Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan?

Soll sich die Bundeswehr aus dem Afghanistan-Einsatz zurückziehen?


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Zitat:
Zitat von serra.avatar
auf der anderen Seite: heh das sind innerpolitische Probleme in Afghanistan, also was gehts uns an, sollen die sich abschlachten, solange sie innerhalb ihrer Grenzen bleiben ..

ja lieber wegsehn, hätte man beim 2 wk lieber auch machen sollen

naja sry nix für ungut, aber seid wann war der WKII ein innerpolitisches Problem ? der ging deutlich aussenpolisch über alle Grenzen ... lesen, verstehen ... da handelt es sich nunmal um innerpolitische Probleme, die kann man mit Druck von Aussen ( Sanktionen; Wirtschaftssperren etc.) probieren in den Griff zu kriegen ... einmischen mit "Soldaten in den Krieg schicken" dann wenns sich über die Landesgrenzen ausbreitet ... das ist nen Unterschied ...

oder dann wenigstens als Politiker den Arsch in der Hose haben und dazu stehen das man einen Krieg führt mit allen Konzequenzen die das dann impliziert ... so wie´s jetzt läuft ist das nur feige gegenüber unseren Jungs da unten ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Raus aus Afghanistan?!
JA unbedingt, wir wollen ja keine Kolonie im nahen Osten.

Es ist nur die Frage wann und wie.
MrPsst: Wenn es richtig zur Sache geht sind die Meisten wegen schlechter und Mangelnder Ausbildung einfach überfordert...

Das ist so nicht richtig. Wir sind gut Ausgebildet gerade im direkten Vergleich mit anderen Nationen die dort unten sind. Klar müssen wir noch Gefechtserfahrung sammeln und der Preis dafür ist wohl ein Zinnsarg.

MrPsst: ... unterlaufen unseren Jungs Fehler ...

Was für Fehler?

MrPsst: Fehlt mir die Unterstützung der Bevölkerung

Da habe ich andere Erfahrung gemacht, gerade im Bereich mit den ANA Kandak in Kunduz.
Das es Korruption gibt ist richtig, aber gibt es das in Deutschland nicht?


....

Diese A. Debatte in Deutschland geht mir echt gegen den Strich. Als 2001 durch den Bundestag beschlossen wurde Truppen nach Afg zu senden wurde das durch die Maße der Gesellschaft für gut befunden.

Jetzt wo es ungemütlich wird schreien alle nach Rückzug! Was is nur los mit der Gesellschaft?
Ergänzung ()

serra.avatar schrieb:
... das Problem ist doch das unsere Jungs da ihren Arsch hinheben sollen aber nix reinegar nix machen dürfen wenn sie nicht direkt beschossen werden ... da wir ja nicht im Krieg sind.

Das ist so nicht richtig! Die Zeiten sind vorbei...
 
DerChaos schrieb:
....aber die Bundeswehr kann dazu beitragen das die menschen dort wieder ein normales Leben führen können, ...

Nein, das wird sie leider nicht können.
Es wird sich zwar sichtlich darum bemüht, hehre Ziele dieses Einsatzes (gerade innerhalb der BW) zu kommunizieren aber was soll wirklich in Afghanistan erreicht werden? Taliban jagen? Na dann sollte man mittlerweile lieber in Pakistan suchen.

Natürlich freuen sich Kinder über Stofftiere und auch ein paar gebaute Brunnen und Schulen sind nichts Schlechtes. Dennoch ist der Versuch, dort selbst einfache westliche Grundstrukturen zu implementieren, erfolglos. Karzai ist weiten Teilen Afghanistans machtlos und alles andere als ein Demokrat.

Das Problem fängt bei der Polizeiausbildung an, geht über die Implementierung eines Bildungssystems und hört bei demokratischen Prozessen auf. Wer wirklich glaubt, dass Paschtunen auf einmal demokratisch ihre Hirarchien organisieren, Macht teilen oder ihre 9 jährigen Töchter auf Schulen schicken, anstatt sie zu verheiraten, der irrt sich gewaltig.

Vielleicht sollte man mal ein paar alte, noch lebende russische Generäle befragen, wie man da schnellstmöglich wieder rauskommt. ;)

Wie auch immer. Ich bin der Meinung, dass man sich durchaus gegen diesen Einsatz ausprechen kann aber eben nicht auf Soldaten einschlagen sollte.
Wer einen solchen Einsatz beschließt, MUSS die Konsequenzen verantworten und hinter den Soldaten stehen. Wenn erkannt wird, dass die damalige Entscheidung falsch war, MUSS sie eben wieder rückgängig gemacht werden.
Im Moment verliert die Bundeswehr auf ganzer Linie. Wenig Rückendeckung aus Deutschland, "Verbündete", die den Namen nicht verdienen und keine Rechtssicherheit für Soldaten und Entscheider.

Frage mich sowieso, weshalb an einem KARFREITAG!!!, nicht besondere Vorkehrungen getroffen wurden!? Gut, da fehlt mir wohl Hintergrundwissen.
Wütend haben mich die Reden des Kommandeurs der Einheit der gefallenen Soldaten: "Wir haben gehofft, dass dieser Tag nie kommen würde." (Na so eine Überraschung, im Krieg gibts Tote) und Merkels bzw. Gutenbergs Helden- und Stolzgesabbel gemacht.

MFG
 
Bei der Frage kommt es ganz darauf an, warum "wir" da sind und was "wir" da machen.
Aus humanitären Gründen und für den freien Aufstieg des Landes, lohnt es sich....auch wenn der eine oder andere dahinten "hops geht". (mir ist klar, wie salop das formuliert ist)...
 
Ich stelle nur mal so eine Frage in den Raum:

Was passiert bei sofortigem Abzug der Fremdtruppen aus Afg in Zukunft mit Pakistan?

Das Afghanistan nicht für eine Demokratie wie im Westen gemacht ist dürfte jedem klar sein.
Fakt ist, bis wir abziehen müssen die Taliban geschwächt werden und das mit allen Mitteln!
 
Nr23@

Das ist so nicht richtig. Wir sind gut Ausgebildet gerade im direkten Vergleich mit anderen Nationen die dort unten sind. Klar müssen wir noch Gefechtserfahrung sammeln und der Preis dafür ist wohl ein Zinnsarg.


Na Ja glaube ich nicht, war selber beim Bund, und kann das bestimmt auch einschätzen, und das was der Wehrbeauftragte vor 2 Wochen gesagt hat, besätigt auch wieder meine Einschätzung.


Glaube nicht das man Französische Fremdenlegionäre oder US Deltas oder Maries mit Deutschen Fallschirmjägern vergleichen kann, da ist ein riesen Unterschied.


Das es Korruption gibt ist richtig, aber gibt es das in Deutschland nicht?


Ohh man und du willst mir jetzt sagen das das auf dem gleichen Niveau ist

Also Gestern war mein Polizei Beamter noch für dem Staat tätig und Heute arbeitet er für die Hells Angels ja ja alles klar
 
e-ding schrieb:
Frage mich sowieso, weshalb an einem KARFREITAG!!!, nicht besondere Vorkehrungen getroffen wurden!?

Ein Fallschirmjägerzug hat vier Stunden gegen 100 bis 150 feindliche Kräfte gekämpft!
Der Angriff erfolgte aus drei Richtungen mit schweren Waffen!

Was für besondere Vorkehrungen meinst Du?
Hätten wir einen solchen Angriff (also in der Stärke) gestartet, bin ich mir sicher wir hätten den Zug Taliban vernichtet!
 
Zuletzt bearbeitet:
@nr23

Ich kenne die Details nicht. Mit Vorkehrungen meinte ich eher eine "besondere Vorsicht" an einem solchen Tag und weniger besondere Taktiken. Meine Zeit bei der BW ist auch schon eine Weile her. Welche Maßnahmen geholfen hätten, kann ich nur mutmaßen und möchte mich da auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Patroullien verstärken, ggf. an einem solchen Tag keine Patroullien durchführen?? Offensichtlich waren auch Jabos der Amerikaner in der Luft, wurden aber aufgrund von "Angst vor Kollateralschäden" vom Kommandierenden nicht eingesetzt. Insofern hat die Aufarbeitung von Kunduz ihre Spuren hinterlassen.

MFG
 
MrPsst schrieb:
... und kann das bestimmt auch einschätzen, und das was der Wehrbeauftragte vor 2 Wochen gesagt hat, besätigt auch wieder meine Einschätzung....

Das uns Ausrüstung fehlt ist richtig, ich glaube aber das wir auf hohem Niveau klagen.
Was uns fehlt ist Luftunterstützung und Führungsmittel. Was Waffen und die persönliche Ausrüstung angeht sind wir nicht schlecht aufgestellt.

MrPsst schrieb:
... Also Gestern war mein Polizei Beamter noch für dem Staat tätig und Heute arbeitet er für die Hells Angels ja ja alles klar..

Der Wechsel der Seiten hat nichts mit Korruption zu tun!
 
Meiner Meinung nach ist der Einsatz der Bundeswehr in seiner jetzigen Form sinnlos.
Ich frage mich vor allem, was überhaupt das Ziel der Mission sein soll.
Wenn es um den Kampf gegen den Terrorismus geht, dann müsste man eigentlich auch, wie e-ding ja auch geschrieben hat, Pakistan ins Visier nehmen. Auch Länder wie der Sudan müssten dann im Rahmen der Terrorbekämpfung zum Ziel werden.
Wenn der Einsatz jedoch dem Nation Building dienen soll, kann man die bisherigen Versuche dazu auch kaum als erfolgreich ansehen.

Ich denke, das Hauptproblem ist, dass die Verantwortlichen zum einen die Lage in Afghanistan komplett falsch eingeschätzt haben und als Folge daraus zum anderen einfach kein schlüssiges Gesamtkonzept haben.
Deswegen wird der Afghanistan-Einsatz auch kaum mehr erfolgreich zu Ende zu führen sein.
Aus Afghanistan wird man sicherlich niemals eine Demokratie nach Westminster-Art machen können.

Generell halte ich es für extrem schwer, den internationalen Terrorismus zu bekämpfen, da dieser zum einen dezentral organisiert ist, zum anderen nicht an einen Ort, d.h. z.B. ein Land gebunden ist und somit die Terroristen ihre Poerationsbasen immer nach bedarf verlagern können.
Gegen eine derartig organisierte Gefahr kann imho kaum mit militärischer Präsenz vorgehen. Wie bereits erwähnt wurde, handelt es sich ja hierbei um eine asymmetrische Konstellation, bei der die westlichen Verbündeten sich einer Guerilla-Strategie ausgesetzt sehen, welche mit militärischer Überlegenheit kaum zu bekämpfen ist.

Ein weiteres Problem sehe ich in der BRD darin, dass dem Volk der Einsatz auf eine katastrophale Weise kommuniziert wurde, was dazu führt, dass die überwiegende Mehrheit der deutschen den Krieg nun ablehnt.
Allein das lächerliche Verhalten von F.J. Jung hinsichtlich der Verwendung des begriffs "Krieg" war schon eine Lachnummer.
Wenn man solche Einsätze durchführt, muss man das Volk umfassend informieren und vor allem die Wahrheit sagen. Und genau das tut unsere Bundesregierung nicht. Da wird immer versucht, den Einsatz im möglichst guten Licht dastehen zu lassen und dabei die wahrheit verzerrt oder verschwiegen.
Ich persönliche hatte zu keiner zeit den Eindruck, dass unsere Regierung selbst weiß, was sie da tut.
 
e-ding schrieb:
... Patroullien verstärken, ggf. an einem solchen Tag keine Patroullien durchführen?? Offensichtlich waren auch Jabos der Amerikaner in der Luft, wurden aber aufgrund von "Angst vor Kollateralschäden" vom Kommandierenden nicht eingesetzt. Insofern hat die Aufarbeitung von Kunduz ihre Spuren hinterlassen.

Meiner Meinung sollten uns nicht an solchen Tagen im Feldlager verstecken.

Einen IED-Sweep durchzuführen halte ich für Schwachsinnig!

Das wir massiver auf solche Angriffe reagieren müssen ist richtig.
Das bedeutet auch Luftschläge obwohl die Taliban menschliche Schutzschilde benutzen!
Wie schon gesagt, unsere Gesellschaft ist nicht bereit dazu. Das ist Krieg.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Das mit der Ausrüstung

Ist folgendes Problem, wenn du in der Ausbildung nicht das Gerät zur Verfügung hast welches dir dort unten gestellt wird, kann man auch nicht lernen wie sich so ein Gerät im Extremfall verhält.

Also wenn ich in der Ausbildung nur mit einem Wolf übe, aber in Afghanistan einen Gepanzerten Dingo habe, der sich anders fahrt als ein relativ leichter Wolf ist das schon ein Manko. Ich fand das Komisch bei vor letzten Zwischenfall, so ein Transportpanzer Fuchs Umkippt und vom Dingo hat man solche Sachen auch schon gehört.

Wir sollten damals auf Manöver Fahren von unseren 10 LKWs waren nur 4 Einsatzfähig, weil die Ersatzteile nicht bestellt wurden oder kein Geld da war. Dabei ging es nur um Banale neue Reifen.

Die haben wir dann in einer Nacht und Nebel Aktion im T-Bereich (LKW-Parkplatz), von LKWs anderen Kompanien Geklaut um sie bei uns zu Montieren, nur damit wir eine Ausreichende Anzahl von LKWs fürs Manöver haben.

Das ist leider Alltag bei der Bundeswehr

Der Wechsel der Seiten hat nichts mit Korruption zu tun!

Doch hat es

Selbst hier hat man davon gesprochen gemäßigte Taliban mit Geld zum Überlaufen zu bewegen.

Heute zahlt der mehr morgen der

Aber genau das Verhalten werfe ich den Afghanen vor, sie können durch diese Einstellung nicht selber für Ruhe und Ordnung sorgen. Wenn das so wäre müssten wir ja gar nicht dort unten sein.

Und könnten sofort abziehen
 
Wollen die Menschen in Afghanistan Veränderung?
Auch die für mich negative kriegsunterstützte Veränderung kann nur durch Veränderungswillen durchgesetzt werden. Auf der anderen Seite kann man caritative, politische, bildende und wirtschaftliche Veränderung auch nur durch anhaltenden Veränderungswillen betreiben.

Somit hat Deutschland in Afghanistan nichts zu suchen. Allein die deutsche Volksgeschichte sollte hier als Anregung für weisere Ziele sein.

Letztendlich kommen alle Waffen auch nur aus dem Westen und von den führenden Nationen. Die Taliban und andere Kriegsmächte als solche nutzen auch nur das System, welches die globalen Mächte aufrecht erhalten und unterstützen. Da stellt sich die Frage, wo die grundlegenden Ursachen liegen und diese sind sicherlich nicht in Afghanistan zu finden, sondern sind eher Symptomeindämmung in einem Land mit wirllkürlich kalkulierten Spielfiguren.
 
Das kann schon sein das es in Truppengattungen dazu kommt das die Ausrüstung erst im Einsatz verfügbar ist.

Unser Bataillon hat sich eine Maxime auf den Wimpel geschrieben:

Train as you fight, fight as you train!

Nur so ist ein Training effektiv.
Das Fahrzeuge umfallen kann immer passieren, gerade unter Feuer.

Grundsätzlich muss ich Dir zustimmen, eine Verbesserung der Ausbildung für alle Einheiten die ihren Dienst außerhalb der Feldlager verrichten ist ein muss.
Nur so kann ich Truppen mit ruhigem Gewissen in den Einsatz entsenden.

Jedoch fehlt es in der Politik an Leuten, welche das erkannt haben.
Kampfpanzer nach Kunduz fordern Sie (FDP)! Schwachsinn!
Die sollten mal ihren Hintern nach Kunduz schwingen und das nicht nur in den Feldlagern damit Sie sich ein richtiges Bild machen können!
 
Nr23 schrieb:
Das Afghanistan nicht für eine Demokratie wie im Westen gemacht ist dürfte jedem klar sein.
Fakt ist, bis wir abziehen müssen die Taliban geschwächt werden und das mit allen Mitteln!

Die Taliban/Al Quida sind außerdem dezentral organisiert, nur weil unsere Medien immer das Wort Al Quida im Mund nehmen heißt es auch nicht das es eine homogene Gruppe von religiösen Fanatikern ist - die alle geschlossen hinter "Bin Laden" stehen. Das ist nämlich das nächste erstaunliche was die Medien außer Acht lassen, das es in Al Quida unterschiedliche Ansichten gibt die zu Streitpunkten in der Clique führen. Ich glaub in The Guardian oder The New York Times gab es vor längerer Zeit mal einen ausführlichen Artikel dazu.
Sicher ist auch das es der westlichen Hemisphäre selbst wenig interessiert, sehr bekannt ist mir noch ein sehr ausführlicher Artikel über die Drogenbekämpfung in Afgahnistan der New York Times.
Der Inspektor schilderte in 9 ausführlichen Seiten seine Erlebnisse und warum die Bekämpfung stockt, es lag damals nicht an die afgahnischen Menschen sondern an den US-Befehlshabern.

Mit Krieg kann man einzelne Gruppierungen nicht bekämpfen.
Der Anbau von Mohn lohnt sich, weil es in Afgahnistan fast die einzige Landwirtschaft ist - die ausreichend Geld für die Anbauer ausschüttet. Mit dem Abbrennen der Mohnfelder ist es nicht getan, Alternativen müssen her aber um die Alternativen und aktive faire und transparente Unterstützung für die Afgahnen steht es offenbar schlecht.
Die größte Hilfe wäre also Geld in wirklicher Bildung, Wiederaufbau und Transparenz/Fairen Handel zu stecken statt es mit jeden Patronenschuss zu verfeuern.
Aber nach 9 Jahren dürfte auch dieser Umschwenk nicht wirklich mehr glaubwürdig sein.
Würden wir einem Politiker glauben der jedes Jahr, sogar monatlich Aufbau und Fortschritt preist, aber nach 9 Jahren das Land minimale Fortschritte gemacht hat?
Nein! Wir Deutschen geben nach 6 Monaten Schwarz-Gelb einer FDP schon eine Schelte.

Der Zug ist in Afgahnistan nahezu abgefahren - würde ich sagen!



Stormtrooper85 schrieb:
Wenn es um den Kampf gegen den Terrorismus geht, dann müsste man eigentlich auch, wie e-ding ja auch geschrieben hat, Pakistan ins Visier nehmen. Auch Länder wie der Sudan müssten dann im Rahmen der Terrorbekämpfung zum Ziel werden.

Nicht vergessen Somalia und Saudi Arabien sollte man auch noch erwähnen.
Bin Laden und ein Großteil der Talibanbewegung aus Saudi Arabien und hat sich über Pakistan bis eben nach Afgahnistan breit gemacht.
Und wenn man soweit ist, warum nicht gleich noch Indonesien und co in Visier nehmen. Über Süd Amerika wird bestimmt auch schon gebrütet, verselbstständigen sich die Länder dort doch gerade massiv.
Der Kampf gegen den Terror ist die Unbegründung schlechthin, man bekämpft nicht die Ursachen sondern die Viren - die sich stets neu regenerieren können, denn die kennen keine Landes- und Wirtsgrenzen. Unsere Kriegsmaschinerie dagegen schon - sei es am Ende wegen das Finanzetat im eigenem Land!
Nämlich mangelhafte Bildung, Armut, Perspektivlosigkeit, Ausbeutung, Unterdrückung sind die Nahrungsgeber für Terrorismus - solange man diese Dinge nicht aktiv bekämpft und man weltweit keine gemeinsame Linien findet, wird es Krieg bishin zu Völkermord/Massaker weiterhin geben und schließlich darf man auch nicht vergessen wird dies von der westlichen Hemisphäre auch gewünscht. Die Waffenindustrie muss geschmiert werden, denn die ist für unsere Wirtschaft und unserem Wohlstand wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nämlich mangelhafte Bildung, Armut, Perspektivlosigkeit, Ausbeutung, Unterdrückung sind die Nahrungsgeber für Terrorismus - solange man diese Dinge nicht aktiv bekämpft ......

Genau das ist doch die Strategie der Taliban/Al Quaida diese Projekte zu bekämpfen, so das am Ende nichts da ist.

Deshalb fordere ich ja von den Afghanen mehr Unterstützung

Aber wenn sie das nicht Wollen, das sollte man erst herausfinden, sonst macht es keinen Sinn dort unten zu sein.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,667004,00.html


Wenn sie so leben wollen wie zu Biblischen Zeiten sollen sie es halt machen

Aber dann sollen sie auch nichts von der Welt fordern, denn ein Deutschland mit einer dicken Entwicklungshilfe-Kasse gab es in der Antike auch nicht. :evillol:
 
SchaGur schrieb:
Es gibt gar keine Terroristen! Taliban und Al Quaida sind made by Usa!

Jetzt verstehe ich!
So wie Santa Claus, is ja auch nur eine Erfindung der USA …
Also kämpfen wir gegen Hirngespinste, verdammt ist ja wie bei Don Quijote!
 
Hallo Nr.23,

du schreibst immer in der "wir" Form, magst du verraten wo du in welcher Stellung eingesetzt bist?
 
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