Mit dem Fahrstuhl abgestürzt, hilft dieser Trick?

ja sorry ich habs da so mit den g und b's oder mit den d und g's ich vertausch die manchmal :(
 
Mensch, Computer und Wissenschaft
Hier geht es um die Privatsphäre, insbesondere TCPA, die Umwelt, etc.
Viel sehe ich davon nicht. Mit den Physikkenntnissen ist es bei den meisten auch nicht weit her. :(

Das ganze gehört also ins OT.
 
phil. schrieb:
Viel sehe ich davon nicht. Mit den Physikkenntnissen ist es bei den meisten auch nicht weit her. :(

Das ganze gehört also ins OT.

Hier ist es auch sicher gut aufgehoben!

@phil.

Wie wäre es mit Spamhunter statt Spamjäger :D

Cu Rockzentrale
 
Ganz schön gefährlich was du machst.
Jäger ist schon richtig. Wir sind ja auch ein deutsches Forum.

Allerdings sehe ich den Thread bald im Aquarium.
 
Uh, ich hab nur die ersten paar Beiträge gelesen, da wurd mir ja schon bange.
Leute, mit euch bau ich kein Flugzeug :D

Im Fahrstuhl hat man selber keinen Luftwiderstand, also wirkt dort nur die Erdanziehungskraft.
Der Fahrstuhl selber dürfte einen (von der Größe des Fahrstuhlschachtes abhängigen) sehr hohen Luftwiderstand haben, also dürfte sich die Fallgeschwindigkeit bei einem "relativ kleinen" Wert einpendeln, ich würde mal aus dem Bauch raus auf ca. 100km/h bei einem engen Schacht tippen.

Ich bezweifel, dass irgendjemand an der Decke kleben wird, da der Mensch im Fahrstuhl mangels Luftwiderstand immer mehr Kraft nach unten erfahren wird als der Fahrstuhl selber.

Zum Aufprall: Selbst wenn der Aufzug nicht zerschellt, dann müsste man in besagtem Beispiel schon in der Lage sein sich mit idealerweise ca 50km/h nach oben zu wuchten, um die kinetische Energie gleichmäßig bei Absprung und Landung zu kompensieren. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde versteht sich.

Wer probierts ? ;)
 
Beim Lesen dieses Threads habe ich beschlossen, in nächster Zeit jegliche Fahrstühle zu meiden. Es könnten ja versuchsfreudige FB-Member in der Nähe sein... :volllol:
 
Neuer Lösungsansatz für die Aufgabe, ist wahrscheinlich falsch, aber was solls.

Wir nehmen an Fahrstuhl und Insasse sind gleichschnell, so ungefähr kommts hin.
Als Absprungsort nehmen wir an, dass es direkt vor dem Aufprall stattfindet, weiterhin nehmen wir an, dass die Kabine stabil bleibt.
Tatsächlich müsste die Person direkt beim Aufprall hochspringen, da vorher eine vernünftige Umsetzung der Sprungkraft schlechter möglich wäre (actio -> reactio, solange der Fahrstuhl nicht auf dem Boden ist, Tritt man sich nicht nur hoch, sondern beschleunigt den Fahrstuhl auch). Damit ist auch das Problem der Kollision mit der Fahrstuhldecke erstmal im abseits. Allerdings ist dieser Zeitpunkt wohl kaum genau zu treffen.

Nehmen wir an, das Gespann Fahrstuhl-Insasse fällt 30m. Der Insasse wiegt 80 kg
Zwecks einfacher Rechnung: g=10 m/s²
Sprich: Der Insasse hat die Energie W=1/2*m*v² = 1/2*80*v²
v=a*t --> s=1/2*g*t² --> t=Wurzel(2*30m/10)=2,449... s
v=10*2,449.. s = 24,49.. m/s
Ich hoffe ich bin noch richtig ...
Also ist w=1/2*80*(24,49...)² = 24000 J Bewegungsenergie.
Alternativ kann man auch sagen: W=F*s, also 800N*30m = 24000N

Nehmen wir an, der Insasse spingt nich in dem Sinne sondern fängt sich durch Beugung der Beine bei Krafteinfluss ab bzw. richtet sich aus gebeugten Knien, was sich leichter rechnen lässt und woran man doch Größenordnungen erkennen kann. So kann man halt vernachlässigen, dass beim Absprung vorher der Fahrstuhl beschleunigt würde, weshalb folglich dabei noch mehr Kraft aufgewendet werden müsste, wenn ich mich nicht irre.
Sagen wir, die Person hat also 50 cm "Beugungsspielraum", in der er Kraft aufwenden kann. Wenn die komplette Bewegungsenergie abgebaut ist, steht dann ja der Oberkörper still.
Wenn W=F*s, dann muss die Kraft um auf 50cm alle Energie abzubauen sein:
F=W/s = 24.000/0,5=48000N
Also, wer kann schon 48000N aufbringen? Und welche Gelenke halten das aus?
(Übrigens kommen nochmal die 800N Körpergewicht drauf, denen ja auch entgegengewirkt werden muss, ist aber unerheblich).
Generll gilt zu berücksichtigen, dass auch diese Rechnung nicht ganz zutrifft, da ja die untersten Körperteile nicht mehr "gebremst" werden müssen, da sie ja, wie oben bestimmt, schon festen Kontakt haben.
Alles in allem ist die Rechnung halt nutzlos und falsch, aber trotzdem interessant zum Einordnen der Kräfte.
Falls jemand gröbste Fehler entdeckt ruhig sagen, aber ich kann die nächsten Wochen wegen Abwesenheit nicht reagieren, danach guck ich mal ^^.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rockzentrale schrieb:
Es gab in Europa noch keine Tote durch einen Aufzugabsturzes, was den Aufzug zu dem sichersten Vorbewegungs mittel macht :D

goil ich glaub ich fahr nur noch Aufzug! ;) Weiß jemand ob zwischen Krefeld und Düsseldorf einer verkehrt??? :lol:
 
Jetzt macht euch doch bitte keine Gedanken über einen Fahrstuhlabsturz.
Alle Geräte haben, zumindest in Deutschland, EU und USA, Antifall-Bremsen die bei überhöhter Sinkgeschwindigkeit der Kabine eine unbequeme weil brutale, aber dennoch relativ sichere Vollbremsung machen.

Wenn überhaupt, ist das Risiko eines Absturzes am grössten während Wartungsarbeiten, wobei gelegentlich die Motor- und Magnet-bremse abgeschaltet wird, um die Fallbremse zu prüfen. Aber dann sollten eigenlich Ballastgewichte in der Kabine stehen, und NICHT ein Mensch, auch nicht der Techniker.

Gefährlicher als Fahrstühle sind automatische Drehtüren. Beachtliche Geschwindigkeiten und schwergewichtige bewegliche Massen reichen aus für schwere Knochbrüche wenn plötzlich Hände oder -Beine in den Spalt hineingehalten werden, z.B unachtsame Klein-Kinder...
Ehe die Tür dann aufgrund des Alarmsignals von Lichtschranke oder Abstandsmelder zum Stillstand gekommen ist, sind die Körperteile manchmal schon zerquetscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und für den Fall das ein Seil reisst registriert das sie Bremse und bremst den Fahrstuhl noch in seiner Aufwärtsbewegung (sofern er die hat) ab. Das ganze geschieht in Zehntelsekunden, sodass der Fahrstuhl gar nicht ins Fallen kommt.
 
Immer diese Realisten! ;)

Leute, das hier ist ein Gedankenexperiment, um die kleinen grauen Zellen mal wieder etwas in Rotation zu versetzen. :D

Dass ein Aufzug nach menschlichem Ermessen gar nicht abstürzen kann, ist zwar richtig, aber für dieses Spielchen völlig egal. ;)

Also back to topic, please, auch wenn das im OT wiederum etwas paradox klingen mag. :lol:

Viele Grüße, Tiguar
 
Nehmen wir an, das Gespann Fahrstuhl-Insasse fällt 30m. Der Insasse wiegt 80 kg
Zwecks einfacher Rechnung: g=10 m/s²
Sprich: Der Insasse hat die Energie W=1/2*m*v² = 1/2*80*v²
v=a*t --> s=1/2*g*t² --> t=Wurzel(2*30m/10)=2,449... s
v=10*2,449.. s = 24,49.. m/s
Ich hoffe ich bin noch richtig ...
Also ist w=1/2*80*(24,49...)² = 24000 J Bewegungsenergie.
Alternativ kann man auch sagen: W=F*s, also 800N*30m = 24000N

Wo hast du den sowas gelernt?
Ich habe gerade meinen realschulabschluss hinter mir und in Physik haben wir sowas nie durchgenommen. Mit euren Formeln kann ich schon nicht mehr mithalten.
Ich kann nur weiter lesen und lernen :) .
 
Angenommen Fahrstühle könnten im Normalbetrieb abstürzen, und angenommen zufällig stände just in diesem Moment jemand im Fahrstul, wäre meiner Meinung nach nicht die Möglichkeit gegeben durch einen Sprung den sicheren Tod zu verhindern - zumindest realistisch gesehen.

Theoretisch bin ich mir nach dem lesen sämtlicher Beiträge nicht mehr ganz sicher.
Dass du den Sprung die Fahrstuhlkabine ebenfalls beschleunigt wird, hat hier auch irnendwie noch niemand gesagt. Zumindest solange sie noch im Fallen ist - wenn sie am Boden wäre, wäre aber auch der Moment zum Springen verpasst. ;)
Das müsste mal in irgendne Rechnung gepackt werden - also das man noch zusätzlich einrechnet, dass die Sprungkraft der Person auch ne Beschleunigung des Fahrstuhls zur Folge hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du als person und der aufzug fallen in gleicher geschwindigkeit. Du kannst dich nicht von etwas hoch drücken, also von etwas hoch springen was selbst fällt.

Wenn du mit nem snowboard n berg runterspringst, in der zeit des sprung probier dich mal von deinem snowboard während du in er luft schwebst, dich davon weg zu drücken, sprich halt hochzuspringen.....das geht nicht.
 
Doch, man kann sich rein theoretisch schon von dem "fallenden" abstoßen. Das ist ähnlich wie das klassische Beispiel mit dem Boot und den Steinen. Allerdings ist solch eine "Bewegungsrezeugung" in der Regel nicht besonders effizient. (siehe Rakete).
Beim Snowboard ist es beispielsweise besonders schwer, weil dessen Masse extrem groß ist. Bei einem sich bewegenden Zug ist es beispielsweise einfacher, nach hinten wegzuspringen, auch wenn man es nicht probieren sollte.
 
Ja ist genau so, wie follgendes Beispiel:

Du Springst hoch na oben, und landest 3 Meterweiter weil
die Erde ist ja eine Kugel die sich dreht
 
Das sicherste is du läufst einfach die Treppe runter dann kann dir der Fahrstuhl egal sein. :)

Ne Spaß bei Seite da bist du platt da hilft auch kein springen. :hammer_alt:
 
dieser gedanken kam mit das erste mal mit 5 jahren...da saß ich im zimmer und hatte fern geguckt und einen ballon am himmel gesehen und mir vorgestellt ob die insassen überleben würden wenn sie kurz vor dem aufprall hochspringen. allerdings wie schon erwähnt...fallgeschwindigkeit ist um einiges höher als das was du dann fähig bist zu springen ^^, und selbst wenn du hochspringst ( glaubst zumindest dass du springst) so ist es in wirklichkeit nur eine minimale abschwächung deiner eigenen fallgeschwindigkeit von beispielsweise 100km/h auf 90km/h
 
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