Internetverkauf von Benutzern aufzeichnen

skratchi.at

Ensign
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Dez. 2008
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Hallo. =)

Ich möchte gerne den Verlauf der Benutzer in meinem Netz verfolgen können. Also alle angesurften Seiten sollen einfach nach verfolgt werden können.
In meinen Netz habe ich einen Server stehen, auf dem Windows Server 2012 R2 läuft.
Dieser Server erledigt alle möglichen Aufgaben, nun soll er auch den Verlauf speichern.

Gibt es da eine Möglichkeit direkt von MS? bzw. Gibt es eine einfache kostenlose Software?
oder bitte um eine verständliche Anleitung =)

  • Ich hab das Thema ausführlich gegoogelt und leider nichts zufriedenstellendes gefunden.
  • Ich bin mir auch aller rechtlichen Prämissen bewusst, die sind geklärt.

Netzwerkaufbau
Modem - Server - Switch - Clients

Danke schonmal!




PS: Wer RS-Fehler finden, darf sie gerne behalten
 
Browserverlauf direkt auf den Rechnern auslesen? Du kannst auch direkt auf die Verlaufsordner zugreifen. Alternativ gibt es auch noch diverse Elternsoftware wenn es um deine Kinder geht. Es kommt auch darauf an was du damit machen wilst. Willst du deinen Nachwuchs kontrollieren, oder Support für User?

PS: Welchen Browser sollen denn die User nutzen, welches BS? Ich weiss nicht wie das beim aktuellen IE läuft, aber früher hat der direkt nen Ordner angelegt, wo die Verlaufsdaten gespeichert waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz schöner Einschnitt in die Privatssphäre, kann man eigentlich maximal bei Kindern gut heißen. Wem willst du denn da hinterherschnüffeln?
 
Etwas Kontext:
Das Netzwerk befindet sich in unseren Feuerwehr. Wir haben momentan stark in die IT investiert und somit ist auch ein Server ins Netz gekommen.
Wir haben in unserer Wehr einige Nutzer, die ich gerne etwas überwachen möchte - Feuerwehrjugend und junge Kameraden.
Mir ist im Prinzip egal was sie schauen, nur jugendfrei sollte es eben sein.

Einige dieser Benutzer sind schlau genug, die Verläufe zu löschen - zumindest traue ich ihnen das zu, wenn sie auf Seiten waren, die sie nicht ansurfen sollen.
Somit fällt es flach die Verläufe der Browser aus den Nutzerdaten auszulesen.

Ich möchte gerne das eher real-time erledigen.

EDIT:
Die Benutzer bekommen ein Blatt zum Unterschreiben, wo sie aufgeklärt werden, dass das im Netz nicht erwünscht wird und auch aufgezeichnet wird.
Momentan eben nicht, aber die PC sind auch noch nicht freigegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme an du kommst aus Österreich? Ich kenne die Rechtslage dort nicht, aber es kann gut sein, dass du dich mit der Aktion in die Illegalität bewegst - auch wenn die Kollegen der Überwachung schriftlich zugestimmt haben. Mit einer schriftlichen Zustimmung wird nicht alles automatisch legal. Würde ich an deiner Stelle vorher erst mal abchecken.
 
Da würde ich auch eher auf Filter setzen. In dem Fall ist das nämlich tatsächlich illegal die Nutzer auszuspähen. Ich kann dich natürlich auch verstehen, und mal eben ein paar Tausend € zu zahlen weil die Feuerwehrjugend irgendwelche Musik/Filme in Tauschbörsen lädt geht ja auch nicht.
Schau mal nach sowas:
http://www.surf-sitter.de/
http://www.amazon.de/SURF-SITTER-Of...F8&qid=1420160472&sr=8-1&keywords=surf-sitter

PS: Auch wenn deine Nutzer unterschreiben, dass du ihre Rechte verletzen darfst, darfst du das nicht, denn Strafrecht ist wichtiger als ein Vertrag. Überleg dir das gut. Und habt ihr keine Jugendbetreuer? Oder haben die genauso Flausen im Kopf?
 
Zuletzt bearbeitet:
LuckyNuke schrieb:
Ich nehme an du kommst aus Österreich? Ich kenne die Rechtslage dort nicht, aber es kann gut sein, dass du dich mit der Aktion in die Illegalität bewegst - auch wenn die Kollegen der Überwachung schriftlich zugestimmt haben. Mit einer schriftlichen Zustimmung wird nicht alles automatisch legal. Würde ich an deiner Stelle vorher erst mal abchecken.

Jap bin ich.
Wenn ich davon ausgehe, dass die Wehr als Unternehmen gewertet werden kann und die Mitglieder als Arbeitnehmer, ist es in gewissen Rahmenbedingungen rechtens.
Die Kameraden können mit ihren Verhalten der Wehr schaden und somit ist es der Wehr zu zustehen, etwas Kontrolle über den Internetzugang zu haben., wenn sie schon Zugang dazu haben, was lange nicht der Fall war.
Ergänzung ()

marco_f schrieb:
PS: Auch wenn deine Nutzer unterschreiben, dass du ihre Rechte verletzen darfst, darfst du das nicht, denn Strafrecht ist wichtiger als ein Vertrag. Überleg dir das gut. Und habt ihr keine Jugendbetreuer? Oder haben die genauso Flausen im Kopf?

Um die genaue Rechtslage wird sich noch gekümmert. Ich will auch nicht in meinen Grundrechten beschnitten werden.

Die Jugend an sich ist nicht so das Problem. Problematischer sind die jungen vollwertigen Kameraden, die jederzeit Zugang zu den PCs hat.
Sie sind in eine heiklen Alter - Pubertät ;)
 
Nun, was du brauchst ist also ein Proxy-Server bzw eine Appliance die sich darum kümmert und mit entsprechenden Filtern und Protokollfunktionen ausgerüstet ist.

Unter Windows fällt mir nun so aus dem Stand nichts kostenfreies ein. Unter Linux gäbs den alt bekannten Squid Proxy oder diverste freie UTM Lösungen.

Du musst natürlich zusätzlich dazu dafür sorge tragen das dann auch nur noch über den Proxy ins Internet gegangen werden kann, der muss also technisch zwischen das Netz und den Internetzugang geschaltet werden. Dazu kommt natürlich, funktioniert dort was nicht, geht auch kein Internet, das muss dir ebenfalls klar sein.

Das schränkt allerdings nicht ein, das User ggf. VPN Software oder sonstwas auf den Rechner installieren um durch den Proxy zu tunneln. Wenn du das richtig machen willst, brauchst du ein umfassendes Konzept. Kurz Software installieren und passt schon ist nicht.

Im übrigen:
In Firmen ist es üblich, schlichtweg alles unerwünschte zu sperren und zu blockieren per Blacklist/Whitelist Systeme.
Kein Mensch hat die Zeit und die Lust auf Dauer Internetprotokolle zu wälzen und zu interpretieren. Das ist komplett ineffizient. Die sind nur dann relevant wenn es um strafrechtliche Sachen geht (Filesharing etc.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also hier muss ich wirklich dringenst von abraten, das so zu machen wie du es vorhast. Das ist ein absoluter Einschnitt in die Privatsphäre und so nicht zu tolerieren!

Hier gibt es ganz klar die Möglichkeit alles Seiten die nicht besucht werden sollen auf eine Blacklist zu packen. Somit könne Tauschbörsen und Pornoseiten nicht aufgerufen werden. Was die Absicht die du hast angeht, ist es völlig legitim, dennoch gibt es genau dafür die Möglichkeit Filter einzusetzen oder wie bei uns im Unternehmen alles über VPN laufen zu lassen, mit eigener Benutzeroberfläche usw.
 
marco_f schrieb:
PS: Auch wenn deine Nutzer unterschreiben, dass du ihre Rechte verletzen darfst, darfst du das nicht, denn Strafrecht ist wichtiger als ein Vertrag. Überleg dir das gut. Und habt ihr keine Jugendbetreuer? Oder haben die genauso Flausen im Kopf?

Wenn sie einwilligen darfst du sie sogar verprügeln zb beim boxen ;)
 
Ich würde einfach einen Filter aufstellen. Wenn sie ungefilterten Zugang zu solchen Seiten wollen, bekommen sie den auch - man denke an Smartphones, etc. Im Bezug auf das Gesetz sollte das die angemessenste Lösung sein.

Wenn du ihnen wirklich hinterherspionieren willst, könntest du einfach einen lokalen DNS-Server aufsetzen. Da kannst du dann in den logs nachsehen, welche Seiten angefragt wurden.
Meiner Meinung nach aber unnötig, ein Filter funktioniert genauso gut/besser, ohne die Privatsphäre zu verletzen. Egal, was du machst - wenn du nicht unverschlüsselten Verkehr ausfiltern willst (was wirklich FAHRLÄSSIG wäre), kann jeder solche Maßnahmen über einen verschlüsselten Proxy umgehen.
 
Es ist wirklich freundlich und verständlich wenn ihr mich belehren wollt, dass man das nicht darf. Da ich mal davon ausgehe, dass ihr alle Deutsche seit, könnt ihr mir nichts über die österreichische Lage sagen.
Bitte fühlt euch nicht angegriffen oder sonst was, aber somit möchte ich nichts mehr davon hören.

Ich will nur die technische Grundlage schaffen, falls unser Kommandant diese Option wünscht und dies auch rechtens ist.

Ich bin mir auch im klaren, dass es ein Einschnitt in die Privatsphäre ist, nur surfen auf einen Rechner der Wehr ist nicht privat. Im Prinzip ist es öffentliches Eigentum.

Natürlich wird auch ein Filter installiert, damit im großen und ganzen alle jugendfreien Seiten geblockt werden.
 
Wir wollen dich nicht belehren, sondern wollen diese Vorgehensweise nicht unterstützen, zumindest ich nicht. Im Übrigen habe ich gerade innerhalb von 5 sek. die entsprechenden Passagen eurer österreichischen Gesetze bezüglich "Privatsphäre" gefunden.

Was du machen willst ist so nicht erlaub. Aber wenn du daran festhalten willst, bitte.

Gibt noch ne Lösung, ist supereinfach.... einfach nicht in der Feuerwehr surfen....

Ich bin raus.....
 
Ich schätze, die Feuerwehr kann sich einen Anwalt leisten, der die Frage bezüglich erlaubt/verboten klären kann.

Ansonsten frage ich mich, wieso man z.B. Inet surfen nicht *Ab 18* macht, dann ist zumindest dieses Problem gelöst. Wenn das eine Anforderung ist, ist auch klar das so etwas nicht ohne Aufwand möglich ist.
 
Um zur Abwechslung auf die Frage einzugehen:

Mit Boardmitteln geht das so nicht. Was Du benötigst ist ein "Proxy", also eine interne zentrale Stelle die den Datenverkehr dann über das Gateway (Router) weiter schickt mit Inhaltsfilter, Zugriffkontrolle und ideal mit Virenschutz. Da gibt´s Softwarelösungen, auch für Windows, fertige Appliances, Router die das in Teilen oder komplett können.

Ein Router von Lancom kann etwa optional mit einem "Contentfilter" ausgestattet werden. Die totale Überwachung also wirkliches Tracking inkl. Contentfilter, Caching etc. erreichst Du letztlich nur mit einem Proxy. KlickiBunti für Windows:

WinGate
JanaServer
CCProxy

Üblichweise verwendet man dafür aber immer eine dedizierte Kiste, denn Du willst normal keinen "Surftraffic" inkl. Malware, Viren und Co. direkt über Deinen Domänen-Controller, File-Server etc. laufen lassen. Sollte nachvollziehbar sein.

Ich würde nichts davon in einem halbwegs professionellem Umfeld einsetzen. Alternativ kaufst Du Dir einfach eine handvoll F-Secure Client Security-Lizenzen und aktiviert das darin befindliche Jugendschutzmodul, das filtert den meisten Schmuddelkram raus und fordert im Einzelfall ggf. das Admin-Passwort zum Override oder Whitelisting an. Geloggt wird dann halt lokal. Ich weiß ja nicht ob ihr über drei oder 50 PCs verfügt. Bei letzterem sollte das Budget für eine dedizierte Proxy-Appliance schon drin sein.
 
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