'fertige' externe Festplatten von intenso und co und die temperatur...

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askling

Gast
Ich wollte mir heute eigentlich eine 3.5" 4tb USB-Platte als zusätzliches Backup-Medium kaufen. Gerade bei großen größen über 2tb muss man ja mit externen Gehäusen immer etwas gucken ob alles klappt, daher dachte ich ich kaufe einfach eine fertige Lösung. Außerdem sind die oft einfach deutlich(!) günstiger als der Selbstbau. Dauerbetrieb müssen die nicht können, da die nur zum regelmäßigen Backup genutzt werden sollen.


Ich habe bei den ganzen praktisch völlig geschlossenen HDD-Gehäusen allerdings ernsthaft zweifel, ob die überhaupt ernsthaft genutzt werden können. Kurz mal an werfen und zwei drei Dateien kopieren ist natürlich kein Problem. Aber alleine eine 4tb platte zu füllen (ich speichere u.a. Disc-Images darauf) dauert z.t. Stunden und entwickelt dann natürlich entsprechend Temperatur.

Angeguckt habe ich mir eigentlich alles gängige für 3.5" Modelle, wobei mir die Intenso bis auf die fehlende Lüftung noch am besten gefällt:

- WD myBook (steht wackelig, ist mir zu gefährlich wegen Umkippen)
- Intenso Memory Center (praktisch völlig geschlossenes Gehäuse)
- Toshiba Canvio Desk (praktisch völlig geschlossenes Gehäuse und bei Amazon sehr viele Controller defekte)

Wie seht ihr das? Wie macht ihr das mit externen Backup-Platten? Sind 2.5 HDDs da bezüglich der Temperatur unkritischer, so dass man als externes Backup eher auf 2.5 HDDs zurückgreifen sollte?
 
Sollte keine Probleme geben.

Aber schaue auf die Datentranferrate: Intenso Memory Center max 75 MB/s. Das ist ziemlich schlecht und wohl der Sicherheit geschuldet.
 
Ich habe alle drei von dir genannten Platten hier liegen (was für ein Zufall :daumen:) Alle mit 3TB. Mir ist noch keine Platte übermäßig warm geworden, auch wenn ich stundenlang Filme geschoben habe.
Die WD würde ich eher wegen dem Powerbutton ausschließen.
 
Habe eine My Book und eine My Book Studio. Es ist auch möglich sie hinzulegen, aber dann kann die Wärme nicht gut abgeführt werden. Im Sommer lege ich einen kleinen Lüfter oben drauf, wenn es zu warm - Wohnung unterm Dach - ist. Dies funktioniert sehr gut.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Schau danach mit wmic diskdrive get BytesPerSector,Model nach ob das Gehäuse eine 4k Sektoremulation macht, dann kannst Du die HDD nämlich im Zweifel nicht ausbauen und intern anschließen und wenn es wirklich nur Backups und keine Auslagerung von Daten ist, spielt es doch keine so große Rolle wie zuverlässig die HDD ist, dann verliert man doch keine Daten weil die ja noch auf der internen, dem NAS oder einer anderen USB Platte stehen. Auf eine gute Lüftung der Platte würde ich achten.
 
Danke für eure Meinungen!

@miac: danke für den hinsweis, die benches die ich gesehen habe waren eigentlich alle im grünen bereich. wo hast du die info her, dass die so langsam ist?

@holt: 4k machen die wohl alle, aber ist ja nur ein backup. sie soll wirklich nur für backups sein, daher stimme ich dir ganz zu. aber du sagst ja trotzdem, dass du auf gute belüftung achten würdest. nur ist das afaik bei den ganzen "fertig" gehäusen nicht gegeben.ich bin mir aber nicht sicher ob ich das hier nicht zu perfektionistisch sehe was in der praxis kein problem ist. man könnte natürlich einfach löcher in den deckel bohren...
 
Er meint mit Lüftung wohl das Umfeld. Also z.B. nicht unter einen Berg an Sachen ablegen, neben Wärmequellen (Heizung, etc.), etc.

Ansonsten: Mach dir da keine großen Sorgen. Ich habe ich als NAS-Backup auch externe 3,5"-Platten, die mitunter einige Zeit laufen (alle 2 Wochen für etwa 12 Stunden), aber das ist von der Wärmeentwicklung her völlig unproblematisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Daten stehen auch auf der Herstellerseite.
Wenn der Hersteller entsprechend sichere Platten verkauft, ist die Datenübertragungsrate zweitrangig.

Ich befürchtre nur, daß es eventuell die billigsten Platten sein könnten. Als durchschn. Datenrate wären die Werte okay. Und wenn mal mal nach Benchmarks sucht, scheint es auch mehr so zu sein.
 
Was für HDDs sollen es schon sein? Denkst du da sind irgendwelche RAID oder NAS HDDs verbaut? Natürlich nicht. Da sind immer die günstigstens HDDs verbaut, aber das spielt von der Geschwindigkeit her keine Rolle. Die schaffen alle im Durchschnitt mindestens 100MB/s.
 
Was heißt sichere Platte? In den USB Gehäuse stecken immer nur die billigsten HDDs, also Desktopplatten und davon kann eben auch jede Ausfallen. Das werden sie vor allem, wenn man sie nicht ordentlich behandelt oder zu hart ran nimmt, Dauerbetrieb mögen die nämlich nicht. Aber wenn es für ein Backup ist, dann verliert man ja keine Daten, die stehen ja auch noch woanders wie z.B. auf der internen HDD und im Prinzip beruhen Backups immer darauf, dass eben nicht zwei Platten zeitgleich ausfallen werden. Wer Angst hat es könnte doch passieren, der legt eben zwei Backups ab, z.B. immer im Wechsel auf die eine und auf die andere USB Platte.
 
Kurz mal eine Rückmeldung. Ich habe die Intenso mit 4tb gekauft. Auch nach 12std. Dauerbetrieb wird sie nicht über 43/44° warm. Es ist eine Seagate st4000dm000-1 verbaut (5900rpm). Mit einem Lüfter auf das Gehäuse pendelt es sich bei 39° ein. Sieht also zumindest bei um die 20° Raumtemparatur alles gut aus. Im Sommer muss man dann evtl. einen Lüfter davor stellen.

Das einzige was mich wundert, der h2testw kommt beim schreiben nicht über 76mb/s und 120mb/s lesen. Die oben genannten angaben scheinen zumindest fürs schreiben zu stimmen. Liegt das am schlechten Controller des Gehäuses?

ps: kann das an der Formatierung liegen? Bei 4tb wird das Gehäuse eine 4k Sektoremulation machen. Ich habe ganz normal NTFS mit 4096bytes Blockgröße genommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du meinst hoffentlich MB/s.
Nunja, der Chip könnte tatsächlich limitieren. Aber es liegt ja im Bereich der Spezifikation des Gehäuses.
 
Ob das Gehäuse eine 4k Sektoremulation macht, kann und sollte man mit folgenden Befehl (genau so ausführen!!!) ganz einfach testen:

wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

Bei mir kommt raus:
BytesPerSector Model
512 M4-CT512M4SSD2
512 ST1000LM024 HN-M101MBB
4096 ST3000DM 001-1CH166 USB Device
Meine 3TB Seagate ist auch in einem USB Gehäuse das 4k Sektoren emuliert (CnMemory Fertiglösung). Dann schau mal mit dem AS-SSD Benchmark ob das Alignment stimmt und vergiss nicht, dass h2testw kein Benchmark ist und auch nicht den Anspruch erhebt einer zu sein, sondern zum Testen von Speichermedien, vor allem USB Sticks und SD-Karten, gemacht wurde und die Geschwindigkeitsangabe rein informativ ist. Benche die HDDs wenn sie leer ist mit CrystalDiskMark und sonst mit HD Tune, aber bei mehr als 2TB kannst Du dafür nicht mehr die kostenlose 2.55er Version nehmen, die unterstützt so große Platten nicht.
 
Die Werte sehen so aus.

Code:
4096            Intenso USB 3.0 device SCSI Disk Device


Code:
AS SSD Benchmark 1.8.5636.37293
------------------------------
Name: Intenso USB 3.0 device SCSI Disk Device
Firmware: 0   
Controller: UASPStor
Offset: 1024 K - OK
Größe: 3726,01 GB

Ich habe gerade noch die h2testw Test-Dateien drauf. Die möchte ich morgen noch einmal testen. Danach werde ich mal ein CrystalDiskMark laufen lassen (dazu muss die Platte ja frei sein).

Besten Dank für euren Rat. Foren sind was feines.
 
Also gibt es eine 4k Sektoremulation und der Offset ist in Ordnung: 1024 k - OK.
 
wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

ist nicht dazu geeignet, eine Sektorenemulation zu finden, da es mittlerweile native 4k Platten gibt.

Dazu nutzt man besser
fsutil fsinfo ntfsinfo <driveLetter:>

Dazu muß aber eine Partition da sein.
 
Die paar nativen 4k Platten würde man damit auch erkennen, aber da es sich dabei nur um teure Enterprise HDDs handelt, werden diese kaum in einem USB Gehäuse verbaut daherkommen. Der Befehl taugt also weiterhin um zu erkennen ob ein USB Gehäuse eine 4k Sektoremulation macht. Der fsutil funktioniert so auch nur für mit NTFS formatierte Platten.
 
Mit der Zeit wird es aber immer mehr 4kn Platten geben. Deswegen sollte man sich langsam von dem Befehl verabschieden.

Momentan gibt es wohl keine so große Auswahl an Utilities.
 
Welche Platte verbaut ist, kann z.B. mit CrystalDiskInfo doch schnell ermittelt werden und dann auch, ob es eine 4kn Platte ist, aber noch sind das echte Exoten und wann sich das ändert ist noch offen. Daher jetzt nicht mehr den wmic sondern den fsutil zu verwenden, der ein NTFS Filesystem (bei externen HDDs wird auch gerne mal FAT32 oder exFAT genommen) voraussetzt und bei dem dazu die Ausgabe noch weitaus schwerer zu interpretieren ist, sehe ich nicht als sinnvoll an. Es ist auch noch gar nicht klar, welche Gehäuse überhaupt mit solchen 4kn Platten umgehen können.
 
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