Ram-Disk macht so beim normalen Arbeiten 0 Sinn. Der RAM steht dann nicht mehr für Programme und als File-Cache zur Verfügung und wenns dir ums Minimieren von Schreibzugriffen auf SSDs geht, da kann ich dich beruhigen, die können mittlerweile teilweise Petabytes an Schreibmengen ab.
Fürs Benchmarken von Datenträgern sind RAM-Disks noch sinnvoll, nutzt ja CB auch bei ihren SSD-Tests.
64GB oder 96GB RAM machen bei PS oder LR oder wenn Beide zusammen arbeiten immer Sinn. In PS kann man dann in den Einstellungen noch die Speichernutzung hochstellen. Eine Ramdisk macht hier kaum einen Sinn.
ok, dann schau ich mal wie weit ich mit meinen 32gb und der neuen 4tb m.2 ssd .
allein das durchscrollen bzw. der bildwechsel / ansichtswechsel zwischen den raws dauert gefühlt 3-5 sekunden bis das bild geladen ist. also von der system-ssd aktuell. das wird mit der neuen WD 850 ja nicht schneller. das nervt schon ein wenig.
Wat oO? Was ist denn das fürn Programm mit dem du da scrollst? Was sagt denn die Auslastung der CPU beim Scrollen? Irgendwelche Hintergrungeschichten wie Thumbnail-Generierung oder Indexdienst noch am werkeln?
ich nutze on1 aber hab auch schon mit xnview getestet.....wenn ich z.b. ne serienaufnahme mache hab ich mehrere "gleiche" fotos und suche das schärfste und das ist noch nicht optimal
Keine Ahnung, was on1 macht. Wenn das für jedes Bild bei jedem Aufruf das RAW neu konvertiert, dann dauert es halt. Da ich mit ansatzweise korrekten Settings in der Kamera fotografiere, reicht mir fürs Sortieren (inkl. Schärfebeurteilung bei 100% Ansicht) das von meiner Kamera im RAW enthalten JPG (Nikon bettet sowas in voller Auflösung ein, Canon m.W.n auch, Sony m.W.n. nicht).
Ansonsten sollte ein vernünftiges Programm zur Bildverwaltung auch Previews in der von Dir gewünschten Größe speichern. Und wenn man dann nicht so unmöglich lahme SW wie Irfanview (mit aktiviertem Farbprofil) zum Preview nutzt, wird das 48 MPix Preview-Bild in unter 200 ms angezeigt (auf einen fast schon steinalten i9-9900K, aber so richtig lahm ist das Tablet mit dem i3-6100U dabei auch nicht).
Don_Tralle schrieb:
hab auch schon mit xnview getestet.....wenn ich z.b. ne serienaufnahme mache hab ich mehrere "gleiche" fotos und suche das schärfste und das ist noch nicht optimal
XNViewMP ist mind. so schnell wie Irfanview, eher schneller. Und da es m.W.n. auch nur auf die Preview-JPGs im RAW zurück greifen kann, wüsste ich nicht welchen Rechner ist dafür nutzen sollte, um an meinem WQHD Monitor mit 48 MPix Bildern auf solche Zeiten zu kommen. Außer, XNViewMP baut im Hintergrund noch die Indexbilder für tausende von RAWs im selben Verzeichnis.
Auf die dynamische Ram-Disk wollte ich nicht mehr verzichten, das liegt aber an meinem persönlichen Workflow. Aber gut, der PC hat schon seit 2019 64 GB Ram.
also ich hab heute etwas rum getestet.....cpu last steigt bei on1 viel viel stärker beim aufruf eines bildes als bei xnview z.b.
ich fürchte da läuft einiges im hintergrund auf der cpu in dem programm, dass den bildwechsel extremst verlangsamt. da machste halt nix gegen außer programm wechseln.
dann ists vermutlich NICHT der datenträger, der hier die engstelle darstellt.
ich bleib mal bei ner separaten ssd und schau mir das an ne weile. hab ja jetzt ein paar gute hintergrundinfos