Apple Care+ – wie sind eure Erfahrungen?

Lohnt(e) sich Apple Care+ für dich?

  • Ja

    Stimmen: 14 23,7%
  • Nein

    Stimmen: 44 74,6%
  • Anders und zwar…(Bitte kommentieren)

    Stimmen: 1 1,7%

  • Umfrageteilnehmer
    59
  • Umfrage geschlossen .
Ich habe in der Vergangenheit schon mehrmals Apple Care+ gekauft, aber erst einmal benötigt, und zwar damals beim iPad Air (1), welches sich plötzlich nicht mehr einschalten ließ. Ich habe im Apple Store einfach ein neues Gerät erhalten.

Sonst passe ich gut auf meine Sachen auf; da fällt normalerweise nichts runter. Zusätzlich kaufe ich immer Hüllen und Schutzgläser.
Da ich mein Privathandy auch geschäftlich nutze und teilweise im Außendienst arbeite, hat mein Arbeitgeber netterweise Apple Care+ bezahlt. War aber auch nicht notwendig, AppleCare+ ist abgelaufen, das Gerät ist heil und funktionsfähig, der Akkuzustand über 80% etc.

Rückblickend hat es sich daher nicht ausgezahlt. Aber wer weiß; am Ende bestelle ich das nächste Apple-Gerät ohne Care+ und dann passiert etwas 😅
 
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Ich kauf immer ein neues Gerät bevor ich anfange zu laden /s

Passe auch auf meine Geräte auf aber fürs Handy habe ich eine Versicherung da ggf. nicht ich der depp bin der es fallen lässt sonder ich von jemand anderes gestoßen werde.
Den Rest ob airpods, apple tv, ipad, macbook etc. ist ohne versicherung
 
Bei meinen AirPods Pro konnte ich das Ganze für 2 Jahre (glaube es waren insgesamt 25€ um den Dreh) im Nachhinein dazubuchen (AirPods nicht bei Apple gekauft). Gemacht habe ich es nicht aus Angst die Dinger zu verlieren oder sondergleichen, sondern aufgrund der Akkus. Bei den AirPods gibt es nämlich den "Batterieservice":
Batterieservice für Batterien, die weniger als 80 % ihrer Originalkapazität besitzen
Nachdem das bei den AirPods schwer messbar / nachweisbar ist, nimmt dich der Support da einfach beim Wort. Sprich ich bin rund einen Monat vor Ablauf in den Onlinechat vom Apple Support gegangen und hatte nach 5-10 Minuten die entsprechenden Dokumente in meinem Mailpostfach. In meinem Fall habe ich mich für den "Express-Austauschservice" entschieden (kein Aufpreis):
Deine Kreditkarte wird mit einem temporären Autorisierungsbetrag in Höhe des Verkaufspreises des Ersatzgeräts belastet, bis wir dein Originalgerät erhalten und untersucht haben.
Sprich die schicken dir erst den Ersatz zu, sodass du nicht eine Sekunde auf dein Gerät verzichten musst. Anschließend schickst du dein "altes" Gerät mit der selben Verpackung zurück und fertig.

Habe also in meinem Fall nach knapp 2 Jahren nochmal brandneue AirPods bekommen. Kann man nicht meckern. Ob das jetzt Umwelttechnisch so toll ist steht auf einem anderen Blatt ;)
 
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das mit dem "Vorab-Tausch" ist natürlich eine tolle Sache!

ich habe mich über die Abwicklung bei meinem Airpod Lade-Problem fürchterlich über Apple geärgert.

  • erstmal Chat, ok, das klappte ganz gut. Nur wollten die partout, dass ich die Airpods (noch) einmal resette und es dann kontrolliere. Natürlich war das Case aber gerade voll und so konnte ich das nicht ausprobieren.
  • nächsten Tag wieder Chat mit Lara, Laura, Paul oder was weiß ich nicht für einem Fantasie Namen ;)
  • obwohl offensichtlich nur das Case betroffen ist (wireless werden die Pods geladen), muss ich Case UND die Pods "einschicken" geht nicht anders, so ein Mist, genau JETZT hätte ich sie gebraucht, aber jetzt ist der Fall eröffnet.
  • entweder in Celle abliefern (>2 Stunden Fahrt EINE Richtung mit Öffis!) oder Post, ich natürlich "Post" ausgewählt, saulöd s.u.
  • was bedeutet "Post"? Genau, UPS holt ab, bzw. versucht zig-mal vergeblich abzuholen und lässt sich davon auch nicht abhalten/umstimmen. Hätte ich Vollidiot doch die 4 Stunden Öffi Option genommen, wäre einfacher gewesen...
  • Nach einer Woche bin ich die Dinger endlich los geworden und warte jetzt auf das Ergebnis.
  • ich hoffe nur, dass die Rücklieferung ein bisschen entspannter läuft. Natürlich wird auch das wieder Stress, weil selbstverständlich niemand Zuhause ist, wenn UPS kommt und die es ja automatisch nächsten Tag wieder versuchen und man deshalb das noch nicht umleiten (zum Abholen) kann.

mal sehen, wie viele Wochen ich jetzt ohne Airpods auskommen muss :(
sie scheinen jedenfalls bei Apple angekommen zu sein, hoffe ich jedenfalls. Bei der Verpackung und Kontrolle (Schachtel "zu geklappt", nicht verklebt oder gar versiegelt, sind ja nur 250€ Airpods drinnen, die jeder rausnehmen kann), ist alleine das ja schon ein Wunder...
 
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Beim Macbook habe ich es abgeschlossen, beim Rest der Hardware nicht. Mir ist aber auch noch nie ein Handy oder Tablet kaputt gegangen und Kopfhörer auch erst lange nach der Garantie.
 
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Lohnt sich nicht wenn man gewissenhaft mit seinen Sachen oder sich selbst umgeht (wie bei fast allen anderen Versicherungen auch)
 
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Ich kenne nur zwei Personen die AC+ NÖTIG HABEN! Diese Leute können einfach nicht mit Smartphones "umgehen" oder gegen zu "aggressiv" mit dem Smartphone um.

Sonst kann man Geld genauso verbrennen. 😁
 
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tomgit schrieb:
Nur dass beim Paketversand auf UPS gesetzt wird, finde ich etwas nervig - insbesondere beim Rückversand.
Holen die das nicht mehr ab?
Ich habe vor Jahren mal ein iPhone 5 eingesendet, weil die Lauter Taste nicht mehr ging.

da kam UPS mit nem Paket und ich habe ihm das iPhone gegeben und er hat es vor meinen Augen eingepackt
 
@SpookyFBI Lag eventuell am Express-Austausch, aber die letzten beide Geräte (Apple Watch Ultra und AirPods Pro Gen 2) wurden mit Rücksendelabels geliefert und musste man selbst bei UPS abgeben
 
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tomgit schrieb:
Meine 1. Gen AirPod Pros wurden in drei Jahren bestimmt 8-mal ausgetauscht - kein Sturzschaden, einfach unzuverlässig. Wie gesagt, selbst bei Gravis wurde angemerkt, dass sie nicht selten die 1. Gen mehrmals austauschen durften. Bei mir hat ständig der rechte Pod Probleme gemacht.
Und meine funktionieren seit Jahren ohne Probleme und ich kenne auch keinen der mit denen Probleme hatte. Und nun? Defekte gibt es immer.
 
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Danke für euer Feedback, ich lass mal meine Vernunft siegen und entscheide mich gegen Apple Care. Letztlich ist es wie auch hier geschrieben, eigentlich brauche ich diese zusätzliche Absicherung nicht. Batterietausch kann ich im Fall der Fälle finanzieren und der Rest ist eher kein Thema für mich.
 
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bondki schrieb:
Du kannst so viel Laden wie du willst, den Mythos gibt es nicht mehr bei heutigen Akkus.
So ein Unsinn.

sedot schrieb:
Ich häng gedanklich etwas am Batterie-Austausch fest, für Pencil und iPad zusammen könnte es sich lohnen, aber naja, schwierig. Zumal ich nicht davon ausgehe bei 80% Batteriekapazität innerhalb von zwei Jahren zu landen.

(Glasbruch oder ähnlich unbeabsichtigte Beschädigung ist kein wesentlicher Punkt für mich)
Wenn du das iPad wirklich sehr sehr viel nutzt (täglich 8 Std und mehr im Schnitt, öfters als 1 Ladezyklus pro 24 Std im Durchschnitt hast), dann wird dein Akku wahrscheinlich innerhalb von 2 Jahren unter 80% sein.

Ich kenne einen Fall, da sprang die Akkukapazität in den letzten beiden Monaten der Versicherung auf 82%. Vorher war es bei 78%. Wie das zu Stande kam ist ein Rätsel… das kam wohl eine Neukalibrierung genau zur rechten Zeit….
bondki schrieb:
Der Batterie-Tausch kostet deutlich weniger als die gesamte Care+...
In dem oben genannten Fall wäre es die günstigste Variante gewesen zum Ende der erweiterten Garantie den Akku tauschen zu lassen. Die normale Gebühr war teurer, als die Garantie + verringerte Gebühr (+ Leihgerät).

Das muss aber jeder immer selbst ausrechnen.

Grundsätzlich denke ich lohnt sich die erweiterte Garantie nicht, solange man nicht sehr wahrscheinlich den Anpruch einplanen kann und diese Kosten dann wirklich geringer sind.
 
X-Worf schrieb:
Den verzapfst hier nur du.

Fakt ist, über die normale Lebensdauer kannst du mit heutigen Akkus machen was du willst. Solange der Akku nicht schon bei der Produktion einen Weg hatte, ist dem das Scheiß egal.
 
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bondki schrieb:
Du kannst so viel Laden wie du willst, den Mythos gibt es nicht mehr bei heutigen Akkus.
Wüßte nicht, dass sich die chemische Zelle seit den ersten Lithium Akkus derart verändert hätten, dass sie nicht mehr verschleißen.
Gerade mit den ganzen Schnelllade Möglichkeiten heute, sehe ich die Dinger regelmäßig nach 2 Jahren schon derart abgenutzt, dass ich schon wechseln würde.
Mein 3 Jahre altes Teil hat noch 82% Kapazität, weil ich immer langsam lade.

Muß aber auch sagen, dass ein Akkuwechsel bei Apple, dafür, dass du weißt, dass es ein neuer Original Akku ist und die für die Dienstleistung Garantie anbieten, also beim Verpfuschen reparieren müssen, durchaus vertretbar ist.
Bin noch am Überlegen, ob ich nächstes Jahr den Akku wechseln lasse oder auf Android umsteige.

Über Versicherungen für Sachen, die man eigentlich mit dem gesparten Puffer abdecken können sollte, sehe ich das ähnlich wie @Autokiller677 und @Mickey Mouse , dafür gebe ich doch keine laufenden Fixkosten aus um vielleicht mal den Akku zu tauschen. Versicherungen sind dafür da, wenn zum Beispiel das Auto von der Straße rutscht, weil die Straße vereist war. Da können nämlich schonmal mittlere 5stellige Beträge auf einen Schlag Pfutsch sein, wenn da ein Baum im Weg steht und das hat man nicht mal eben auf der hohen Kante liegen.
Bei einem Smartphone, nur weil das Display mal kaputt gehen könnte, sry nein. Vor allem nicht, wenn die Versicherung teurer ist, als die Reparatur, wenn es wirklich mal nötig wäre.
 
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Ich habe Care+ für das IPhone 15 Pro als auch AirPods und zumindest bei den AirPods hat es sich schon ausgezahlt. Musste diese inzwischen 2x komplett tauschen. Und beim iPhone 15 Pro was immerhin 1200 Euro kostet, da spielen die 220 Euro für längere und bessere Garantie auch keine Rolle mehr. Besser haben als brauchen.
 
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Schrotty74 schrieb:
Ich habe Care+ für das IPhone 15 Pro als auch AirPods und zumindest bei den AirPods hat es sich schon ausgezahlt. Musste diese inzwischen 2x komplett tauschen. Und beim iPhone 15 Pro was immerhin 1200 Euro kostet, da spielen die 220 Euro für längere und bessere Garantie auch keine Rolle mehr. Besser haben als brauchen.
Warum musstest du die Pods tauschen?
 
Bei mir hat Apple Care sich bereits gelohnt, da ich mein Handy ohne Hülle nutzen, aber leider auch gerne was fallen lasse wie jetzt schon zwei mal mein Iphone. Wenn man allerdings ein ein Hülle nutzt, würde ich es nicht empfehlen. Ich habe mir den Luxus nur gegönnt, weil ich ein Designfreak bin und es schade finde dieses hinter einer Hülle zu verstecken.
 
Wie ein Express Austausch bis zu 30 Tagen dauern kann. Oder: wie mich der Service von Apple mehr als enttäuscht hat.

Als Apple User seit Anfang der neunziger Jahre – meinen ersten Computer kaufte ich mir mit dem Gehalt eines Werkstudenten – nutze ich über die Jahre hinweg mehr als 25 Computer, iPhones, iPads und auch Apple Watches. Da es sich dabei um Geräte handelt, die ich zur täglichen Arbeit dringend benötige, habe ich die meisten der jeweils aktuellen Geräte mit einer kostenpflichtigen Zusatzversicherung versehen: Apple Care Plus. Dafür erhält man eine Zusatzgarantie, die nach Apple Bedingungen je nach Kaufdatum zusätzliche Leistungen erlaubt wie beispielsweise den „Express Austausch“.



Das sagt Apple selber: Express-Austauschservice für iPhone Apple Support (https://support.apple.com › repair › express-replacement) Wir wissen, wie unentbehrlich dein iPhone für dich ist. Mit dem Express-Austauschservice erhältst du sofort Ersatz, damit du nicht darauf verzichten musst.



Auch auf der Beschreibung der zugehörigen Webseite wird mehrfach damit geworben, dass ein defekter Artikel, der über AppleCare plus abgesichert ist, über einen Express Austausch getauscht werden kann – zunächst startet man den Austausch, erhält ein Ersatzgerät, und und schickt anschließend das defekte Gerät zurück. In der Zeit zwischen Auftragsannahme und Zurückhaltung des defekten Geräts reserviert Apple auf der Kreditkarte einen Betrag, der dem letzten Verkaufspreis seitens Apple bestanden hatte. Gleichzeitig wird die Servicegebühr für den Austausch reserviert; wird das Gerät innerhalb von zehn Tagen ordnungsgemäß zurückgeschickt, so wird nur die Servicegebühr in Rechnung gestellt und der reservierte Betrag auf der Karte aufgehoben. Soweit die Werbung von Apple – und auch mein Erleben bezüglich angefallener Schadensfallabwicklungen durch AppleCare plus. Wichtig ist noch die Anmerkung, dass es sich bei AppleCare plus um ein kostenpflichtiges Zusatzprodukt in Form einer Versicherung mit Selbstbeteiligung handelt. Diese erweiterte Garantie berührt nicht die gesetzliche Gewährleistung, die gerne auch mal fälschlicherweise Garantie genannt wird die Betonung auf Zusatzprodukt und kostenpflichtig ist wichtig, denn Apple kann die Bedingungen dieser Zusatzgarantie selber festlegen. Apple ist zudem verpflichtet, die Bedingungen dieser Garantie schon bei Vertragsunterzeichnung und eigentlich auch schon bei der werblichen Darstellung im Internet oder in den Apple Store darzulegen.



Und jetzt sind wir an dem Punkt, an dem ich Apple unterstelle, dass bewusst die Unwissenheit und die Geduld der Verbraucher ausgenutzt wird. Meine Apple Watch Series 5 Edelstahl in Gold ging durch mein eigenes Versagen kaputt. Da ich seit dem Kauf den AppleCare Plus Plan für diese Watch bezahle, rief ich bei der Hotline an und zunächst lief auch alles so problemlos, wie ich es die letzten sechs mal für meine diversen Schadensfälle an verschiedenen Geräten erlebt hatte. Man beschrieb den Schaden, der Express Austausch wurde vom Servicemitarbeiter angestoßen, man bezahlte beziehungsweise autorisierte den reservierten Betrag und wartete auf den Empfang des Austauschgerät. Dies hat in der Vergangenheit nie länger als zwei Tage gedauert – umso überrascht er war ich, als auch nach vier Tagen noch kein Ersatzprodukt unterwegs war. In Rücksprache mit der Hotline stornierte ich dann den Vorgang, da die Aussage getroffen wurde, dass ein erneutes Anstoßen den Vorgang beschleunigen würde. Dies tat ich dann sieben Tage später nur um dann erneut festzustellen, dass das Ersatzprodukt nicht lieferbar ist.



Nach insgesamt über zwölf Kontakten mit der Servicehotline – sowohl First Level Support als auch Second Level, das nennt Apple Vorgesetzten Techniker Abteilung – wurde ich immer wieder vertröstet. Einerseits mit der Tatsache, dass leider das Austausch Produkt nicht lieferbar sei, aber schon in wenigen Tagen verfügbar wäre und dann an mich verschickt werden würde. Dies geschah insgesamt vier mal und ich wurde immer wieder für 2-3 Tage vertröstet. Parallel dazu erklärte man mir immer wieder, dass ich bis zu 30 Tagen warten müsse, bis man den Fall intern eskalieren lassen könne. Auf meine Rückfrage, wo diese 30 Tage Wartezeit auf der Internetseite für AppleCare plus oder in den Geschäfts und Vertragsbedingungen dokumentiert seien, wurde ich darauf hingewiesen, dass es sich hier um eine interne Anweisung handele, die befolgt werden müsse. Gemäß dem Rechtsverständnis für Versicherungen ist es aber nicht zulässig, Extrabedingungen in nicht dokumentierter Form anzubringen, wenn der Schadensfall eintritt. Denn man unterschreibt beidseitig beim Abschluss eines AppleCare plus Vertrages und kann sich danach nicht auf neue Einschränkungen oder Bedingungen berufen, die nur einer Seite bekannt waren. Diese Wartezeit, die im schlimmsten Fall auftreten kann, ist weder in den Versicherungsbedingungen zu finden noch in der Werbung auf der Webseite – selbst in keiner Fußnote.



Es ist schon ein starkes Stück: Apple verkauft eine Zusatzgarantie, die sehr teuer ist (verglichen mit anderen Anbietern) aber, die scheinbar den Vorzug des unmittelbaren Ersatzes eines defekten Geräts bietet. Leider ist nicht ersichtlich, dass es bis zu 30 Tagen dauern kann, bis bei nicht Verfügbarkeit eines Ersatzproduktes eine andere Lösung eskaliert werden kann. Dabei wäre die Lösung ganz einfach: angesichts der Vielfalt an Modellvarianten ist es nachvollziehbar das Apple nicht jedes noch so exotische Gerät sofort lieferbar auf Lager hat für den Austausch im garantiefall von care plus. Auf der anderen Seite ist es aber sehr leicht, dem Kunden der sein defektes Gerät umgehend getauscht möchte, eine Alternative anzubieten – zum Beispiel den Austausch in ein höherwertiges, neueres Gerät. Dies ist in der Vergangenheit schon einige Male von Apple durchgeführt worden und es ist nicht nachzuvollziehen, warum das jetzt nicht funktionieren solle.



Mein persönliches Fazit: ich kann seit dieser Misere das Versicherungsprodukt AppleCare plus nicht mehr uneingeschränkt empfehlen, denn es bedeutet ja, dass man eine scheinbare Premiumleistung bezahlt, die man dann eben doch nicht bekommt – und es wurde einem vorher nicht klar dargestellt, dass dies der Fall sein könne. Wer jetzt mit Kosten argumentiert, muss wissen, dass eine Versicherung immer eine Mischkalkulation ist: viele Teilnehmer zahlen ein und ein kleinerer Teil nimmt die Leistungen im Garantiefall in Anspruch. Es ist allerdings nicht nachzuvollziehen, dass für einen tatsächlich sehr geringen Aufpreis (z.B. durch den Versand einer neueren Uhr) Apple nicht bereit ist, hier im Sinne des Kunden eine kurzfristige Lösung zu finden. Niemand erwartet, dass Apple Dinge verschenkt oder sich über die Maßen großzügig zeigt aber was gar nicht geht, ist die Tatsache auf einmal Regelungen aus dem Hut zu zaubern, die vorher nirgendwo veröffentlicht worden sind.

Und: es wird keinerlei Kompromiss oder Option angeboten. Dafür ist diese Versicherung dann zu teuer.
 
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