PC selber zusammenbauen und Verkaufen ?

AComputerBase

Ensign
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Hallo :D

würde es sich lohnen eine PC zusammenzustellen (mit Neuteilen von z.B. Mindfactory) und diesen dann komplett zusammengebaut zu verkaufen mit Betriebssystem und allem drum und dran (z.B. auf Ebay) ? Dies wäre so als Hobby gedacht bei dem man dann vielleicht auch noch ein bisschen was verdient :)
Hat hier jemand Erfahrung ? Oder lohnt es sich nicht da der Markt von großen Herstellern überflutet ist ?

Danke im Voraus :)
 
Vergleich doch einfach die diversen Angebote im Internet mit einer selbst Zusammengestellten Liste.

Gibts im Nachhinein Probleme, hast du viel lauferei für nichts.
Und deine Arbeitszeit soll ja auch nicht gratis bleiben.

Defacto: Lohnt wohl nur in den seltensten Fällen.
 
Kann sich lohnen. Mit Teilen vom Großhandel zu Großhandelspreisen. Und du musst noch Gewährleistung geben. Und allein das Betriebssystem macht dich arm.

Also eher nein.
 
Ich persönlich glaube nicht, dass das viel bringt. - Vor allem hast Du ein sehr großes finanzelles Risoko dabei. - Was ist, wenn Du das Ding nicht loswirst, und zwischenzeitlich es einen Generationswechsel eines Bauteils gibt.

Wenn Du darauf vertraust, dann immernoch einen "Dummen" zu finden. - naja. - Ich persönlich würde es lassen.
Komplett PCs gibts wie Sand am Meer, und Firmen die gegen einen geringen Aufpreis aus Einzelteilen den PC zusammenbauen gibts auch genug.
 
Setze deine Idee mal um und schaue was dir passiert, wenn du einige Geräte verkauft hast. Ebay scheint da schnell zu sein dich als Händler einzustufen und dann hast du ein Gewerbeschein zu zeigen. Sollte das nicht passieren, dann könnte dir Handel ohne abführung am Vater Staat vorgeworfen werden und du bekommst was schriftliches ins Haus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
An Hardware bzw. Hardwarekomplettlösungen lässt sich eigentlich fast nie groß was verdienen.
Würde da eher in den Dienstleistungsbereich gehen, sprich Problemlösung. Jedoch solltest du da wenigstens ein kleinen Gewerbeschein haben.
 
Wenn du es sehr klein hältst, kannst du es bei Ebay als Provatanbieter machen. Viel Geld wird dabei jedoch nicht herum kommen. Deine Ausgaben wirst du wahrscheinlich decken können, mehr als ein Taschengeld wird dabei jedoch nicht herum kommen.
Wenn du es dem spaßes Willen machst, ist es ne tolle Idee. Profitabel ist es jedoch nicht.
 
Das lohnt sich mit ziemlicher Sicherheit nicht. Das Hobby wäre wohl dann ein Gewerbe. Eventuelle Gewinne müssten also versteuert werden. Aber beim aktuellen Markt wird es eh schwer Geld damit zu verdienen.
 
Nachtrag:
hier kannst du dich Informieren:
http://pages.ebay.de/rechtsportal/allg_1.html

Du darfst es also nicht sehr oft machen, wenn du nicht als gewerblicher Anbieter auffallen willst.

Was du machen könntest: PCs auf Bestellung und nach Kundenwunsch zusammenzustellen. Das wäre jedoch auf jeden Fall ein Gewerbelicher Handel. Den reinen zusammenbau müsstest du extrem günstig anbieten, um überhaupt Konkurrenzfähige Preise verlangen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Diskussion hatten wir schon mal vor paar Monaten. Fazit: lohnt nicht (wäre gewerblich, etc.)
 
Mal abgesehen von den ganzen gewerblichen Sachen, gibt es auchnoch das Problem, dass eBay, Amazon etc. alle Gebühren nehmen. Und im PC Bereich fressen diese Gebühren meist den Gewinn komplett auf.
D.h. die musst du auf den Verkaufspreis noch aufschlagen wodurch das ganze System dann teurer wird und es schwieriger abzusetzen ist.
 
Naja hab ich mir schon fast gedacht, dass sich das nicht wirklich lohnt...
Mein Hauptziel ist es eigentlich nicht damit etwas zu verdienen, sondern eher weil es mir Spaß macht :)
Ich hätte dabei an max. 1 PC pro Monat gedacht. Allerdings mit den Ebay gebühren und der Gewerblichen Sache wird das ganze wohl eh nichts...
Trotzdem vielen Dank an alle für die vielen Tipps und Ratschläge:) Werde es vielleicht mal mit einem PC versuchen und mich darüber schlauer machen ab wann man ein Gewerbe ist und versteuern muss und das ganze Zeug...
 
Das größte Problem ist dabei das Versenden eines zusammen gebauten PCs. Insbesondere große verbaute Kühler können abbrechen und dabei auch noch andere Teile beschädigen. Aber auch sonst kann beim Versand immer was beschädigt werden.
Wenn du dich mit so was herum ärgern willst...
 
Würde es auch so angehen. Da du damit kein Geld verdienen möchtest und nicht mehr als 1PC im Monat machst, sollte es keine Schwierigkeiten geben. Einfach mal nen Test starten und schauen wie es mit Gewinn und Verlust ausschaut, eventuell kannst du es auch als günstiges Hobby machen, wenn dir der Spaß mehr bringt als das bischen verlorene Geld.
Ergänzung ()

Das Problem mit massiven Kühlern lässt sich leicht lösen:
Backplate vormontieren und Kühler separat mit einer guten Anleitung beilegen. Wenn der Kunde es trotzdem vormontiert haben will, einen kleineren Kühler vorschlagen.

Einige Onlineshops handhaben es so
 
Wenn du das tatsächlich machst, berichte doch bitte hier. Das kann gut gehen, wenn man an aber problematische Käufer hat, kann man ganz schön draufzahlen.
 
Mi1k4 schrieb:
Würde es auch so angehen. Da du damit kein Geld verdienen möchtest und nicht mehr als 1PC im Monat machst, sollte es keine Schwierigkeiten geben. Einfach mal nen Test starten und schauen wie es mit Gewinn und Verlust ausschaut, eventuell kannst du es auch als günstiges Hobby machen, wenn dir der Spaß mehr bringt als das bischen verlorene Geld.
Ergänzung ()

Das Problem mit massiven Kühlern lässt sich leicht lösen:
Backplate vormontieren und Kühler separat mit einer guten Anleitung beilegen. Wenn der Kunde es trotzdem vormontiert haben will, einen kleineren Kühler vorschlagen.

Einige Onlineshops handhaben es so
Danke für den Tipp mit dem Kühler :)
Ergänzung ()

kusa schrieb:
Wenn du das tatsächlich machst, berichte doch bitte hier. Das kann gut gehen, wenn man an aber problematische Käufer hat, kann man ganz schön draufzahlen.

Ja werd ich machen :) kann aber noch ein paar Monate dauern sofern ich überhaupt damit Anfange
 
Hallo GreenC4ve,

wenn Du das Ganze sozusagen nur als Hobby betreiben möchtest, ist es eigentlich kein Problem. Doch selbst bei nur einem PC wirst Du automatisch nach §1 HGB dadurch zum Kaufmann, wenn Du etwas kaufst, mit der alleinigen Absicht des Wiederverkaufs. Du wirst auf jeden Fall ein Gewerbeschein brauchen, was aber auch kein Problem ist. Ist ein einfacher Antrag, Du brauchst keine Voraussetzungen, und der kostet nur zweistellig. Solange Du unter einem bestimmten Jahresumsatz bleibst (17500€ - Stichwort Kleinunternehmer), brauchst Du auch keine Umsatzsteuererklärung abzugeben. Jedoch mußt Du auf jeden Fall eine einfache Buchführung zumindest in Form einer Einnahmen/Ausgaben Liste führen. Für jeden Eintrag in dieser Liste brauchst Du einen Beleg in Form einer Eingang- bzw Ausgangsrechnung.

Weiterhin bist Du Einkommenssteuerpflichtig und Du mußt jährlich eine Einkommenssteuererklärung abgeben.

Möchtest Du bei eBay verkaufen, wirst Du im Zweifelsfall vor Gericht immer als gewerblicher Verkäufer angesehen, sobald Du mehr als drei neue PCs im Jahr verkaufst. Irgendwelche Zusätze von wegen "ich bin Privatmann,... blabla... blabla" sind vor Gericht nichtig. Sie erschweren viel mehr die Erfolgswahrscheinlichkeit, da ein klagender Käufer Dir zudem noch arglistige Täuschung vorwerfen kann.

Ob Du bei diesem Unternehmen jetzt Gewinn erzielst, oder sogar am Ende draufzahlen mußt (weil Du z.B. wie oft nicht alle anfallenden Kosten richtig kalkulierst) ist für die Einstufung als Unternehmer erstmal ohne Bedeutung.

So weit zum Rechtlichen, auch wenn sich das schlimm anhören mag, soweit ist es eigentlich keine wirkliche Hürde für deinen Plan. Die eigentliche Hürde ist jedoch daß es bei diesem Geschäft unkalkulierbare Risiken gibt:

  • Ein Käufer kann ohne Angaben von Gründen vom Kauf zurücktreten. Auch wenn er erstmal den PC 10 Tage getestet hat. So mancher kauft einen Highend-PC nur um ein Game durchzuzocken und gibt ihn anschließend wieder zurück. Und jetzt hast Du einen gebrauchten PC, anstatt eines neuen, trägst die eBay Gebühren und hast den ganzen Ärger am Hals.
  • Was ist bei einem Defekt? Was passiert wenn Du zweimal versagst bei dem Versuch einen Mangel zu beheben? Der Käufer kann nicht nur den Rücktritt fordern, sondern auch zusätzlich Schadensersatz fordern. Das kann auch Verdienstausfall beinhalten, und/oder die Kosten eines Ersatzgerätes für den Zeitraum des Ausfalls. Irgendwelche AGB-Floskeln haben vor Gericht meist eine geringe Halbwertszeit.
  • Ohne rechtliche Unterstützung wird es schwer. Kennst Du z.B. die Unterschiede zwischen einem "normalen" Kaufvertrag und einem Werklieferungsvertrag? Solltest Du aber unbedingt, wenn Du dein Vorhaben in die Tat umsetzten möchtest.
Ich will Dir aber mit Sicherheit nicht jede Hoffnung nehmen, stattdessen eine Alternative aufzeigen. Anstatt fertige PCs anzubieten, biete deine Fähigkeiten einen PC zusammenzubauen und zu konfigurieren an. Biete den Leuten an sie bei der Zusammenstellung eines für sie richtigen PCs zu beraten und den PC dann anschließend auch zusammenzubauen. Am besten machst Du dann eine 1€ Auktion daraus, bei dem der Käufer von Dir ein Angebot nach seinen Wünschen bekommt. Der 1€ wird also lediglich für die Erstellung deines Angebots bezahlt. Du kannst z.B. gewisse Pauschalen verlangen und beispielhaft in der Angebotsbeschreibung aufführen.

So minimierst Du erstmal die Angebotskosten, andererseits umgehst Du die Gewährleistungs- bzw Rücktrittfalle.
 
Zuletzt bearbeitet:
VERGISS ES!!!!
selbst wenn du die teile etwas günstiger bekommst ist die chance trotzdem gross das du ständig mit verlust verkaufst, die meisten wollen gerade bei hobbygebauten rechnern am besten nix zahlen bzw. ordentlich abzug

und nebenher musst du dich dann noch mit so "spezilisten" rumschlagen die an den rechner rummanipuliern oder einfach wegen unwissenheit was beschädigen und das dan ersetzt haben wollen.
 
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