Austausch unter IT-Professionals - Erfahrungen, Tipps, Fachsimpelei

Wer TP Link Switches kauft, oh man.
Gut zu wissen, dass ich nicht immer allein beim Kunden auf solche Zustände treffe. :D
Mal nachlesen was Baramundi ist...
 
Ungemanagete TP Link Sachen, die kann man durchaus kaufen finde ich.
Sowas wie normale 5 oder 8-port Gigabit Switche, mit oder ohne PoE, Powerinjektoren, Medienkonverter.
Da kochen die Hersteller eh alle nur die gleiche Suppe, mit den gleichen oder aehnlichen Chips.

Aber alles was mit Software zu tun hat ist schon schnell grenzwertig.
 
Ich hatte mal ne Weile mit den DLink Enterprise Switches herumgespielt und die waren abseits der Lokalisierung ganz ok. Die großen TPLink hingegen hatten auch damals schon immer mal komische Softwarebugs oder Dinge die fehlten.

Verrückt wenn man bedenkt, dass beide im ähnlichen Preisgefilde wildern und die Unterschiede so groß sind.
 
Mordi schrieb:
Und dazu nur über UDP, keine Möglichkeit da TCP oder anderes zu konfigurieren.

Klar, technisch spricht nichts dagegen, SYSLOG über TCP zu nutzen. Da kann man zumindest sicher sein, dass die Nachricht erfolgreich übermittelt wurde.

Läuft aber auch nicht immer und bei allen Herstellern einwandfrei. Ich hatte mal einen Fall, bei dem ein TCP SYSLOG Receiver nicht geantwortet hat. Firewall Freischaltung fehlte. :D Und der Switch konnte somit seine Messages nicht erfolgreich loswerden. Der Zwischenspeicher der "noch zu sendenden" SYSLOG Messages füllte sich immer weiter, wodurch insgesamt das Log des Switches heftig verzögert war (teils mehrere Stunden). Hier könnte man dann aber zu recht argumentieren, dass der SYSLOG Prozess auf dem Switch anders programmiert werden sollte.
 
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So, jetzt faellt der Hammer vielleicht bald...

Heute Morgen im Radio wurde gesagt, das die EU, als Vergeltung fuer die neuen US Zoelle, auch "Import" Zoelle auf US Dienstleistungen erwaegen wuerde. Explizit wurden da auch die grossen Cloudanbieter genannt.
Laut dem Bericht waere das ein Novum.

Ich weiss garnicht so recht was ich davon halten soll... Einerseits traue ich den Amis kein Stueckchen mehr im Moment, sowohl der aktuellen Regierung, als auch den Firmen. Man kann sie eigendlich nicht einfach machen lassen wie bisher.
Aber andererseits sind wir alle bei Software und damit verbundenen Dienstleistungen so verdammt abhaengig von denen das es auf keine Kuhhaut geht. Und nicht nur Firmen, auch die allermeisten Behoerden...
Zwar sehe ich im Moment viel Aktionismus und gerede betreffs Alternativen, aber aus dem Boden stampfen kann man die ja auch nicht...

Das koennte noch echt spassig werden...
 
Naja, wenn man wirklich will kann man da schon ziemlich schnell ziemlich viel bewegen. Nur will man bis jetzt halt einfach nicht, weil es ja so schön bequem ist wies aktuell ist.
 
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Aber, um jetzt die grosse Keule zu bemuehen, wie bewegst du dich, als Firma die voll im Microsoft "Kaefig" steckt, mit AD, Entra ID, Azure, Outlook, Exchange, Teams Telefonie, und natuerlich hunderten Windows Servern und tausenden Windows Clients, mal eben von Microsoft weg?

Heck, wir stellen aktuell Plaene auf von VMWare zu Hyper-V zu migrieren. :P

Uns wird nichts anderes uebrigbleiben als durch Zoelle schlagartig ansteigende Preise zu fressen.
 
Ranayna schrieb:
Aber andererseits sind wir alle bei Software und damit verbundenen Dienstleistungen so verdammt abhaengig von denen das es auf keine Kuhhaut geht. Und nicht nur Firmen, auch die allermeisten Behoerden...
Ist es eine "US Dienstleistung" wenn der Azure Standort in Frankfurt ist? Ist es ein deutsches Auto, wenn der VW Pickup in den USA hergestellt wurde? Genau darum geht es eigentlich bei den Zöllen und ich kann mir kaum vorstellen, dass dies bei den Clouddiensten anders gehandhabt wird.

Software ist natürlich ein anderes Thema, da bin ich ja mal gespannt wie man dies verzollen möchte.

Im Optimalfall würde man damit erreichen, dass statt Godaddy nun 1und1 als Webhoster bevorzugt wird, in der Realität wird sich vermutlich kaum was ändern.
 
MS Deutschland muss sicherlich Geld an MS USA bezahlen, alleine um unter dem Namen hier Dienste anbieten zu können.
An sowas kann man die Zölle auch ansetzen. Und die Mehrkosten werden natürlich umgelegt werden.

Genauso wie ja jetzt Zölle auf die Teile erhoben werden sollen, die VW von außerhalb der USA kaufen muss um da ein Auto bauen zu können.

Sind alles noch ungelegte Eier, klar. Aber auf dem Tisch liegt es jetzt.
 
Witzig. Wir planen in 3~ Monaten auf 365 Business Standard umzusteigen.
 
Wir haben vor 2 Jahren Teams eingeführt. Sonst gibts bei uns noch n on-Premise Exchange und Office 365 Lizenzen für die KollegInnen die es brauchen. Windowslaptops gibts auch paar, aber insgesamt mehr Macs und Linuxlaptops.
Also weggehen von MS wäre da noch vergleichsweise trivial.
 
Ranayna schrieb:
Sind alles noch ungelegte Eier, klar. Aber auf dem Tisch liegt es jetzt.
Die Zölle sind eh nur ein Problem.
Es könnte auch sein, dass Trump das Transatlantic data privacy framework aufkündigt. Damit wäre der Datentransfer von personenbezogenen Daten in die USA von jetzt auf gleich verboten.
 
Es sei denn du hast entsprechende individuelle Vertragswerke um die sich die Wirtschaft bisher gedrückt hat....
 
GrillSgt schrieb:
Es könnte auch sein, dass Trump das Transatlantic data privacy framework aufkündigt. Damit wäre der Datentransfer von personenbezogenen Daten in die USA von jetzt auf gleich verboten.
Google, Facebook und Co würden sich bedanken. Nicht. Dann geht ein großer Teil von deren Geschäftsmodell kaputt.

Aber für die DSGVO wärs gut.
 
ich frage mich schon seit paar jahren, warum auf der arbeit die uhrzeit meines laptops minimal vorgeht. nach 4-5 monaten sind es etwa 7 minuten. irgendwann ist es wieder synchron. und dann geht es wieder von vorne los. ist eigentlich nichts wildes, aber ich würde gerne wissen, was es ist. hatte am anfang auch die it darüber informiert. dann hat sich das auch ein kollege angeschaut, war im bios und was nicht alles, aber er konnte das problem zu dem zeitpunkt nicht lösen. habt ihr das auch auf der arbeit?
 
John Connor schrieb:
ich frage mich schon seit paar jahren, warum auf der arbeit die uhrzeit meines laptops minimal vorgeht. nach 4-5 monaten sind es etwa 7 minuten.
Ich frage mich an dieser Stelle, wer den Zugriff auf Zeitserver blockiert hat, denn normalerweise synchronisiert Windows die Zeit bei jedem Start. Die eingebaute "Uhr", ein simpler Quarz, war noch nie genau, auch wenn 7 Minuten natürlich schon eine Menge Holz sind.

John Connor schrieb:
habt ihr das auch auf der arbeit?
Wie gesagt nein, da eine genaue Zeit die Voraussetzung für die korrekte Funktion einer Windows Domäne ist. Deshalb wird diese regelmäßig mit dem Domänencontroller abgeglichen, der normalerweise der interne Zeitgeber in einem Firmennetzwerk ist.
 
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