Sharkoon SATA QuickPort Duo USB 3.0 im Test: Die schnelle Dockingstation
3/5Testsystem und Vorgehen
Testsystem:
- Prozessor
- AMD Phenom II X2 550 Black Edition
- Motherboard
- Gigabyte GA-890GPA-UD3H, Sockel AM3, 890GX + SB850 (AHCI-Modus)
- Arbeitsspeicher
- 2x 1.024 MB G.Skill DDR3-1600 (7-7-7-18) @ 1.333 MHz
- 2x 1.024 MB Patriot DDR3-1600 (7-7-7-18) @ 1.333 MHz
- Grafikkarte
- Radeon HD 4290, IGP, 128 MB Sideport + 512 MB Shared
- Netzteil
- Corsair HX620W
- Systemplatte
- Western Digital VelociRaptor, 300 GB
- Festplatten
- Corsair P128, 128 GB
- Betriebssystem
- Microsoft Windows 7 Home Premium (64-Bit)
- Benchmarks
- ATTO Disk Benchmark v2.46
- Futuremark PCMark Vantage Professional 1.0.2
- HD Tach RW
- Iometer 2008.06.18-RC2
- SiSoftware Sandra Engineer Standard 2010 SP1a (Final 16.36)
- Messgeräte
- Voltcraft Energy Check 3000
Benchmarks
HD-Tach
HD Tach RW dient uns in erster Linie zur Messung der Burst Rate des Interfaces. Das Programm misst außerdem die sequenziellen Lese- und Schreibraten sowie die Zeit für zufällige Zugriffe. Dabei wird versucht so nahe wie möglich an der Hardware zu messen und Softwareeinflüsse möglichst auszuschließen.
Wie man bereits im ersten Test sieht, kann die Leistung über USB 3.0 nicht mit der Leistung über SATA mithalten. Insbesondere beim Lesen bricht die Leistung des Solid State Drives ein, wenn diese über die Docking Station betrieben wird. USB-typisch ist außerdem auch die CPU-Auslastung deutlich höher – in diesem Fall mehr als dreimal so hoch – wenn das P128 über den externen Bus kommuniziert.
Sandra
Mit Sandra haben wir einerseits den Test für Physikalische Laufwerke durchgeführt, der ebenso wie HD Tach möglichst nahe an der Hardware und unabhängig vom Dateisystem Transferraten und Zugriffszeiten misst. Der Dateisystemtest bewertet im Gegensatz dazu, der Name sagt es bereits, gemountete Dateisysteme. Dabei wird die Geschwindigkeit des Volumes selbst gemessen, die von zahlreichen Faktoren, wie Dateisystem, Systemcache des Betriebssystems, Position auf dem Laufwerk usw. abhängt.
Auch mit dem Laufwerkstest von Sandra ist ein deutlicher Leistungseinbruch festzustellen, in diesem Fall wirkt sich die externe Anbindung jedoch auch auf die Zugriffszeiten aus.
Im Dateisystem-Test lässt sich anhand der Unterschiede bei den verschiedenen Werten beobachten, dass die prozentualen Unterschiede zwischen SATA und USB 3.0 mit der Höhe der erreichten Transferraten zunehmen. Sind es beim zufälligen Schreiben noch vergleichsweise geringe 5 Prozent, steigt der Unterschied beim sequenziellen Lesen auf beachtliche 23 Prozent an.