Erneutes Bluescreen-Problem (verdächtige IBM-HDD)

Erazor

Lt. Junior Grade
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Hi Leute,

ich raste noch komplett aus. Letzten Samstag lief der Rechner noch 4h ohne Stress. Am Sonntag mach ich ihn wieder an und nach dem weißen Win2k Ladebildschirm war dann Ende.
-> Bluescreen mit ungefährem Inhalt:
----------------------------------------------------------
KMODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED

Adress........... ntoskrnl.exe
----------------------------------------------------------

Hab den verdacht das es an der IBM-Platte liegt. Hatte das selbe Prob. schon mal vor einem 3/4 Jahr mit einer alten DTLA307030 von IBM. Damals kam der selbe Bluescreen. Habe dann formatiert, neu aufgesetzt und nach 2 Wochen kam der Bluescreen dann wieder. Dann hab ich die DTLA rausgehaun und die IBM (aus meiner Sig) gekauft.

Ich hab am Samstag nix am Sys. geändert was diesen Fehler verursachen könnte.


Habt ihr ne Ahnung??
Bitte helft mir, ich brauch den Rechner!

Möchte mich da jetz auch net 100%ig auf die HDD festlegen (da sie auch keine Geräusche oder ähnliches macht), aber mein Cousin hatte mal den selben Bluescreen und nach einem wechsel der HDD war alles wieder i.O.

Mercn schonmal

Erazor

PS: Bitte keine "Format c:" antworten. Brauche die Daten auf der IBM noch!
 
Wie sich das anhört liegt es an der IBM da du es ja schonmal hattest und dein Cousin auch.

Naja ich hatte eine IBM und die war kurz vornm verecken.
Sonst immer nur Maxtor nie Probleme mit.
Mein Hinweis hole dir ne neue Platte Maxtor.

P.S: Welche sig meinste? Sehe da keine
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch das die Sig nicht angezeigt wird.
Es ist auf jeden Fall diese hier: IBM 60GB / IC35L060AVVA07


Wie gesagt, ich will mich nicht auf die HDD festsetzen. Vielleicht ist es ja auch was ganz anderes? (Ein Virus ist es ziemlich sicher nicht)
 
@user_db:

Hi,

hab ich schon. Hat aber nichts gefunden. Das muss bei IBM aber überhaupt nichts heißen (wenn ich nach den Forenbeiträgen hier gehe).

Ich komm ja nicht mal mehr ins Windows rein. Egal ob ich normal Boote oder im Abgesicherten Modus......immer Bluescreen.

PS: Falls es an der HDD liegen sollte, wäre als neue Platte eine WD800JB bzw. eine "Seagate Barracuda V" i.O.? Sie sollte schon sehr zuverlässig sein.
 
Also ich würde dir eine Maxtor
6Y120P0 ~159€ (9,4/8192/7200) oder
6Y080L0 ~109€ (9,4/2048/7200) empfehlen.

Aber der DriveFitnessTest is ja unter DOS.


PS: mal ein ganz dummer Gedanke - IDE-Kabel tauschen/püfen ?
 
Des Kabel wirds auch nicht sein. Hatte bei der DTLA ein Flaches IDE-Kabel, bei der neuen IBM ein gerundetes IDE-Kabel.
 
tausche es trotzdem mal oder vieleicht is ja`n Stecker nicht richtig drauf.

Mit AIDA32 kannst du den SMART auch auslesen.
 
Gut, werd ich machen wenn ich daheim bin (hock in der Arbeit :o).

Hat sonst noch wer Vorschläge?
 
Hatte das selbe Problem mit der Platte, die Du Dir als nächstes kaufen möchtest!
Kurzer Tip von mir: KAUF DIR NIE WIEDER EINE IBM!!! Ich hab zwei Platten aus meinem Raid zu Hause liegen, die beide im Arsch sind (waren).
Eine geht jetzt wieder, und zwar mit Low-Level-Formatierung.
Aber zum Thema: Wie gesagt, hatte das gleiche Problem, allerdings machte bei mir die Platte an besagter Stelle schon Geräusche...
Ich sage, es liegt definitiv an der Platte.

1. Tip: Vielleicht mit Low-Level-Format probieren. Du kannst ja Deine Files derweil übers Netzwerk sichern oder so. Sollte (mindestens kurzfristig) helfen.
2. Tip: Nie wieder IBM -> Maxtor!
 
Hi Fraggie,

Danke! Du hast meine Vermutung somit schonmal verstärkt.

Aber ich wollte mir die IBM nicht als nächstes kaufen, ich hab sie schon. Und mit dieser IBM (IC-Serie) kam der Bluescreen.

Erazor
 
Es liegt bestimmt nicht an der Platte, höchstens an den Treibern für den Controller (Chipsatz), defektem oder übertaktetem Ram, Grakatreiber oder an einem IRQ oder APIC Konflikt. Es ist immer klar, wenn Ihr die Festplatte rausnehmt und eine andere einbaut, dass der Fehler behoben wurde, weil ja auch das System neu installiert wird.
Lass Dein System "Neu" installieren, die Daten bleiben drauf, Du mußt nur alle Programme und Treiber "Neu" installieren. Benutze nicht die Recoveryconsole. Du brauchst dazu die Platte nicht formatieren, bei einer kompletten Neuinstallation wird der Ordner von Windows gelöscht und das System neu aufgesetzt, danach sollte es auch besser sein.
http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/winxppro/reskit/prmd_stp_oweb.asp
 
Stoppnachricht 0x0000001E oder KMODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED :
http://www.pc-land.ch/stoppnachrichtenxp.htm#0x0000001E

Falls Übertaktung als Grund ausscheidet und auch sanftere Speichertimings im BIOs nichts bringen (CAS-Latenzy im BIOS einen Wert höher z.b. setzen) kann es auch daran liegen : IRQ oder Speicheradress-Konflikte sollten sich beim betroffenen Gerät immer durch ein gelbes Rufzeichen im Gerätemanager äussern :
Falls IRQ - IRQ-Konflikte lösen : http://www.teccentral.de/artikel/artikel_123.html

Falls Speicheradressierungs-Konflikte, diese lösen (seltener möglich) - Beispiel :

Speicheradresse 0xE8000000-0xE9FFFFFF Intel 82443LX/EX Pentium(r) II Prozessor/AGP Controller
Speicheradresse 0xE8000000-0xE9FFFFFF NVIDIA GeForce2 Ti

Im Gerätemanager von dem Gerät was ebenfalls die selbe (in dem Fall : 0xE8000000-0xE9FFFFFF ) - Adresse verwendet unter Eigenschaften->Resourcen->Einstellung ändern von "Auto" auf andere Konfig ändern.
Die Speicheradress-Nummer steht normal auch in der Bluescreen-Fehlermeldung was das ausfindig machen des betroffenen Gerätes(Geräte) erleichtert.

Ursache für schlechte Speicheradressierung können auch zu alte,buglastige Treiber sein, hilft alles nichts aktuallisier mal deine Chipsatztreiber und vorallem den Treiber für jene Komponente welche die Speicheradresse in der Fehlermeldung benutzt (ausfindig zu machen im Gerätemanager) oder versuch es über "Option Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration" : STOP: 0x0000001E KMODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED - Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration.

 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist definitiv die IBM festplatte. Hatte auch die 60er IC35. Hab die vor ein paar Wochen nach den Niederlande schicken (müssen:n8: )

Die Serie ist extrem schlecht. Die neuen 120er von Hitachi/IBM sind da doch wohl besser.

Zurück zum Thema: Der Bluescreen kann natürlich auch durch andere Geräte verursacht werden. Aber du sagst ja, du hättest nichts geändert.

Von daher schließ ich das denn mal aus. Also ich tendiere sehr, sehr stark zur Festplatte als Fehlerquelle:D
 
Blos weil hier der "Großteil" was gegen IBM Platten hat muss sie ja nicht an allem schuld sein. Meiner Erfahrung nach zeigen sich Festplattenfehler anders. Besonders bei IBM Platten, die geben komische Geräusche von sich.


Also ich bin der gleichen Meinung wie werkam. Also einfach mal neu installieren und alles geht wieder.

Grüssle
dexi
 
Auch wenn die IBM Platten nicht gerade gut abschneiden im Allgemeinen hier, liegen diese Fehler nicht bei denen. Da ich selbst mehrere IBM Platten im System habe und auch solche Fehler schon kenne, würde ich, bevor ich alles austausche die Tips von @DjDino und meiner Wenigkeit ausprobieren. Nach meiner Erfahrung liegt es nicht an der Platte. Wenn Du die Tools von IBM hast laufen lassen, sind auf der Platte auch keine Fehler. Wenn IRQ Konflikte vorhanden sind und Geräte auf einen gemeinsamen IRQ zugreifen, liegt es am System und nicht an der Platte.
Da eine Neuinstallation sowieso bei einem Festplattenwechsel ansteht, würde ich zuerst die o.g. Tips ausprobieren, wenn dann die Fehler immer noch vorhanden sind, das System komplett neu installieren, wenn dann die Fehler nicht behoben sind, kannst Du immer noch eine andere Platte ausprobieren. Die andere Platte kannst Du als Startplatte anschließen, die alte als Secondary, um die Daten zu sichern und erst dann rauswerfen.
 
Ich weiß wovon ich rede. Ich bin KEIN nubie in Sachen Hardware!
Wie schon gesagt ist es auf alle Fälle die Festplatte, habs doch selber miterlebt *tztztz*
Und mit IBM hab ich schon genug schlechte Erfahrungen gemacht, was Lebensdauer etc. angeht. Das Problem bei der genannten Baureihe von IBM ist, dass die Platten im Leerlauf (ja, Festplatten drehen sich immer) die Position des Schreib-/Lesekopfes nicht regelmäßig verändern, was man mit einem Burn-In-Effekt eines Monitors vergleichen kann. Somit sammelt sich auf dieser Stelle immer mehr Schmierflüssigkeit an und der Schreib-/Lesekopf kommt ins "Stocken". Allerdings gibt es hierfür laut IBM bereits ein Firmware-Update für betroffene Platten. Mit einem Link kann ich leider nicht dienen, weil ich jenes Firmware-Update noch nicht gefunden hab´.

Ich hoffe hier mal ein bisschen aufgeklärt zu haben :)

PS: Falls ich noch nicht erwähnt habe: Die Platte is es! :D
 
@werkam:

Ok, aber ich hab wirklich ABSOLUT nichts am System gemacht! Es lief ein 3/4 Jahr ohne Stress, des kann doch dann nich von heut auf morgen einfach abschmiern.
Tut mir leid aber des will mir nicht eingehn.


Erklär mir bitte mal genau wie ich Windows wieder richte ohne das meine wichtigen Daten von C: und D: verschwinden.

Merci

PS: Treiber (Chipsatz, Graka, etc.) kann ich nicht ändern da ich nicht ins Windows komme!!
 
Zuletzt bearbeitet:
@fraggie
Du hast doch selbst geschrieben, dass Deine Platte schon Geräusche von sich gab. Diese weisen auch auf einen Defekt der Platte hin. Auch hast Du geschrieben, dass ein Low Level Format eine Platte zum Leben erweckte, da ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Art der Formatierung den Schmierfilm von der Platte entfernt hat, bleibe ich dabei es handelt sich nicht unbedingt um einen Fehler der Platte.
Du kannst mir glauben, dass ich auch kein "Nubie" in Sachen Hardware und Betriebssystemen bin.
Was spricht dagegen, wenn der Kollege sich erst die o.g. Tips reinzieht und wenn es nicht hilft, die Platte dann eintauscht?
Jeder hier muß doch selbst entscheiden wie er mit den Tips die hier abgegeben werden umgeht, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten.

PS: An ein Firmwareupdate kommst Du nur, wenn Du bei IBM/Hitachi als System Integrator gemeldet bist.
@Erazor
werde ich nachher machen, habe im jetzt einen Aussentermin.
 
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