GRAVIERENDE Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen?

KEIN IT'ler

Bisher: wood4
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Hallo Fachgemeinde

Das soll jetzt bitte nicht als Kaufberatung aufgefasst werden.

Mich (als NICHT-IT‘ler) interessieren technisch gesehen GRAVIERENDE Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen:

https://laptopia.de/asus-vivobook-18x.html

https://laptopia.de/hp-17-cn-core-i7.html

Z.B. Ist das Verhältnis 8 Kerne zu 16 Threads besser als 10 Kerne zu 12 Threads?

Wenn ja für was (Bitte wenn möglich mit Beschreibung an Hand von praktischen Beispielen)?

Das beide WiFi-6 haben konnte ich rauslesen.

Beste Grüße
 
Du hast Äpfel auf der Asus-Seite mit AMD und Birnen auf der HP-Seite mit Intel.
Äpfel und Birnen lassen sich nicht gerne vergleichen, davon abgesehen würde ich keines der beiden Geräte nehmen, das ist Consumerware und nicht mal eine gute.

Bei AMD gilt je Kern zwei Threads, bei Intel gibt es seit Core 200 keine Threads mehr, sondern nur noch Power und Effizienzkerne, bei Core 100 hat der Fall hier 2 Power und 10 Effizienzkerne.
Die AMD-Kiste sollte die etwas höhere Rechenleistung haben, beide sind aber ausreichend schnell.
Du solltest lieber Wert auf Schnittstellen, Akku-Leistung und den Bildschirm (wegen Helligkeit) legen.
Den Vergleich kannst du aber bei gh.de selbst durchführen.
 
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prian schrieb:
das ist Consumerware und nicht mal eine gute.

Und hier kommt dann gleich die Frage zum Anwendungsfall.
Business (Schule/Studium) oder rein privat?
 
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Die bessere Frage wäre, was haben die gemeinsam. Das ist nämlich nicht viel. Wobei man jetzt natürlich drüber streiten kann, was gravierend bedeutet.

Gerade beim Display wären das so Dinge wie:
  • 16:9 gegen 16:10 Seitenverhältnis
  • 60 Hz gegen 144 Hz (definitiv ein merklicher und gravierender Unterschied)

wood4 schrieb:
So leicht kann man das nicht vergleichen leider, weil verschiedene Hersteller (AMD und Intel) und in diesem Fall auch noch verschiedene Kategorien von CPU. Die Intel-CPU ist ein 15 Watt Modell während die AMD-CPU ein 45 Watt Modell ist. Diese Angaben sind erstmal nur Richtwerte (die Details sind kompliziert), aber grundsätzlich kann man sagen, die AMD-CPU wird gerade unter Dauerlast merklich mehr Leistung liefern, aber dafür auch mehr Strom ziehen.
Das spiegelt sich auch in den Herstellerangaben zur Akkulaufzeit von 4 zu 6 Stunden wider (auch wenn man da nicht zu viel drauf geben sollte).

wood4 schrieb:
Das beide WiFi-6 haben konnte ich rauslesen.
Ohne sich die genaue Konfiguration anzugucken heißt das aber auch erstmal nicht viel. Es werden verschiedene Netzwerkchips sein und es ist oftmals eher entscheidend wie die Antennenkonfiguration aussieht. Du kannst zwei Notebooks mit Wifi 6 nebeneinander stellen und kannst gravierend unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Hier werden sie vermutlich schon ähnlich sein, aber ist eben nicht garantiert.
 
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prian schrieb:
das ist Consumerware und nicht mal eine gute.
Kann man das bitte etwas näher erläutern für einen NICHT-IT'ler.
Ich meine auch bei den End-Preisen, wenn man in der Konfiguration mal 64 GB RAM-Speicher und 4TB SSD eingibt.
Ob die Laptops PVC-Gehäuse oder "Edel-Stahl" haben bitte außen vorlassen.
Mich interessiert nur technisches für mich als "nur"-ANWENDER

Habt ihr bisher aber gut verständlich geschrieben! Danke !!!
 
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wood4 schrieb:
Kann man das bitte etwas näher erläutern für einen NICHT-IT'ler.
Consumerware bezogen auf Notebooks-> günstige Komponenten, oftmals leider mangelndes Kühlkonzept, wird daher im Betrieb und unter Last laut wie heiß.

Dem gegenüber sind Businessgeräte von Dell, Lenovo, HP, die explizit für Firmen und längere Laufzeit für anspruchsvolles Arbeiten gedacht sind. Sie unterstützen zudem auch Dockingstationen, so daß Du damit Tastatur, Maus wie Bildschirm schneller als Arbeitsplatz einklinken kannst.
 
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Wenn die technischen Daten gut und die Preise gering dann sollte jedem klar sein warum das so ist.

Die blanken technischen Daten sind das Eine, die Qualität der Geräte das Andere.
Mir wäre eine höherer Nits-Zahl (Helligkeit des Bildschirms) wichtig, anderen die nur im Dunkeln sitzen nicht.
Das heißt ab 400 Nits (cd/m²) ist das hell genug, 1000 wären für draußen besser.
Leider fehlen hier die Angaben bei beiden Geräten, da kann man dann meist von 250 cd/m² ausgehen, das wäre mir zu dunkel.

bei 64GB RAM und 4TB SSD wäre das AMD-Gerät gute 100 Euro teurer, spielt aber von der Rechenleisung in einer anderen Liga, ebenso im Stromverbrauch im Akku-Betrieb.
Dazu ist die Auflösung FHD bei so großen Displays vielen nicht mehr zeitgemäß, aber da entscheiden die eigenen Vorlieben auch mit.

Der Aufpreis zu Businessgeräten - wie von @nutrix angeschnitten - ist leider deftig, schau einfach mal nach einem HP Elitebook (max. 16" haben die) mit der von Dir gewünschten Ausstattung, da klingeln dann die Ohren und man blinzelt mal richtig.
Qualität kostet, wenn Du nicht einen so großen Wert legst darauf, dann tut es die Consumerware auch.
Du solltest aber auch mal gehört haben was es sonst noch so gibt und worauf man Wert legen sollte/könnte.
Die Entscheidung liegt letztendlich bei Dir.
Wenn nur die beiden Geräte von oben zur Wahl stehen, würde ich das AMD-Gerät nehmen.
 
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Ein Aspekt für mein Privat-Verhalten im "Rechner-Leben":
Ich archiviere (auch oft neben zusätzlicher bzw. gleichzeitiger PC-Arbeit am selben Rechner) größere Videodatein z.B. auf externe Festplatten, bzw schiebe größere Mengen "hin und her".
Das bremst meine derzeitigen HP Pavilion 17-ab431ng oft ganz schön aus.
LAPTOP-PARAMETER-technische Daten 2.jpg
 
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@wood4
Nun, das "Alt-Gerät" kannst Du mit modernen Geräten nicht vergleichen, aber die technischen Daten sind eben nur die halbe Miete, die sagen nichts über die Qualtät - vor allem der verbauten Kunststoffe - aus.
Ist das Gerät als stationär mit gelegentlichen "Ausflügen" gedacht oder ist der Mobilanteil höher?
 
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prian schrieb:
Ist das Gerät als stationär mit gelegentlichen "Ausflügen" gedacht oder ist der Mobilanteil höher?
NUR STATIONÄR. Wird nicht mal im Aufstellort verändert.
Habe keinen Platz für PC und mein Budget als finanziell nicht so üppig ausgestatteter Rentner ist eben auch nicht so das ich über 1500,- für einen neuen Laptop ausgeben kann.
 
Auf eine externe Festplatte Daten kopieren erzeugt jetzt keine riesige CPU-Last im Normalfall. Dein aktueller HP hat standardmäßig scheinbar nur einen RAM-Riegel verbaut. Ich kann mir gut vorstellen, dass man schon Abhilfe schaffen könnte mit einem Upgrade auf 16 GB RAM.

Ggf. auch die Festplatte rauswerfen, wenn die noch drin ist und durch ne zweite SSD ersetzen. Sofern du da Daten rauf/runter schiebst, kann sie definitiv bremsen.
 
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Ok, wenn der Platz knapp ist und der fix am Platz "angeschraubt" ist, dann würde ich von Laptop in großer Ausführung zu einem leistungsfähigen Mini-PC + Monitor + Tastatur + Maus raten.
Ein mögliches Beispiel wäre so etwas:
https://www.geekom.de/geekom-a8-mini-pc/
Gibt es auch mit mehr RAM oder größerer SSD und kann noch eine weitere SSD aufnehmen.
Dazu einen 27" oder 32" Monitor und Tastatur und Maus und Du hast was Gutes.
Das Gerät ist so klein, das kann hinten an dem Monitor mit der Vesa-Halterung rangeschraubt werden.

Überlege Dir das doch auch mal, in Summe wird das auch nicht wesentlich teurer sein, aber durch einen GROßEN Monitor einen deutlichen Mehrwert beim Arbeiten haben.
 
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@Conqi
Leuchtet ein und ich wurde hier auch schon mal diesbezüglich in einem anderen Zusammenhang beraten.
Aber ich muss das alles in einer Fachwerkstatt machen lassen.
Zusätzlich bräuchte ich noch ein neues Display (beschädigt durch wahrscheinlich erkaltete Lötstelle).

Wenn ich das alles so überschlage mit Arbeitspreisen ...

Irgendwann will man doch noch mal was Neues, soweit man sich sein Budget eben einrichten kann ....
 
@Wood
Dann suche Dir doch mal einen Mini-PC raus (Geekom ist jetzt nur EINE Möglichkeit, aber nicht die schlechteste davon), dazu einen passenden Monitor (in der von Dir gewünschten Größe - auch bezogen auf den Platz den Du zur Verfügung hast) und ergänze das hier, dann können wir als "geballtes Schwarmwissen" und das ansehen und ggf. Verbesserungen/Änderungen vorschlagen und für gut befinden oder auch nicht. 😱 😱:D

Hier mal eine "Vorstellungsvideo" des etwas kleinerem Gerät aus der A6-Klasse von Geekom.
 
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wood4 schrieb:
Zusätzlich bräuchte ich noch ein neues Display (beschädigt durch wahrscheinlich erkaltete Lötstelle).
Ja gut, dann wirds wirklich fragwürdig vom Nutzen her. Nur den RAM aufrüsten wäre im Zweifelsfall ne Sache von Minuten und nicht sehr vielen Euro gewesen.

Die Idee zu einem Monitor mit Mini-PC klingt für den Anwendungsfall aber in der Tat nicht verkehrt. Es gibt sogar Modelle, die kannst du einfach hinten an den Monitor schrauben und die stehen dann nicht mal rum. Dafür erhältst du dort (meistens) ein leiseres und schnelleres Gerät fürs Geld und bist frei bei der Wahl der Tastatur, des Bildschirms etc.
 
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@wood4
habe mein Posting von vorhin noch einen Link zu einem YT-Video ergänzt.

@Conqi
Die Geekoms kann man dranschrauben wenn der Monitor mitspielt (aka die Bohrungen hat).
 
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Geht es bei diesem "Archivieren von Videodateien" rein um das Verschieben von Dateien im Windows Explorer oder reden wir von Videobearbeitung mit Renderingausgabe?
Das wären zwei grundverschiedene Aufgabenfelder.

Also beschreibe bitte genauer was du mit dem Gerät tun willst.

Das schnöde verschieben von Dateien interessiert doch keine aktuelle CPU. Auch die CPU in deinem bestehenden Laptop nicht.

Wenns um Datei kopieren/verschieben Aktionen geht ist die Geschwindigkeit der SSD relevant. günstig und groß muss dann nicht unbedingt schnell sein. ;)

Wenns um Dateizugriff auf externe Laufwerke geht ist die Geschwindigkeit der USB Schnittstellen relevant.

Dein Laptop hat halt nur lahme 5GB/s USB Schnittstellen. Was eben unter anderem dem Umstand geschuldet ist, dass es ein eher günstiger Consumer Laptop ist.
Dein neuer oben raus gesuchter HP hätte immernoch genauso langsame 5GB/s USB-Ports und währe wahrscheinlich kein bisschen schneller als der alte.

Insofern ist dein Ansatz dieser beiden raus gesuchten Laptops noch nicht zielführend zu dem was du zu machen scheinst.

Und natürlich, für ein ausschließlich stationäres Gerät nehme man keinen Laptop. Man nehme einen Bildschirm, einen Mini-PC und gut ist. Das braucht weniger Platz auf dem Schreibtisch als ein 17" Laptop.
Monitore kann man auch günstig gebraucht kaufen. Mini PCs auch. Hier wäre aber dann tatsächlich drauf zu achten, dass schnelle Schnittstellen, idealerweise Thunderbolt dabei wären.


In Sachen Neugeräte könnte man z.b. sagen:
https://geizhals.de/hp-pro-mini-400-g9-desktop-pc-a1hl8es-abd-a3247533.html
+
https://geizhals.de/hp-m24m-678u5aa-a2841183.html?hloc=at&hloc=de
und gut ist.


Wenns unbedingt ein Laptop sein soll:
https://geizhals.de/lenovo-thinkpad-e16-g2-intel-v160399.html
weil Thunderbolt Schnittstelle.

oder wenns günstiger sein soll, und sonstige Überlegungen an Qualität etc egal sind, irgendwas davon
https://geizhals.de/?cat=nb&xf=10929_Windows~18920_1~2379_16~2991_960
 
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#18 @species_0001 https://www.computerbase.de/forum/t...-diesen-beiden-modellen.2234328/post-30419711

Ich habe große Ordner (meist Videodateien) oft von mehreren GB (bis z.B. 50 GB oder mehr)

Auch auf noch alten externen HHD‘s (die ja noch mal alles verzögern).

Aber auch bei meiner externen SSD „Samsung T7 Shield“ mit 4 TB dauert das oft.

Die Inhalte dieser Ordner kann ich nicht immer einzeln Verschieben. Das ist einfach zu umständlich.

Sorry wenn ich verzögert antworte (vielleicht auch am nächsten Tag)
Ich muss viele Fachbegriffe erst recherchieren.
Da immer hier wieder nachzufragen würde den Thread zu sehr auseinander dividieren.
 
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ok. also brauchst du einfach was mit schnellen USB Schnittstellen. Überlegungen zu CPU Kernen sind völlig nebensächlich.

Die Samsung SSD wird durch den lahmen USB Port deines HPs ausgebremst.
 
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