genommen die vom Wirkprofil gegen meine Symptome hilft. Hat ''nur'' 18% THC und hilft echt gut soweit. Dazu einen Vaporizer gekauft weil deutlich gesünder dadurch dass nichts verbrannt wird sondern lediglich verdampft
 
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