Fehlende PC Komponenten für 300- 350€

-Rayz-

Lieutenant
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Hallo,

ich bräuchte hier mal Hilfe für die Zusammenstellung eines vorläufigen PCs.
Folgende Komponenten sind vorhanden:

- Gehäuse Corsair 900D
- Grafikkarte GTX770
- Monitor 27 Zoll Full HD
- diverse SSD's

Aktuelles Ziel ist es, mit dem Rechner normale Programmieraufgaben zu bewältigen, ein bisschen Bildbearbeitung und das PC Spiel Divinity original sin 2 sollte flüssig laufen. (Später kommt noch Hunt: Showdown dazu)

Der PC ist deswegen vorläufig weil ich ihn nach und nach Upgraden möchte. Nächstes Jahr möchte dann den Monitor gegen 1440P austauschen.

Mein Problem ist es hier die richtigen Komponenten dafür zu finden. Ein alter i7 5930x ist z.B. zum selben Preis zu haben wie ein Ryzen 1600. Allerdings könnte ich mit einem AM4 Mainboard später auf eine potentere CPU Upgraden. Wobei es fraglich ist, ob ich z.B. den i7 5930x überhaupt noch upgraden müsste..

Damit der PC erstmal starten kann fehlt mir halt noch RAM, Netzteil, Mainboard, CPU und evtl. noch ein Kühler.
Preislich möchte ich nur 300-350€ ansetzen. Da ich den PC im laufe vom April benötige, kann ich jetzt nicht sagen, ich hol mir von dem Geld einen Ryzen 1700 + MB und nächsten Monat den Rest.

Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Hardware kann auch gerne gebraucht sein.
 
Beispiel:

CPU: 1600 für 160 Euro
Mainboard: B350 B-Ware ab 60 Euro
Speicher: 16gb DDR4-3000 ab 155 Euro
Netzteil: Bequiet Pure Power 400 Watt ab 48 Euro

Beim Speicher kann man natürlich erst ein Modul kaufen.


Hunt: Showdown ist nicht fertig und für einen AAA+ Titel kann man keine Einsparnisse machen.
 
Also ist ein Ryzen 1600 einem i7 5930k vorzuziehen?
Hunt: Showdown ist auch eher für Ende 2018 / Anfang 2019 angesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 5930 bietet aber noch weitere Features die durchaus eine Überlegung wert sein können.
Zum Bspl. 40 Lanes und Quadchannel Speicherzufriff um die wichtigsten zu nennen.
Mit einen Ryzen 1600 nach meiner Meinung nicht zu vergleichen, wenn überhaupt muss da schon min. ein 1700x in den PC um auf Augenhöhe zu sein. Aber eben nur die reine CPU Leistung.
Mit evtl. mehreren NVME SSDs können 16 freie Lanes schon sinnig sein.
Es könnte eine gute Idee sein auf den neuen x390 Chipsatz zu warten, bin da aber nicht im Bilde wann der kommen soll.
 
Beim 5930k sind aber die Boards um einiges teurer, und man sollte auch Quadchannel RAM verwenden, ebenfalls teurer. Außerdem ist die CPU denke ich Gebraucht, der 1600 ist neu.
Ich denke, wenn man die Features des 5930k nicht unbedingt braucht, merkt man kaum einen Unterschied zum 1600 :)
 
Letztlich muss man einen direkten Vergleich zwischen 1600 und 5930 finden und die Unterschiede in Euro´s umrechnen. Dazu nimmt man am Besten direkt ein vergleichbares Paket aus CPU, Mainboard und Speicher. Es kommt immer auf den Preis an.
 
Mit AM4 ist es aber durchaus möglich, im Budget zu bleiben, das wird mit der Intel-Plattform auch bei gebrauchter Hardeware eher nicht drin sein.
 
EvilsTwin schrieb:
...
Es könnte eine gute Idee sein auf den neuen x390 Chipsatz zu warten, bin da aber nicht im Bilde wann der kommen soll.
Bis jetzt sieht es danach aus, dass Intel wie gewohnt erstmal noch Cascade-Lake-X auf X299 bringt, was wohl noch im späten 2018 passieren soll.
Der TE sprach aber von April und 350€. Keins von beidem wird auch nur annähernd hinhauen.
EDIT: Ups, sorry, habe X390 und X399 verwechselt... (Danke AMD... maximal unnötig).

Man scheint sich hier so sehr auf den 5930X einzuschießen. Ich interpretiere das aber eher als Beispiel?! Ich glaube den TE interessiert eher, ob es allgemein am Gebrauchtmarkt sinnvolle Optionen gibt.
Natürlich kann man aktuelle CPUs durchaus auch gebraucht kaufen, aber die sind dann natürlich nicht so dramatisch viel günstiger als neu.
Allgemein kommen mMn nur echte 6-Kerner in Frage. Die bekommt man mit dem Budget aktuell neu und weniger Kerne gebraucht für ähnliches Geld sind für mich nicht so sinnvoll.
Bei 5930X etc zu gucken ist schon ganz sinnvoll. Man kann außerdem vllt noch bei gebrauchten Xeons gucken (so 26XX v3 aufwärts). Aber da halt der Sprung auf 6 Kerne in den recht billigen Mainstream erst vor Kurzem kam, ist der Gebrauchtmarkt hier irgendwie deutlich weniger attraktiv, als er es noch vor 1-2 Jahren war.
 
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EvilsTwin schrieb:
Mit evtl. mehreren NVME SSDs können 16 freie Lanes schon sinnig sein.

Nein, weder zig Lanes noch mehrere NVMes sind sinnvoll, da von der rein theoretischen Leistung beim Nutzer nichts ankommt. Da ist es sinniger, sich mit der Crucial MX500 für 220 € ein ganzes Terabyte an SSD-Speicher zu holen, die Beschleunigung durch mehr SSD-Speicher ist fühlbar!

Ich würde den Ryzen 1-Abverkauf mitnehmen (solche Preise gibt es so schnell nicht wieder), dazu ein MSI B350M Mortar (gutes Preis/Leistungsverhältnis und wichtige Schnittstellen wie USB Type C). Das Gigabyte oben ist natürlich auch ein Schnäppchen.
 
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Ich schaue gerade ob ich evtl. ein Bundle mit EVGA X99, 5930k und 16GB DDR4 Speicher für 350€ bekomme. Wenn das nichts wird werd ich mich dann nach einem Ryzen 1600 umschauen.
 
Diese alte CPU ist aber arg ineffizient! Wenn ich >50 W idle-Verbrauch lese, und dann noch gebraucht, für normale Programmieraufgaben bringt das keinen Vorteil. Bei Last müssen die 140 W auch irgendwie gekühlt werden, besonders leise wird das nicht.

Ich sehe bei deinen Anforderungen nicht, wo das Sinn machen würde.

Mit einem 4 Jahre alten, gebrauchten Mainboard (+ gebrauchten RAM) handelst du dir auch das Risiko des vorzeitigen Totalausfalls ein. Man weiß halt nie, wie viel so eine Kiste vorher gelaufen ist. Vor allem bei solchen Boards, die "normale Anwender" nicht kaufen würden. Die Plattform ist auch nicht mehr konkurrenzfähig.

Bei AM4 hättest du eine moderne, Strom sparende, universelle und zukunftssichere Plattform, deshalb IMHO die bessere Wahl! Nur die CPU würde ich ersetzen, im Abverkauf gibt es den 1600X für schlappe 17 € mehr.

Bei 1440p wird die Grafikkarte das limitierende Bauteil sein.
 
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Da muss ich hazweioh allerdings rechtgeben, besonders muss man darauf achten das die Plattform ja eine Enthusiastenplattform war bzw ist, und die gehen selten extrem zierlich mit den Sachen um. Zusätzlich muss man noch sagen das auf der Plattform der 5930k wahrscheinlich das "Arbeitstier" war, da der 5820k in den Lanes beschnitten war und der 5960x abstrus teuer war zu der Zeit
 
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