Pflicht jährliche Untersuchung beim Betriebsarzt?

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Eines habe ich noch vergessen, sollte es Rechtsverordnungen seitens der Berufsgenossenschaft zur betriebsärztlichen Untersuchung geben, so heißt es nicht, dass man sich da von Kopf bis Fuß untersuchen lassen muss.

Das sind dann Einzeluntersuchungen, zum Beispiel einen Hörtest, wenn laute Maschinen laufen, oder in Schmelzerein wenn giftige Dämpfe entstehen, die Lunge usw.
 
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Hi

Diesen Mist haben wir auch im Betrieb.

Da wurde bei jedem sogar eine Blutprobe genommen !
Einer hat sich geweigert....gab großes Trara...wie genau das dann ausging weiß ich leider nicht

Im Folgejahr dann "nur" noch Urintest. <--- wegen Zucker ..plus Seh und Hörtest.

Ich finde das eher als Nutztieruntersuchung.............

Gruß Bernd
 
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Update: ich brauche nicht hin!

Betriebsrat hat nachgeschaut und es besteht keine Pflicht. Ging diesmal schnell sehr schön :)

Hab einfach gefragt wo das steht das ich da hin MUSS
 
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Aber bspw. ist der Sehtest für Elektriker verpflichten (damit die ihre Kabel nicht verwechseln)

Nein das gibt es nicht. Und für den reinen "Haus" Elektriker ist es auch egal.

@TE
Ist das vielleicht ein galvanischer oder chemischer Betrieb? Weil da wären solche Untersuchungen eher "üblich" und würde auch zum 4 Schicht passen.

Ich kenn die Prozedur, ich muss alle 2 Jahre das volle Programm machen inkl. eine Art MPU.
 
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doZ schrieb:
Betriebsrat hat nachgeschaut und es besteht keine Pflicht. Ging diesmal schnell sehr schön :)
Hab ich doch gesagt. ;-)
 
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Guck mal, das dient zum Wohle deiner Gesundheit.
sollte sich herausstellen, dass du irgendwann vielleicht mal aus Gesundheitlichen Gründen ausscheiden musst, hätte man ja Nachweise, das es eventuell durch die Arbeit kam.
Dann hätte man bestimmt irgendwelche Ansprüche…
und so, musst du dann in Zukunft dafür kämpfen…
 
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Na ja, er kann ja auch so zum Doktor gehen um diese Nachweise zu führen.
 
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Für mich sieht es nicht danach aus, weil...
doZ schrieb:
Ich bin gesund und wenn ich krank bin geh ich schon selber zum Arzt

D.h. auf Vorsorge wird verzichtet und bis zu einem möglichen Ernstfall wird nichts dokumentiert.
 
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Persönlich würde ich auch hingehen, denn so werden Blutwerte usw. dokumentiert, und wenn man später mal Krebs oder ähnliches bekommt, könnte das schon über die BG helfen.

Aber das muss jeder selbst wissen. Woanders muss man einen Termin für den Arzt in der Freizeit usw. machen wenn man ein Blutbild will und hier ist das (meistens) Arbeitszeit und man bekommt so regelmäßig einen kostenlosen Check.

Aber darum geht es hier nicht. Es ist keine Pflicht also ist die Tätigkeit wahrscheinlich auch nciht so gefährendt wie eine Galvanik mit Chrom usw.
 
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Das muss jeder für sich selbst entscheiden, wenn der Threadersteller das nicht möchte, dann ist dem eben so.
 
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doZ schrieb:
Kunststoffverarbeitung
Dann hatte ich eigentlich den richtigen Gedanken, habe aber bisher nur mitgelesen.

Ihr werdet wahrscheinlich auch mit Isocyanaten arbeiten. Ich würde der Untersuchung aus eigenem Interesse nicht aus dem Weg gehen. Dafür braucht es neben Urin auch Blut, richtig? Am Ende ist es deine Entscheidung, aber ein wenig Krebsvorsorge ist nicht verkehrt, denn das kann Iso auslösen. Der AG sieht sich hier imho in der Sorgfaltspflicht und hat eventuell sogar recht.
 
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Darum geht es hier doch nicht (mehr). Der TE muss es selber wissen, und ist offensichtlich erwachsen.
 
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Er sollte dann aber mit einer Versetzung oder anderen Dingen rechnen. Bei uns wird das so gehandhabt. Deshalb habe ich die Sorgfaltspflicht des AG angesprochen.
 
doZ schrieb:
Aber ich merke schon das es hier wohl kein eindeutiges ja oder nein gibt. Mich hätte einfach ein unabhängiges Ja, ist Pflicht oder Nein, ist keine Pflicht interessiert. Evtl. sogar mit links zu Paragraphen, Gerichtsurteilen..
So lange man nicht mal sagen kann, welche G Untersuchungen durchgeführt werden? :confused_alt:
Einige sind verpflichtend und der Arzt entscheidet, wie oft du erscheinen musst. Und solange es Arbeitszeit ist, wozu die Aufregung?
Ergänzung ()

doZ schrieb:
Das ist toll, ändert aber nichts daran das ich da nicht hin will. Ich geh zum Arzt wenn ich krank bin
Und? Ich musste auch zum Arzt, ohne Krankheit, weil eben diese Untersuchungen vorgeschrieben sind. Und der Arbeitgeber kann es, in meinen Augen, verlangen. Stichwort Unfallverhütung
 
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Er sollte dann aber mit einer Versetzung oder anderen Dingen rechnen
Bei einer Untersuchung die freiwillig ist?

Da freut sich der BR.

Und die Untersuchung ist keine Pflicht wie G26.3 oder G41.

Der TE hat mit dem BR gesprochen der die Lage vor Ort besser kennt als irgendein Forum.
Der wird ihn schon aufgeklärt haben und der TE ist erwachsen und braucht nicht irgendwelche Moralapostel
 
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Auch wenn die Kommunikation innerhalb des Unternehmens offensichtlich ausbaufähig ist, möchte ich an dieser Stelle einmal ganz allgemein zu bedenken geben, dass das für Arbeitnehmer optionale Angebot eines regelmäßigen, umfangreichen Gesundheitschecks durch einen Arzt mit Schweigepflicht ein Privileg ist, das längst nicht überall auf der Welt der Standard ist. Gerade bei einer Frequenz von einer Vorstellung pro Jahr fällt es mir schwer zu verstehen, wie man sich dadurch gestört fühlen kann. Der Mehrwert schwere bis hin zu lebensgefährliche Krankheiten früh(er) erkennen und behandeln zu können, statt chronisch unter ihnen leiden oder jämmerlich an ihnen verrecken zu müssen, sollte eigentlich Antrieb genug sein das Prozedere über sich ergehen zu lassen. Die Einstellung, nur zum Arzt zu gehen, wenn man sich akut krank fühlt, ist ziemlich überholt und kurzsichtig und etwas in dem Frauen Männern im Durchschnitt voraus sind, was sich sowohl in einem Mehr an gesunden Lebensjahren als auch in einer höheren Lebenserwartung ausdrückt.
 
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Das ist hier nicht das Thema, und der TE braucht wie geasgt keien Moralapostel.

Was denkst du wie oft es im Rettungsdienst oder in der Notaufnahme täglich vorkommt, das Patienten ein Papier unterschreiben und ohne Behandlung gehen?

Wenn der TE es nicht will, dann will es er nicht, da hilft auch die Gebetsmühle nichts.
 
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Es zwingt ihn niemand zur Untersuchung und dass die Selbstbestimmung über den eigenen Körper die Idealsituation darstellt, da ist sich hier wohl die überwältigende Mehrheit einig.
Allerdings gehört zur Mündigkeit auch, dass man sich informiert und dort, wo man sich nicht auskennt, für Beratung zumindest offen zeigt. Wenn man also öffentlich offensichtlich irrationale Ansichten vertritt, muss man ertragen können, dass Dritte Versuche unternehmen werden den Irrglauben aufzuklären, gerade wenn es um eines, wenn nicht das höchste Gut geht, die Gesundheit. Das Ganze hört aber nicht bei der Gesundheit des TEs auf. Betrachtet man die wissenschaftsfeindliche Entwicklung etlicher westlicher Gesellschaften, gilt es im Sinne unserer eigenen solchen Aussagen entschieden entgegen zu treten, bevor mehr und mehr Leute ihre persönliche Meinung - die ihnen gegönnt sei und entsprechend derer sie gerne leben sollen - zu Fakten verklären und andere mangels besserem Wissens zu dem gleichen Wahnsinn animieren. Wenn ich dafür als Moralapostel bezeichnet werde, seis drum, aber ich denke da auch ganz egoistisch, für jeden unnötigen Kranken haben wir alle eine auf zig Weisen erhöhte finanzielle Last zu tragen auf die ich keine Lust habe.
 
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Wer nicht mal Absätze benutzt um den Beitrag zu gliedern den kann man sowieso nicht ernst nehmen.

ber ich denke da auch ganz egoistisch, für jeden unnötigen Kranken haben wir alle eine auf zig Weisen erhöhte finanzielle Last zu tragen auf die ich keine Lust habe.

So ist das eben in unserem System. Aber aufgrund der restlichen Sachen kann ich mir schon denken welches Geistes Kind hier vorherrscht.

Der TE war beim BR und sein Unternehmen wird ihn sicher aufgeklärt haben.
 
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