NAS Mount unter LXC paperless

akia47

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Ich habe unter Promox einen LXC mit paperless laufen. In dieser Konsole möchte ich via
Code:
nano /etc/fstab
eine Netzwerkfreigabe von einem NAS hinfzufügen.

Code:
//192.168.100.100/paperless/consume /opt/paperless/consume cifs username=paperless,password=meinpassw
//192.168.100.100/paperless/media /opt/paperless/media cifs username=paperless,password=meinpassw

wenn ich in der Konsole das testen möchte via
Code:
/bin/mount -a
erhalte ich folgenden Fehler
Code:
mount: /opt/paperless/consume: permission denied.
       dmesg(1) may have more information after failed mount system call.
mount: /opt/paperless/media: permission denied.
       dmesg(1) may have more information after failed mount system call.

Auf der NAS hätte der Benutzer "paperless" aber die entsprechende Schreibe-/Leserechte.

Wo liegt hier der Fehler?
 
Und wie sind die Rechte fuer die Ordner wohin Du mountest?
 
1. Was sagt
Bash:
ls -la /opt/paperless

2. Du benutzt ein privileged LXC um CIFS im LXC zu benutzen, nicht empfehlenswert.
 
In einem unprivileged LXC Container kannst du keine Netzlaufwerke mounten.

Hier findest du eine Lösung für das Anliegen.
 
Ich weiß auch nicht warum hier keine VM genommen und da drin Docker Compose verwendet wird für alle Dienste die man so hat. Lässt sich ohne XFS deutlich zuverlässiger sichern und das bisschen RAM was ein Ubuntu Server (Snap deinstallieren) zieht, ist ja nahezu vernachlässigbar.
 
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Du kannst die Shares auf dem Host selbst mounten, die Zugriffsrechte anpassen und dann die Konfigurationsdatei des Containers bearbeiten, damit dieser diese Shares benutzt. Stichwort mountponts
Alternativ zum Guide, den @Sykehouse verlinkt hat, gibt es hier ein Youtubevideo in dem das ebenfalls erklärt wird.


LG
Patricia
 
Danke, hab hier folgende Grundsatzfrage....warum funktioniert das in der Shell des PVE Host nicht?

Code:
root@pve:~# mkdir -p /mnt/lxc_shares/nas_rwx
root@pve:~# cd /mnt/lxc_shares/nas_rwx
-bash: cd: /mnt/lxc_shares/nas_rwx: Kein passendes Gerät gefunden

Code:
root@pve:~# ls -l /mnt/lxc_shares/
insgesamt 0
drwxr-xr-x 2 root root 0 13. Nov 11:21 nas_rwx
Ergänzung ()

axl foli schrieb:
Ich weiß auch nicht warum hier keine VM genommen und da drin Docker Compose verwendet wird für alle Dienste die man so hat. Lässt sich ohne XFS deutlich zuverlässiger sichern und das bisschen RAM was ein Ubuntu Server (Snap deinstallieren) zieht, ist ja nahezu vernachlässigbar.
ich hätte es mit der einer paperless-vm auch schon versucht, aber aus Mangel an Kenntnissen und Anleitungen wieder verworfen
 
Zuletzt bearbeitet:
akia47 schrieb:
root@pve:~# mkdir -p /mnt/lxc_shares/nas_rwx root@pve:~# cd /mnt/lxc_shares/nas_rwx -bash: cd: /mnt/lxc_shares/nas_rwx: Kein passendes Gerät gefunden
Ist das Verzeichnis auch wirklich angelegt worden? Was sagt denn ls -l /mnt?
Mounten auf dem Host ist zwar möglich, aber im Grunde auch nicht der Sinn der Sache. Für mich klingt dein ursprüngliches Problem nach einem UID/GID Problem.

akia47 schrieb:
ich hätte es mit der einer paperless-vm auch schon versucht, aber aus Mangel an Kenntnissen und Anleitungen wieder verworfen
Wie @axl foli schon anmerkte wäre eine VM sinnvoller und auch einfacher zu händeln, insbesondere wenn du wenig erfahren bist mit LXCs. Und, ehrlich gesagt unterscheidet sich das auch nicht von einem LXC wo du dann Docker etc. pp. draufbügelst. Für mich ist dieser Thread genau einer der Gründe warum ich u. a. nicht (mehr) von LXCs überzeugt bin.
Wie auch immer, was mich interessieren würde: Klappt das Schreiben auf die Freigabe denn wenn du sie mal in Windows mountest?
 
Zuletzt bearbeitet:
Code:
root@pve:~# ls -l /mnt
insgesamt 16
drwxr-xr-x 3 root root 4096 25. Aug 10:49 dev
drwxr-xr-x 3 root root 4096 29. Aug 10:45 lxc_shares
drwxr-xr-x 5 root root 4096  4. Sep 21:10 pve
drwxr-xr-x 2 root root 4096 20. Aug 21:04 vzsnap0

Unter Windows hab ich die Freigabe als Netzlaufwerk verbunden, schreiben klappt da einwandfrei
Ergänzung ()

Die Anleitungen sind etwas unterschiedlich, in der freifunk-lippe wird im LXC der
Code:
nano /etc/fstab
eingesetzt und dann getestet....da bekomme ich diese Fehlermeldung

Code:
root@paperless-ngx:~# /bin/mount -a
mount: /opt/paperless/consume: permission denied.
       dmesg(1) may have more information after failed mount system call.
mount: /opt/paperless/media: permission denied.
       dmesg(1) may have more information after failed mount system call.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist das für nen OS? Debian? cifs-tools installiert?
Mounte das Teil mal mittels:
Code:
mount -t cifs //server-ip/share-path /mnt/smb-share -o username=dein-benutzername,password=dein-passwort
 
Debian GNU/Linux 12 (bookworm)

Code:
root@paperless-ngx:~# mount -t cifs //192.168.100.100/paperless /mnt/smb-share -o username=paperless,password=meinpassw
Couldn't chdir to /mnt/smb-share: No such file or directory
 
1. Ist der Container nicht priviligiert?!
2. Wie sind die Rechte auf das Verzeichnis /mnt/smb-share?
 
Zuletzt bearbeitet:
@GrillSgt 1. Nein, das ist ja das Problem mit dem LXC
2.
Code:
root@paperless-ngx:~# ls -l /mnt/smb-share
ls: Zugriff auf '/mnt/smb-share' nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
 
Na ja, wenn der nicht priviligiert ist, dann kann es nicht funktionieren. Du musst ihn priviligieren. Es seit denn du verwendest Bind Mounts. Das ist aber von der Benutzung her noch umständlicher und wenn du die Hohheit über den PVE hast auch nicht nötig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der TE hat drei Optionen:
1. LXC privilegiert nutzen
2. Bind Mounts ohne Priv Mode
3. VM

Ich habe Proxmox seit Version 6 und habe sicherlich 1 1/2 Jahre mit LXCs rumgespielt bis mir das zu blöd wurde.
Privilegiert/Nicht Privilegiert, Bind Mounts, abbrechende NFS Verbindungen und lauter anderen Ärger.
Ich habe nun genau zwei VMs. Eine für Docker und eine für Home Assistant.
In der VM kann ich NFS Mounts bauen wie ich lustig bin und habe keine Probleme mit Backups mit EXT4.
Eine VM mag etwas komplizierter sein aber am Ende auch keine Raketenwissenschaft, es gibt zich Tutorials.

Dein Aufbau kann so nicht funktionieren.
Ich empfehle dir den Weg einer VM und Docker-Compose.
 
axl foli schrieb:
Der TE hat drei Optionen:
1. LXC privilegiert nutzen
2. Bind Mounts ohne Priv Mode
3. VM
👍
axl foli schrieb:
Ich habe Proxmox seit Version 6 und habe sicherlich 1 1/2 Jahre mit LXCs rumgespielt bis mir das zu blöd wurde.
Sehe ich absolut genauso, mache mit Unterbrechungen seit 2014 Proxmox. Bedauerlicherweise kam ich nicht schon nach 1 1/2 Jahren zur Einsicht dass LXC das Leben einem nur schwer macht und genaugenommen auch gar nichts mit der Idee von Containern wie etwa bei Docker zu tun haben.

Was die Teile an Ressourcen sparen, rauben sie an Lebenszeit und Beschränkungen.

Ich werde paperless-ngx demnächst auch mal wieder installieren, dann aber als bare-metal.
 
Proxmox Helper Scripts stellen nur LXC bereit (Betriebssystem mit Anwendung).
Installiere dir Debian 12 oder einen Ubuntu Server und pack Docker drauf.
Wenn du es gut machen möchtest, nimm eine zweite virtuelle Platte hinzu - aber wie immer gilt - jeder ist selbst der Architekt seiner VM. Warum zwei? Diese könntest du später in den Pfad wo deine Docker Container liegen mounten. Evtl. willst du ja mehr als nur einen Container in Zukunft betreiben oder irgendwann auch mal das Betriebssystem erneuern, dann erlaubt dir diese Lösung das "Umhängen" der Platte.

Zwischendurch, beim Setup, immer Snapshots erstellen - lieber zu viel als zu wenig - dann geht auch nix schief bzw. der Weg zurück ist ganz einfach. Gibt dazu diverse Beschreibungen.
Paperless-ngx bietet auch selbst ein Script zur Bereitstellung von Docker Compose an Proxserver.de beschreibt auch die Installation von Paperless-ngx mit einer VM mit Docker-Compose und Portainer.
 
Das ist ja wieder ein LXC. Mach eine VM. Lade dir ein Ubuntu Server oder Debian Image runter und installiere es wie ein normales OS. Darauf installierst du dann Docker (Compose ist mittlerweile kein Addon mehr) und baue dir deine Services in einer docker-compose.yml.
Begriffe zum Gugeln:
Proxmox Debian/Ubuntu VM Setup
Install Docker Compose Ubuntu/Debian
Install Paperless-ngx Docker Compose

In einem Nachmittag hast du’s durch.
 
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