News Nach Windows-Updates: BIOS-Aktualisierung auf Lenovo ThinkPad nicht möglich

MichaG

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Nach bestimmten Updates für Windows 10 und Windows 11 funktionieren unter Umständen BIOS-Updates auf Lenovos ThinkPads nicht mehr. Darüber informiert Lenovo auf seinen Support-Seiten. Schuld daran ist eine Änderung der Vulnerable Driver Blocklist, die nun die BIOS-Update-Software von Lenovo blockiert.

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Dass es nach diesen Updates Probleme gibt, liegt an einer damit einhergehenden Änderung der Vulnerable Driver Blocklist (DriverSiPolicy.p7b), die wiederum „die ordnungsgemäße Ausführung von WinFlash64.exe“ blockiere, so Lenovo.
Das klingt ja ein wenig so, als hätte MS da ein Einfallstor geschlossen, wenn der Treiber, den WinFlash64 hier verwendet, für potentiell kompromittierbar empfunden wird. Gab's da CVEs zu? Bedenkt man die Verbreitung von Thinkpads im Firmen- und Behördenumfeld, ist das schon spannend.
 
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SOLANGE es eine Variante gibt ohne das Betriebssystem zu flashen (was ich eh bevorzuge), ziemlich egal meiner Meinung nach...

Als Linux Nutzer hat man momentan das Vergnügen, dass einige Hersteller in manchen Serien nur Updates über Windows anbieten. Dort gönne ich es denjenigen komplett und hoffe das es richtig lange anhält...

Hab hier zum Beispiel einen HP S01-pF1301n stehen... Nur Bios-Updates über Windows...
 
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Selbst über Intune blockt der Defender.
Dort werden die Treiber verteilt also über Windows Updates.
Viel mir schon Ende Februar auf.

Aktuell andere Themen, mal sehen ob's die Kollegen gelöst bekommen
 
jonderson schrieb:
SOLANGE es eine Variante gibt ohne das Betriebssystem zu flashen (was ich eh bevorzuge), ziemlich egal meiner Meinung nach...
Die Geräte sind bei Firmen im Einsatz, da ist deine Methode einfach nicht praktikabel. Also schon wichtig dass Lenovo hier eine Lösung liefert oder bereits geliefert hat!
 
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Admin konnte das Problem in der Unternehmensumgebung einfach lösen indem der Treiber, rspk. Die Exe im Intune auf die Trusted liste für die Attack surface reduction aufgenommen wurde.
Presto: Flash.
 
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Na es wird schon nen Grund gehabt haben warum Microsoft das gemacht hat. Lösung würde ich das nicht nennen.
 
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Habe kein Problem. Funktioniert alles mit Linux.



Wieso sollt man dieses “Windows” auf einem ThinkPad installieren? Ist das überhaupt zertifiziert von Lenovo? Habe von dieser Firma Microsoft bisher nur schlechtes gehört. Mieser CP/M Klon, OS/2 halb kopiert, proprietäre APIs, Sicherheitsprobleme, Zwangsupdates und dann soll man die Daten auf Servern von denen ablegen.

Und die ineffiziente Bedienung, fast nur mit der Maus und ständig Ärger mit Treibern. Angeblich immer noch die “Desktop-Metapher” und diese “SystemTray” in dem eine Anwendung dubioser als die andere ist. Und man muss sich um Installation und Wartung fast aller Komponenten trotzdem selbst kümmern?

Ich will den Computer benützen.




PS: Ein großer Teil aller UEFI-Updates sind mittlerweile wegen SecureBoot erforderlich. Weil eine Firma, nennen wir sie mal Microsoft, nach dem Desaster das Zertifikate im Internet angerichtet haben, nochmal das gleich bei Bootloadern und Betriebsystemen machen wollte. Und das auch noch so komplex, dass es mehr Fehler schafft als Problem löst. Und es macht die Installation von Linux schwerer, welche grundsätzlich für Laien einfacher ist, als etwa Windows zu installieren. Ein besserer Beitrag zur Sicherheit sind UEFI-Passwörter und Festspeicher mit Hardwareverschlüsselung, einfach und transparent.
 
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jonderson schrieb:
Als Linux Nutzer hat man momentan das Vergnügen, dass einige Hersteller in manchen Serien nur Updates über Windows anbieten. Dort gönne ich es denjenigen komplett und hoffe das es richtig lange anhält...
Ich hatte bis vor einem Jahr noch ein HP Laptop.
War kein schlechtes Gerät aber BIOS Update unter Linux ist bei HP Geräten eine richtige Katastrophe.

Jetzt hab ich ein Lenovo und da klappt das sehr gut.
 
nureingast schrieb:
Ich hatte bis vor einem Jahr noch ein HP Laptop.
War kein schlechtes Gerät aber BIOS Update unter Linux ist bei HP Geräten eine richtige Katastrophe.
Das kommt interessanterweise bei HP auf das Gerät darauf an.
z.B. habe ich gerade für einen Bekannten einen gebrauchten HP EliteDesk 705 G3 gekauft.
Den hätte ich nicht gekauft, wenn ich da für ein Bios Update Windows installieren müsste.
(Da hab ich Linux Mint 22.1 drauf installiert)

Also ja, man muss ne exe herunterladen, die kann man unter Linux aber ganz normal entpacken und die benötigten Dateien auf einen USB Stick packen. Geht besser ja, aber das würde mir ja sogar schon reichen...

Vermute das man bei HP besonders aufpassen muss, wenn es Consumer Geräte sind...
Also exe herunterladen und entpacken. Wenn aus der exe ausschließlich eine weitere exe kommt, hat man eine Niete gezogen...
 
Zuletzt bearbeitet:
BA wenigstens nicht die Drucker...
 
@jonderson Das war ein HP Envy x360.
Aber auch bei teuren Workstations ist das nicht besser.
Wenn ich das richtig verstehe (ich bin mir gerade nicht 100% sicher) muss ich ein Kernel-Module installieren um mit dem Linux-OS ein BIOS Update zu machen.
Ne danke...

Aus dem BIOS, via USB oder Netzwerk, klappt das bei den Workstations aber soweit ohne Probleme.
 
Bei meinem Modell für knapp 3500Euro (Nach Update) ist einfach der Sound ausgefallen, egal Firma stellt neuen.
 
nureingast schrieb:
Aus dem BIOS, via USB oder Netzwerk, klappt das bei den Workstations aber soweit ohne Probleme.
Ich erwarte ja gar nicht mehr.

Meine Anforderungen:
  • BIOS Update aus dem BIOS
  • Um die fürs Update benötigten Dateien zu bekommen, braucht man kein Windows...

Ich habe mir gerade mal zufällig einen der HP Envy x360 rausgesucht.
Also exe herunterladen und entpackt. Wenn aus der exe ausschließlich eine weitere exe kommt, hat man eine Niete gezogen... Das war bei dem ausgesuchten der Fall...
Mit dieser exe kann man, wenn man Windows verfügbar hat, oft einen USB Stick fürs BIOS erstellen lassen, das hilft aber nicht wenn man kein Windows hat (oder sich Windows weigert die exe auszuführen XD )...
 
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jonderson schrieb:
SOLANGE es eine Variante gibt ohne das Betriebssystem zu flashen (was ich eh bevorzuge), ziemlich egal meiner Meinung nach...



Hab hier zum Beispiel einen HP S01-pF1301n stehen... Nur Bios-Updates über Windows...
Hatte das gleiche Problem, live CD Mit Hirens bootCD , hat es gelöst
 
jonderson schrieb:
Hab hier zum Beispiel einen HP S01-pF1301n stehen... Nur Bios-Updates über Windows...
Versuch das Bios Update mal als Archiv zu öffnen, meistens ist in der Exe dann auch nur das ROM file und das flash tool. Dann kannst du es extrahieren und mit irgendeinem linux tool flashen, falls es ein kompatibles gibt, oder übers bios direkt versuchen.

Ed: oh, kam ja schon.
 
komisch, mein lenovo 15are05 meckert schon seit nem guten jahr deswegen rum. Da lenovo eh nen scheiss auf endkunden gibt was bios probleme angeht. naja das bios update nur unter windows geht war der letzte grund überhaupt noch nen windows auf der ssd zu haben. btw hejt unter linux mittlerweile echt gut. Trotzdem kommt nur cve hier bla, die foreneinträ häufen sich aber nix tut sich.

fazit, es hat 2 Jahre gedauert bis das Gerät halbwegs lief, dann gings 1 jahr, dann war ende mit treibersupport und es ging los mit z.b. uhrzeitproblemen usw.

weder privat, noch geschäftlich je wieder lenovo
 
flaphoschi schrieb:
Und die ineffiziente Bedienung, fast nur mit der Maus
Nur noobs nutzen fast ausschließlich die Maus.

Pros benutzen seit Vista reichlich die Tastatur.
 
Also ich konnte auch schon auf Notebooks auf denen nur Linux drauf war Bios-Updates machen die nur für Windows gedacht waren. Die "Bios-Update.exe" laden, auf einen Media Creation Stick packen. Davon booten und dann über Shift+F10 die Kommandozeile öffnen und damit dieses Bios-Update Programm starten. Das lief sogar in der Windows-Installations-Umgebung. Lief durch, das Gerät startete neu, machte sein Bios-Update und danach startete wieder das installierte Linux. Also das geht. Vielleicht geht es auch nicht bei allen Geräten. Aber ich konnte das bisher einmal testen und es ging tatsächlich.
 
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