[Diskussion über Mobilfunk] "Ich habe das tollste Handy der Welt!"

Ostfriese

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Inspiriert von der Berichterstattung und den öffentlich fluchenden Menschen, die im Zusammenhang mit dem gestern geschehenen Netzausfall von T-Mobile stehen, möchte ich ein flammendes Plädoyer für mein hammermäßiges Handy - das Beste, das man besitzen kann- halten.

Mein Handy kann...

1. niemals keine Netzanbindung haben,
2. nie ausfallen,
3. unter keinen Umständen kaputt gehen,
4. zu keiner Zeit dann klingeln, wenn es stört,
5. nirgendwo verloren gehen,
6. nicht in tausend Jahren an Wert verlieren,
7. nie geklaut werden,
8. nie den Akku leer haben,
9. und vor allem auch niemals mein Hirn mit etwaigen Strahlungen, die von ihm ausgehen, mikrowellenmäßig dünsten.


Außerdem brauche ich mir nie Gedanken machen, ob das Handy noch technisch auf einem neuen Stand ist, oder ob es noch auf dem Stand von vorvorgestern ist, noch alle Tassen im Schrank hat, noch angesagt ist, etc.

Die drei ernsthaften Kontakte, die ich habe, passen auf ein DIN A8-Blatt Papier und in meinen Kopf sowieso. Und in Notsituationen hilf mir ein Handy auch nicht,... denn ich habe ja keines! :) ...

Oh ja, ich liebe mein nicht vorhandenes Handy! :D

Übrigens bin ich ein ganz schlimmer Finger!:

Ich habe nicht einmal WLAN oder ein schnurloses Telefon.

Was bei mir ins Haus kommt, muss altmodisch durch Drähte an mich heran treten. :)

Mich würde interessieren, wie ihr zum Thema Mobilfunk, bzw. speziell zum Phänomen "Handy" steht.

Zum Handy fallen mir diese Fragen ein:
Seid ihr abhängig davon, ist es bequem, lästig, befreiend, einengend, habt ihr Angst vor gesundheitlichen Schäden durch Strahlenbelastung, etc. ... ? Ist es für euch ein Statussymbol, nutzt ihr es, um euch zu informieren, ist es praktisch, unpraktisch, lernt ihr mehr Leute kennen, werdet ihr mehr genervt... hat das Handy euer Leben verbessert, bzw. die Lebensqualität (maßgeblich) gesteigert? (Dies ist wohl eher eine Frage an die Älteren unter euch, die nicht mit dem Handy aufgewachsen sind.)

Dann mal los!
 
Zuletzt bearbeitet:
Der kurze Kontakt per SMS oder Anruf sichert mir und meinem Gegenüber eine Art von Kommunikation, einen Austausch von gleichen oder verschiedenen Gedanken. Notwendig ist es nicht, in der schnelllebigen Zeit aber relativ praktisch.
Andersrum verlernt man wohl die innere Ruhe und das organisatorische Planen und Leben. Alles verläuft spontan oder wird in kurzer Zeit über den haufen geworfen und umstrukturiert.

Wer sich halt von solchen Dingen wie ein Handy abhängig macht, kommt auch gerne darin um.

lg, fire
 
Ich hatte bis vor einigen Monaten kein Handy. Da sich allerdings Situationen gehäuft haben, in denen ein Handy praktisch ( nicht notwendig) gewesen wäre, habe ich mir beschlossen eines zuzulegen.

Mittlerweile habe ich es wirklich schätzen gelernt die Möglichkeit zu haben von überall telefonieren zu können, ohne vorher eine Telefonzelle suchen zu müssen oder einen Kumpel fragen zu müssen ob man telefonieren kann ( vorrausgesetzt man ist nicht alleine unterwegs).

Was mich lange vom Kauf abgehalten hat, ist die Tatsache, dass ich das Gefühl habe Leute mit Handys, Organizern, Blackberrys etc, verlernen einfachste Dinge wie Telefonnummern behalten oder sich selbstständig an einen Termin erinnern - Bekannten eingeladen... dieser konnte Allerdings nicht kommen. Hat aber nicht bescheidgesagt .... sein Handy war leer und er kannte meine Nummer nicht ( welche sich seit 12 Jahren nicht verändert hat) und das Akkukabel lag bei mir - Großartig! :freak:
 
Ein Schüler fährt mit dem Zug zur Schule. Anruf bei der Mutter: "Du brauchst mich erst 20 Minuten später am Bahnhof abholen. Der Zug hat Verspätung." -> Sehr praktisch.

Du bist mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit oder zu einer Verabredung und Du kommst wegen einer Baustelle oder wegen eines Unfalls nicht voran. Du informierst Deinen Arbeitgeber bzw. Dein Date. -> Sehr praktisch.

Auf der Landstraße hast Du nachts eine Autopanne. Keine Menschenseele weit und weit. Mit dem Handy kannst Du Hilfe holen. -> Sehr praktisch.

Du bist unterwegs und benötigst eine Information (Telefonnummer, Anfahrtsbeschreibung, Anschlusszug, Übernachtungsmöglichkeit – was auch immer). Du kannst jemanden anrufen oder Dich ins WWW einwählen. -> Sehr praktisch.

Du bist auf Reisen (Zug, Flugzeug) und nutzt Dein Handy als MP3-Player. -> Sehr praktisch.

Du brauchst keinen separaten Wecker mit Dir herumschleppen, keine Adressen- oder Telefonliste, kein Radio oder keine Mini-Kamera für den Notfall (z. B. für Unfälle). Alles integriert. -> Sehr praktisch.

Du kannst es jederzeit abschalten. -> Sehr praktisch.
 
@Thread-Ersteller: Ein wirklich ostfriesischer Thread. Viel Erfolg damit! Wird das Interesse länger als bei einem neuen Nokia Handymodell halten?

@keshkau: Witzig und mit leichter Hand komponiert. (Das thema macht es?)



Zu diesem Thema wird es von mir wahrscheinlich keine 'marxistische Stellungnahme' geben. ;)
 
"Zu diesem Thema wird es von mir wahrscheinlich keine 'marxistische Stellungnahme' geben."

jetzt müsste keshkau kommen und dahinter ein "-> sehr praktisch" setzen :D

ich wäre mit dem "sehr praktisch" bei keshkaus post allerdings vorsichtiger, denn es ist ja nicht so, dass früher zig-tausend beziehungen nur deswegen gescheitert sind, weil einer mal eine verabredung nicht einhalten konnte oder weil man mal 2-3 std. zu spät bei der arbeit war und nicht bescheid sagen konnte.
solche sachen passieren, und da muss man nicht zwingend jedem und der halben welt bescheid sagen, dass der arschfurunkel einen gerade von diesem oder jenem abhält.
ein bisschen weniger reflex-begeisterung für die "neuen möglichkeiten" einer bestimmten technik, oder besser gesagt: ein bisschen weniger glorifizierung, wäre angemessen.
man darf nicht aus dem blick verlieren, dass mit den neuen technischen möglichkeiten sich per se auch ein anderes lebensgefühl einstellt.
ob dieses praktischer ist, hilfreich scheint oder eventuell doch eher bestimmte verhaltensweisen des menschen zum absterben bringt, weil es ihn verhätschelt, all das sei einfach mal dahin gestellt.
ansonsten gilt wie immer der lieblingsspruch der pluralismus-gesellschaft: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gate_KZ_Buchenwald.jpg&filetimestamp=20060531195248
 
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Wenn Du Kassierer in einer kleinen Sparkassen-Filiale auf dem Dorf bist und um 8 Uhr morgens den Laden aufschließen sollst, dann interessiert es den Kollegen schon, dass er auf Dich warten und die ersten Kunden vertrösten muss, weil Deine Lichtmaschine den Geist aufgegeben hat. Manche Jobs sind nicht ganz so lässig. Man denke auch mal an den Außendienst-Mitarbeiter, der seinen Termin beim Kunden nicht einhalten kann und lieber Bescheid sagt, bevor er ihn vergrault. (Aber gut, ncht jeder, der ein Handy hat, arbeitet im Außendienst.)

Es ginge natürlich auch anders: Festnetzanschluss aufsuchen und von dort aus anrufen oder von diesem Anschluss aus im eigenen Betrieb anrufen, der dann den Kunden informiert. Ich hatte vor Jahren allerdings schon die eine oder andere Situation, in der ich tatsächlich nachts auf weiter Flur stand und gerne ein Mobiltelefon gehabt hätte.

Natürlich verändern neue Produkte manchmal unsere Verhaltensweisen: Jugendliche werden bei „Wetten dass…?“ eingeladen, um unter dem Tisch (ohne auf die Tastatur zu schauen) ihre Hochgeschwindigkeits-SMS zu verschicken. Schüler geben ihr Geld für Klingeltöne aus, mit denen im Fernsehen geworben wird usw. – Alles hinterlässt irgendwo seine Spuren.

Da kann sich auf die Oma im Zug beschweren, wenn Jugendliche meinen, sie müssten zu dritt Musik über das Handy hören und das Abteil beschallen. Das gab es früher mit den Ghetto-Blastern auch.

Eigentlich wollte ich aber nicht das „sehr praktisch“ nachreichen, sondern die bislang fehlende Kritik am „Handy-Kapital.“ Leider fehlt mir dazu im Augenblick die Zeit.
 
Ob es den Kollegen interessiert, dass ich zu spät ankomme um "aufzuschließen", ist in dieser Sache eigentlich nicht von Belang. Was wirklich von Belang ist, ist die Tatsache, dass mein Kollege so oder so die Leute vertrösten würde und das völlig unabhängig davon, ob ich mich bei ihm melde oder nicht.
Die Schlußfolgerung, dass er weggehen würde, oder die Leute nicht vertrösten würde wenn ich nicht anrufe ist naiv-spekulativ, aber jedenfalls kein stringenter Beweis. Das eine folgt nicht mit Notwendigkeit aus dem anderen.
Wenn wir aber schon beim Spekulieren sind, dann ist doch wohl eher anzunehmen, dass der entsprechende Kollege seinen Verstand einschaltet, den Menschen auch ohne Handys noch besitzen sollten, und sich denken wird, dass mit Sicherheit irgendetwas dazwischen gekommen ist. Um auf diese Idee zu kommen muss er nicht von mir gefüttert werden. So wird er den Leuten vor dem Geschäft einfach sagen, dass sein Kollege (also ich) sich verspätet. Sollte es dann doch länger dauern bis ich aufkreuze kann immernoch ein Schlossknackerdienst von irgendeinem Festnetz in der Nähe benachrichtigt werden. Was ich im Grunde sagen will: Es geht auch sehr gut ohne wenn man denn will.
Das ist kein Plädoyer gegen Handys (habe ja selbst seit 10 Jahren eins), bloß sollte man nicht blind an deren Macht oder unbedingten Nutzen glauben.


Edit:
Der Teil zur Keshkau´schen Argumentationstechnik wurde von mir entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn ich Moderator wäre, würde ich ganz klar sagen, dass es hier ums Thema des Threads geht und nicht um Meinungen zu Argumentationsweisen und tieferliegende gegenseitige Abneigung herübergetragen aus anderen Threads.

Ups, ich bin ja Moderator. Von daher back to topic.
 
Mein Handy ist weder Statussymbol noch sonst irgendwas. Läuft mit einem Vertrag von 1&1, wirklich brauchen tue ich es nicht und nutze es auch entsprechend. Hat es mein Leben verändert? Nein.
 
das ein handy in einigen situationen sehr praktisch sein kann ist nicht von der hand zu weisen. in der regel bleibt es dabei allerdings nicht, gerade bei jüngeren verkommt das handy zum spielzeug. jeder Hartz4-empfänger besitzt ein handy, viele modelle kosten weit über 200€ (ja, auch mit vertrag, nur eben nicht auf einmal sondern auf zwei jahre verteilt).

ich selbst habe ein handy um in notfällen erreichbar zu sein oder selbst jemanden anrufen zu können. selbst schon die situation erlebt, mitten in der pampa gestrandet zu sein. wenn man dann jemanden um sein handy bitten muss ist das ziemlich blöd.
außerhalb dieser notfälle schränke ich meine handynutzung soweit wie möglich ein. aus diesem grund tangiert mich der ausfall des t-mobile-netzes nur periphär (ich glaube in meiner stadt ist es nicht mal ausgefallen).

keshkau hat das thema mit dem hinweis auf die jugendlichen, die mit ihrem handy das zugabteil beschallen schon angesprochen. spätestens ab hier hört der spaß meiner meinung nach auf. auch wenn das mit ghetto-blastern früher schon möglich war, das handy senkt die hemmschwelle deutlich herab.
ebenso dieses telefonieren mit dem handy am steuer. gehört für mich genauso verboten wie alkohol. handy am steuer lenkt ab egal ob man eine freisprecheinrichtung besitzt oder nicht. telefonieren kann man als beifahrer, nicht aber wenn man selbst am steuer sitzt.

hat es meine lebensqualität maßgeblich gesteigert? eindeutiges nein.

so long and greetz
 
Ich liebe mein Mobiltelefon und ja, es hat meine Lebensqualität gesteigert. Meine Mom ist schon etwas älter (60+), hat aber dennoch den Zugang zu neuen Techniken gefunden. Sie schleppt jetzt nen 12.1" Lappy und ein Handy mit sich umher und ist so für ihre Kids, die sich über den ganzen Globus verteilt haben, immer erreichbar und nutzt dies auch in die andere Richtung. Sie kann sich noch dafür begeistern, mehr als die meisten Technikverballerten Junkies hier (einschließlich mir selbst) und sieht eher die Vorteile. Nachteile hat eh alles ...

Ich glaube im Moment besitze ich das schlimmste Mobiltelefon überhaupt: Dieses Yuppieteil da. Es erstellt mir Shoppinglisten, steuert mein iTunes und somit meine Musikanlange, liegt beim Kochen neben mir und hat den Timer am laufen, hilft mir beim Training, lässt mich überall Musik hören, macht es mir möglich überall geschäftliche Email zu beantworten, lotst mich vom Parkhaus zum Konzert/Mittelaltermarkt/wasauchimmer ... und man kann damit noch telefonieren und sms schreiben. Ich weiß immer, wie es meiner Familie geht, wie es meiner Freundin geht und kann bescheid geben, wenn die Dinge mal nicht so laufen sollten wie geplant. Und das ohne eine öffentliche Telefonzelle zu suchen und mich dann noch anstellen zu müssen.

Also ich finde die Teile genial und will sie nicht mehr hergeben. Bin nackt ohne.

Meiner Ansicht nach ist das Grundlegende Abneigungsproblem, dass man sich einbildet man dürfe das Ding nicht ausschalten. Wenn ich meine Ruhe will, geht das Ding entweder auf lautlos und in die Ecke oder es wird eben ausgeschaltet. Manche empfinden das als persönlichen Angriff und man wird entrüstet gefragt:"Sag mal, war dein Handy aus?!". :rolleyes: ;)
 
Also ich hatte bis jetzt nur zwei Handys, ein Siemens S55 und das Motorola Razr, was selbst nach drei Jahren Dienst noch immer mein Mobiltelefon für mich ist.
Ich bin absolut kein Vieltelefonierer, das bedeutet ich komm mit 15€ congstar Prepaid in etwa 2 Monate oder noch länger hin. Ich nutze es nur um schnell mal jemanden was bescheid zu sagen oder ne SMS zu verfassen und das soll schon was heißen denn mein Handy ist gleichzeitig auch mein normales Festnetztelefon, ich hab also kein Festnetzanschluss.
Online gehe ich über einer extra UMTS Datenkarte über eine Express-Karte.

Hauptnutzen hat das Handy für mich um mal schnell im Kalender zu schauen und als Wecker zu dienen, Bilder oder Audiofunktionen nutze ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss gestehen, dass ich mein erstes Handy auch erst sein einem Monat habe. Und das mit 18 Jahren.

Der größte Vorteil ist für mich echt, dass man alles in einem hat: Kalender, Wecker, Mp3-Player und sogar ein Telefon ;) (abgesehen von GPS, Internet, Kamera etc., aber das benutz ich nicht so häufig). Ein postiver Schub an Lebensqualität hat mir das Teil zwar nicht gebracht, aber praktisch ist es allemal.
 
Ich habe ein K800i, aber viel mache ich dami nicht.
- Internet -> PC
- Therminplaner ist da zu poplig
- MP3 ist gut

Schreibe ab und an ein paar sms und Telefoniere nur wenn es nötig ist. Klar sind die neueren Handys alá
Iphone oder X1 nett, aber ich bezweifle das ich da viel dran machen würde, sodass sich der Preis für mich
rechtfetrigt.
 
Also ich würde mich im allgemeinenals kleinen Technikfreak bezeichnen :D
Mein Interesse über Computerhardware oder Bildschirme und über W-Lan etc kann gar nicht gestillt werden, möchte imme möglichst viel wissen. Und wenn es das Geld erlaubt kauf ich mir auch gerne mal etwas feine, denn ich will ja auch aktuell bleiben
Doch bei Handys bin ich ein ganz anderer Mensch.
Es interesiert mich einfach nicht ;) Mein 3410 reicht mir volkommen aus, mit meiner Congstarkarte für 15 Euro komme ich sicher 3 Monate aus ;)
Das liegt nicht an mangeldem Kommunikationsbedarf, sondern schlicht daran, dass mich das MEdium Handy nie wirklich in seinen Bann reißen konnte. Klar ist es nützlich aber warum man immer das sneuste oder zweitneuste Handy haben muss verstehe ich nicht. Es werden höchstens 20% der Anwendungen von einem normalen Handyuser benutzt :D
 
Wintermute schrieb:
Ich glaube im Moment besitze ich das schlimmste Mobiltelefon überhaupt: Dieses Yuppieteil da. Es erstellt mir Shoppinglisten, steuert mein iTunes und somit meine Musikanlange, liegt beim Kochen neben mir und hat den Timer am laufen, hilft mir beim Training, lässt mich überall Musik hören, macht es mir möglich überall geschäftliche Email zu beantworten, lotst mich vom Parkhaus zum Konzert/Mittelaltermarkt/wasauchimmer ... und man kann damit noch telefonieren und sms schreiben. Ich weiß immer, wie es meiner Familie geht, wie es meiner Freundin geht und kann bescheid geben, wenn die Dinge mal nicht so laufen sollten wie geplant. Und das ohne eine öffentliche Telefonzelle zu suchen und mich dann noch anstellen zu müssen.
super geschrieben! ich hab seit meinem 15ten lebensjahr (1998) ein handy und will es auch nicht mehr missen! derzeit hab ich ein nokia e71 und habe damit einen kleinen computer erworben... sms, telefonie, gps, wlan, email, www, weltuhr, radio, fernsehen, nichts was nicht damit geht! dabei habe ich gerade mal eine monatliche handyrechnung von etwa 15€... ohne handy gehe ich nicht mal mehr aus dem haus, eher würde ich noch meine geldbörse mitsamt allen papieren zuhause lassen... telefonnummern konnte ich mir eh noch nie gut merken, jetzt führe ich 120 kontakte und etwa 180 telefonnummern mit mir rum - dazu noch zig kalendereinträge, meine kompletten 2400 mails, die komplette welt in form von maps.google.de - und und und

ich <3 mein handy, nie mehr ohne :)
 
Mit meinen zarten 18 jahren ist man mit dem Handy nunmal aufgewachsen und es gehört dazu... Es ist heutzutag standard, grad in meinem alter... Außerdem wohne ich bei meinen eltern und die würden mich lynchen, wenn ich vom Festnetz immer aufs Handy meiner freunde anrufen würden...

Ein leben ohne könnte ich mir heute leider auch nicht mehr vorstellen...
 
Ich weiß immer, wie es meiner Familie geht, wie es meiner Freundin geht
das scheint eine neue macke zu sein, dieses informationsbedürfnis. nein, ich bin auch nicht bei social networks angemeldet, und empfinde das als sehr angenehm. wie gesagt, ich habe ein handy für notfälle, in 95% der fälle lässt sowas auch heute noch vom festnetz aus oder im persönlichen gespräch klären - was meiner meinung die bessere und billigere möglichkeit ist.
Manche empfinden das als persönlichen Angriff und man wird entrüstet gefragt:"Sag mal, war dein Handy aus?!".
die sache ist ganz einfach: wenn man ein handy hat um in notfällen erreichbar zu sein ist es ganz schön doof, wenn in dem augenblick, in dem es eines gesprächs bedarf, keiner erreichbar ist. nach deiner theorie bräuchte ich zwei telefone - eins privates und ein geschäftliches. wobei letzteres zu 90% ausgeschaltet wäre.

so long and greetz
 
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