Hagen_67
Captain
- Registriert
- Sep. 2009
- Beiträge
- 4.062
Hi Leute,
mich würde interessieren wie Ihr zu diesem Thema steht.
Gestern abend wurde bei "Anne Will" die Begrenzung von Bargeldzahlungen und die Sorge vor der kompletten Abschaffung von Bargeld diskutiert.
Hier der Link zur Sendung in der ARD- Mediathek.
Die Befürworter der Barzahlungs- Begrenzung sprechen Maßnahmen gegen Geldwäsche und "Kampf gegen den Terrorismus". Durch eine Begrenzung des Bargeld- Verkehrs erhoffen sich berfürwortende Politiker ein probates Mittel um besser gegen Geldwäsche vorgehen zu können. Geldwäsche mit der u.a. auch monetäre Mittel für terroristische Aktionen frei gesetzt werden können.
Die Gegner einer solchen Maßnahme sehen darin einen weiteren Schritt zum gläsernen Bürger. Weiter wird dies als ein Schritt in Richtung "Leben ohne Bargeld" gesehen an dessen Ende dann steht, dass der Staat genau weiß was Du wann und wo gekauft hast.
Weiter haben die Gegner Befürchtungen in Richtung Negativ- Zinsen. So ist es heute, im Zeitalter vom Bargeld immer möglich sein Geld von der Bank zu holen. Sollte das Bargeld abgeschafft werden könnten die Banken einen Negativ- Zins einführen. Das wiederum würde bedeuten, der Bürger hätte keine Macht mehr dem durch Barabhebungen eintgegen zu steuern. Durch einen Negativ- Zins wäre es möglich die Wirtschaft anzukurbeln. Frei nach dem Motto: "Wenn mein Geld auf dem Konto Monat für Monat immer weniger wird, gebe ich es lieber heute als morgen aus...". Dur den Negativ- Zins wäre der Bürger defacto zu mehr Konsum fast gezwungen.
Ich selber hege die Befürchtung des altenativlosen bargeldlosen Zahlungsverkehrs seit über vier Jahren. Nach der vergangenen Wirtschaftskrise und der Situation in Griechenland habe ich im Freundeskreis immer wieder mal bei Diskussionen um diese Thematik meine Sorge geäussert, dass ich es noch miterleben werde, das das Bargeld abgeschaft wird. Mit allen bereits oben beschriebenen Folgen.
Nun in 2016 nimmt diese Diskussion in der Politik und Öffentlichkeit langsam Fahrt auf. Bisher winken führende Politiker zwar noch ab bei der Frage, ob das Bargeld abgeschafft werden soll. Aber eine Barzahlungsbegrenzung, in welcher Höhe auch immer, geht schon mal in diese Richtung.
Ich finde diese Entwicklung als bedrohlich. Sowohl als kleiner Mann von der Straße, als auch in Hinblick auf unsere Demokratie und verfassungsmäßigen Rechte im Allgemeinen.
Und auch ich bezahle gerne bargeldlos im Internet und auch bargeldlos in Geschäften. Aber das ist bisher immer noch meine ganz ureigene und persönliche Entscheidung. Es ist ein kleiner Teil meiner Freiheit.
Wie steht Ihr dazu?
mich würde interessieren wie Ihr zu diesem Thema steht.
Gestern abend wurde bei "Anne Will" die Begrenzung von Bargeldzahlungen und die Sorge vor der kompletten Abschaffung von Bargeld diskutiert.
Hier der Link zur Sendung in der ARD- Mediathek.
Die Befürworter der Barzahlungs- Begrenzung sprechen Maßnahmen gegen Geldwäsche und "Kampf gegen den Terrorismus". Durch eine Begrenzung des Bargeld- Verkehrs erhoffen sich berfürwortende Politiker ein probates Mittel um besser gegen Geldwäsche vorgehen zu können. Geldwäsche mit der u.a. auch monetäre Mittel für terroristische Aktionen frei gesetzt werden können.
Die Gegner einer solchen Maßnahme sehen darin einen weiteren Schritt zum gläsernen Bürger. Weiter wird dies als ein Schritt in Richtung "Leben ohne Bargeld" gesehen an dessen Ende dann steht, dass der Staat genau weiß was Du wann und wo gekauft hast.
Weiter haben die Gegner Befürchtungen in Richtung Negativ- Zinsen. So ist es heute, im Zeitalter vom Bargeld immer möglich sein Geld von der Bank zu holen. Sollte das Bargeld abgeschafft werden könnten die Banken einen Negativ- Zins einführen. Das wiederum würde bedeuten, der Bürger hätte keine Macht mehr dem durch Barabhebungen eintgegen zu steuern. Durch einen Negativ- Zins wäre es möglich die Wirtschaft anzukurbeln. Frei nach dem Motto: "Wenn mein Geld auf dem Konto Monat für Monat immer weniger wird, gebe ich es lieber heute als morgen aus...". Dur den Negativ- Zins wäre der Bürger defacto zu mehr Konsum fast gezwungen.
Ich selber hege die Befürchtung des altenativlosen bargeldlosen Zahlungsverkehrs seit über vier Jahren. Nach der vergangenen Wirtschaftskrise und der Situation in Griechenland habe ich im Freundeskreis immer wieder mal bei Diskussionen um diese Thematik meine Sorge geäussert, dass ich es noch miterleben werde, das das Bargeld abgeschaft wird. Mit allen bereits oben beschriebenen Folgen.
Nun in 2016 nimmt diese Diskussion in der Politik und Öffentlichkeit langsam Fahrt auf. Bisher winken führende Politiker zwar noch ab bei der Frage, ob das Bargeld abgeschafft werden soll. Aber eine Barzahlungsbegrenzung, in welcher Höhe auch immer, geht schon mal in diese Richtung.
Ich finde diese Entwicklung als bedrohlich. Sowohl als kleiner Mann von der Straße, als auch in Hinblick auf unsere Demokratie und verfassungsmäßigen Rechte im Allgemeinen.
Und auch ich bezahle gerne bargeldlos im Internet und auch bargeldlos in Geschäften. Aber das ist bisher immer noch meine ganz ureigene und persönliche Entscheidung. Es ist ein kleiner Teil meiner Freiheit.
Wie steht Ihr dazu?