Nein, geschlagen werden die Chips nicht. In reinen Benchmark tests wie Cinebench oder auch Geekbench braucht es mindestens einen mobilen Ryzen 4000er mit mindestens 6 Kernen und 12 Threads (4600H z.B, oder ein 4700u), was nicht auf alle zutrifft. Zudem gibt es auch kleinere 6 kerner (15w tdp statt 45w, und ohne SMT), und es kommt darauf an, wie die Kühlung des Notebooks ist.
Und es für viele Aufgaben extra beschleuniger gibt, die die Ryzen Chips nicht haben. Und da kann es halt der Knackpunkt sein ^^" z.B. beim 4k Videoschnitt (besonders über das bereits angepastse FinalCut) wird der M1 chip deutlich schneller sein, z.B. beim Export.
Die höheren Ryzen Chips (ab 6-8 Kernen), die den m1 schlagen, tun das auch nicht mühelos, sondern auch indem sie 2-3 mal so viel Strom verbrauchen.
Wo die Ryzen Chips, wie auch die Intel Chips, komplett deklassiert werden ist die Effizienz.
Die Kombination aus Leistung und Stromverbrauch. Hier ist es tatsächlich konkurrenzlos. Mit einem SEHR großen Abstand.
Eine Lüfterlose konkurrenz existiert selbst mit deutlich weniger Leistung nicht, und die Leistung bei der Akkulaufzeit auch nicht.
Zudem bleibt die Akkulaufzeit selbst bei Last konsistent, und nimmt nicht so krass ab, wie bei Intel oder Ryzen.
Sobald die Intel/Ryzen Chips mal ackern müssen, wird der Akku leer genuckelt wie sonst was. Hier nimmt es natürlich auch ab, aber nur wenig.
Außerdem: Ja, man bekommt günstiger schon ordentliche Leistung, und solide, nutzbare Laptops. Ryzen 4700u gibt's schon ab 700-800€+, allerdings wird jeder da von nicht nur eine schlechtere Akkulaufzeit (und Lautstärke) haben, sondern auch ein schlechteres Display. Da ist das Air aktuell auch ungeschlagen. Wie gesagt, 100% sRGB und DCI P3, sowie 90%~ etwa AdobeRGB. bei 400 Nits.
Heute neu erschienen:
Die haben den Mac Mini mit M1 gegen den alten Mac Mini antreten lassen. Nur, dass der alte Mac mini einen 6-Kern Intel hatte, 64gb Ram, und eine 5700 XT mittels eGPU dran war.
Aber erstmal ohne eGPU, am Anfang der Cinebench: Der 6-Kern i7 wurde geschlagen während Cinebench.
Dabei war der M1 Mac nicht nur deutlich leiser, sondern mit 50°C gegenüber 95°C auch deutlich kühler.
Zudem hat der Mac Mini das ganze mit 12w Stromverbrauch geschafft, während der Intel sich bei 75w eingependelt hat.
Die Ryzen sind besser als Intel, aber nicht so viel mehr.
Der Intel Mac schafft es aber selbst mit der 5700 XT nicht, ein 4k Video schneller zu exportieren, als der M1.
z.B. mal schauen, was Lenovo im Angebot hat mit einem 8-Kern Ryzen 4000 und maximal 14":
https://geizhals.de/?cat=nb&v=e&hloc=at&hloc=de&filter=aktualisieren&sort=p&bl1_id=300&xf=12822_8~2377_14.1~525_Lenovo~6763_Ryzen+4000~9_1920x1080
Das E14 kann man streichen, für Fotobearbeitung ungeeignet, das Display ist unterdurchschnittlich.
Ideapad Flex hat ein 250 Nits display (mit glück 90-100% sRGB), das MB Air hat 400 Nits.
Das Lenovo Yoga Slim 7 für knapp 1000€ ist da schon eher dran. Laut
Notebookcheck hat es etwa 400 Nits helligkeit, und knapp 100% sRGB
Unter Last werden 50w verbraucht, beim Air eher so 12-13~ watt, zumindest nur der Chip selbst als Gesamtes. (ohne Display).
An sich aber ne brauchbare alternative.
Du musst halt wie gesagt schauen, welche Anwendungen du nutzt, und ob die beim M1 probleme machen, oder sauber laufen.
Ein
ideapad 5 für
620€ z.B. hat auch keine vollständige sRGB Abdeckung, obwohl das gesamtpaket für den preis durchaus ordentlich ist. Aber eben nicht für Bildbearbeitung^^"
Muss man halt abwägen. Neben der Leistung gibt's ja andere Punkte, wie Akkulaufzeit und Display.
Bei reiner Fotobearbeitung dürften sich die Leistungsunterschiede ohnehin in Grenzen halten, wenn man mal vom Import absieht (viele RAW Bilder mit viel MP rein laden z.B).
Also man findet auf jeden Fall gute Argumente für beide Seiten ^^
Auch das konkurrenzlose Trackpad vom Macbook sollte man nicht ganz ignorieren. Ich persönlich finde, meistens kann man hier auf eine Maus verzichten, während Windows Notebooks da häufiger den Wunsch einer richtigen Maus erwecken.